.: Michael Korp :.

Rund um die Windows Plattform, Systems Management und Virtualisierung

  • .: Michael Korp :.

    Joint Launch 2009 – Ask the Expert (Karlsruhe)

    Fragen an die Experten stellen können – klingt gut, oder? Damit Sie auf den Veranstaltungen der Launch Tour nicht nur Vorträge zu den einzelnen Themen und Produkten hören, sondern auch konkrete Fragen adressieren können, bieten wir in Zusammenarbeit mit diversen technischen Experten hierfür ein eigenes Forum an: Ask the Expert (ATE).

    Wer sind die Experten und wie findet man sie? Das möchte ich Ihnen hier beantworten.

    Erst einmal zu dem WIE – Die Experten tragen markante Westen und sind damit den ganzen Tag über gut zu erkennen. Aber sie haben auch einen eigenen Stand, an dem sie regelmäßig anzutreffen sind – in den größeren Pausen aufgrund des erwarteten Andranges vermutlich nur da.

    Wer sind diese technischen Experten? Hier ein paar Informationen zu den Personen und dem, was sie alles machen. Im Fokus stehen natürlich primär die Produkte der Veranstaltung: Windows 7, Windows Server 2008 R2 und Exchange 2010.

    Die Ansprechpartner an dem ATE-Stand sind Referenten, Microsoft Mitarbeiter und unabhängige Experten sowie Mitglieder der Microsoft Community Programme MVP (Most Valuable Professional) und CLIP (Community Leader/Insider Program). Weitere Informationen zu den Programmen und deren Mitglieder finden Sie im Microsoft Community Guide. Die Zeiten, zu welchen Ihnen die Experten auf dem Event zur Verfügung stehen, entnehmen Sie bitte der Agenda.

    Am 25. November sind wir in Karlsruhe zum letzten Termin der Launch Tour. Dort können Sie dann zum letzten mal in diesem Rahmen Ihre Fragen u.a. an folgende ATEs aus den Microsoft Communities richten:

    Yusuf DikmenogluYusuf Dikmenoglu (MVP für Directory Services)
    Yusuf Dikmenoglu arbeitet seit über 12 Jahren in der IT und ist zurzeit bei einem weltweiten Konzern als Teamleiter für "Server und Netzwerke" in Deutschland angestellt. Das Spezialgebiet von Yusuf sind neben Active Directory, Windows Netzwerke mit samt allen Infrastrukturdiensten wie z.B. DNS und Gruppenrichtlinien. Gerade das Troubleshooting rund um das Thema Active Directory weist ihn als einen Spezialisten in seinem Gebiet aus. Bereits in frühen Stadien beschäftigt er sich mit den nächsten Betriebssystemgenerationen und gibt so sein Feedback an die Produktgruppen weiter, damit der Kunde das bestmögliche Produkt erhält. Jede freie Minute die er hat verbringt er in diversen Foren im Internet oder in den Microsoft Newsgroups. Neben seinen Internet-Aktivitäten schreibt er auch regelmäßig auf seinem Blog technische Artikel, mit dem Hauptaugenmerk Active Directory. Durch seine Beiträge in der Community zeichnet ihn Microsoft seit 2006 stets als MVP für Directory Services aus.
    Webseite: http://blog.dikmenoglu.de

    Florian FrommherzFlorian Frommherz (MVP für Group Policy)
    Florian ist ein 25jähriger Systemingenieur in einem Schweizer Ingenieurbüro für Automation im Dreiländereck. Sein Arbeitsschwerpunkt sind Windows-Infrastrukturen und Netzwerke mit Fokus auf Active Directory und Gruppenrichtlinien. Typische Tätigkeit: Troubleshooting.
    Freie Minuten verbringt Florian in den (englischsprachigen) Microsoft Newsgroups und den TechNet Foren, wo er anderen Administratoren Frage und Antwort steht. Hin und wieder versucht er sich auch als Autor, was in Artikeln auf www.faq-o-matic.net, www.gruppenrichtlinien.de und http://blogs.technet.com/deds resultiert.
    Webseite: http://www.frickelsoft.net/blog

