.: Michael Korp :.

Rund um die Windows Plattform, Systems Management und Virtualisierung

  • .: Michael Korp :.

    Microsoft Systemmanagement Summit 2007

    Microsoft Systemmanagement Summit 2007
    Es dauert nicht mehr lange und dann ist es endlich sowiet - dieses Jahr findet in Deutschland der Systemmanagement Summit zum zweiten Mal statt. An einem Tag versuchen wir Ihnen die wichtigsten Informationen rund um die Verwaltung von IT Systemen und die von Microsoft dafür verfügbaren Produkte zu präsentieren. Da im vierten Quartal auch drei neue Produkte verfügbar werden, haben wir neben einem Redner aus der Produktgruppe auch einen "natürlichen" Schwerpunkt. Der Vorteil für die Teilnehmer ist natürlich auch, mit dem Vertreter der Produktgruppe tiefer gehende Diskussionen rund um die System Center Produkte - speziell den System Center Configuration Manager 2007 - führen zu konnen.
    In gewisser Weise ist das sogar "Eigenwerbung", da auch ich dort vortragen darf. Ich hoffe also, wie sehen uns dort...

  • .: Michael Korp :.

    System Center Virtual Machine Manager 2007 ist fertig

    Dies erst einmal als "Announcement" - der System Center Virtual Machine Manager 2007 ist fertig gestellt und wird ab dem 1. Oktober 2007 auf der Preisliste erscheinen (zumindest sind das die mir bekannten Planungen). Die Details mit einer Reihe weiterer Informationen zu Lizenzen und zukünftigen Plänen gibt es hier zum nachlesen.

  • .: Michael Korp :.

    System Center Configuration Manager 2007 als Upgrade

    Zur Zeit bin ich mal wieder auf Seminartour unterwegs (gerade ist Halbzeit) und erzähle unter anderem über den System Center Configuration Manager 2007. Dabei gibt es ja doch für den einen oder anderen SMS Kenner ein paar neue Sachen zu entdecken, was bei manchem den Wunsch nach "Ausprobieren" aufkommen lässt. -- Das ist ja auch gut so.

    Warum also was dazu schreiben? Weil der eine oder andere (auch schon in Newsgroups zu lesen) sich sagt, wenn man die aktuelle (englische) Eval Version einfach per Update auf die endgültige Vollversion bringen kann, sollte es ja kein Problem sein, die jetzige SMS 2003 Infrastruktur mit der Eval Version als Zwischenlösung schon mal auf die neue Version zu heben. Klingt logisch?

    Zumindest klingt es auf den ersten Blick nicht unsinnig - wird aber nicht funktionieren. Der Grund: Die Eval Version ist keine lizenzierte Version; die aktuell verwendete dagegen (hoffentlich) sehr wohl. Durch ein Upgrade hätte ich also aus einer bezahlten Lizenz, die unbegrenzt lauffähig ist, mal eben "keine" Lizenz gemacht, die nach 120 Tagen den Betrieb einstellt - wenn ich nicht rechtzeitig wieder per Update eine Vollversion daraus mache.

    Eine SMS 2003 Eval kann man (sollte zumindest gehen) mit der ConfigMgr 2007 Eval upgraden - aus Eval wird Eval. Das Ergebnis kann man dann mit der Vollversion und dem passenden Produktschlüssel zu eienr Vollversion aktualisieren. Ich vermute aber mal, dass aktuell keiner eine SMS 2003 Eval produktiv einsetzt, oder?

  • .: Michael Korp :.

    System Center Configuration Manager 2007 ist fertig

    Der Nachfolger des Microsoft Systems Management Server 2003 (SMS) ist fertiggestellt. Die letzten beiden Webcasts, die ich vergangene Woche gemacht habe basierten noch auf der Vorabversion (Release Candidate 1), die über die Beta Seite von connect.microsoft.com verfügbar war und jetzt ist das Produkt fertig. Rückblickend kann man sagen "just in time" - die internen Aussagen hatten schon lange Ende August als Termin genannt, aber bei Softwareprojekte weiß man das ja häufig nie so genau. Daher ist es ein gutes Zeichen, dass hier die Vorhersagen auch "pünktlich" eingehalten wurden.
    Zum Ausprobieren (Evaluieren) sind auch die entsprechenden Bits schon online verfügbar - hier also der Download Link (leider aktuell nur in Englisch).

    In der Preisliste wird der System Center Configuration Manager 2007 (ConfigMgr) dann zum 1. November enthalten sein und damit ab 1.11.2007 auch lizenzierbar sein. Vorher gibt es nur die Evaluierungsversion. Die Webseite sagt dafür aber auch sehr deutlich, dass die Eval Version mit dem endgültigen Produktschlüssel dann zur Vollversion aktualisiert werden kann.
    Warum das Ganze, fragt sich dann bestimmt der eine oder andere - eigentlich ganz einfach: Das hat rechtliche Gründe die mit den sogenannten Product Use Rights (PUR) und deren Verbindlichkeit bzw. Veröffentlichung zusammenhängen. Außerdem ist ja auch Sarbanes Oxley geschuldet, dass es die Verplichtung gibt, ein Produkt innerhalb eines festgelegten (relativ kurzen) Zeitraumes nach Bestellbarkeit auch ausliefern zu können. Mit Erscheinen der Preisliste muss also die Auslieferung auch möglich sein. Das nur mal am Rande als Erläuterung, warum häufig zwischen Fertigstellen (RTM - Release to Manufacturing) und Auslieferung bzw. Preisliste häufig merklich Zeit liegt.

