Schon gesehen? Nachdem am 3. April diesen Jahres der kostenfreie Download des Virtual Server 2005 R2 freigegeben wurde, haben mich viele gefragt, ob der Virtual PC jetzt ebenfalls kostenfrei ist. Damals musste man ehrlicherweise mit "Nein" antworten.Jetzt, 3 Monate und 9 Tage später ist es soweit, der Virtual PC 2004 muss ebenfalls nicht mehr bezahlt werden, sondern steht frei zum Download zur Verfügung. Alles weitere hier.
Weiterhin wird es Anfang nächsten Jahres (geplant ist Q1 2007) den Virtual PC 2007 geben. Die oben verlinkte Seite listet hier zwar schon die Verfügbarkeit einer Beta, aber ich habe noch keinen Download dazu gefunden. Keine Angst, es gibt jetzt keine Feature Liste (ich hab nämlich noch keine ;-) ). Nur soviel möchte ich schon jetzt "verraten"
Ansonsten gibt es einige Änderungen für Großkunden mit Volumenlizenzen. Im Wesentlichen ändert sich hier der Nutzen der Software Assurance (SA), da sie dann zusätzliche Lizenzen für das OS in VMs mitbringt - in etwa analog zu dem was wir seit Dezember 2005 mit dem Windows Server 2003 R2 machen. Interessierte (oder Betroffene) haben hier ein gutes Thema beim nächsten Gespräch mit ihrem Vertriebler oder Lizenzspezialisten... Damit einher geht, das für die Zukunft der "Virtual PC Express" von der Bildfläche verschwindet - warum auch nicht.
Neue Betriebsysteme stellen ja immer wieder besondere Herausforderungen bezogen auf "ältere" Anwendungen. So kommt immer wieder die Frage, wie man erfolgreich den Virtual Server auf der Beta von Windows Vista installiert.In der Standardinstallation setzt der Virtual Server einen installierten Internet Information Server voraus, da die Administration standardmäßig über eine Webanwendung erfolgt. Streng genommen ist die Webanwendung zwar nicht notwendig, aber wer möchte schon jede Aktion über ein spezifisches Skript initiieren. In Umgebungen mit mehreren Servern, die den Virtual Server hosten, reicht es dafür aber in der Regel, die Webanwendung auf nur einem Server bereitzustellen - aber darüber reden wir hier ja nicht...Eine Besonderheit unter Windows Vista (gilt ja auch für die Beta des "Longhorn" Server) ist natürlich der überarbeitet Internet Information Server (IIS) in der Version 7.0. Hier hat sich sehr vieles geändert, weil der IIS komplett überarbeitet wurde. Um alle benötigten Komponenten zu installieren verwenden wir intern häufig eine vorbereitete Batchdatei, die alle benötigten Komponenten installiert. Hier die zugegebenermaßen "komplexe" Befehlszeile:
start /w pkgmgr /iu:IIS-WebServerRole;IIS-WebServer;IIS-CommonHttpFeatures;IIS-StaticContent;IIS-DefaultDocument;IIS-DirectoryBrowsing;IIS-HttpErrors;IIS-HttpRedirect;IIS-ApplicationDevelopment;IIS-ASPNET;IIS-NetFxExtensibility;IIS-ASP;IIS-CGI;IIS-ISAPIExtensions;IIS-ISAPIFilter;IIS-ServerSideIncludes;IIS-HealthAndDiagnostics;IIS-HttpLogging;IIS-LoggingLibraries;IIS-RequestMonitor;IIS-HttpTracing;IIS-CustomLogging;IIS-ODBCLogging;IIS-Security;IIS-BasicAuthentication;IIS-WindowsAuthentication;IIS-DigestAuthentication;IIS-ClientCertificateMappingAuthentication;IIS-IISCertificateMappingAuthentication;IIS-URLAuthorization;IIS-RequestFiltering;IIS-IPSecurity;IIS-Performance;IIS-HttpCompressionStatic;IIS-HttpCompressionDynamic;IIS-WebServerManagementTools;IIS-ManagementConsole;IIS-ManagementScriptingTools;IIS-ManagementService;IIS-IIS6ManagementCompatibility;IIS-Metabase;IIS-WMICompatibility;IIS-LegacyScripts;IIS-LegacySnapIn;IIS-FTPPublishingService;IIS-FTPServer;IIS-FTPManagement;WAS-WindowsActivationService;WAS-ProcessModel;WAS-NetFxEnvironment;WAS-ConfigurationAPI
Ich möchte diese Befehlszeile ehrlichgesagt nicht wirklich kommentieren, sont müßte ich mir nämlich Gedanken machen, warum z.B. hier die FTP Komponenten installiert werde, für die ich mir definitiv keinen Einsatzzweck im Kontext des Virtual Servers vorstellen kann... Aber das ist das Skript, das "empfohlen" wird.Danach sollte die Virtual Server Installation keine Fehler mehr melden, sondern erfolgreich durchlaufen. Damit man die Webanwendung aber auch bedienen kann, darf man nicht vergessen, den Internet Explorer "als Administrator" (oder wie die Amis sagen "elevated") auszuführen.
