December, 2010

  • Office IT Pro-Blog

    Office Web Apps lieben Ihren Browser

    Office Web Apps lieben Ihren Browser

    In meinem letzten Urlaub besuchte ich meine Familie. Wie jeder, der im technischen Bereich arbeitet, musste ich schnell den technischen Support übernehmen. So verbrachte ich einen Teil meines Urlaubs mit Patchen, dem Installieren von Software und dem Reparieren von Computern, während ich mich gleichzeitig mit den unterschiedlichen Computerkonfigurationen der Familienmitglieder vertraut machte.

    Meine Mutter verwendet Vista mit IE 7, meine Brüder verwenden Macs und Safari (und ließen mich natürlich nicht ran), mein Vater verwendet Windows XP, und meine angeheirateten Verwandten verwenden Vista mit Firefox. Aufgrund dieser Erfahrung wusste ich es zu schätzen, dass ich unabhängig von der Computerkonfiguration überall arbeiten konnte.

    Office Web Apps sind plattform- und browserübergreifend

    Beim Entwickeln der Office Web Apps wollten wir unabhängig von der verwendeten Plattform und vom verwendeten Browser ein optimales Arbeiten mit Office ermöglichen. Wir wissen, dass unsere Kunden unterschiedliche Konfigurationen verwenden, und in manchen Fällen (z. B. beim Arbeiten von einer Bibliothek oder einem Flughafenkiosk aus) ist es nicht möglich, einen anderen Browser zu installieren.

    Die Office Web Apps sind mit einigen der gängigsten Browser kompatibel, und offiziell werden folgende Browser unterstützt:

    • Internet Explorer 7 und 8
    • Firefox 3.5 unter Windows, Mac und Linux
    • Safari 4 unter Mac

    Wenn Sie lieber einen anderen Browser verwenden möchten, sollten Sie es dennoch einmal auf einen Versuch mit den Web Apps ankommen lassen. Wir können zwar nicht alle Browser offiziell unterstützen, aber die Kunden werden nicht daran gehindert, andere Browser zu verwenden. Ziel der Web Apps ist Kompatibilität und Reichweite auf breiter Basis.

    Nicht alle Browser sind gleich

    Wir sind zwar bemüht, ein einheitliches Arbeiten in allen unterstützten Browsern zu ermöglichen, aber das ist nicht immer möglich. Eventuell bietet ein Browser für bestimmte Szenarien nicht die gleiche Erweiterbarkeit. Ein Beispiel hierfür ist das Kopieren von Text durch Klicken auf die Schaltfläche Kopieren im Menüband. In Internet Explorer ist dies möglich (nach einer Eingabeaufforderung), aber Firefox unterstützt das Kopieren in die Zwischenablage mithilfe von Mausaktionen nicht. Deshalb wird in den Office Web Apps ein Dialogfeld angezeigt, das so oder ähnlich wie in der folgenden Abbildung aussieht.

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    Office Web Apps werden mithilfe von Silverlight optimiert

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    Microsoft hat soeben Silverlight 3 veröffentlicht, ein kostenloses Browser-Plug-In, mit dem Entwickler das Arbeiten im Internet für viele Browser und Plattformen optimieren können. Die Office Web Apps können problemlos ohne installierte Plug-Ins verwendet werden, aber mit Silverlight werden sie noch besser.

    Sie werden möglicherweise feststellen, dass Sie beim Anzeigen eines Word-Dokuments oder einer PowerPoint-Präsentation aufgefordert werden, Silverlight zu installieren. Dies liegt daran, dass die Darstellung in Word und PowerPoint durch Silverlight verbessert wird.

    Inwiefern wird Word Web App mit Silverlight optimiert?

    • Schnelleres Laden, da in der Regel vor dem Anzeigen des Dokuments weniger Bytes heruntergeladen werden müssen.
    • Verbesserte Textgenauigkeit beim Zoomen auf 100 %. Dies beinhaltet bessere Textabstände und Textdarstellung.
    • Wesentlich verbesserte Textgenauigkeit bei anderen Zoomfaktoren als 100 %.
    • Der Text berücksichtigt Einstellungen, die im ClearType-Tuner vorgenommen wurden, weshalb Sie bestimmen können, welcher Anteil an (oder ob überhaupt) ClearType angezeigt werden soll. Der ClearType-Tuner ist im Internet für ältere Windows-Versionen verfügbar und ist im Lieferumfang von Windows 7 enthalten.
    • Verbesserte Genauigkeit bei der Hervorhebung von Treffern beim Suchen.

    PowerPoint Web App wird auch mithilfe von Silverlight optimiert

    Beim Ausführen von PowerPoint Web App gibt es einige automatische Vorteile, wenn Silverlight installiert ist. Beispielsweise werden Animationen ein bisschen weicher, und die Folie wird an die Browserfenstergröße skaliert. Silverlight ist jedoch nicht zur Darstellung oder für die Animation erforderlich.

    Installieren Sie Silverlight, wenn Sie die oben erwähnten Vorteile bei Verwendung der Office Web Apps nutzen möchten. Wenn Sie Silverlight nicht installieren möchten, werden die Office Web Apps auch weiterhin im Browser Ihrer Wahl ausgeführt. Und Sie können überall arbeiten, unabhängig von der vorgefundenen Computerkonfiguration.

    Gareth Howell
    Program Manager, Office Web Apps

    Es handelt sich hierbei um einen übersetzten Blogbeitrag. Sie finden den Originalartikel unter The Office Web Apps Love Your Browser

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    Erstellen neuer Dateien mithilfe von Office Web Apps

    Erstellen neuer Dateien mithilfe von Office Web Apps

    Office Web Apps können im Rahmen einer SharePoint-Bereitstellung installiert werden. Office Web Apps werden außerdem auf Windows Live SkyDrive verfügbar sind. Ein Unterschied zwischen Office Web Apps in diesen beiden Umgebungen liegt bei der Vorgehensweise zum Erstellen neuer Dateien.

    Erstellen von Dateien in SkyDrive

    In SkyDrive können Sie neue Dokumente, Arbeitsmappen, Präsentationen oder OneNote-Notizbücher mithilfe von Office Web Apps erstellen. Die Benutzeroberfläche sieht wie folgt aus…

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    Wenn Sie eine neue Datei mithilfe dieser Benutzeroberfläche erstellen, wird die Datei in der entsprechenden Office Web App geöffnet. In SkyDrive wird eine einfache leere Vorlage zum Erstellen neuer Dateien verwendet.

    Natürlich können Sie Dateien auch nach SkyDrive hochladen und in Office Web Apps bearbeiten. Und wenn Sie Office 2010 verwenden, können Sie Dateien in Anwendungen wie z. B. Word und PowerPoint direkt in SkyDrive speichern.

    Erstellen von Dateien in SharePoint

    In SharePoint wird, falls Sie Office auf Ihrem Computer installiert haben, beim Erstellen neuer Dateien immer der entsprechende Office-Desktopclient verwendet. Office Web Apps werden nicht verwendet. Falls Sie jedoch Office nicht auf Ihrem Desktop installiert haben, verwendet SharePoint die entsprechende Office Web App (soweit verfügbar) zum Erstellen einer neuen Datei.

    Mit Office Web Apps können neue Dateien nur basierend auf Office Open XML-Dateiformaten (z. B. DOCX oder XLSX) und dem OneNote 2010-Dateiformat erstellt werden. Wenn mit Office Web Apps neue Word-, PowerPoint- und Excel-Dateien erstellt werden, muss die Vorlage mit der Web App kompatibel sein. Alle im Lieferumfang von SharePoint enthaltenen Vorlagen sind mit Office Web Apps kompatibel. Die OneNote Web App unterscheidet sich diesbezüglich, da damit immer ein leeres OneNote 2010-Notizbuch erstellt wird.

    Ich möchte noch ein wenig auf die Anpassung der Benutzeroberfläche zum Erstellen neuer Dateien in SharePoint eingehen. Beachten Sie bitte, dass dies auch für die Office-Desktopclients sowie für Office Web Apps gilt.

    Die standardmäßige SharePoint-Benutzeroberfläche zum Erstellen neuer Dateien in einer Dokumentbibliothek sieht wie folgt aus…

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    Standardmäßig wird die Möglichkeit angeboten, ein neues Word-Dokument zu erstellen. Dieses Dokument basiert auf einer leeren Word-Standardvorlage. Diese Benutzeroberfläche kann jedoch angepasst werden.

    Beim Erstellen einer neuen Dokumentbibliothek haben Sie die Möglichkeit, eine Dokumentvorlage auszuwählen. Diese Vorlagen beinhalten die von Office Web Apps unterstützten Dateitypen. Die Benutzeroberfläche sieht wie folgt aus…

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    Die Vorlagen, die Sie in dieser Benutzeroberfläche auswählen, sind weiterhin die standardmäßigen leeren Vorlagen. Über Erweiterte Einstellungen einer Dokumentbibliothek können Sie jedoch die Dokumentvorlage auf praktisch jede gewünschte Daten ändern. Beispielsweise können Sie eine Vorlage verwenden, die benutzerdefinierte Schriftarten, Textbausteine oder ein Firmenlogo enthält. Die Benutzeroberfläche zum Auswählen einer benutzerdefinierten Vorlage sieht wie folgt aus…

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    Standardmäßig wird von jeder Dokumentbibliothek nur eine einzige Vorlage unterstützt. In vielen Fällen reicht dies auch vollkommen aus, weshalb Sie nicht weiterlesen müssen.