    Bevor ich jetzt noch viel schreibe, vielleicht der Hinweis auf die Webcasts, die ich zu dem Thema schon gemacht habe:

    System Center Configuration Manager 2007

    Außerdem gibt es jetzt die nächsten zwei Wochen eine Seminartour zu dem Thema ConfigMgr, die man auf der Veranstaltungsseite schnell findet.
    Die einzelnen Termine sind hier:

    • Unterschleißheim, 3. September
    • Neuss, 4. September
    • Böblingen, 5. September
    • Berlin, 11. September
    • Hamburg, 12. Sptember
    • Bad Homburg, 13. September
  • .: Michael Korp :.

    Unterstützte Client Betriebssysteme für den Virtual Server 2005 R2 SP1

    Es wird immer wieder heiß diskutiert, welche Betriebssysteme zum Einsatz mit dem Virtual Server 2005 R2 SP1 offiziell unterstützt werden. Hier nun die definitive Liste:

    • Windows Vista™ Ultimate (nicht für den produktiven Betrieb)
    • Windows Vista™ Business (nicht für den produktiven Betrieb)
    • Windows Vista™ Enterprise (nicht für den produktiven Betrieb)
    • Windows Server® 2008 Beta 3 (nicht für den produktiven Betrieb)
    • Microsoft® Windows Server® 2003 Standard Edition mit Service Pack 2
    • Microsoft® Windows Server® 2003 Enterprise Edition mit Service Pack 2
    • Microsoft® Windows Server® 2003 Web Edition mit Service Pack 2
    • OS/2 4.5
    • Red Hat Enterprise Linux 2.1 (Update 7)
    • Red Hat Enterprise Linux 3.0 (Update 8)
    • Red Hat Enterprise Linux 4.0 (Update 4)
    • SuSE Linux Enterprise Server 9.0
    • SuSE Linux Enterprise Server 10.0
    • Solaris 10
    • Red Hat Linux 9.0
    • SuSE Linux 9.3
    • SuSE Linux 10.0
    • SuSE Linux 10.1
    • SuSE Linux 10.2

    Wichtig ist, dass die Liste der unterstützten Betriebssysteme für Virtual Server unterschiedlich von der Liste des Virtual PC 2007 ist. Das liegt daran, dass Virtual PC ein Desktop Produkt ist, während der Virtual Server zum Einsatz auf dem Server und damit für den Betrieb von Servern vorgesehen ist.

    Außerdem ist zu beachten, dass "unterstützt" nicht gleichbedeutend mit "läuft/läuft nicht" ist. Es "laufen" grundsätzlich die meisten x86 Betriebssysteme, aber nicht für alles gibt es die Unterstützung im Betrieb, was wiederum heißt, dass man im Fehlerfall beim Support anrufen kann und dort dann bestätigten Fehlern auch nachgegangen wird.

    Unterstützt bedeutet leider auch nicht "ohne jegliche Probleme". Ein Beispiel: Solaris 10 erwartet anscheinend den Grafikmodus mit 24-Bit Farbtiefe, während Virtual Server 16-Bit und 32-Bit unterstützt. Hier ist also vor dem Erfolg etwas manuelle Konfiguration angesagt.

    Die Liste lässt sich übrigens auch auf dem "Virtual PC Guy's" Blog nachlesen.

  • .: Michael Korp :.

    Was macht Michael...

    Ein Kollege von mir hat neue Sachen wie Microsoft "PopFly" (Stichworte: Mesh, Social Network) zum Anlass genommen, eine Seite "Was macht Daniel?" ins Leben zu rufen.
    Bevor ich nun anfange, mir ein Pocket GPS zuzulegen, mein Handy so zu programmieren, dass es in gewissen Intervallen dessen Koordinaten abfragt und dann mit Fotos, die zeitlich dazu passen, per GPRS auf einen Server zur allgemeinen Ansicht und Recherche zu übertragen, mache ich es mir etwas einfacher: Michael macht Urlaub...
    Alter Resturlaub und CeBIT Wochenende etc. sorgen dafür, dass ich ab Freitag bis ende Juli offline sein werde. Am letzten Juli Freitag gibt es dann den "SysAdmin Day", wo mich vermutlich der eine oder andere treffen wird. Auf jeden Fall dürfte das ein angenehmer Einstieg in das Arbeiten sein... :-)

    cu

  • .: Michael Korp :.

    Virtual Server 2005 R2 SP1 Administration - neues Tool (Update)

    Virtual Server 2005 Ressource Kit Manche Leute bevorzugen auf dem eigenen PC den Virtual PC 2007, da er ein "nettes GUI" hat. Das macht es einfach zwecks Test, Demo oder Entwicklung von Lösungen effizient virtuelle Maschinen zu erstellen, konfigurieren und benutzen. Wie der Name aber schon ausdrückt, funktioniert das auf dem typischen PC (Desktop) - gar nicht dagegen im Server Umfeld.

    Andere Leute, zu denen auch ich gehöre, benutzen auch auf dem lokalen PC (Desktop oder Notebook) lieber den Virtual Server - zumal die aktuelle Version Virtual Server 2005 R2 SP1 auch auf Client Systemen sehr gut läuft und im Gegensatz zum Virtual PC z.B. mit SCSI Platten und Mehrprozessorsystemen vernünftig umgehen kann. Das wird zwar offiziell nicht für den Produktivbetrieb unterstützt, aber ich will ja auch keinen Firmenkritischen Server hosten...
    Als Nachteil, wenn man es denn so bezeichnen will, arbeitet man mit einer Web Administration, die logischerweise auch den IIS lokal benötigt. Und hier sind wir sehr schnell bei einem Punkt, der besonders in Unternehmen schnell zu Problemen führen kann - besonders, wenn der Anwender nicht in dem Bewusstsein lebt, dass er lokal einen Webserver betreibt, der auch gewartet, gesichert und gepflegt werden will.