Ich spare mir einfach mal die ganze Übersetzung und kopiere hier den Originaltext herein:
Operating System Deployment Contest
Microsoft would like to announce the "OSD Deployment" contest. The contest is open to any Microsoft customers. You must be enrolled in the SMS 2003 OSD FPU open beta program. You can enroll in the program on connect.microsoft.com by choosing the available connection "SMS 2003 OSD Feature Pack Update - Open Beta". The contest will start today and run until the July 7th.
You will need to sign on to the connect site at: https://connect.microsoft.com
Once you have signed on to connect you will be able to follow this link: https://connect.microsoft.com/availableconnections.aspx
Then select the Program with the name: "SMS 2003 OSD Feature Pack Update - Open Beta"
Participation
To participate in the contest you will need to install SMS 2003 OSD FPU into your lab environment and deploy either Windows Vista or X64 bit clients to the lab. The first 25 Customers to complete 25 or more unique deployments and file 3 bugs or 3 DCRs, will receive a 512 MB memory stick from Microsoft. A unique deployment is considered one workstation. You can file your bugs\suggestions (DCRs) through the connect feedback menu option. You will need to use the Submit Feedback link displayed at the top of the feedback page. Bug\DCR submissions will be counted toward your total after a review by the product team.
Example Unique Systems: You deploy 10 operating systems to the same device this is considered a single unique deployment. You deploy 10 operating systems to 10 different devices, this is considered 10 unique deployments.
How to Enter:
To enter the contest simply deploy the required number of workstations in your LAB environment. You can then send a screen shot that shows the results of your OSD Deployment to smscust@microsoft.com. We will also need your name, the name and address of your company, your handle, and the titles of the Bugs\DCRs that you have submitted. We will then send you a script that you will need to run on the SMS site server that will verify your deployment totals. You will need to return the results to smscust@microsoft.com for final verification of deployment totals.
Questions:
If you have any questions about the contest or its rules please send an email to SMScust@microsoft.com with the subject line of "SMS 2003 OSD FPU Deployment Contest".
Falls jemand Linux in einer VM betreibt und seine Uhr in der VM schneller läuft als in der realen Welt auf dem Host, lässt sich das relativ einfach beheben -> siehe KB Artikel 918461. Ich habe hier bewusst den englischen Artikel verlinkt, weil die automatisierte Übersetzung effektiv "Schrott" abliefert...
Dies ist eine gerne gestellte Frage - zumal nicht nur ich immer darauf hinweise, wie wertvoll die fertigen Management Packs (MPs) für unsere Produkte sind.
Ja nach Anforderung gibt es zwei einfache Ansätze:
Meine Empfehlung ist natürlich mit dem Wizard aus dem Ressource Kit zu starten. Das macht es etwas einfacher und vor allen Dingen werden dort Status Ansichten mit definiert. Aber Achtung: Status Rollen, die einmal definiert sind, lassen sich nicht mehr ganz so einfach löschen - eine vernünftige Planung ist daher angesagt!
Status Ansicht: Man unterschiedet hier die Rolle (entspricht der Anwendung) und die Komponente (Teilaspekt oder Baustein der Anwendung). Ein Virenscanner (Rolle) könnte z.B. die Komponenten Scanner, Updater, Admin Interface haben. Jede Komponente hat wiederum (alles optional) einen Dienst, Ereignisse, Performance Daten.
Der Management Pack Wizard erlaubt das Erstellen des Grundgerüstes eines Management Packs. Er definiert Rollen und Komponenten, erlaubt die Auswahl eines Service, von Leistungsindikatoren und Quellen der Ereignisanzeige (auch von einem entfernten Rechner) mit der jeweiligen Zuordnung zur entsprechenden Komponente. Bei Ereignissen erlaubt er auch das Kombinieren mehrerer Ereignisse zu einem MOM Ereignis. Am Ende generiert er dann ein fertiges Management Pack.Dieses Management Pack lässt sich jetzt in MOM importieren und weiter anpassen. So lassen sich Regeln anpassen und um "Wissen" (Knowledgebase) ergänzen und auch weitere Regeln definieren.
Wenn alles fertig und getestet ist, exportiert man das Management Pack und kann es dann in der produktiven MOM Umgebung einsetzen. Je nach Komplexität der zu überwachenden Anwendung und dem eigenen Wissen um diese Anwendung lässt sch so mit relativ wenig Aufwand sehr schnell ein passendes Management Pack erstellen.