    Martin GeußMartin Geuß (MVP für Windows Desktop Experience und CLIP Mitglied)
    Martin Geuß ist Webmaster der deutschen Windows-Community DrWindows.de, im März 2007 ursprünglich als DrVista gestartet. Darüber hinaus ist er als freier Mitarbeiter für verschiedene Computermagazine tätig. Schwerpunkt der Community ist die Unterstützung der Endanwender bei der Installation, Konfiguration und Bedienung von Windows 7 und Vista. Im April 2009 wurde Martin Geuß mit dem MVP-Award in der Kategorie "Windows Desktop Experience" ausgezeichnet.
    Webseite: http://www.drwindows.de

    Tobias RedelbergerTobias Redelberger (MVP für Windows Essential Server Solutions)
    Microsoft hat Tobias Redelberger am 01.01.2009 im vierten Jahr in Folge mit dem MVP Award in der Kategorie Windows® Server System - Small Business Server ausgezeichnet.
    Er ist aktiver Autor bei der deutschsprachigen Community Website zum Small Business Server www.SBSfaq.de und dem internationalen Community Projekt zum Essential Business Server unter www.EBSfaq.de verpflichtet.
    Tobias Redelberger wohnt zur Zeit in Berlin und ist als System Engineer und Technologieberater vor allem im Virtualiserungsumfeld bei gesamtheitlichen Konzeptlösungen für kleine, mittelständische Unternehmen auch im europäischen Ausland verantwortlich. Jede freie Minute verbringt er in den Microsoft Newsgroup um Anderen bei Ihren Problemstellungen zu unterstützen.

    Nicki Wruck Nicki Wruck (CLIP Mitglied)
    Meine Welt ist nicht Second Life, WOW & Co. Ich mag es lieber real, darum findet man mich als eine bekannte Größe in der Community Welt. Als führende Kopf der jährlichen ice-lingen - die ich mit viel Freude und Herzblut organisiere - sorge ich für echtes Networking. Neben der Durchführung von IT-Events bediene ich aber auch ein breites Spektrum an Technik. In den Bereichen rund um neue Microsoft Technologien, wie Windows 7 und Server 2008 fühle ich mich zuhause. Webseite: http://www.ice-lingen.de
  • .: Michael Korp :.

    Joint Launch 2009 – Ask the Expert (Hannover, Neuss)

    Fragen an die Experten stellen können – klingt gut, oder? Damit Sie auf den Veranstaltungen der Launch Tour nicht nur Vorträge zu den einzelnen Themen und Produkten hören, sondern auch konkrete Fragen adressieren können, bieten wir in Zusammenarbeit mit diversen technischen Experten hierfür ein eigenes Forum an: Ask the Expert (ATE).

    Wer sind die Experten und wie findet man sie? Das möchte ich Ihnen hier beantworten.

    Erst einmal zu dem WIE – Die Experten tragen markante Westen und sind damit den ganzen Tag über gut zu erkennen. Aber sie haben auch einen eigenen Stand, an dem sie regelmäßig anzutreffen sind – in den größeren Pausen aufgrund des erwarteten Andranges vermutlich nur da.

    Wer sind diese technischen Experten? Hier ein paar Informationen zu den Personen und dem, was sie alles machen. Im Fokus stehen natürlich primär die Produkte der Veranstaltung: Windows 7, Windows Server 2008 R2 und Exchange 2010.

    Die Ansprechpartner an dem ATE-Stand sind Referenten, Microsoft Mitarbeiter und unabhängige Experten sowie Mitglieder der Microsoft Community Programme MVP (Most Valuable Professional) und CLIP (Community Leader/Insider Program). Weitere Informationen zu den Programmen und deren Mitglieder finden Sie im Microsoft Community Guide. Die Zeiten, zu welchen Ihnen die Experten auf dem Event zur Verfügung stehen, entnehmen Sie bitte der Agenda.