    Aus diesem Grund, aber auch, weil es an manchen Ecken komfortabler ist, verwende ich seit sehr langer Zeit ein internes Tool namens VMRCplus. Damit lässt sich der Virtual Server praktisch bedienen wie ein Virtual PC. Man nutzt also das beste aus beiden Welten! Und braucht auch nicht mehr zwingend einen lokalen Webserver.
    Viele Besucher meiner Veranstaltungen haben das Tool natürlich gesehen und wollten es genauso natürlich unbedingt haben. Auch, wenn ich das gut verstehen konnte, waren mir die Hände gebunden - laut Policy war ausschließlich die interne Verwendung erlaubt.

    Warum rede ich jetzt und hier davon? Weil es eine gute Nachricht gibt: Der Author Matthijs ten Seldam hat mittlerweile die Genehmigung bekommen, das Tool auch extern zur Verfügung zu stellen. Es wird also "irgendwann" als Ressource Kit Werkzeug über das Microsoft Download Center verfügbar werden. Damit nicht jeder auf "irgendwann" warten muss, dürfen wir es aber auch jetzt schon extern verfügbar machen (man sagte mir mal, das die spanische Sprache ein Wort für "morgen" hat, dass auch durchaus als "irgendwann" oder "nie" ausgelegt werden kann). Also gibt es hier die Links, damit man das Tool jetzt schon bekommen kann. Spätere überarbeitete Versionen finden sich dann aber im Downloadcenter.

    Es bleibt vielleicht noch anzumerken, dass die Anwendung in VB.NET entwickelt wurde und daher das .NET Framework voraussetzt - ich meine in der Version 2.0, habe das aber nie überprüft, da ich sowieso immer die aktuellste Version installiert hatte. Als Plattform werden Windows XP, Windows Server 2003 und "Longhorn" (also Windows Vista und Windows Server 2008) unterstützt.

    Kommentare sind wie immer willkommen - Wünsche und Feedback werde ich auch gerne witerleiten...

    Update: Schneller als von den meisten erwartet ist der Download jetzt über das reguläre Microsoft Download Center verfügbar. Unter "Additional Information" findet sich auch die Blogadresse des Autors. Dort sind Kommentare, Feedback, Anregungen und Wünsche für die Weiterentwicklung sicherlich auch gut aufgehoben. Trotzdem möchte ich hier noch einmal erwähnen, dass dieses Tool in die Kategorie "Ressource Kit Tool" fällt...

  • .: Michael Korp :.

    Off Topic... - Outlook als Web Anwendung

    Wahrscheinlich steht das jetzt in jedem Blog rauf und runter im Land, aber was soll's...

    Da wollte jemand mal zeigen, was ein Programmierer mit WPF (Windows Presentation Foundation - ein Teil des .NET Framework 3.0) und "Expression Blend" v1.0 so alles anstellen kann. Wer neugierig ist, hier der Link:
    http://www.00001001.ch/download/HOL/WPF_XBAP/OutlookWPF/OutlookUI%20Browser.xbap

    Auch, wenn zugegebenermaßen das meiste ohne Funktion ist, ist es schon faszinierend...

  • .: Michael Korp :.

    Virtual Server 2005 R2 SP1 - die Zweite...

    Ein paar Ergänzungen, Hinweise und Anmerkungen...

    Die Startseite für den Virtual Server 2005 R2 SP1 findet sich ja hier. Dort gibt es auch einen Downloadbereich, der natürlich auch den Download zu der Installationsdatei bietet. Als Sprache wird da aber nur Englisch angeboten, bevor es direkt zur Registrierung geht. Der Link in meinem Artikel zur Verfügbarkeit dagegen zeigt direkt auf den Download der deutschen Version, der dann natürlich auch zur Registrierung führt...

    Anscheinend sucht der eine oder andere "vergeblich" die "VM Additions" für Linux. Wie immer führt der Weg dahin über connect.microsoft.com. Dort sind im Moment die Additions in der Version 1.2 vom 27.3.2007 verfügbar.
    Wenn es eine neuere Version geben wird, wird sie ebenfalls dort zu finden sein.

    Oft wird übersehen, dass der Zugriff auf die Connect Seiten nur nach Anmeldung mit einer Windows Live ID funktioniert und man sich für alle "Beteiligungen" immer erst registrieren muss. Bei Betas kommt dann meistens noch ein Approval Prozess - hier aber nicht.

    64-Bit - was heißt das, was geht, was geht nicht...

    Es gibt vom Virtual Server 2005 R2 (SP1) eine 32-Bit Version und eine 64-Bit (x64) Version. Das betrifft das Betriebssystem auf dem Host, auf dem dann die virtualisierten Gäste laufen.

    32-Bit bedeutet maximal 4GB adressierbaren Speicher (wenn man mal die Enterprise Edition, oder höher, mit PAE außer acht lässt), praktisch also nur irgendwo zwischen 2,8GB und 3,6GB - je nach Hardware. Mit PAE kann natürlich mehr Speicher adressiert werden. Das Verfahren gleicht dem alten EMS Speicher unter DOS (wer erinnert sich da noch?) - also einem bereichsweise einblenden des erweiterten Speicher in den regulären Adressraum. Normalerweise immer noch schneller als Festplattenzugriff, für die Virtualisierung aber nur begrenzt sinnvoll. Was trotzdem bleibt, ist der begrenzte Pool an Systemressourcen, der auch für VMs benötigt wird. Selbst wenn noch Speicher da wäre bekommt man dann unter Umständen die Meldung, dass akuter Speichermangel herrscht.

    64-Bit (x64 - ia64/Itanium bleibt außen vor) bedeutet dagegen die lineare Addressierung des vorhandenen Speichers. Auch der Systempool ist immens erweitert worden, stellt also heute keine reale Begrenzung mehr dar. Virtual Server arbeitet daher sehr viel effizienter und leistungsfähiger.