    Sie lesen dennoch weiter? Okay. Wenn Sie beispielsweise sowohl PowerPoint- als auch Word-Dateien in derselben Dokumentbibliothek erstellen möchten, müssen Sie dieser Bibliothek mehrere Vorlagen zuordnen.

    In SharePoint können Sie einer Dokumentbibliothek mit dem Feature Inhaltstypen mehrere Vorlagen zuordnen. Wenn Sie auf den Link geklickt haben, haben Sie erfahren, dass Inhaltstypen weit mehr als lediglich mehrere Vorlagen in derselben Dokumentbibliothek ermöglichen. Hier soll es jedoch nur darum gehen.

    Für die Verwendung von Inhaltstypen müssen Sie folgende Schritte ausführen:

    1. Erstellen eines Inhaltstyps
    2. Aktivieren von Inhaltstypen in Ihrer Dokumentbibliothek
    3. Hinzufügen des benutzerdefinierten Inhaltstyps zur Dokumentbibliothek

    Im Folgenden wird die Vorgehensweise beschrieben.

    Zunächst müssen Sie einen Inhaltstyp für jeden gewünschten Dateityp erstellen. Dazu wechseln Sie zu Websiteeinstellungen und wählen Websiteinhaltstypen aus. Klicken Sie auf Erstellen. Geben Sie dem Inhaltstyp einen Namen (z. B. Mein Word-Dokument). Legen Sie Übergeordneter Inhaltstyp in der Liste Dokumentinhaltstypen auf Dokument fest. Wählen Sie auf der Seite Erweiterte Einstellungen für den Inhaltstyp die gewünschte Vorlage aus.

    Anschließend aktivieren Sie Inhaltstypen in Ihrer Dokumentbibliothek. Dazu verwenden Sie Dokumentbibliothekseinstellungen > Erweiterte Einstellungen.

    Wechseln Sie nun wieder zu Dokumentbibliothekseinstellungen. Wählen Sie im Abschnitt Inhaltstypen die Option Aus vorhandenen Websiteinhaltstypen hinzufügen aus. Hier sollten Sie Ihren benutzerdefinierten Inhaltstyp auswählen können.

    Wenn Sie für die gesamte SharePoint-Website die Verwendung der gleichen Inhaltstypen in jeder neuen Dokumentbibliothek einrichten möchten, können Sie eine Dokumentbibliotheksvorlage erstellen (ist nicht mit den bisher behandelten Vorlagen identisch) und diese als Standard für neue Dokumentbibliotheken festlegen. Damit betreten wir den Bereich von benutzerdefiniertem XML und möglicherweise sogar von Code. Wenn Sie allerdings eine große SharePoint-Website verwalten, kann sich das lohnen.

    Nick Simons
    Program Manager, Office Web Apps

    Es handelt sich hierbei um einen übersetzten Blogbeitrag. Sie finden den Originalartikel unter Using Office Web Apps to Create New Files

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    Verwenden von Office Web Apps für den MSFT 2010-Jahresbericht

    Verwenden von Office Web Apps für den MSFT 2010-Jahresbericht

    Wir freuen uns immer über neue Verwendungsarten von Office Web Apps für die gemeinsame Nutzung von Dokumenten. Vor ein paar Wochen veröffentlichte Microsoft seinen Jahresbericht für 2010 und zum ersten Mal kann er von allen Benutzern direkt im Webbrowser mithilfe von Word Web App eingesehen (oder auf Wunsch auf den Desktop heruntergeladen) werden.

    Investoren können nun den 10-K, Briefe an Aktionäre oder den Jahresbericht lesen, selbst wenn sie sich an einem Computer befinden, auf dem Office nicht installiert ist. Und dank der qualitativ hochwertigen Darstellung in Office Web Apps sehen die Inhalte mit allen Bildern, Diagrammen, Fußnoten und Formatierungen im Webbrowser hervorragend aus.

    Mit Office Web Apps und SkyDrive kann jeder Benutzer auf einfache Weise kostenlos einen Web Apps-Link zu einem Dokument auf seiner Website oder in seinem Blog hinzufügen. Beispielsweise könnten Sie einen Link zu Ihrem Lebenslauf, Ihrer Einkaufsliste (natürlich in Excel) oder einer witzigen PowerPoint-Präsentation in Ihrem Blog hinzufügen. Unternehmen könnten einen Link zu Supportmaterial, Präsentationen oder Preislisten auf ihrer Website hinzufügen (so wie Dane Creek Folios). (Für PowerPoint-Präsentationen und Excel-Tabellen können Sie auch Miniversionen Ihrer Dokumente direkt in Ihre Website einbetten).

    Jeder Besucher der Website kann dann einfach auf das Dokument klicken und es im Browser anzeigen. Sie müssen sich keine Gedanken über die Office-Version machen, die Besucher Ihrer Website verwenden, oder ob sie Office überhaupt installiert haben. Und Sie müssen Ihre Dokumentinhalte nicht in HTML übersetzen oder in PDF konvertieren. Verwenden Sie einfach die Office-Originaldokumente.

    Dazu führen Sie die folgenden einfachen Schritte aus:

    1. Besuchen Sie http://office.live.com, und melden Sie sich an.
    2. Fügen Sie Ihr Office-Dokument dem öffentlichen Ordner (Public) in SkyDrive hinzu (oder erstellen Sie einen neuen Ordner, und geben Sie ihn für alle frei).
    3. Kopieren Sie den Link (zeigen Sie in SkyDrive auf die Datei, klicken Sie mit der rechten Maustaste, und wählen Sie Hyperlink kopieren aus).
    4. Fügen Sie den Link in Ihre Website ein.

    Sie haben damit hoffentlich neue Ideen für die Verwendung von Office Web Apps zur Optimierung Ihrer Website oder Ihres Blogs erhalten. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns über Ihre Verwendungsweise des Produkts informieren würden!

    Evan Lew
    Product Manager, Office Web Apps

    Es handelt sich hierbei um einen übersetzten Blogbeitrag. Sie finden den Originalartikel unter Using Office Web Apps for the MSFT 2010 Annual Report

  • Office IT Pro-Blog

    Sperren von SharePoint Designer

    Sperren von SharePoint Designer

    Hallo zusammen, Stephen ist zurück. Ich bin ein Autor für SharePoint Designer. Wie Sie wissen, ist SharePoint Designer 2007 ein leistungsstarkes Tool zum Bearbeiten von SharePoint-Websites. Es ist in der Tat so leistungsstark, dass es in Ihrer Organisation wahrscheinlich Situationen gibt, in denen Sie bestimmen möchten, wo und wie Benutzer SharePoint Designer 2007 verwenden können.

    Mit diesem Beitrag versuche ich, die häufig gestellte Frage "Wie kann ich SharePoint Designer in meiner Organisation sperren?" zu beantworten. Außerdem werde ich die Kehrseite dieser Frage zu beantworten versuchen, die sich in einer Umgebung stellt, in der SharePoint Designer gesperrt wurde und der Benutzer folgende Frage stellt: "Weshalb sehe ich diese Meldung, wenn ich eine Website in SharePoint Designer zu bearbeiten versuche?"

    Optionen zum Sperren von SharePoint Designer

    In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Methoden zum Sperren von SharePoint Designer in Ihrer Organisation beschrieben. Ein Teil dieser Informationen wurde zuvor an verschiedenen Orten veröffentlicht (Office Online, TechNet, MSDN, Knowledge Base usw.), aber ich war der Meinung, dass für Sie eine Zusammenstellung aller Informationen hilfreich sein könnte.