    Am 18. November sind wir in Hannover. Am 20. November sind wir dann in Neuss bei Düsseldorf. Dort können Sie Ihre Fragen u.a. an folgende ATEs aus den Microsoft Communities richten:

    Jürgen BeckJürgen Beck (MVP für Microsoft Dynamics CRM und CLIP Mitglied)
    Jürgen Beck ist Geschäftsführer der ComBeck IT Services & Business Solutions und damit in der Welt der betriebswirtschaftlichen Anwendungsentwicklung und Integration zu Hause. Vorzugsweise auf Basis von Microsoft Dynamics CRM bildet er regelmäßig erfolgreich für die unterschiedlichsten Branchen Unternehmensprozesse ab und wendet dabei seit langem die mittlerweile als XRM bekannt gewordenen Vorgehensweisen an. Dabei verwendet er selbstverständlich auch Technologien wie .NET, SQL Server, SharePoint Server und BizTalk Server, um gewünschte Integrationen mit anderen Anwendungen und ERP-Produkten zu gewährleisten.
    Darüberhinaus ist er regelmäßig "Feuerlöscher" für entsprechende Entwicklungsprojekte, die sich in einer kritischen oder fehlgeschlagenen Phase befinden.
    Seine Erfahrung und sein Wissen über Microsoft Dynamics CRM und damit zusammenhängenden Technologien stellt er gerne und regelmäßig über entsprechende Portale wie den MSDN Foren zur Verfügung. Sie erreichen Jürgen Beck unter Juergen.Beck@combeck.de oder http://social.msdn.microsoft.com/Forums/de-DE/crmgerman/threads

    Tobias RedelbergerTobias Redelberger (MVP für Windows Essential Server Solutions)
    Microsoft hat Tobias Redelberger am 01.01.2009 im vierten Jahr in Folge mit dem MVP Award in der Kategorie Windows® Server System - Small Business Server ausgezeichnet.
    Er ist aktiver Autor bei der deutschsprachigen Community Website zum Small Business Server www.SBSfaq.de und dem internationalen Community Projekt zum Essential Business Server unter www.EBSfaq.de verpflichtet.
    Tobias Redelberger wohnt zur Zeit in Berlin und ist als System Engineer und Technologieberater vor allem im Virtualiserungsumfeld bei gesamtheitlichen Konzeptlösungen für kleine, mittelständische Unternehmen auch im europäischen Ausland verantwortlich. Jede freie Minute verbringt er in den Microsoft Newsgroup um Anderen bei Ihren Problemstellungen zu unterstützen.

    Oliver SommerOliver Sommer (MVP für Windows Essential Business Server
    Microsoft hat Oliver Sommer zum 01.01.2009 im vierten Jahr in Folge mit dem MVP Award ausgezeichnet.
    In den ersten drei Jahren wurde er in der Kategorie Windows® Server System - Small Business Server ernannt. Aktuell ist er MVP in der neuen Kategorie Windows® Server System - Essential Business Server.
    Oliver Sommer betreibt zum Beispiel die deutschsprachige Community Website zum Small Business Server SBSfaq.de und das internationale Community Projekt zum Essential Business Server die EBSfaq.de.
    Er schult und berät Microsoft Partner als Senior PreSales Consultant der Microsoft Deutschland GmbH in den Bereichen Server, Virtualisierung, Hyper-V R2 Clustering, Small Business Server, Essential Business Server, Exchange, Homeserver und Forefront Security.

    Nicki Wruck Nicki Wruck (CLIP Mitglied)
    Meine Welt ist nicht Second Life, WOW & Co. Ich mag es lieber real, darum findet man mich als eine bekannte Größe in der Community Welt. Als führende Kopf der jährlichen ice-lingen - die ich mit viel Freude und Herzblut organisiere - sorge ich für echtes Networking. Neben der Durchführung von IT-Events bediene ich aber auch ein breites Spektrum an Technik. In den Bereichen rund um neue Microsoft Technologien, wie Windows 7 und Server 2008 fühle ich mich zuhause. Webseite: http://www.ice-lingen.de
  • .: Michael Korp :.

    System Center Essentials 2010 in Berlin (TechEd)

    Hallo an alle System Center Essentials interessierten!