    Hierzu ein real getestetes Beispiel: Auf einer Unisys ES7000 mit 64 logischen Prozessoren und 256GB Ram wurden 508 virtuelle Maschinen gleichzeitig gestartet und liefen "vernünftig" - soll heißen, dass sie eine gute Reaktion zeigten, aber natürlich nicht alle unter Last standen. Ist so etwas realistisch für die Produktion? Ich würde sagen eher nein, da alleine das Starten der vielen VMs Stunden dauert, man also eher nicht darüber nachdenken möchte so einen Server mal booten zu müssen. Andererseits ist das eine "Datacenter" Maschine, die nur für geplante Wartung neu startet und mit hoher Wahrscheinlichkeit (wäre zumindest meinen Empfehlung) im Cluster läuft.
    Aber man sieht zumindest, das einerseits erheblich mehr geht als mit einer VMWare Lösung (man verzeihe mir ausnahmsweise den Vergleich, weil ich so etwas sonst immer versuche zu vermeiden), die heute ein hartes Limit bei 128 VMs hat, und andererseits - gerade im Cluster - noch viel Luft nach oben da ist, falls z.B. mal mehr Ressourcen (VMs) als geplant auf eine Maschine verschoben werden müssen.

    Trotz der 64-Bit Version des Virtual Servers wird weiterhin "nur" eine 32-Bit Hardware emuliert. Das Hardware Modell der VM ist also zwischen der 32-Bit Version und der 64-Bit Version absolut identisch. VMs können daher ohne Einschränkungen in beide Richtungen verschoben werden.

    Mit der Windows Virtualisierung unter dem Windows Server 2008 gibt es aber die Möglichkeit auch 64-Bit Gastsysteme zu installieren. Zusätzlich gibt es weitere Möglichkeiten, wie z.B. die Multi-Prozessor Unterstützung in der VM oder das "memory overcommit". Einher damit geht zwar die Möglichkeit eine heutige VM unter dem Virtual Server 2005 R2 SP1 in Richtung Windows Virtualisierung zu migrieren, aber nicht mehr zurück.

    Ich hoffe, das macht manches klarer. Ansonsten gibt es ja wie immer die Möglichkeit zu kommentieren...

  • .: Michael Korp :.

    Neue Entwicklungen bei zukünftigen Festplatten

    Interessant, was man manchmal so am Rande mitbekommt. Angefangen hat es mit der Frage eines Kollegen, ob denn die virtuellen Festplatten von Virtual Server und Virtual PC (VHD Dateien) laut Spezifikation zwangsweise mit 512 Byte Sektoren arbeiten, oder ob auch andere Sektorgrößen möglich sind.

    Anscheinend gibt es bei den Festplattenherstellern aus guten Gründen Überlegungen in Zukunft mit größeren Sektoren zu arbeiten, was mir auch plausibel erscheint, wenn man berücksichtigt, dass die Kapazitäten anfangen die TeraByte Grenze zu durchbrechen und alle Sektoren auf der Platte ja linear durchnummeriert werden. Interessanterweise gibt es dazu sogar schon einen KB Artikel (923332), der darlegt, das die grundsätzliche Unterstützung dafür schon in Vista integriert ist.

    Für wen ist so etwas wichtig oder interessant? Mehr Leute als ich dachte - wie man auch in dem KB Artikel nachlesen kann.

    Da sind einmal natürlich die Hardwarehersteller, die die Unterstützung im BIOS des Rechners verankern müssen. Auch da steht ja in absehbarer Zeit eine Änderung an, wen die EFI basierte Firmware kommt, wobei das wohl mit dem Wechsel auf reine 64-Bit Systeme einher gehen wird. Natürlich auch die Hersteller sonstiger Hardware, wie RAID Controller und deren Treiberprogrammierer. Dann natürlich die Betriebsysteme, die mit dem neuen Format umgehen müssen und schließlich all die Hersteller von Anwendungen, die nicht nur einfach mit Dateien arbeiten, sondern sich aus Performancegründen mit der physischen Organisation auf der Platte und Dingen wie Alignment von Sektoren beschäftigen. Nicht zuletzt natürlich die Hersteller von Anwendungen zur Datensicherung, die die Inhalte dieser Platten zuverlässig sichern und auch wiederherstellen können müssen - und das ggf. auch beim Wechsel der darunter liegenden Hardware. Man ahnt es vielleicht - aus dieser Ecke kam die ursprüngliche Frage...

  • .: Michael Korp :.

    Virtual Server 2005 R2 SP1 - ist released... (aktualisiert)

    Heute habe ich ja einen Webcast über den "System Center Virtual Machine Manager" zum Verwalten virtueller Umgebungen gemacht. Da kommt es ja ganz passend, dass die im Webcast noch als "zukünftig" bezeichnete SP1 Version mittlerweile fertig geworden ist. NB: Meine Demos haben diese Version schon verwendet.

    Da die Release Prozesse immer etwas aufwändiger sind (Finalen Bits auf Integrität prüfen, paketieren, digital signieren, auf Staging Server veröffentlichen und dann final im Internet publizieren) kann es noch ein paar Tage dauern, bis der Download verfügbar ist... (Update: Der Download ist verfügbar: Die deutsche Version gibt's hier.)