    BEREICH OPTION ERFORDERLICHE BERECHTIGUNGEN ZUM AKTIVIEREN ODER DEAKTIVIEREN
    Auf der Serverebene pro Websitedefinition ONET.XML – Alle Benutzer am Öffnen aller Websites hindern, die mit einer bestimmten Websitedefinition erstellt wurden (z. B. alle Teamwebsites oder alle Veröffentlichungssites), indem Sie ONET.XML für diese Websitedefinition ändern. Serveradministrator – Sie benötigen ein Administratorkonto auf dem Server, um diese Datei zu ändern.
    Auf der Webanwendungsebene für alle Benutzer Berechtigungen in der Zentraladministration – Alle Benutzer am Öffnen oder Bearbeiten aller Websites in einer Webanwendung hindern, indem Sie die Berechtigungen in der Zentraladministration entfernen. Websitesammlungsadministrator – Sie müssen ein Websitesammlungsadministrator sein, um Berechtigungen in der Zentraladministration hinzuzufügen oder zu entfernen.
    Auf der Webanwendungsebene pro Benutzer oder Gruppe Richtlinie in der Zentraladministration – Bestimmte Benutzer und Gruppen am Öffnen oder Bearbeiten aller Websites in einer Webanwendung hindern, indem Sie die Berechtigungen in der Zentraladministration entfernen. Websitesammlungsadministrator – Sie müssen ein Websitesammlungsadministrator sein, um Berechtigungsrichtlinien in der Zentraladministration zu verwalten.
    Auf der Websiteebene pro Benutzer oder Gruppe Websiteberechtigungen – Bestimmte Benutzer und Gruppen am Öffnen oder Bearbeiten von Websites auf der Websiteebene hindern, indem Sie die Berechtigungen auf der Berechtigungsebene entfernen. Berechtigungseinstellungen in der Zentraladministration können nicht durch Websiteberechtigungen außer Kraft gesetzt werden. Websitebesitzer – Sie benötigen die Berechtigung Berechtigungen verwalten zum Konfigurieren von Websiteberechtigungen. In SharePoint Server 2007 enthalten standardmäßig nur die Berechtigungsstufen Vollzugriff und Hierarchie verwalten diese Berechtigung.
    Auf der Websiteebene pro Benutzer oder Gruppe

    (kein Sicherheitsfeature)

    Mitwirkendeneinstellungen – Unterstützen Sie vertrauenswürdige Benutzer beim Ausführen der richtigen Aufgaben am richtigen Ort, indem Sie Features und die Benutzeroberfläche in SharePoint Designer 2007 deaktivieren. Berechtigungseinstellungen auf der Websiteebene oder in der Zentraladministration können nicht durch Mitwirkendeneinstellungen außer Kraft gesetzt werden. Websitebesitzer – Sie benötigen die Berechtigung Berechtigungen verwalten zum Aktivieren bzw. Deaktivieren von Mitwirkendeneinstellungen. In SharePoint Server 2007 enthalten standardmäßig nur die Berechtigungsstufen Vollzugriff und Hierarchie verwalten diese Berechtigung.
    Pro Computer oder pro Benutzer Gruppenrichtlinie – Verwenden Sie Richtlinieneinstellungen, um Menübefehle und die entsprechenden Symbolleistenschaltflächen in der Benutzeroberfläche von Office-Programmen, einschließlich SharePoint Designer, zu deaktivieren. Sie können auch Tastenkombinationen deaktivieren. Einstellungen können auf einen bestimmten Computer oder Benutzer angewendet werden. Windows-Administrator – Sie müssen ein Mitglied der Sicherheitsgruppe der Domänenadministratoren, der Sicherheitsgruppe der Organisationsadministratoren oder der Sicherheitsgruppe der Richtlinien-Ersteller-Besitzer sein.

    Eine grafische Übersicht über die verschiedenen Ebenen finden Sie auf MSDN unter Server- und Websitearchitektur: Übersicht über das Objektmodell.

    Übersicht über die Berechtigungen

    Für die oben beschriebenen Optionen, die Berechtigungen auf der Websiteebene oder in der Zentraladministration verwenden, gibt es drei Berechtigungen, die Sie berücksichtigen müssen.

    BERECHTIGUNG BESCHREIBUNG AUSWIRKUNGEN AUF BEARBEITUNG MIT SHAREPOINT DESIGNER
    Seiten hinzufügen und anpassen Hinzufügen, Ändern oder Löschen von HTML-Seiten oder Webpartseiten sowie Bearbeiten der Website mithilfe eines mit Windows SharePoint Services kompatiblen Editors. Ohne diese Berechtigung können Sie Dateien im Stammverzeichnis der Website (z. B. default.aspx in einer Teamwebsite) oder Dateien, die in Ordnern außerhalb von Listen und Bibliotheken gespeichert sind, nicht bearbeiten.
    Verzeichnisse durchsuchen Aufzählen von Dateien und Ordnern in einer Website mithilfe von SharePoint Designer und Web DAV-Schnittstellen. Ohne diese Berechtigung können Sie eine Website nicht in SharePoint Designer öffnen.
    Listen verwalten Erstellen und Löschen von Listen, Hinzufügen oder Entfernen von Spalten in einer Liste sowie Hinzufügen oder Entfernen öffentlicher Ansichten einer Liste. Ohne diese Berechtigung können Sie keine Bibliotheken, Listen, Listenformulare oder Ansichten (z. B. AllItems.aspx) in SharePoint Designer löschen. Wenn eine Liste jedoch keine Berechtigungen von der Website erbt, gelten die Listenberechtigungen für diese spezielle Liste. Beachten Sie, dass die Workflow-Dokumentbibliothek standardmäßig keine Berechtigungen von der Website erbt. Sie müssen diese Berechtigungen separat verwalten.

    Option 1 – Deaktivieren der Berechtigung "Seiten hinzufügen und anpassen"

    Wenn Sie nicht möchten, dass Benutzer Dateien in einer Website bearbeiten können, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Seiten hinzufügen und anpassen. Dadurch wird auch das Kontrollkästchen für die abhängige Berechtigung Website verwalten deaktiviert.

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    Wenn Sie diese Berechtigungen entfernen, können die Benutzer weiterhin eine Website in SharePoint Designer öffnen, und sie können Seiten öffnen und bearbeiten, die sich im Stammverzeichnis der Website befinden, wie z. B. default.aspx. Wenn sie allerdings versuchen, diese Änderungen zu speichern, wird die folgende Meldung angezeigt.

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    Ohne die Berechtigung Seiten hinzufügen und anpassen können Benutzer die bearbeitete Seite nicht im Stammverzeichnis der Website oder in Ordnern der Website speichern. Beispielsweise können Benutzer Änderungen an default.aspx nicht im Stammverzeichnis der Website speichern. Sie können aber die bearbeitete Seite in einer beliebigen Bibliothek der Website, für die sie über die entsprechenden Berechtigungen verfügen, oder in einem Speicherort außerhalb der aktuellen Website speichern. Beachten Sie, dass Listenberechtigungen und Websiteberechtigungen zwei unterschiedliche Dinge sind. Diese beiden Berechtigungsgruppen weisen sogar separate Abschnitte in der Berechtigungsliste auf. Wenn Sie also die Benutzer am Speichern von Änderungen an Dateien hindern, die sich außerhalb von Listen oder Bibliotheken befinden, können sie dennoch die Website in SharePoint Designer öffnen und Vorgänge wie z. B. das Löschen von Workflows in der Workflow-Dokumentbibliothek oder das Löschen einer kompletten Liste ausführen. Die Berechtigungen für diese Listen und Bibliotheken werden separat verwaltet (siehe den nächsten Abschnitt).

    Folgendes sollten Sie ebenfalls berücksichtigen: Wenn Sie über alle Berechtigungen verfügen (die standardmäßige Berechtigungsstufe Vollzugriff), werden auf der Seite Websiteeinstellungen alle Optionen angezeigt (siehe unten, oberes Bild). Wenn Sie nicht über die Berechtigung Website verwalten verfügen (abhängig von Seiten hinzufügen und anpassen), werden auf der Seite Websiteeinstellungen viele Optionen ausgeblendet (siehe unten, unteres Bild). Dies sollten Sie beim Verwalten von Benutzerberechtigungen berücksichtigen, insbesondere auf der Ebene der Zentraladministration, da Sie möglicherweise viele Benutzer an der Ausführung wichtiger administrativer Aufgaben in ihrer Website hindern.

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    Option 2 – Deaktivieren der Berechtigung "Listen verwalten"

    Wenn Benutzer, wie weiter oben erwähnt, eine Website in SharePoint Designer öffnen können, können sie in Abhängigkeit von ihren Listenberechtigungen Inhalt in Listen und Bibliotheken löschen, wie z. B. Workflows, Listenformulare oder sogar komplette Listen. Um dies zu verhindern, müssen Sie die Berechtigung Listen verwalten deaktivieren.

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    Nachdem Sie diese Berechtigung entfernt haben, wird die standardmäßige Warnmeldung Zugriff verweigert angezeigt, wenn ein Benutzer eine Website in SharePoint Designer öffnet und eine Liste (oder eine Datei in der Liste) zu löschen versucht, die Berechtigungen von der Website erbt.

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    Beachten Sie, dass diese Berechtigung auf der Ebene einer bestimmten Liste oder Bibliothek außer Kraft gesetzt werden kann, wenn diese Liste oder Bibliothek die Vererbung unterbricht. Beispielsweise ist die Workflow-Dokumentbibliothek eine ausgeblendete Bibliothek in der Website, die standardmäßig keine Berechtigungen von der Website erbt. Beim Erstellen einer Website erhält die Workflowbibliothek die gleiche Berechtigungskonfiguration wie die Website. Berechtigungsänderungen, die Sie nachher auf der Websiteebene vornehmen, wie z. B. das Deaktivieren von Listen verwalten, werden jedoch nicht automatisch an die Workflowbibliothek weitergegeben.