Wer sich mit dem Business Desktop Solution Accelerator (BDD, aktuell Version 2.5) beschäftigt hat, hat sich sicher gefragt, wo die Step-by-Step Anleitung ist.Johan Arwidmark hat so etwas für seine MMS Session (BDD/ZTI in 60 Minutes) erstellt und auf myITforum.com veröffentlicht: A Geeks's Guide To OSD And ZTI.Den Business Desktop Solution Accelerator selbst findest man in zwei Ausführungen auf der Microsoft Download Seite:
Schon von "Monad" gehört? Nein? Dabei reden doch soviele Leute davon... Auf jeden Fall hat das "Baby" jetzt einen offiziellen Namen, nämlich "PowerShell". Und: Das hat nichts mit einer besonders Octanhaltigen neuen Mischung eines bekannten Mineralölkonzerns zu tun, sondern mit Software.
Es soll Leute geben, die mit cmd.exe nicht wirklich zufrieden sind und mehr wollen. Vorbild ist dann immer der typische Unix Administrator, der sich ohne seine skriptfähige Shell (welche von den vielen er auch immer bevorzugt) wohl ungefähr so fühlen muss wie früher ein Mantafahrer ohne Cowboystiefen (kennt das noch jemand oder bin ich der einzige Überlebende einer alten Zeit?). Gut, dann gab es Leute, die behauptet haben, dass man ja mit dem Windows Scripting Host wuderbar scripten kann, aber war das interaktiv - so richtig mit System Prompt? Eher was für den Programmierer. Zählt da schon, dass Shell Skripte ja auch eher "programmiert" werden?
Wie auch immer - das Ende des Leidens ist absehbar. Es gibt von Microsoft bald eine neue Kommandozeile, die wunderbar programmierbar (und erweiterbar) ist und trotzdem einen Prompt bietet, nämlich die PowerShell (Codename "Monad"). PowerShell wird vorerst einmal die Administration der neuen Serveranwendungen unterstützen. Die Premiere gehört hier dem Exchange Server 2007, bzw. dem Operations Manager 2007. Auch die weiteren Werkzeuge, wie SMS werden in Zukunft PowerShell einsetzen.
Seit gestern ist es jetzt offiziell und der notwendige KB Artikel ist auch online: MOM 2005 unterstützt sowohl für die operationale Datenbank, wie auch für die Reprting Services den SQL Server 2005. Der Artikel hat die Nummer 917615. Damit MOM mit dem SQL Server 2005 richtig zusammenarbeitet, werden drei Softwareupdates benötigt, deren Links in dem KB Artikel enthalten sind.Trotzdem kann es dann zu Problemen mit den Reporting Services kommen, dass die Version der Datenbank nicht gelesen werden kann oder falsch ist (rsInvalidReportServerDatabase). Dieser Fehler ist behoben, wenn man zum SQL Server 2005 das SP1 installiert hat.Jetzt muss ich nur noch herausfinden, ob für deutsche MOM 2005 Installationen auch deutsch Updates benötigt werden, oder die im KB Artikel hinterlegten englischen OK sind...
Update: Die angeführten Updates installieren keine sprachabhängigen Komponenten. Daher gibt es keine lokalisierten Updates, sondern die ENU Version gilt für alle lokalisierten MOM Installationen.
Manchmal dauert es etwas länger, aber letztendlich funktioniert es dann doch...
SMS 2003 SP2 ist jetzt auch in Deutsch, Französisch und Japanisch (wer von Ihnen hat genau darauf gewartet?) verfügbar - und zwar als Update und Eval Version. Ebenfalls gibt es auf der Downloadseite den Link zu den zum SP2 passenden Inventur Tools für Microsoft Update. Den direkten Einstieg findet man hier. Damit sollte eigentlich jetzt alles da sein, was dringend benötigt wird.
SP2 ist auch die Voraussetzung dafür, dass SMS 2003 auf dem SQL Server 2005 läuft.
Sobald mehr als eine Person etwas weiß, weiß es ja bald auch die ganze Welt... So ist letzte Woche ja schon durchgesickert, was heute offiziell angekündigt wurde:
OK, jetzt gibt es sicher manche Spekulation, warum das so ist. Die Kernaussage hier ist dabei aber relativ einfach: Mit dem Windows "Longhorn" Server gehört bekanntlich die Virtualisierungstechnik (Windows Hypervisor) zum Betriebsystem - ist also effektiv ohne Zusatzkosten zu haben. Also musste man sich irgendwann der Frage stellen, ab wann man nicht mehr unbedingt für ein Produkt Geld bezahlen möchte, das bald kostenfrei zu bekommen ist...
Gleichzeitig wird die offizielle Unterstützung für Linux eingeläutet. Das bedeutet einerseits die Verfügbarkeit von Virtual Machine Additions für Linux, wie auch den vollen 24 Std. Support für den Betrieb von Linux in der virtuellen Umgebung.