    Virtual Server 2005 R2 SP1 bietet z.B. folgende Neuheiten:

    • Unterstützung für Hardware Virtualisierung (AMD-V und Intel VT)
    • Unterstützung für mehr als 64 virtuelle Maschinen auf x64 Hosts
    • VHD Mount Werkzeug und APIs
    • Interoperabilität mit dem Volume Shadow Copy Service
    • Unterstützung für weitere Gast und Host Betriebssysteme
    • Veröffentlichen des Dienstes über Active Directory Service Connection Points
    • Host Clustering Whitepaper
    • Virtual SCSI fix für Linux Gäste
    • Größerer Standardwert für dynamisch erweiterbare virtuelle Festplatten
    • VMRC ActiveX Control und Internet Explorer Sicherheitszonen
    • Neue VMRC Client Option zur Aktivierung von Video Stretch bei Vollbildanzeige
    • IVMGuestOS::Get_OSName Eigenschaft gibt mehr Betriebssystem Informationen zurück
  • .: Michael Korp :.

    Windows Mobile Device Center 6.1 für Vista (32-Bit)

    Wer unter Windows Vista ein Windows Mobile basiertes Gerät mit seinem Rechner synchronisieren will, benötigt das Windows Mobile Device Center. ActiveSync (aktuell Version 4.5) ist die Lösung für die "älteren" Betriebssysteme und kann unter Vista nicht mehr installiert werden.

    Diese neue Version des Windows Mobile-Gerätecenters enthält wichtige Verbesserungen und neue Funktionen zur Unterstützung von Windows Mobile 6 Geräten. Das Windows Mobile-Gerätecenter 6.1 wird nur von Windows Vista unterstützt. Hier gehts zum Download.

    Kurzbeschreibung

    Mit dem Windows Mobile-Gerätecenter können Sie auf Windows Mobile-Geräten (Windows Mobile 2003 oder spätere Versionen) neue Partnerschaften einrichten, PIM-Daten synchronisieren sowie Musik, Bilder und Videos verwalten. Das Windows Mobile-Gerätecenter verbindet eine effiziente Plattform zum Synchronisieren von Unternehmensdaten mit einer ansprechenden Benutzeroberfläche.

    Wichtige Updates

    • Windows Mobile 6-Featureunterstützung
      • Information Rights Management-Aktivierung – Automatisches Konfigurieren des Windows Mobile 6-Geräts zum Öffnen von IRM-geschützten Dokumenten und Dateien
      • HTML-Mail – Einrichten des Windows Mobile 6-Geräts für die Synchronisierung von Mails im HTML-Format
      • Zertifikatregistrierung – Erwerben von Zertifikaten über den PC, der mit dem Windows Mobile 6-Gerät verbunden ist
      • Zulassen von Datenverbindungen auf dem Windows Mobile 6-Gerät bei einer Verbindung mit dem PC
      • Dateisynchronisierung für Smartphones – Synchronisieren von Dateien mit Ihren Windows Mobile 6-Geräten, für Geräte mit und ohne Touchscreen
    • Automatische Geräteauthentifizierung – Verbinden des Windows Mobile-Geräts mit dem PC, ohne bei jeder Verbindung den PIN zum Entsperren des Geräts eingeben zu müssen
    • Produktregistrierung – Registrieren des Windows Mobile-Geräts zum Abrufen verfügbarer Informationen und Angebote zum Gerät.

    Windows Mobile-Gerätecenter 6.1 ist vollständig kompatibel mit Windows Mobile 2003-Geräten sowie späteren Versionen.

  • .: Michael Korp :.

    Windows Server 2003 SP2 auf WU/MU & WSUS

    Vielleicht wichtig zu wissen, je nach verwendeter Update Technologie für die Server:

    Nächste Woche, am 12.6.2007 wird das Service Pack 2 für Windows Server 2003 per Update auf Windows Update / Microsoft Update zur Verfügung gestellt, aber auch den installierten WSUS Servern angeboten. Automatische Updates könnten also dafür sorgen, dass über Nacht das Service Pack 2 eingespielt wird. Einmal ist das natürlich ein umfangreicher Download, andererseits eine größere Systemänderung, die geplant und getestet sein will.

    Wer die automatische Installation daher jetzt noch nicht will, kann es noch mit dem Blocker Tool verhindern.

  • .: Michael Korp :.

    Betas abgelaufen...

    Wer noch ein System hat, das mit einer Beta (oder Release Candidate) von Windows Vista installiert ist, muss sich schnell überlegen, ob dort noch wichtige Daten liegen. Heute laufen nämlich die Beta Versionen ab.

  • .: Michael Korp :.

    Operations Manager 2007 - kein Login der Webkonsole

    Einfach haben es manchmal Leute, die die die Welt gerne einfach lassen... ;-) Ok, war 'nen dummer Spruch - ist aber manchmal was dran.

    Wer beim Operations Manager 2007 alle Funktionen auf einem Server installiert, vermeidet damit viele Probleme und macht damit sein Leben einfacher. Das funktioniert auch ganz gut, wenn die Umgebung nicht zu groß ist (ca. 200 Server) und die Hardware selber leistungsfähig genug.

    Wenn man aber in größeren Umgebungen oder aus sonstigen Motivationsgründen die verschiedenen Funktionen verteilt, läuft man gelegentlich in den einen oder anderen Fehler. Einer davon ist eine Webkonsole, die zwar nett aussieht, aber fest auf der Anmeldeseite verharrt und sich weigert den Benutzer anzumelden (Zugriff verweigert). Einen anderen Benutzer kann man auch nicht angeben, weil alles ausgegraut ist. Schon mal gesehen? Irritiert besonders, wenn man ansonsten mit dem gleichen Benutzerkonto die normale Konsole wunderbar bedienen kann.

    Die Lösung ist eigentlich nicht so schwer. Wenn bei der Installation der Webkonsole die Windows Authentifizierung gewählt wurde (machen wohl die meisten so), muss die Webkonsole auf dem RMS (Root Management Server) installiert werden - ein anderer Management Server reicht nicht. Wenn der RMS Server nicht für die Webkonsole verwendet werden soll oder darf, muss alternativ die "Forms based" Authentifizierung eingeschaltet werden. Das bedeutet aber auch die Verwendung von SSL...