    Wer die TechEd in Berlin besucht, ist eingeladen, sich mit Vertretern der Produktgruppe zu treffen. Neben dem “Snr. Product Manager” sind auch “Engineering Manager” vor Ort anzutreffen.

    Die Produktgruppe ist interessiert an Feedback zu System Center Essentials 2007 und erzählt gerne über alles, was in System Center Essentials 2010 kommen wird.

    Anzutreffen sind die Kollegen im “Ask the Expert” Bereich, der aber dieses Jahr einen neuen Namen bekommt, oder es lassen sich bei Bedarf auch 1:1 Treffen vereinbaren. Anfragen dazu kann ich gerne weiterleiten…

    CU in Berlin…

  • .: Michael Korp :.

    Informationen (Dokumente) sichern…

    Letztens gab es in München die Discuss & Discover auf der ich zu einer Podiumsdiskussion rund um Datensicherheit und Backup geladen war.

    Im Vordergrund standen zwar Backuplösungen, die physische und virtuelle Server integriert behandeln, aber in der Diskussion kam dann die Frage nach dem Schutz von Dokumenten und Informationen auf. Konsens war, dass dies ein Thema ist, das umfassend betrachtet werden muss und nicht auf Backup/Restore verkürzt werden kann.

    Themen sind auch der Schutz der Informationen – wer darf die Informationen lesen, aber auch was darf er dann damit machen – und die Langzeitverfügbarkeit.

    Das erste Thema lässt sich nicht mit Backup/Restore angehen. Die Verwendung von Zugriffsrechten auf die Dokumente ist ein erster Schritt, aber wenn die Dokumente von dem Speicherort wegbewegt werden, ist der Schutz weg. Beispiel: Ich darf auf ein Dokument zugreifen und schicke es an einen Kollegen, der keine Zugriffsrechte hat. Oder ich kopiere es auf einen USB Stick, da ich das Dokument später brauche und der USB Stick geht verloren. Das USB Sticks üblicherweise kein NTFS Format haben, gibt es dort auch keine Zugriffsrechte.

    Geht der Stick jetzt verloren, kann der Finder das sensitive Dokument beliebig verwenden. (Wir erinnern uns noch an die Fälle von Datenträgern in offenen Müllcontainern?) Wie gut, dass Windows 7 da wieder mit “Bitlocker To Go” hilft.

    Richtig wäre es, die Informationen/Dokumente direkt zu schützen, so dass sie die Verwendungsberechtigung in sich tragen. Dazu dient im Microsoft Office seit einigen Jahren das “Information Rights Management”. Wer irgendwann einmal in diese Technologie einsteigen möchte, hat es einfach, die kommenden Dokumente zu schützen, aber was ist mit all den Dokumenten, die fertig auf irgendwelchen Server liegen?

    Hier hilft seit kurzem das “Active Directory Rights Management Services Bulk Protection Tool”. Beim Windows Server 2008 R2 gibt es ja die “File Classification Infrastructure”, die hilft, die richtigen Dateien zu finden und zu schützen. Auf diese Weise lassen sich die sensitiven bestehenden Dokumente mit einem angegebenen Policy Template schützen.

    Was dann noch bleibt, ist die Langzeitverfügbarkeit der Informationen. Hier muss man auch wieder zwei Themen auseinanderhalten: Backup und Archivierung. Backup ist kein Langzeitschutz! Backup dient der Wiederherstellung von Daten, wenn es einen “Unfall” oder Vorfall gibt, bei dem die Daten verloren gehen. Dazu gehören Defekte der Speichermedien (Platte) oder auch unabsichtliches Löschen, Verändern oder Überschreiben.

    Ein Langzeitschutz im Sinne von Aufbewahrungsrichtlinien muss per Archivierung adressiert werden. Hier gibt es auch Anbieter, die sich spezifisch diesem Thema widmen, daher möchte ich hier nicht näher auf Lösungen eingehen. Wichtig ist, dass man sich im Kontext der Archivierung auch über die Datenformate Gedanken machen muss, da man ein bestimmtes Dokument gegebenenfalls in 30 Jahren nochmal öffnen muss. Man muss also entweder Formate archivieren, die man später garantiert noch öffnen kann, oder aber eine Umgebung mit sichern, damit man später noch diese Dokumente mit passenden Anwendungen bereitstellen kann. Auf ca. 30 Jahre betrachtet ist das sicherlich nicht trivial und wird vermutlich immer mal wieder Arbeiten an den archivierten Daten bedeuten. Sicher ist das aber nicht, da es mir schwerfällt, die nächsten 30 Jahre vorherzusagen…

  • .: Michael Korp :.