    Zum Verwalten von Berechtigungen für die Workflowbibliothek öffnen Sie die Website in SharePoint Designer, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Workflowbibliothek, klicken Sie auf Eigenschaften, klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit, und klicken Sie auf den Link Verwalten von Berechtigungen mithilfe des Browsers.

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    Beachten Sie, dass durch Deaktivieren von Listen verwalten für Benutzer diese auch am Hinzufügen von Spalten zu einer Liste oder am Erstellen öffentlicher Ansichten gehindert werden.

    Option 3 – Deaktivieren der Berechtigung "Verzeichnisse durchsuchen"

    Die vorherigen Optionen hindern Benutzer am Bearbeiten oder Löschen von Objekten in einer Website, wenn sie die Website in SharePoint Designer öffnen. Sie können die Benutzer auch am Öffnen selbst einer Website in SharePoint Designer hindern, indem Sie die Berechtigung Verzeichnisse durchsuchen deaktivieren.

    Durch Deaktivieren dieser Berechtigung werden auch vier abhängige Berechtigungen deaktiviert, nämlich die beiden oben beschriebenen Berechtigungen (Seiten hinzufügen und anpassen und Website verwalten) sowie die Berechtigungen Berechtigungen verwalten und Berechtigungen auflisten.

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    Wenn ein Benutzer, der nicht über die Berechtigung Verzeichnisse durchsuchen für eine Website (oder eine Webanwendung) verfügt, mithilfe von SharePoint Designer diese Website (oder eine beliebige Website in dieser Webanwendung) zu öffnen versucht, wird die folgende Meldung angezeigt.

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    Anschließend wird eine Eingabeaufforderung für neue Anmeldeinformationen angezeigt. Wenn die neuen Anmeldeinformationen fehlschlagen, wird die folgende Meldung angezeigt.

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    Keine Option – Deaktivieren der Berechtigung "Remoteschnittstellen verwenden"

    Wenn Sie die Berechtigungsliste betrachten, könnten Sie versucht sein, die Berechtigung Remoteschnittstellen verwenden zu deaktivieren, weil die Verwendung von "SharePoint Designer-Schnittstellen zum Zugreifen auf die Website" erwähnt wird. Eine scheinbar begründete Schlussfolgerung, die jedoch falsch ist! Zu dieser Berechtigung gehört die abhängige Berechtigung Clientintegrationsfeatures verwenden. Durch Entfernen dieser Berechtigung würde die gesamte SharePoint-Integration in Office-Programme wie Word, Excel und PowerPoint deaktiviert.

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    Wenn Sie z. B. Remoteschnittstellen verwenden deaktivieren, werden Sie bemerken, dass die Option In Microsoft Office Word bearbeiten aus dem Menüelement in einer Liste oder Bibliothek verschwindet.

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    Wenn Sie versuchen, den Versionsverlauf eines Dokuments in Word anzuzeigen (Office-Schaltfläche >> Servermenü >> Versionsverlauf anzeigen), wird die folgende Meldung angezeigt.

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    Und viele weitere coole Features wie etwa die Workflowintegration werden deaktiviert. Das Deaktivieren von Remoteschnittstellen verwenden ist deshalb nicht geeignet, um den Zugriff mit SharePoint Designer zu steuern.

    Auf der Serverebene pro Websitedefinition – ONET.XML

    Als Serveradministrator können Sie Benutzer am Öffnen von Websites in SharePoint Designer 2007 hindern, indem Sie die Datei ONET.XML auf dem Server ändern. Für jede Websitedefinition gibt es eine Datei ONET.XML, und Änderungen an dieser Datei betreffen alle Websites, die auf dieser Websitedefinition basieren. Beispielsweise können Sie ONET.XML für die Websitedefinition "sts" ändern, wodurch alle Benutzer am Öffnen aller Teamwebsites, die basierend auf dieser Websitedefinition erstellt wurden, in SharePoint Designer gehindert werden. Es gibt keine übergeordnete Datei ONET.XML, mit der alle Websitedefinitionen kontrolliert werden.

    Das Ändern von ONET.XML ist eine globale Änderung, die alle Websites auf dem Server betrifft.

    1) Öffnen Sie auf dem Server Windows-Explorer, und navigieren Sie zu dem Ordner, der die Websitedefinition enthält:

    <Laufwerk:>\Programme\Common Files\Microsoft Shared\Web Server Extensions\12\TEMPLATE\SiteTemplates\<Websitetyp>\XML

    Hier finden Sie die Websitevorlagen für einen Server mit SharePoint Server 2007. Windows SharePoint Services weist weniger Websitevorlagen auf. Für jede Websitevorlage gibt es eine eigene Datei ONET.xml.
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    Einige Ordnernamen sind nicht besonders aussagekräftig. Als Schnellreferenz werden in der folgenden Tabelle die Ordnernamen den Websitenamen zugeordnet.

    ORDNER WEBSITENAME
    BDR Dokumentcenter
    BLANKINTERNET Veröffentlichungssite mit Workflow
    BLANKINTERNETCONTAINER Veröffentlichungsportal
    Blog Blog
    CENTRALADMIN Zentraladministration
    MPS Enthält die Websitedefinitionskonfigurationen für:
    • Standard-Besprechungsarbeitsbereich
    • Leerer Besprechungsarbeitsbereich
    • Entscheidung-Besprechungsarbeitsbereich
    • Sozialer Besprechungsarbeitsbereich
    • Mehrseitiger Besprechungsarbeitsbereich
    offile Datenarchiv
    OSRV Verwaltung der gemeinsamen Dienste
    PROFILES Profile
    PUBLISHING Veröffentlichungssite
    SPS SharePoint Portal Server-Website (diese Vorlage ist veraltet)
    SPSCOMMU Bereichsvorlage "Community" (diese Vorlage ist veraltet)
    SPSMSITE Personalisierungswebsite
    SPSMSITEHOST Mein Websitehost
    SPSNEWS Website "Nachrichten" (diese Vorlage ist veraltet)
    SPSNHOME Website "Nachrichten"
    SPSPERS SharePoint Portal Server – Persönlicher Bereich
    SPSPORTAL Zusammenarbeitsportal
    SPSREPORTCENTER Berichtscenter
    SPSSITES Websiteverzeichnis
    SPSTOC Bereichsvorlage "Inhalt" (diese Vorlage ist veraltet)
    SPSTOPIC Bereichsvorlage "Thema" (diese Vorlage ist veraltet)
    SRCHCEN Suchcenter mit Registerkarten
    SRCHENTERLITE Suchcenter
    sts Enthält die Websitedefinitionskonfigurationen für:
    • Teamwebsite
    • Leere Website
    • Dokumentarbeitsbereich
    Wiki Wiki

    2) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei ONET.XML für die Websitedefinition, und öffnen Sie sie in Microsoft Editor.

    3) Fügen Sie die folgende Zeile innerhalb des öffnenden Project-Tags hinzu:
    DisableWebDesignFeatures=wdfopensite
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    4) Speichern Sie die Datei, und schließen Sie Microsoft Editor.

    5) Führen Sie auf dem Server den Befehl iisreset aus.
    (Klicken Sie im Startmenü auf Ausführen, geben Sie cmd ein, und klicken Sie auf OK. Geben Sie an der Eingabeaufforderung iisreset Computername /restart ein, und drücken Sie die EINGABETASTE.)

    6) Wenn eine Website dieses Typs in SharePoint Designer geöffnet ist, schließen Sie SharePoint Designer.
    Beim Versuch, die Website in SharePoint Designer zu öffnen, sollte die folgende Meldung angezeigt werden.
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    Weitere Informationen

    Knowledge Base 940958: Hindern von SharePoint Designer 2007-Benutzern am Ändern einer Windows SharePoint Services 3.0-Website oder einer SharePoint Server 2007-Website

    TechNet: Sonderverzeichnisse und Speicherorte (Office SharePoint Server)

    MSDN: Websitedefinitionen und -konfigurationen

    MSDN: Project-Element

    Auf der Webanwendungsebene für alle Benutzer – Berechtigungen in der Zentraladministration

    In der Zentraladministration können Sie Berechtigungen für alle Benutzer und Gruppen in einer Webanwendung aktivieren oder deaktivieren. Die zentrale Verwaltung von Berechtigungen kann praktisch sein, da eine Webanwendung bis zu 150.000 Websitesammlungen enthalten kann. Wenn Sie das Kontrollkästchen für eine Berechtigung in einer Webanwendung deaktivieren, kann diese Berechtigung keinem Benutzer bzw. keiner Gruppe in einer beliebigen Website in einer beliebigen Websitesammlung der Webanwendung zugewiesen werden.

    Navigieren Sie zur Website für die Zentraladministration. Klicken Sie auf der Registerkarte Anwendungsverwaltung auf Benutzerberechtigungen für Webanwendung.

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    Auf der nächsten Seite wird dieselbe Berechtigungsliste wie beim Verwalten der Berechtigungsstufen für eine einzelne Website angezeigt (mit einer Ausnahme: in der Zentraladministration ist die zusätzliche Berechtigung Self-Service Site Creation verwenden vorhanden).