  • .: Michael Korp :.

    System Center & Forefront Launch in Deutschland

    System Center & Forefront Launch SiteBald ist es soweit und die neuen Produkte aus der System Center und Forefront Familie werden auch in Deutschland offiziell gelauncht, das heißt offiziell im Markt vorgestellt. In diesem kobinierten Launch geht es um neue Produkte aus der Familie der Produkte zur Systemverwaltung (System Center) und neue Produkte zur Absicherung von Rechnern, bzw. Netzwerken (Forefront). Damit der Launch auch in Ihre Nähe kommt, machen wir in drei Städten halt

    • 18. Juni - Fürstenfeldbruck
    • 19. Juni - Mainz
    • 21. Juni - Bochum

    Ich würde mich freuen, Sie dort begrüßen zu können. Die Anmeldung für die Launch Roadshow finden Sie hier (oder per Klick auf das Bild oben).

    Über was werden wir dort reden? Über neues aus den Familien System Center und Forefront:

    Neues aus der System Center Famile

    Der System Center Operations Manager 2007 erlaubt die betriebliche Überwachung von Rechnern. Neu ist, dass die Überwachung von Client Systemen jetzt genauso zum Standard gehört, wie die Überwachung von Servern. Das ermöglicht nicht nur den konsolidierten Zustand aller Client Systeme im Unternehmen zu bewerten und auch dort Fehler frühzeitig gemeldet zu bekommen, sondern auch die Möglichkeit eine umfassene Ende-zu-Ende Überwachung der internen geschäftskritischen Anwendungen aus der Sicht der Clients zu bekommen.
    Für serverbasierte Anwendungen wünscht man sich die vollständige Überwachung komplexer Lösungen und nicht nur die Überwachung der einzelnen Bausteine. So erlaubt der Operations Manager 2007 die einfache Definition von verteilten Anwendungen. Dadurch ist immer der Blick auf die gesamte Anwendung mit den dazu gehörenden Komponenten gewahrt.
    Integriert wurden ebenfalls die Überwachung aller Systemfehler, die Windows standardmäßig als Windows Fehlerberichte verschickt, sowie das Sammeln und Auswerten von audit-relevanten Sicherheitsmeldungen.

    Mit System Center Essentials 2007 wird es viel einfacher eine effiziente Systemverwaltung für kleinere und mittlere Unternehmen zu etablieren. Dafür werden nicht nuur die Kernfunktionen des System Center Operations Manager 2007 und die Windows Server Update Services 3.0 integriert, sondern deren Funktionalitäten erweitert, um Software zu verteilen und Anwendungen von Drittanbietern genauso zu patchen, wie die Microsoft Anwendungen.

    Neues aus der Forefront Familie

    Mit Forefront Security for Exchange Server und Forefront Security for SharePoint gab es bisher schon Sicherheitslösungen zur Absicherung von einzelnen Serveranwendungen. Mit Forefront Client Security gibt es jetzt die Lösung für alle Client Systeme, aber alle Server Systeme, die, erstmalig für ein Microsoft Produkt, einen Virenscanner für den lokalen Einsatz mitbringt, so dass es jetzt einen umfassenden Schutz gegen Schadsoftware gibt.

    Für den Schutz des Netzwerkperimeters gibt es jetzt neben dem Microsoft ISA Server 2006 auch ein Produkt für den sicheren Zugriff auf interne Anwendungen, das Microsoft Intelligent Application Gateway 2007 (IAG). Ein sicherer Zugriff über SSL ermöglicht besonders Mitarbeitern, die unterwegs sind den einfachen und sicheren Zugriff auf Firmananwendungen.

  • .: Michael Korp :.

    Windows Server 2008: Server Core Step-by-Step

    Gerade, wenn man sich an eine neue Umgebung gewöhnen muss, helfen schrittweise Anweisungen merklich schneller zum Ziel zu kommen und sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Für Windows Administratoren ist daher der Server Core häufig sehr ungewohnt - nur eine Kommandozeile, kein Explorer und auch sonst fast keines der gewohnten Werkzeuge...

    Wer bisher schon mit netsh, netdom und Konsorten per Du war, hat dagegen wohl weniger Probleme. Für alle anderen gibt es eine schrittweise Anleitung für den Schnellstart.

  • .: Michael Korp :.

    Windows Server 2008 - Server Core & Rollen / Funktionalitäten

    In meinem letzten Webcast zum Windows Server 2008 wurde ich gefragt, was alles auf einer Server Core Installation genutzt werden kann. Erst einmal: Zum Server Core gibt es eine eigene Start Seite im Web. Dort steht auch die Liste der möglichen Rollen:

    • Active Directory Domain Services
    • Active Directory Lightweight Directory Services (AD LDS)
    • Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) Server
    • DNS Server
    • File Services
    • Print Server
    • Streaming Media Services

    weiterhin unterstützt werden:

    • Microsoft Failover Cluster
    • Network Load Balancing
    • Subsystem for UNIX-based Applications
    • Windows Backup
    • Multipath I/O
    • Removable Storage Management
    • Windows Bitlocker Drive Encryption
    • Simple Network Management Protocol (SNMP)
    • Windows Internet Naming Service (WINS)
    • Telnet client
    • Quality of Service (QoS)

    Wenn man also weniger mit einer Server Core Installation machen kann, fragt sich der eine oder andere sicherlich, warum dann eigentlich... Dafür gibt es natürlich auch eine Reihe von Gründen. Als wichtigste seien hier erwähnt, dass eine Server Core Installation natürlich viel weniger Dateien installiert, als beim vollen Server. Das bringt nicht nur einen geringeren Platzbedarf auf der Platte mit sich, sondern auch eine geringere "Angriffsfläche", weniger Aufwand bei Softwareaktualisierungen (Patches) und weniger Verwaltungsaufgaben, da einfach viel weniger Komponenten installiert sind.