    Windows 7 und “Windows XP Mode”

    Windows 7 bietet ja mit dem virtuellen “Windows XP Mode” ein Werkzeug, das helfen kann, die sogenannte letzte Meile der Kompatibilität bei Migrationen nach Windows 7 zu implementieren.

    Zentralisierte Verwaltung virtueller Maschinen für Desktop Systeme in Unternehmen bedeutet sinnvollerweise MED-V, das Teil des Microsoft Desktop Optimization Pack ist – nur unterstützt die aktuelle Version noch nicht den virtuellen Windows XP Mode (XPM).

    Daher lohnt es sich auf jeden Fall den Hinweisen von Ben Armstrong zu folgen. Er verweist auf ein Video und ein Whitepaper zur Anpassung und automatisierten Verteilung der XPM VMs.

  • .: Michael Korp :.

    Mach VHD aus WIM – für Hyper-V und native Boot

    Um Zeit und Aufwand zu sparen, generiere ich mir meine “Master VHDs” seit einiger Zeit direkt aus der “install.wim”. Alles, was man benötigt, ist frei verfügbar:

    Streng genommen benötigt man gar nicht das volle AIK, aber nachdem man einmal angefangen hat, gibt es doch noch einige weitere Aufgaben, die sich danach anbieten, die Erstellung der Unattended Dateien mit dem Windows System Image Manager ist nur eine davon. Daher habe ich immer auf meinem “Administrationsrechner” das ganze AIK installiert.

    Das schöne an diesen VHDs ist, dass sie direkt unter Hyper-V verwendet werden können, aber auch mit einer Windows 7 Startumgebung für den “native Boot” geeignet sind.

    Eine Vorbedingung will ich aber noch erwähnen: Diese Verfahren funktionieren nur für Windows 7 und Windows Server 2008 R2 VHDs. Windows Vista und Windows Server 2008 mussten noch einmalig installiert werden, damit Setup einige Korrekturen vornehmen konnte. Dies war nötig, da die Installationsdateien nicht für die direkte Nutzung vorgesehen waren – eine weitere Verbesserung von Windows 7 und Server 2008 R2. Werkzeuge, die diese Korrekturen für die Konvertierung von WIM nach VHD offline durchführen, wurden nie veröffentlicht.

  • .: Michael Korp :.

    How To… Windows Server 2008 R2 Server Core

    Mit der Verfügbarkeit von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 kam auch für mich die Zeit die allgemeine “Renovierung” des “Test Lab” anzugehen, das ich für Demos und Webcasts nutze.

    Bisher waren praktisch alle virtuellen Server mit Windows Server 2003 installiert, während der Host unter Hyper-V mit Windows Server 2008 lief. Ziel der Aktualisierung ist die allgemeine Verwendung von Windows Server 2008 R2 und Windows 7 für die tragenden Funktionen.

    Seit Windows Server 2008 gibt es zwei Installationsoptionen – die volle Installation und die Server Core Installation. Best Practice ist die Konzentration auf die zentralen Funktionen und alles überflüssige weg zu lassen. Bezogen auf Windows Server ist es also empfehlenswert, soweit machbar, die Server Core Installation zu verwenden, auch, wenn dies eine Herausforderung darstellt, wenn man noch dabei ist Erfahrungen zu sammeln.

    Für Hyper-V Hosts ist auf jeden Fall die Server Core Installation vorzuziehen. Gerade in sehr kleinen Umgebungen besteht auch das Interesse den Hyper-V Server einzusetzen, wenn alle existierenden Serverinstanzen schon lizenziert sind.