Hier noch die URL zu der Ankündigung: Virtual Server Market Bulletin.
Die Frage ist vielleicht schon mehrfach aufgekommen, weil Unternehmen häufig genug mobile Rechner (Notebooks) anders behandeln möchten als fest installierte Desktops. SMS 2003 reflektiert diese Info in der Hardware Inventur in der Kategorie "Systemgehäuse" als "Chassistyp". Dummerweise steht da nur eine Zahl und kein Name. Hier eine Liste der Bedeutungen:
Chassis Type
Description
1
Other
2
Unknown
3
Desktop
4
Low-profile desktop
5
Pizza box
6
Mini-tower
7
Tower
8
Portable
9
Laptop
10
Notebook
11
Handheld
12
Docking station
13
All in one
14
Sub-notebook
15
Space-saving
16
Lunchbox
17
Main system chassis
18
Expansion chassis
19
Sub-chassis
20
Bus-expansion chassis
21
Peripheral chassis
22
Storage chassis
23
Rack-mounted chassis
24
Sealed-case computer
Ich hatte im Seminar gesagt, dass alle Teilnehmer Zugang zu einer elektronischen Form der Handouts bekommen sollen. Leider haben unsere Tools das zu der Zeit in der geplanten Form noch nicht ermöglicht. Auf einzelne persönliche Anfragen habe ich dann ein PDF verschickt, dass über einen Konverter erzeugt wurde und meine persönlichen Qualitätsansprüche nicht wirklich befriedigte. Seit Microsoft Office PowerPoint 2007 aber die Möglichkeit des Publizierens als PDF bietet, wollte ich dies immer schon mal testen.
Als kleinen Bonus für alle fleißigen Blog Leser kann hier jetzt kann jeder selbst die Qualität beurteilen, leider mit einem kleinen Schönheitsfehler. Mein Acrobat Reader 7.0.7 meldet auf Seite 40 einen unerwarteten Operator in der Displayliste, funktioniert aber ansonsten ohne weitere Probleme - ist halt Beta Software, PowerPoint 2007 natürlich...
Manche Dinge passieren einfach, so ganz ohne dass man frühzeitig vorgewarnt wird. So gibt es mittlerweile einen aktualisierten Download des MOM Ressource Kit.
Bevor ich jetzt alles wiederhole, was dort drin ist, poste ich einfach den passenden Link: http://www.microsoft.com/mom/downloads/2005/reskit/default.mspx
Auf jeden Fall später als wir mal erwartet haben...
Der offizielle Launch des Reporting Managers wird auf dem Microsoft Management Summit 2006 in San Diego stattfinden. Zum Launch wird dann auch eine Eval Version des SCRM verteilt werden - mit Sicherheit in Englisch. Aber keine Sorge: Die lokalisierten Versionen sind bis dahin mit ziemlicher Sicherheit ebenfalls fertig, und zwar inklusive MOM Management Pack zur Überwachung.
Da war doch vor Kurzem noch ein TechNet Seminar zum Reporting Manager in der Datenbank...
Richtig, aber anscheinend weiß keiner, was er damit anfangen soll, oder aber es erzeugt kein wirkliches Interesse. Realität ist, dass diese Veranstaltung vor ziemlich leeren Rängen stattgefunden hätte. Wir haben daher entscheiden müssen, diese Seminare ausfallen zu lassen. Damit diejenigen, die auf jeden Fall teilnehmen wollten, weil Sie die Infos unbedingt brauchen, nicht verzichten müssen, haben wir uns entschieden, das Seminar durch einen Webcast mit anschließendem Chat zu ersetzen. Sie haben dadurch den Vorteil nicht reisen zu müssen, bekommen die Informationen und können durch den Chat auch eine interaktive Diskussion führen. Ich hoffe, das ersetzt in diesem Fall das Seminar. Hier noch der Link: http://www.microsoft.com/germany/events/eventdetail.aspx?EventID=118770554
Wenn jemand eine andere Idee für die Zukunft hat, würde mich jeder Vorschlag interessieren.
Ein Klassiker kommt wohl immer wieder, so auch auf dieser CeBIT zu mir, und gerade lese ich von einem Kollegen eine gut und knapp formulierte Antwort.
Frage: Wie kann ich die Liste der festen Anwendungen im Startmenü konfigurieren?
Antwort: There is no way, if there were a way, people like ... and others would exploit it to spam the user's start bar with all types of crap. One only needs to look at the task tray to see this in action.It is the user's area to control, there is no way to do this programmatically.
Dieses Verhalten ist auch "by Design" und dürfte sich nicht so schnell ändern. Dafür läßt sich der Programme Ordner im Startmenü ja über Gruppenrichtlinien konfigurieren, oder man verwendet serverbasierte Profile.