  • .: Michael Korp :.

    Arbeiten mit Gruppenrichtlinien für Windows Vista

    Windows Vista unterstützt ja ein neues Format für Gruppenrichtlinien, das XML basiert ist, die ADMX Dateien. Auch, wenn Vista in bestehenden Umgebungen die bisherigen Gruppenrichtlinien für Windows versteht und auch verwendet, bietet das neue Format natürlich einige Vorteile. Zur Migration bisheriger ADM Vorlagen aber auch für das Erstellen neuer Vorlagen gibt es jetzt ein Snap-In für die Management Konsole, den ADMX Migrator.
  • .: Michael Korp :.

    System Beep in virtuellen Maschinen unter Virtual Server

    Wer viel mit virtuellen Maschinen arbeitet, verwendet vermutlich bevorzugt den Virtual Server 2005 R2. Im Gegensatz zum Virtual PC 2007 emuliert der Virtual Server keine Sound Hardware - was ja aus der Sicht von Server Anwendungen auch völlig OK ist. Alle akustischen Meldungen des Betriebssystems gehen daher an den Hardware Beeper, der über die VMRC (Virtual Machine Remote Control) auch remoted wird. Daher erklingt relativ häufig der System Beep, der selbst dann klingt, wenn man den Lautsprecher des Rechners stumm schaltet.

    Wenn man zur Fernsteuerung der virtuellen Maschinen den Remote Desktop (RDP) Client verwendet, wird dagegen über den RDP Kanal das lokale Sound Device remote verfügbar gemacht, so dass die virtuelle Maschine wieder "normale" Töne von sich geben kann.

    Der Hintergrund steht auch in einem KB Artikel. Dort ist auch der Link auf einen weiteren Artikel, wie man den Hardware Beep abschaltet. Eigentlich ist das sehr einfach - man muss nur das Gerät/Dienst stoppen und deaktivieren:

    net stop Beep
    sc config Beep start= disabled
    (mit dem Leerzeichen nach dem Gleichheitszeichen!!)

  • .: Michael Korp :.

    Verwalten von kleinerne und mittleren Umgebungen - System Center Essentials 2007

    Für das Verwalten von IT Systemen in kleineren und mittleren Umgebungen gab es sicherlich bisher schon eine Reihe von verschiedenen Lösungen, aber eine Lösung, die vergleichbare Mechanismen und Qualität wie bei den "großen" Systemen mitbrachte, trotzdem aber auch für IT Professionals ohne dedizierte Spezialausbildung zu bedienen war, gab es eher weniger.
    Microsoft hatte zwar bisher für größere bis große IT Umgebungen Lösungen wie den Operations Manager und auch den Systems Management Server, aber diese wurden in kleineren Umgebungen häufig als zu komplex wahrgenommen. Essentials 2007 füllt jetzt diese Lücke.
    Dabei baut es auf bewährter Technologie, den Überwachungskomponenten des Operations Manager 2007 und den Patch- und Verteilmechanismen des WSUS 3.0 auf. Das Ganze in einer gemeinsamen und vereinfachten Administratorkonsole. Trotzdem steht der Leistungs- und Qualitätsumfang des Operations Manager 2007 mit seinem gesammelten Produktwissen und Überwachungsfähigkeiten in der Vielzahl der verfügbaren Management Packs auch hier zur Verfügung.

    In der Vergangenheit habe ich daher schon das eine oder andere Mal über die kommende neue Lösung System Center Essentials 2007 gesprochen, aber die gab es noch nicht. Ich hatte gelegentlich mal erwähnt, dass das Produkt vermutlich im Mai fertig werden könnte, mit etwas Glück auch Ende April. Als Vorbedingung musste auf jeden Fall erst einmal der WSUS 3 fertig werden, was ja letzten Freitag passierte. Daher passt es gut, dass ich jetzt schreiben kann, dass auch System Center Essentials 2007 mittlerweile offiziell fertig gestellt ist - zumindest in englischer Sprache. Zum Ausprobieren gibt es schon den Download der Eval Version. Demnächst erscheint das Produkt dann auch auf der Preisliste und kann bestellt werden. In der Zwischenzeit werden dann hoffentlich auch die lokalisierten Version rechtzeitig fertig.

  • .: Michael Korp :.

    SMS 2003 SP3 ist fertig gestellt

    Ebenfalls letzten Freitag wurde das SP3 für den Systems Management Server 2003 fertiggestellt und ist inzwischen auf den Downloadseiten angekommen. Außer dem eigentlichen SP3 gibt es auch ein Update für die Verwaltung von mobilen Geräten (Pocket PC & Smartphones). Hierbei geht es auch um die Unterstützung der neuen Version Windows Mobile 6.0 (Codename "Magneto").

    SMS 2003 SP3 bringt die vollständige Unterstützung von Windows Vista für die Verwaltung über den Lebenszyklus, die Unterstützung von x64 Systemen und stark erweiterte "Asset" Informationen. So werden mit dem SP3 bei der Inventarisierung mehr als 400.000 verschiedene Software Produkte erkannt.

    Kleiner Nachteil: Im Moment ist erst das englische SP3 verfügbar. Die lokalisierten Versionen und die beiden ICPs (International Client Pack für SMS 2003 in Englisch) brauchen leider noch etwas Zeit.

  • .: Michael Korp :.

    Patch Management im Unternehmensumfeld - WSUS 3.0 verfügbar

    Während aktuell SMS 2003 für Patch Management noch auf spezielle Scan Tools gekoppelt mit der Verteilung über die normalen Software Verteilmechanismen setzt, ändert sich das mit den zukünftigen Management Produkten.