    Die Auswirkungen der Deaktivierung bestimmter Berechtigungen wurden weiter oben behandelt. In der Zentraladministration ist jedoch die einfachste Methode, um Benutzer am Bearbeiten von Websites in SharePoint Designer zu hindern, das Deaktivieren der Berechtigung Verzeichnisse durchsuchen, damit sie keine Websites in SharePoint Designer öffnen können. Dies hat allerdings den Nachteil, dass die Benutzer deshalb im Browser nicht auf alle Optionen auf der Seite Websiteeinstellungen Zugriff haben und keine Berechtigungen für Websites in der Webanwendung verwalten können.

    Weitere Informationen

    TechNet: Verwalten von Berechtigungen für eine Webanwendung (Office SharePoint Server)

    Auf der Webanwendungsebene pro Benutzer oder Gruppe – Richtlinie in der Zentraladministration

    Die im vorherigen Abschnitt behandelte Option – Berechtigungen für die Webanwendung – ist eine Pauschaleinstellung für alle Benutzer und Gruppen aller Websitesammlungen in einer Webanwendung. Wenn eine feinere Granularität erforderlich ist, können Sie Berechtigungen für bestimmte Benutzer oder Gruppen in einer Webanwendung festlegen. Dazu erstellen Sie eine Richtlinie für die Webanwendung. Im Blog von Joel Olson finden Sie einige Beispiele für Situationen, in denen eine Webanwendungsrichtlinie hilfreich ist.

    Und wie Joel erwähnt, ist eine Richtlinie für eine Webanwendung eine Methode für die zentrale Verwaltung von Berechtigungen und unterscheidet sich von einer Informationsverwaltungsrichtlinie (Überwachung, Ablauf, Bezeichnungen, Barcodes), mit der Sie Daten in einer Liste oder Bibliothek verwalten.

    Navigieren Sie zur Website für die Zentraladministration. Klicken Sie auf der Registerkarte Anwendungsverwaltung auf Richtlinie für Webanwendung.

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    Die Verwaltung von Berechtigungsrichtlinien in der Zentraladministration ist weitgehend mit der Verwaltung von Berechtigungen in einer SharePoint-Teamwebsite vergleichbar. Sie können Benutzer hinzufügen, Berechtigungsstufen konfigurieren und dann Benutzern eine Berechtigungsstufe zuweisen.

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    Außer dem Trick mit der Festlegung von Berechtigungen in einer Richtlinie sind für jede Berechtigung zwei Kontrollkästchen vorhanden, nämlich Erteilen und Verweigern. Wenn Sie beide Kontrollkästchen deaktiviert lassen, wird mit der Richtlinie diese Berechtigung nicht explizit erteilt oder verweigert. Es liegt dann im Ermessen der Websitebesitzer der Webanwendung , ob die Benutzer über diese Berechtigung verfügen sollen. Wenn Sie eine Berechtigung im Rahmen einer Webanwendungsrichtlinie explizit erteilen, verfügt der Benutzer über die Berechtigung, und dies kann von einem Websitebesitzer nicht auf der Websiteebene außer Kraft gesetzt werden. Entsprechend werden Benutzer durch das explizite Verweigern einer Berechtigung daran gehindert, jemals über diese Berechtigung zu verfügen.

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    Ihre Optionen, um mithilfe von Berechtigungen SharePoint Designer zu sperren, sind mit den oben erwähnten Optionen identisch. Als Schnellreferenz wird in der folgenden Tabelle gezeigt, mit welchen standardmäßigen Richtlinienstufen für Berechtigungen diese Berechtigungen ereilt oder verweigert werden. Die einfachste Methode zum Sperren von SharePoint Designer besteht im Hinzufügen einer neuen Richtlinienstufe für Berechtigungen, mit der Verzeichnisse durchsuchen explizit verweigert wird (mit den oben beschriebenen Nachteilen im Zusammenhang mit Abhängigkeiten), und im anschließenden Zuweisen dieser Richtlinie zu bestimmten Benutzern oder Gruppen.

    RICHTLINIENSTUFE FÜR BERECHTIGUNGEN SEITEN HINZUFÜGEN UND ANPASSEN VERZEICHNISSE DURCHSUCHEN LISTEN VERWALTEN
    Vollzugriff Erteilt Erteilt Erteilt
    Alles lesen Leer
    (weder erteilt noch verweigert)
    Erteilt Leer
    (weder erteilt noch verweigert)
    Schreiben verweigern Verweigert Leer
    (weder erteilt noch verweigert)
    Verweigert
    Alles verweigern Verweigert Verweigert Verweigert
    Weitere Informationen

    TechNet: Verwalten von Berechtigungen mithilfe von Richtlinien (Office SharePoint Server)

    Auf der Websiteebene pro Benutzer oder Gruppe – Websiteberechtigungen

    Ein Websitebesitzer kann Berechtigungen auf Benutzer- oder Websitebasis festlegen.

    Wenn die Website keine Berechtigungen erbt:

    · Klicken Sie im Menü Websiteaktionen auf Websiteeinstellungen und dann auf Erweiterte Berechtigungen. Klicken Sie im Menü Einstellungen auf Berechtigungsstufen.

    Wenn die Website Berechtigungen erbt:

    · Klicken Sie im Menü Websiteaktionen auf Websiteeinstellungen und dann auf Erweiterte Berechtigungen. Klicken Sie im Menü Aktionen auf Berechtigungen bearbeiten und dann auf OK. Klicken Sie im Menü Einstellungen auf Berechtigungsstufen.

    Auf der Websiteebene sind die gleichen Berechtigungen mit den gleichen Abhängigkeiten wie oben beschrieben verfügbar. Als Schnellreferenz wird in der folgenden Tabelle gezeigt, welche standardmäßigen Berechtigungsstufen in SharePoint Server 2007 diese Berechtigungen aufweisen.

    BERECHTIGUNGSSTUFE SEITEN HINZUFÜGEN UND ANPASSEN VERZEICHNISSE DURCHSUCHEN LISTEN VERWALTEN
    Vollzugriff (Gruppe "Besitzer") Ja Ja Ja
    Entwerfen Ja Ja Ja
    Hierarchie verwalten Ja Ja Ja
    Genehmigen Nein Ja Nein
    Mitwirken (Gruppe "Mitglieder") Nein Ja Nein
    Lesen (Gruppe "Besucher") Nein Nein Nein
    Nur anzeigen (Gruppe "Anzeigende Benutzer") Nein Nein Nein
    Beschränkter Zugriff Nein Nein Nein

    Es gelten die folgenden einfachen Anweisungen:

    · Um Benutzer am Öffnen einer Website in SharePoint Designer zu hindern, fügen Sie sie der Gruppe Besucher hinzu. Beachten Sie, dass Besucher auch keine Elemente oder Dateien in Listen oder Bibliotheken mithilfe des Browsers bearbeiten können.

    · Um Benutzer am Bearbeiten einer Website in SharePoint Designer zu hindern, fügen Sie sie der Gruppe Mitglieder hinzu. Mitglieder können Elemente oder Dateien in Listen oder Bibliotheken mithilfe des Browsers bearbeiten. Sie können auch eine Website in SharePoint öffnen (aber nicht bearbeiten).

    · Um Benutzern das Bearbeiten einer Website in SharePoint Designer, aber nicht das Ausführen von Websitebesitzeraufgaben (z. B. das Verwalten von Berechtigungen) zu erlauben, erstellen Sie die Gruppe Designer, und weisen Sie ihr die Berechtigungsstufe Entwerfen zu. Benutzer mit der Berechtigungsstufe Entwerfen können eine Website in SharePoint Designer öffnen und bearbeiten, verfügen aber nicht über die Berechtigung Berechtigungen verwalten.

    Beachten Sie, dass Berechtigungen auf der Websiteebene durch Berechtigungen auf der Webanwendungsebene außer Kraft gesetzt werden. Selbst wenn Sie einem Benutzer die Berechtigungsstufe Vollzugriff für Ihre Website zuweisen, wird diesem Benutzer der Zugriff verweigert, wenn die erforderlichen Berechtigungen in der Zentraladministration entfernt oder verweigert wurden.

    Weitere Informationen

    Office Online: Berechtigungsstufen und Berechtigungen

    Office Online: Verwalten von Berechtigungsstufen

    Auf der Websiteebene pro Benutzer oder Gruppe (kein Sicherheitsfeature) – Mitwirkendeneinstellungen

    Mit dem Mitwirkendeneinstellungsfeature können Sie den Mitwirkungsmodus aktivieren und konfigurieren, bei dem es sich um einen Modus mit beschränktem Zugriff in SharePoint Designer 2007 handelt. Benutzer, die eine Website zum Bearbeiten in SharePoint Designer 2007 öffnen, haben Zugriff auf unterschiedliche Befehle oder Features, je nachdem, welcher Gruppe von Mitwirkenden sie angehören und welche Bearbeitungseinschränkungen dieser Gruppe zugewiesen wurden.