    Neben dem “Step by Step” Guide hilft beim Hyper-V Server das eingebaute Konfigurationstool und, je nach Umgebung, das Tool “HVRemote”. Neu in der Server Core Installation beim Windows Server 2008 R2 ist “sconfig”, das für die wichtigsten Funktionen der Erstkonfiguration den gleichen Komfort wie beim Hyper-V Server bietet. Nachdem die Remoteverwaltung aktiviert ist, kann man weitere Administrationsaufgaben mit dem Server-Manager von einem anderen Server oder Windows 7 mit installierten “Remote Server Administration Tools” (RSAT) vornehmen.

    Was nicht geht, ist die Rollen und Funktionen remote per Server-Manager zu installieren. Hier greift man zu den “üblichen” Werkzeugen wie OCList, OCSetup, DISM oder PowerShell. Persönlich würde ich inzwischen die Variante PowerShell vorziehen, aber DISM geht mindestens genauso gut. DISM ist seit R2/7 immer mit dabei, PowerShell muss beim Server Core erst aktiviert werden. Sobald aber die Remoteadministration aktiviert ist, ist auch PowerShell aktiviert.

    Neu bei Windows Server 2008 R2 Server Core ist die Rolle der “Active Directory Zertifikatsdienste”. Diese lassen sich ziemlich einfach installieren, aber das war es dann… Administration geht nicht, da die CA noch gar nicht “existiert”. In der ganzen Dokumentation zum Windows Server 2008 (R2) und Server Core gibt es immer den Hinweis zur Installation der CA per Server-Manager, aber kein Wort zur Installation per Kommandozeile… Nur – der Server-Manager kann keine Rollen und Funktionen remote installieren.

    Wie so häufig naht Rettung in Form von Blogs. Ein Kollege nannte mir dann den richtigen Ort, den PKI Blog. Dort findet man den relevanten Artikel mit einem Installations Skript (SetupCA.vbs), das die auf MSDN dokumentierte Setup API nutzt. Bei aller Begeisterung für den Server Core darf man dann aber nicht vergessen, dass manche Funktionen einfach nicht unterstützt werden – bei einer CA ist dies das Web Enrollment.

    Am Ende laufen jetzt DC, DNS, DHCP, Root CA und auch der SQL Server 2008 (SP1 mit CU4) auf Server Core Maschinen…

    Administriert wird von einer Windows 7 Maschine mit den RSAT Tools und auch den sonstigen Administrationskonsolen (z.B. SQL Server Management Studio).

  • .: Michael Korp :.

    System Center Configuration Manager 2007 SP2

    Pünktlich zur allgemeinen Verfügbarkeit von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 ist das Service Pack 2 (engl.) für den System Center Configuration Manager 2007 verfügbar geworden. Hier der Link für das Update Paket.

    Die Neuerungen, die ich zu der Beta vorgestellt habe, gelten weiterhin:

    Unterstützung neuer Betriebssysteme:

    • Windows 7
    • Windows Server 2008 R2
    • Windows Server 2008 SP2
    • Windows Vista Sp2

    Erweiterte Fähigkeiten bei der Integration der Intel Active Management Technologie (AMT):

    • Unterstützung für WLAN von mobilen Geräten (bis zu 8 Profile)
    • 802.1x Unterstützung für WLAN Endpunkte
    • Audit Log
    • Unterstützung verschiedener “Power States”

    Dazu wird die Verwendung der Asset Intelligence Funktionen wird einfacher, da das bisher benötigte Zertifikat nicht mehr benötigt wird.

    In Richtung 64-Bit Unterstützung gibt es Erweiterungen für die Remote Control für 64-Bit XP und Server 2003, sowie die Unterstützung der Betriebsüberwachung auf 64-Bit OS. ConfigMgr publiziert jetzt auch 64-Bit Perfmon Counter…

    Neue Fähigkeiten von Windows 7 und Windows Server 2008 R2, namentlich Branch Cache, werden auch unterstützt.

    Für internationale Installationen heißt es vermutlich noch etwas warten – die lokalisierte Versionen, wie auch die ICPs, sind noch nicht verfügbar, sondern benötigen noch ein wenig Zeit bis zur Fertigstellung.