    System Center Essentials 2007 als Lösung für kleinere und mittlere Unternehmen integriert den WSUS 3.0 (Windows Server Update Service) nicht nur für das Patch Management, sondern auch für die einfache Verteilung von Software in kleineren Unternehmen. Auch der Nachfolger von SMS 2003, der Configuration Manager 2007 baut auf die Dienste vom WSUS 3.0 bezogen auf Synchronisierung von Updates und Patch Katalogen.

    Daher ist WSUS 3.0 eine wichtige Kernkomponente und die Verfügbarkeit auch die Voraussetzung für das Release von Essentials 2007. Insofern freut es mich, dass ich hier vermelden kann, dass nach der offiziellen Freigabe letzten Freitag, der WSUS inzwischen die offiziellen Downloadseiten erreicht hat. Nicht irritieren lassen - der englische Download beinhaltet alle unterstützten Sprachen.

    Bei uns Technologieberatern hat sich für einzelne Themen die Zuständigkeit geändert. So gehört der WSUS Server, wie auch die anderen Sicherheitsprodukte jetzt zu Daniel Melanchthon. Auf seinem Blog finden sich daher auch weitere ergänzende Informationen.

  • .: Michael Korp :.

    Launch der neuen System Center und Forefront Produkte

    System Center & Forefront Launch

    Morgen ist es soweit und in Amerika startet der Launch der neuen System Center und Forefront Produkte. Die Keynote von Bob Muglia kann man sich auch live per Internet ansehen: http://www.microsoft.com/infrastructure/.

    In Deutschland ist es dann am 18. Juni 2007 soweit. Im Rahmen der Roadshow "Alles unter Kontrolle" wird an drei Tagen in verschiedenen Städten in Deutschland ebenfalls der System Center und Forefront Launch sein. Die Webseite mit der Möglichkeit sich anzumelden ist schon live: http://www.systemcenter-forefront.de/. Die Termine im einzelnen:

    • 18. Juni  -  Fürstenfeldbruck
    • 19. Juni  -  Mainz
    • 21. Juni  -  Bochum

    Was wird da denn gelauncht? Was ist denn System Center? Forefront - nie gehört, was ist das? Solche Fragen hört man im Moment häufiger. Anscheinend besteht da doch noch etwas Klärungsbedarf...

    Aktuell gelauncht werden die neuen Produkte System Center Operations Manager 2007, System Center Essentials 2007, Forefront Client Security, Forefront Edge Security / IAG.

    System Center ist die Familie der Systems Management Produkte - von anderen Herstellern in dem Umfeld kennt man ja ähnliches. Wir reden also bei System Center nicht über ein einzelnes Produkt, sondern über eine Familie von Produkten, die alle dem gleichen Zweck dienen, nämlich der Verwaltung von IT Systemen. Viele Produkte sind schon verfügbar, manche kommen aber auch erst Ende diesen Jahres bzw. im Laufe des nächsten Jahres auf den Markt. Dabei reichen die Angebote von Lösungen für kleinere und mittlere Unternehmen (System Center Essentials 2007) bis hin zu den klssischen "Enterprise" Lösungen Operations Manager und Configuration Manager (aktuell noch SMS genannt). Hier eine Liste der Produkte in fast chronologischer Reihenfolge:

    • System Center Reporting Manager 2005
    • System Center Capacity Planner 2006
    • System Center Data Protection Manager 2006
    • System Center Operations Manager 2007
    • System Center Essentials 2007
    • System Center Configuration Manager 2007 (ehem. SMS)
    • System Center Virtual Machine Manager 2007
    • System Center Service Manager (bisher "Service Desk")

    Genauso verbirgt sich hinter Forefront kein einzelnes Produkt, sondern eine Familie von Produkten zur Absicherung von IT Systemen. Einzelne Lösungen gibt es dabei für die Bereiche "lokaler" Sicherheit (Client Security - auch auf dem Server), Server Sicherheit (Server Dienste) und Perimeter Sicherheit (Edge Security).

    Hinter Forefront Edge Security verbergen sich durchaus bekannte Produkte wie der ISA Server (Internet Security and Acceleration Server) und das Intelligent Application Gateway (IAG, SSL basiertes Access Gateway). Forefront Server Security besteht aktuell im wesentlichen aus den Sicherheitslösungen für Exchange und SharePoint, während Forefront Client Security eine neue Lösung für die zentral verwaltete lokale Absicherung von Systemen ist. Mehr dazu, vor allem auch von den jeweiligen Fachleuten erläutert, gibt es auf der deutschen Launch Veranstaltung und in weiteren TechNet Veranstaltungen, die zum Teil noch kommen werden. Verschiedene Produkte sind aber schon länger verfügbar, so dass die aufgezeichneten Webcasts eine gute Informationsquelle darstellen.

    Natürlich gibt es die meisten Informationen auch in deutsch:

  • .: Michael Korp :.

    Configuration Manager 2007 und PowerShell

    In meinem letzten Webcast (Neuerungen des System Center Configuration Manager 2007) wurde ich gefragt, ob man administrative ConfigMgr 2007 Aufgaben auch über PowerShell erledigen kann.

    Anders als bei anderen neueren Produkten (Exchange 2007, Operations Manager 2007) ist in SMS/COnfigMgr keine direkte PowerShell Unterstützung eingebaut - aber...

    Sowohl beim Configuration Manager 2007, wie auch heute schon bei SMS 2003, ist die gesamte Funktionalität über WMI verfügbar, also auch das Erledigen von administrativen Aufgaben. Nun gibt es wiederum WMI Unterstützung über einen WMI Provider in der PowerShell. Daher lässt sich auch heute schon SMS 2003 per PowerShell automatisieren und das gleiche gilt auch für Configuration Manager 2007.

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