    Klicken Sie im Menü Site auf Mitwirkendeneinstellungen.

    clip_image040

    Mitwirkendeneinstellungen ermöglichen die differenzierte Kontrolle darüber, welche Benutzer welche Aufgaben in SharePoint Designer 2007 ausführen können. Beachten Sie dabei jedoch die folgenden beiden Punkte:

    · Im Gegensatz zu Berechtigungen sind Mitwirkendeneinstellungen kein Sicherheitsfeature. Der Mitwirkungsmodus ist für die Verwendung in einer Umgebung vorgesehen, in der Websitebesitzer den Absichten der Benutzer vertrauen. Mit dem Mitwirkungsmodus können Benutzer zur Ausführung ihrer Aufgaben in eine bestimmte Richtung gelenkt werden, wodurch versehentliche Änderungen an der Website vermieden werden.

    · Die Berechtigungen eines Benutzers können nicht durch die Mitwirkendeneinstellungen außer Kraft gesetzt werden. Berechtigungen sind ein Sicherheitsfeature; Mitwirkendeneinstellungen sind kein Sicherheitsfeature. Bei einem Konflikt zwischen den beiden Konzepten haben Berechtigungen immer Vorrang vor Mitwirkendeneinstellungen.

    Sie benötigen die Berechtigung Berechtigungen verwalten zum Aktivieren bzw. Deaktivieren von Mitwirkendeneinstellungen. In SharePoint Server 2007 enthalten standardmäßig nur die Berechtigungsstufen Vollzugriff und Hierarchie verwalten diese Berechtigung. Deshalb können standardmäßig nur Benutzer in der Gruppe Besitzer Mitwirkendeneinstellungen deaktivieren.

    clip_image042

    Wenn schließlich ein Benutzer versucht, eine Datei in einem Speicherort zu speichern, der gemäß den Mitwirkendeneinstellungen nicht zulässig ist, wird die übliche Meldung Zugriff verweigert angezeigt.

    clip_image004[2]

    Mitwirkendeneinstellungen können nur auf Websitebasis konfiguriert werden, und diese Einstellungen werden in einer HTM-Datei gespeichert. Sie können jedoch diese Einstellungen in einer temporären Website konfigurieren, die HTM-Datei speichern und dann diese Datei mithilfe des File-Elements in eine Websitedefinition einbeziehen. Auf diese Weise weisen alle mit dieser Websitedefinition erstellten Websites die gleichen Mitwirkendeneinstellungen auf.

    clip_image044

    Weitere Informationen

    Office Online: Einführung in Teilnehmereinstellungen

    Office Online: Verwenden von Teilnehmereinstellungen als Sitemanager

    Pro Benutzer oder pro Computer – Gruppenrichtlinie

    In einem Windows-basierten Netzwerk können Administratoren mithilfe von Gruppenrichtlinieneinstellungen die Arbeitsweise von Benutzern mit dem 2007 Microsoft Office System, einschließlich SharePoint Designer 2007, steuern. Administratoren können mithilfe von Gruppenrichtlinieneinstellungen eine Office-Konfiguration auf den Computern der Benutzer definieren und verwalten. Im Gegensatz zu anderen Anpassungen (z. B. in einer Setupanpassungsdatei weitergegebene Standardeinstellungen) werden Richtlinieneinstellungen erzwungen und können zum Erstellen von Konfigurationen mit einem hohen oder geringen Verwaltungsaufwand verwendet werden. Beispielsweise können Administratoren mithilfe von Richtlinieneinstellungen Menübefehle der Benutzeroberfläche und die entsprechenden Symbolleistenschaltflächen und Tastenkombinationen deaktivieren.

    Sie können Richtlinieneinstellungen erstellen, die für den lokalen Computer und jeden Benutzer dieses Computers oder aber nur für einzelne Benutzer gelten:

    · Richtlinieneinstellungen pro Computer werden angewendet, wenn sich ein Benutzer zum ersten Mal von diesem Computer aus beim Netzwerk anmeldet.

    · Richtlinieneinstellungen pro Benutzer werden angewendet, wenn sich der angegebene Benutzer von einem beliebigen Computer aus beim Netzwerk anmeldet.

    Eine Gruppenrichtlinie hat nichts zu tun mit einer Berichtigungsrichtlinie in der Zentraladministration und einer Informationsverwaltungsrichtlinie, die auf eine Liste oder Bibliothek angewendet wird. Mit der Gruppenrichtlinie wird der Zugriff auf Objekte wie z. B. Websites oder Websitesammlungen in einer SharePoint-Bereitstellung nicht kontrolliert. Vielmehr können mit einer Gruppenrichtlinie Befehle und Schaltflächen in der Benutzeroberfläche von SharePoint Designer 2007 deaktiviert werden. Wenn z. B. die Benutzer keine ressourcenintensive Aufgaben wie etwa das Sichern von Websites zu Spitzenzeiten ausführen sollen, können Sie mit Gruppenrichtlinien den Befehl Sicherungskopie der Website erstellen in SharePoint Designer für bestimmte Computer oder Benutzer deaktivieren.

    Zum Deaktivieren der Benutzeroberfläche müssen Sie die Symbolleisten-Steuerelement-ID (Toolbar Control ID, TCID) für die Steuerelemente von 2007 Office System angeben. Für Office 2007-Programme, die das Menüband verwenden, enthält dieser Download eine Liste der TCIDs.

    In SharePoint Designer 2007 gibt es Steuerelement-IDs, die den gleichen VBA-Code wie in Office 2003 verwenden. Schritte und VBA-Codeausschnitte finden Sie unter Office Online: Verwalten der Konfigurationen von Benutzern mithilfe von Richtlinien.

    Anhang

    Als Schnellreferenz sind in der an diesen Beitrag angefügten Tabelle die TCIDs für alle Menüs und Befehle in SharePoint Designer 2007 aufgelistet.

    Weitere Informationen

    TechNet: Erzwingen von Einstellungen mithilfe von Gruppenrichtlinien

    TechNet: Deaktivieren von Benutzeroberflächenelementen und Tastenkombinationen

    Enterprise Management mit der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole

    Office Online: Verwalten der Konfigurationen von Benutzern mithilfe von Richtlinien

    Es handelt sich hierbei um einen übersetzten Blogbeitrag. Sie finden den Originalartikel unter Locking Down SharePoint Designer

  • Office IT Pro-Blog

    Service Pack 2 verhindert das automatische Starten eines Änderungsworkflows

    Service Pack 2 verhindert das automatische Starten eines Änderungsworkflows

    Hallo zusammen, Stephen ist zurück. Ich bin ein Autor für SharePoint Designer. Ich möchte Sie über einen Fix informieren, der in Service Pack 2 für Office SharePoint Server 2007 und Windows SharePoint Services 3.0 enthalten war. Dieser Fix betrifft in SharePoint Designer 2007 entworfene Workflows. Anschließend werde ich Ihnen zeigen, wie Sie absichtlich eine Workflowschleife verursachen, indem Sie zwei Workflows anstelle eines Workflows verwenden.

    Vor Service Pack 2 war es ganz einfach, versehentlich einen Workflow zu erstellen, der sich selbst und in der Folge eine Endlosschleife auslöste. Stellen Sie sich z. B. folgendes Szenario vor:

    1) Ein Workflow wird gestartet, wenn ein Element geändert wird.

    2) Der Workflow aktualisiert (oder ändert) das aktuelle Element (z. B. mithilfe der Aktion Feld im aktuellen Element festlegen).

    3) Da das Element vom Workflow geändert wird, löst sich der Workflow selbst aus.

    Wenn also ein Änderungsworkflow vorläge, mit dem Ihnen eine E-Mail gesendet und anschließend das aktuelle Element aktualisiert wird, könnten schnell Hunderte von E-Mails in Ihrem Posteingang eintreffen.

    Nach der Installation von Service Pack  2 auf dem Server ist es nicht mehr möglich, dass ein Workflow, der bei der Änderung eines Elements gestartet wird, sich selbst auslöst, indem das aktuelle Element geändert/aktualisiert wird. Dieses Endlosschleifenszenario ist nicht möglich:

    clip_image002

    Viele Benutzer haben jedoch Workflows entworfen, die eine Endlosschleife verursachen. Beispielsweise könnten Sie einen Änderungsworkflow entwerfen, der für eine Aufgabe eine Endlosschleife auslöst und solange täglich eine Erinnerung sendet, bis die Aufgabe als abgeschlossen markiert wird. Der Workflow löst sich selbst aus, indem eine Spalte Counter aktualisiert wird, die der Liste nur zu diesem Zweck hinzugefügt wurde. Und der Workflow weist eine Regel auf, die den Workflow beendet oder "kurzschließt", wenn eine bestimmte Bedingung erfüllt ist. In diesem Fall wird der Workflow beendet, ohne dass das aktuelle Element geändert wird, falls der Aufgabenstatus "Abgeschlossen" lautet. Nach SP2 wird dieser Workflow unterbrochen, weil er sich nicht selbst auslösen kann.