  • .: Michael Korp :.

    Windows 7 Buch - als eBook kostenlos bis 31.10.2009

    Zur Kick-Off Veranstaltung der IT-Pro Launch Tour am 7.10.2009 konnten wir den Teilnehmern ein topaktuelles MS Press Buch zu Windows 7 anbieten, bevor es im Handel verfügbar war. Wissen rund um Windows 7 hat Konjunktur - es gilt informiert und vorbereitet zu sein.

    MS Press: Windows 7 - Auf einen BlickDa kommt ja ein weiteres Angebot passend, das bis 31.10.2009 gilt: Mit einer einfachen Registrierung erhält man das MS Press Buch "Windows 7 - Auf einen Blick" kostenlos als eBook im Download. Hier der Link: http://register.microsoft-press.de/?apid=60455.

    Das Buch adressiert typische Aufgaben und zeigt auf, wie sie mit Windows 7 erledigt werden. Dabei sind die Schritte übersichtlich mit den einzelnen Schritten dargestellt. 

    Zu den Themen:

  • Programme und Mini-Anwendungen ausführen
  • E-Mails senden, Termine planen, im Web surfen
  • Fotos, Musik und Videos organisieren, Spiele spielen
  • CDs und DVDs brennen und eigene Filme erstellen
  • Drucker einrichten und ein Heimnetzwerk erstellen
  • Sicherheit verbessern und Windows 7 optimal einrichten
  • Wer die etwa 350 Seiten lieber offline liest, bekommt das Buch natürlich auch in gesdruckter Form zu einem günstigen Preis im Buchhandel.

    Wen adressiert das Buch? Das ist jetzt natürlich eine persönliche Meinung, aber ich würde es allen empfehlen, die sich fragen, ob sie sich mit den Änderungen im Windows zurechtfinden. Der IT-Pro, der Netzwerke verantwortet und verwaltet, liest es vielleicht mit Interesse, wird vermutlich in weiten Bereichen nicht die technischen Hintergründe finden, die ihn interessieren. Dafür liest er vieles, was seinen Anwender interessiert und wie dieser effizient mit dem neuen Windows arbeiten kann. Aber auch IT Pros können profitieren - sie lesen über Anwenderthemen und wie man effizient mit WIndows umgeht. Erstaunlicherweise bevorzugen viele "Administratoren" noch die ältesten Einstellungen bevorzugen... Time for a change!

  • .: Michael Korp :.

    Was war, was wird… Der Launch 2009

    In letzter Zeit war es ja etwas ruhig auf diesem “Sender”. Es war zwar Ferienzeit, aber so lange mache ich üblicherweise keine Ferien und außerdem wäre das die falsche Begründung.

    Vielmehr war ich etwas “Landunter”, da wir gerade in den letzten Zügen der Vorbereitungen für die Launch Veranstaltungen in den kommenden zwei Monaten sind. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viel dafür alles zu organisieren ist.

    Falls jemand noch nichts über einen der vielen Kanäle gehört hat, hier der Link.

    Nach dem ersten Event am 7.10. kehrt hoffentlich wieder das normale Leben ein. Dann werde ich mich auch wieder intensiver um die anderen Themen und Bereich wie diesen Blog kümmern können.

    Die schlechte Nachricht für alle, deren Interesse ich erst jetzt geweckt habe: Die Veranstaltung am 7.10. ist absolut ausgebucht. Im Prinzip haben wir etwa 50% mehr Teilnehmer als unsere vorsichtige Planung ergab. Das zeigt uns zumindest, dass wir mit der Veranstaltung auf einem guten Weg sind und hoffentlich auch mit den Inhalten richtig aufgestellt sind.

    Für alle, die dies lesen und sich angemeldet habe – ich freue mich darauf, dass wir uns dort sehen und vielleicht auch das eine oder andere persönliche Gespräch möglich ist.

    Ansonsten habe wir auf der Veranstaltung ja viele Experten aus verschiedenen Bereichen, die während des Tages für Fragen in den verschiedenen Themenbereichen zur Verfügung stehen. Das gute: Sie werden markante Westen anhaben und sind so immer auszumachen. Details kommen in einem anderen Post…

    CU im ICM

  • .: Michael Korp :.

