Veröffentlichung des Originalartikels: 01.07.2011

Eine gängige Frage unter OMPM-Benutzern betrifft die Bestimmung der Dauer der Ausführung des OMPM. Wenngleich wir keine einfache Berechnung zu bieten haben, können wir dennoch einige Tipps weitergeben, die wir von Beratern und Kunden erhalten haben.

Zunächst möchten wir einen Rat des Kunden M. Nothnagel vorstellen, der diese Schätzmethode in den TechNet-Foren zur Anwendungskompatibilität veröffentlicht hat. Zum Bestimmen der Ausführungsdauer arbeitet er mit einer Kombination aus einfachen und Tiefensuchen. Seinen Forumsbeitrag finden Sie hier:

http://social.technet.microsoft.com/Forums/en/officeappcompat/thread/fa70f627-a208-455a-934d-dc1e39106d34

Lee Palmer, Außendienstler bei Microsoft Premier Field Engineering, schlägt folgenden Tipp zur Beschleunigung von Prüfvorgängen vor:

Ein Optimierungsvorschlag ist der Verzicht der Prüfung auf 64-Bit-Makrokompatibilität. Dadurch wird die Prüfdauer deutlich verkürzt. Da wir 32-Bit-Office empfehlen und die meisten Kunden 64-Bit nicht bereitstellen, ist es nicht wirklich erforderlich, diese Option in der INI-Datei festzulegen.

Curtis Sawin, Berater in leitender Funktion, schlägt das Verwenden von Robocopy zum Einschätzen der Dauer von Prüfvorgängen vor:

Im Allgemeinen hat die Entfernung des prüfenden Computers zur Zieldateifreigabe einen großen Einfluss auf die Dauer eines Prüfvorgangs. Mithilfe von "tracert" können Sie die Anzahl der Hops zwischen dem prüfenden Computer und der Dateifreigabe bestimmen. Je weniger Hops, desto schnellere Prüfergebnisse.

Darüber hinaus kann über die folgende Vorgehensweise ein Schätzwert für die Dauer eines Prüfvorgangs ermittelt werden:

  1. Bestimmen Sie einige Ordner, die im einem Pilotlauf überprüft werden sollen (mindestens 500-1000 Dateien).
  2. Konfigurieren Sie offscan.ini für die Prüfung der Pilotordner.
  3. Bestimmen Sie die Anzahl der Dateien in der Pilotordnerliste.
  4. Führen Sie die Pilotprüfung durch.
  5. Bestimmen Sie die Dauer der Pilotprüfung.
  6. Bestimmen Sie die Anzahl der Dateien für die Prüfung einer Produktionsumgebung.
  7. Konfigurieren Sie offscan.ini für die Prüfung der Produktionsordner.
  8. Schätzen Sie die Dauer der Prüfung der Produktionsumgebung basierend auf den Daten aus den Schritten 3, 5 und 6.

Mithilfe von Robocopy und einer Batchdatei habe ich die Anzahl der Dateien bestimmt (Schritte 3 und 6). Es folgt der Inhalt einer solchen Batchdatei:

robocopy %cd% %cd% /xj /w:5 /r:2 /s /ndl /l /if *.xls /if *.xlt /if *.xla /if *.xlc /if *.xlm /if *.ppt /if *.pot /if *.pps /if *.ppa /if *.doc /if *.dot /if *.wiz >> "%userprofile%\desktop\DocumentTotals.log"

Diese Vorgehensweise unterstützt Kunden beim Bestimmen der Dauer eines Prüfvorgangs und liefert ihnen solidere Daten und die Möglichkeit der Planung bzw. horizontalen Skalierung und Verwendung von mehr als einem prüfenden Computer.

Die genannten Schritte können auf Computern erfolgen, die sich entweder in der Nähe der Dateifreigabe oder weit davon entfernt befinden, um den Unterschied aufgrund der Anzahl von Hops zu veranschaulichen.

Es handelt sich hierbei um einen übersetzten Blogbeitrag. Sie finden den Originalartikel unter Tips for estimating OMPM scanning times