    Mit SP2 werden Endlosschleifen, die durchaus hilfreich sein können, nicht blockiert. Um aber wiederherzustellen, was vorher funktionierte, müssen Sie zwei (oder mehr) Änderungsworkflows erstellen, die sich gegenseitig auslösen. Zwei Änderungsworkflows, die sich gegenseitig auslösen, indem das aktuelle Element aktualisiert/geändert wird, stellen ein "Korekursionsszenario" dar:

    clip_image004

    Darüber hinaus ist es gängige Praxis, einen statusbasierten Workflow mithilfe mehrerer kürzerer Workflows, die sich gegenseitig auslösen, zu implementieren. Angenommen, Sie haben eine Liste mit einem Statusfeld, der mehrere Änderungsworkflows hinzugefügt sind. Alle diese Workflows enthalten am Ende einen Schritt, mit dem das Statusfeld aktualisiert wird. Ein Workflow löst also durch Aktualisierung des Status mehrere andere Workflows aus, und diese Workflows bestimmen dann anhand des Werts im Statusfeld, ob sie weiterhin ausgeführt oder beendet werden sollen. Dieser statusbasierte Workflow ist ebenfalls ein "Korekursionsszenario", da ein Workflow viele andere Änderungsworkflows startet, indem das aktuelle Element geändert/aktualisiert wird. Mit Service Pack 2 wird diese Art von statusbasiertem Workflow, der auf der Korekursion basiert, nicht blockiert.

    Zusammenfassung

    · Vor SP2 konnte ein einzelner Änderungsworkflow durch Aktualisieren des aktuellen Elements eine Endlosschleife auslösen, wodurch er sich selbst auslöst.

    · Nach SP2 kann ein Änderungsworkflow durch Aktualisieren des aktuellen Elements andere Änderungsworkflows auslösen, aber ein Änderungsworkflow kann sich nicht selbst auslösen. Deshalb werden Korekursionsszenarien – einschließlich Szenarien, in denen ein statusbasierter Workflow mithilfe vieler kleinerer Änderungsworkflows implementiert wird – nicht blockiert.

    · Beachten Sie, dass es niemals möglich war, eine Endlosschleife auszulösen, indem ein Erstellungsworkflow ein Element in der aktuellen Liste erstellt. Jeder Workflow weist eine Eigenschaft mit den "Workflows, die ich nicht starten kann" auf. Mit dieser Eigenschaft werden Endlosschleifen für Workflows verhindert, die beim Erstellen eines Elements gestartet werden.

    · Weiterhin sollten Sie beachten, dass alle oben beschriebenen Szenarien nur Workflows beinhalten, die einer einzelnen Liste oder Bibliothek hinzugefügt sind. Endlosschleifen in listenübergreifenden Szenarien wurden für Änderungs- oder Erstellungsworkflows niemals blockiert.

    Endlosschleifen vor Service Pack 2

    Dieser Abschnitt enthält ein Beispiel dafür, wie vor SP2 ein einzelner Änderungsworkflow eine Endlosschleife verursachen konnte. Nach SP2 löst sich dieser Workflow nicht selbst aus, weshalb Sie im nächsten Abschnitt ein Beispiel finden, wie Sie mit zwei separaten Workflows eine Endlosschleife verursachen.

    Angenommen, Sie haben eine Aufgabenliste mit dem Namen Team Tasks und möchten einen Workflow erstellen, mit dem solange täglich eine Erinnerung gesendet wird, bis die Aufgabe als abgeschlossen markiert wird.

    Fügen Sie zunächst der Liste die Spalte Counter mit dem Standardwert 0 hinzu.

    clip_image006

    Sie müssen die Zählerspalten in den Listenformularen (Formular für neuen Eintrag, Formular zum Ändern eines Eintrags) ausblenden, damit nur der Workflow darauf zugreifen oder sie aktualisieren kann. Klicken Sie zunächst auf der Seite Listeneinstellungen auf Erweiterte Einstellungen, und lassen Sie die Verwaltung von Inhaltstypen zu.

    clip_image008

    Klicken Sie auf der Seite Listeneinstellungen auf jeden Inhaltstyp, und klicken Sie auf der nächsten Seite auf die Spalte Counter. Blenden Sie die Spalte Counter aus. Führen Sie diese Schritte für jeden Inhaltstyp in der Liste aus.

    clip_image010

    Nachdem Sie die Spalte Counter erstellt und ausgeblendet haben, sodass sie nicht in Formularen angezeigt wird, können Sie den Workflow entwerfen.

    Der Daily Reminder-Workflow sollte gestartet werden, sobald ein Element erstellt oder geändert wird.

    clip_image012

    Im ersten Schritt werden die folgenden beiden Dinge überprüft: (1) Wenn die Aufgabe bereits als abgeschlossen markiert wurde, wird der Workflow beendet. Mit dieser Regel wird die Schleife "kurzgeschlossen", wenn die Aufgabe endgültig als abgeschlossen markiert wird. (2) Wenn die Aufgabe nicht abgeschlossen ist, wird mit dem Workflow überprüft, ob das Fälligkeitsdatum in der Zukunft liegt (Datum nach heute). Trifft dies zu, wird der Workflow bis zum Fälligkeitsdatum angehalten, da Sie keine Erinnerungen bis zum Erreichen des Fälligkeitsdatums senden möchten.

    clip_image014

    Im zweiten Schritt wird erneut überprüft, ob die Aufgabe abgeschlossen ist (falls der Workflow im vorherigen Schritt bis zum Erreichen des Fälligkeitsdatums angehalten wurde und die Aufgabe in der Zwischenzeit abgeschlossen wurde). Wenn die Aufgabe immer noch nicht abgeschlossen ist, wird der Workflow für einen Tag angehalten.

    clip_image016

    Im dritten Schritt wird erneut überprüft, ob die Aufgabe abgeschlossen wurde, während der Workflow angehalten war. Trifft dies zu, wird der Workflow beendet.

    Wenn die Aufgabe nicht abgeschlossen wurde, wird vom Workflow (1) die E-Mail-Erinnerung gesendet; (2) die CurrentCount-Variable wird durch einen Nachschlagevorgang im Feld Aktuelles Element/Counter festgelegt; (3) der Wert "1" wird CurrentCount hinzugefügt und in der NewCount-Variablen gespeichert; und (4) die Spalte Counter wird auf den in der NewCount-Variablen gespeicherten Wert festgelegt.

    Im Grunde wird durch diesen Schritt die Spalte Counter bei jeder Ausführung des Workflows um den Wert "1" erhöht. Anhand der Spalte Counter können Sie also erkennen, wie viele Erinnerungen gesendet wurden. Und am wichtigsten ist, dass mit der Aktion Feld im aktuellen Element festlegen am Ende dieses Schritts das aktuelle Element "geändert" wird, wodurch sich der Workflow selbst auslöst und die Schleife verursacht wird.

    clip_image018

    Endlosschleifen nach Service Pack 2

    Nach SP2 ist dieser Schleifeneffekt weiterhin möglich. Sie müssen jedoch anstelle eines einzelnen Workflows, der sich selbst auslöst, zwei Workflows entwerfen, die sich gegenseitig auslösen (Korekursion).

    In diesem Beispiel verwenden Sie den (1) Counter-Workflow, mit dem der Zähler erhöht wird, und den (2) Worker-Workflow, mit dem die E-Mail-Erinnerung gesendet wird.

    Erster Workflow – Counter-Workflow

    Wie weiter oben müssen Sie die Spalte Counter in der Liste mit dem Standardwert 0 erstellen, die Verwaltung von Inhaltstypen zulassen und dieses Feld für jeden Inhaltstyp in der Liste ausblenden.

    clip_image006[1]

    Dieser Entwurf mit zwei Workflows erfordert eine zweite Spalte, SendMail, die als Kennzeichen für den Worker-Workflow dient. Der Standardwert muss Nein lauten, da andernfalls Änderungen an einem Aufgabenelement dazu führen würden, dass die E-Mail-Erinnerung gesendet wird.

    clip_image020

    Der Counter-Workflow wird gestartet, sobald ein Element erstellt oder geändert wird.

    clip_image022

    Im ersten Schritt wird der Aufgabenstatus überprüft. Wenn die Aufgabe abgeschlossen ist, wird der Counter-Workflow beendet.

    clip_image024

    Wenn das Fälligkeitsdatum der Aufgabe in der Zukunft liegt (Datum nach heute), wird der zweite Schritt bis zum Fälligkeitsdatum angehalten, da Sie keine Erinnerungen bis zum Erreichen des Fälligkeitsdatums senden möchten.

    clip_image026

    Im dritten Schritt wird erneut überprüft, ob die Aufgabe abgeschlossen wurde, während der Workflow im vorherigen Schritt angehalten war. Wenn die Aufgabe immer noch nicht abgeschlossen ist, wird der Workflow für einen Tag angehalten.

    clip_image028

    Im letzten Schritt wird der Status erneut überprüft, um festzustellen, ob die Aufgabe während der vorherigen eintägigen Pause abgeschlossen wurde. Wenn dies nicht der Fall ist, wird das aktuelle Element vom Workflow aktualisiert, indem (1) der Wert der Spalte Counter um den Wert "1" erhöht wird und (2) das SendMail-Kennzeichen auf Ja festgelegt wird (der Standardwert ist Nein).

    clip_image030

    Zweiter Workflow – Worker-Workflow

    Der obige Counter-Workflow endet mit dem Aktualisieren (Ändern) des aktuellen Elements. Durch diese Aktualisierungen wird der Worker-Workflow ausgelöst, der so konfiguriert ist, dass er beim Ändern eines Elements gestartet wird.

    clip_image032

    Der Worker-Workflow überprüft einfach, ob das SendMail-Kennzeichen auf Ja festgelegt ist. Trifft dies zu, sendet der Workflow die E-Mail-Erinnerung und setzt das Kennzeichen auf Nein zurück.

    Das Festlegen des SendMail-Kennzeichens auf Nein ist die Änderung, durch die der obige Counter-Workflow ausgelöst wird. Die Counter- und Worker-Workflows lösen sich gegenseitig aus, und es werden tägliche Erinnerungen gesendet, bis die Aufgabe als abgeschlossen markiert ist.

    clip_image034

    Alternativ kann anstelle einer Endlosschleife der Worker-Workflow die Aufgabenbenachrichtigung eskalieren, wenn die Spalte Counter einen bestimmten Wert erreicht, wie z. B. 5 Erinnerungen. Im folgenden Schritt werden in Abhängigkeit vom Erinnerungszähler unterschiedliche Verzweigungen ausgeführt. Wenn der Zähler den Wert "5" erreicht, sendet der Workflow eine Meldung an einen Manager, dessen E-Mail-Adresse Sie entweder in die Aktion E-Mail senden "hartcodieren" oder mithilfe eines Workflow-Nachschlagevorgangs in einer Liste abrufen können.

    clip_image036

    Mit dem Worker-Workflow könnte die Aufgabe auch einer anderen Person oder Gruppe erneut zugewiesen werden, nachdem eine bestimmte Anzahl von Erinnerungen gesendet wurde. Für diesen Schritt wird mit dem Workflow die Aufgabe einer SharePoint-Gruppe bestehend aus Teammitgliedern, die für die Nachverfolgung solcher eskalierter Aufgaben zuständig sind, erneut zugewiesen.

    clip_image038

    Wenn die Schleife beim Erreichen einer bestimmten Anzahl beendet werden soll, müssen Sie auch dem ersten Schritt des Counter-Workflows (und nicht des Worker-Workflows) eine Verzweigung hinzufügen. Mit dieser Verzweigung wird die Schleife beendet, wenn die Spalte Counter den Wert "6" erreicht.

    clip_image040

    Ich hoffe, Sie finden diese Informationen hilfreich.

    Stephen

    Es handelt sich hierbei um einen übersetzten Blogbeitrag. Sie finden den Originalartikel unter Service Pack 2 prevents an on-change workflow from starting itself

  • Office IT Pro-Blog

    Blogreihe zur Listenansicht in SharePoint 2010: Teil 1 – Einführung in die neue Listenansicht

    Blogreihe zur Listenansicht in SharePoint 2010: Teil 1 – Einführung in die neue Listenansicht

    Profil

    Hallo. Ich heiße Greg Chan und bin Program Manager im SharePoint-Team. Ich freue mich, eine neue Blogreihe zu starten, in der ein breites Spektrum an Themen im Zusammenhang mit der neuen Listenansicht in SharePoint 2010 behandelt wird.

    Was war nochmal die Listenansicht?

    Eine Listenansicht ist in einfache Worten eine Ansicht zum Anzeigen von SharePoint-Listendaten. Das Konzept der Listenansicht gibt es seit SharePoint 2. Es werden zwar andere Technologien zum Darstellen von Listendaten in anderen Szenarien verwendet (z. B. Webpart für Inhaltsabfragen), aber die Listenansicht bleibt die Standardkomponente zum Anzeigen von Listendaten in SharePoint 2010.

    Listenansichten gibt es in SharePoint überall. Hiermit werden Informationen wie z. B. Ihre Anzeigen, Aufgaben und Kalenderterminpläne angezeigt.

    Beispiele für Listenansichten:

    Listenansicht für Anzeigen

    Dokumentbibliothekansicht in SharePoint 2010

    Welche große Änderung gibt es bei Listenansichten in Version 2010?

    In Version 2010 wird eine Komponente mit der Bezeichnung XSLT-Listenansicht-Webpart (XLV) eingeführt, die als neue Standardtechnologie zum Anzeigen von Listendaten dient. Diese Ehre gebührte zuvor dem Listenansicht-Webpart (LVWP), das in SharePoint 2 bis SharePoint 2007 standardmäßig verwendet wurde. (Hinweis: Listenansicht-Webparts werden weiterhin in SharePoint 2010 unterstützt, jedoch nicht in dem Umfang wie das neue XSLT-Listenansicht-Webpart).

    Das neue XSLT-Listenansicht-Webpart beinhaltet eine Menge Verbesserungen für die SharePoint-Plattform. In dieser Blogreihe sollen die meisten Verbesserungen behandelt werden.

    Welche wichtigen Vorteile bieten die neuen XSLT-Listenansichten?

    Die Ersetzung der Standardtechnologie für Listenansichten erforderte grundlegende Änderungen an der SharePoint-Plattform. Warum haben wir es dennoch gemacht? Lassen Sie mich einmal die wichtigsten Vorteile der XSLT-Listenansichten benennen:

    • Designerfreundlicher
      • Umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten durch SharePoint Designer bei Beibehaltung der Arbeitsweise mit der Browserbenutzeroberfläche
      • Erweiterbare und freigabefähige benutzerdefinierte Formatvorlagen
      • Gängige Designerfeatures wie z. B. bedingte Formatierung
    • Entwicklerfreundlicher
      • Verwendung von standardmäßigem XSLT anstelle von CAML
      • Bessere Dokumentation
      • Einfach erweiterbar
    • Endbenutzerfreundlicher
      • Verbesserte Benutzererfahrung einschließlich Menüband-Benutzeroberfläche und neuem Mehrfachauswahlmodell
      • Unterstützung der Inlinebearbeitung
    • Leistungsfähigere Zugriffsmöglichkeiten auf Daten
      • Anzeigen von Enterprise-Daten über Business Connectivity Services (BCS)
      • Webübergreifende Listenansichten mit Anzeige von Daten aus einem anderen Web
      • Anzeigen von Listendaten aus anderen Listen

    Was steht in dieser Blogreihe an?

    Viele Leute aus unterschiedlichen Teams in der SharePoint-Familie haben einen Blogbeitrag zur neuen Listenansicht in SharePoint 2010 geschrieben. In dieser Blogreihe werden einige dieser Bereichsexperten auf wichtige Themen im Zusammenhang mit Listenansichten eingehen.

    Die folgenden Themen werden behandelt:

    • Einführung in die neue Listenansicht (der vorliegende Beitrag!)
    • Listenansicht – neue Benutzererfahrung
    • Architektur der Listenansichten
    • Anpassen von Listenansichten
    • Externe Listen
    • Bedingte Formatierung
    • Gemeinsame Nutzung Ihrer benutzerdefinierten Listenansicht-Formatvorlagen
    • Erstellen benutzerdefinierter Felder für die neue Listenansicht
    • Ansicht für zusammengehörige Elemente
    • Erstellen von Ansichten für webübergreifende und verknüpfte Listendaten

    Die Reihenfolge, in der diese Themen veröffentlicht werden, kann sich ändern. Es kann auch sein, dass wir Themen in dieser Liste hinzufügen oder ändern. Machen Sie uns bitte Vorschläge, falls es Themen im Zusammenhang mit Listenansichten gibt, an denen Sie interessiert sind und die nicht aufgeführt sind.

    Vielen Dank, dass Sie diesen Beitrag gelesen haben. Ich hoffe, dass sich alle über die neuen Listenansichten freuen. Halten Sie Ausschau nach neuen Beiträgen!

    Greg Chan

    Es handelt sich hierbei um einen übersetzten Blogbeitrag. Sie finden den Originalartikel unter SharePoint 2010 List View Blog Series: Part 1 – Introduction to the new List View

  • Office IT Pro-Blog

    Office + Facebook = Ideen und Dokumente einfach mit Freunden teilen

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    Lesen Sie diesen Beitrag im Office Blog...

    „Die neue Messagingplattform von Facebook integriert Office Web Apps, sodass die Benutzer von Facebook Dokumente in Microsoft Word, Excel und PowerPoint mit einem Klick anzeigen können.“

    Office + Facebook = Ideen und Dokumente einfach mit Freunden teilen

    Nick Simons
    Program Manager, Office Web Apps

    Es handelt sich hierbei um einen übersetzten Blogbeitrag. Den ursprünglichen Artikel finden Sie unter Office + Facebook = Easily share your ideas and documents with friends

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