    Joint Launch 2009 – Ask the Expert

    Fragen an die Experten stellen können – klingt gut, oder? Damit Sie auf den Veranstaltungen der Launch Tour nicht nur Vorträge zu den einzelnen Themen und Produkten hören, sondern auch konkrete Fragen adressieren können, bieten wir in Zusammenarbeit mit diversen technischen Experten hierfür ein eigenes Forum an: Ask the Expert (ATE).

    Wer sind die Experten und wie findet man sie? Das möchte ich Ihnen hier beantworten.

    Erst einmal zu dem WIE – Die Experten tragen markante Westen und sind damit den ganzen Tag über gut zu erkennen. Aber sie haben auch einen eigenen Stand, an dem sie regelmäßig anzutreffen sind – in den größeren Pausen aufgrund des erwarteten Andranges vermutlich nur da.

    Wer sind diese technischen Experten? Hier ein paar Informationen zu den Personen und dem, was sie alles machen. Im Fokus stehen natürlich primär die Produkte der Veranstaltung: Windows 7, Windows Server 2008 R2 und Exchange 2010.

    Die Ansprechpartner an dem ATE-Stand sind Referenten, Microsoft Mitarbeiter und unabhängige Experten sowie Mitglieder der Microsoft Community Programme MVP (Most Valuable Professional) und CLIP (Community Leader/Insider Program). Weitere Informationen zu den Programmen und deren Mitglieder finden Sie im Microsoft Community Guide. Die Zeiten, zu welchen Ihnen die Experten auf dem Event zur Verfügung stehen, entnehmen Sie bitte der Agenda.

    Am 18. November sind wir in Hannover. Dort können Sie Ihre Fragen u.a. an folgende ATEs aus den Microsoft Communities richten:

    Jürgen BeckJürgen Beck (MVP für Microsoft Dynamics CRM und CLIP Mitglied)
    Jürgen Beck ist Geschäftsführer der ComBeck IT Services & Business Solutions und damit in der Welt der betriebswirtschaftlichen Anwendungsentwicklung und Integration zu Hause. Vorzugsweise auf Basis von Microsoft Dynamics CRM bildet er regelmäßig erfolgreich für die unterschiedlichsten Branchen Unternehmensprozesse ab und wendet dabei seit langem die mittlerweile als XRM bekannt gewordenen Vorgehensweisen an. Dabei verwendet er selbstverständlich auch Technologien wie .NET, SQL Server, SharePoint Server und BizTalk Server, um gewünschte Integrationen mit anderen Anwendungen und ERP-Produkten zu gewährleisten.
    Darüberhinaus ist er regelmäßig "Feuerlöscher" für entsprechende Entwicklungsprojekte, die sich in einer kritischen oder fehlgeschlagenen Phase befinden.
    Seine Erfahrung und sein Wissen über Microsoft Dynamics CRM und damit zusammenhängenden Technologien stellt er gerne und regelmäßig über entsprechende Portale wie den MSDN Foren zur Verfügung. Sie erreichen Jürgen Beck unter Juergen.Beck@combeck.de oder http://social.msdn.microsoft.com/Forums/de-DE/crmgerman/threads

    Tobias RedelbergerTobias Redelberger (MVP für Windows Essential Server Solutions)
    Microsoft hat Tobias Redelberger am 01.01.2009 im vierten Jahr in Folge mit dem MVP Award in der Kategorie Windows® Server System - Small Business Server ausgezeichnet.
    Er ist aktiver Autor bei der deutschsprachigen Community Website zum Small Business Server www.SBSfaq.de und dem internationalen Community Projekt zum Essential Business Server unter www.EBSfaq.de verpflichtet.
    Tobias Redelberger wohnt zur Zeit in Berlin und ist als System Engineer und Technologieberater vor allem im Virtualiserungsumfeld bei gesamtheitlichen Konzeptlösungen für kleine, mittelständische Unternehmen auch im europäischen Ausland verantwortlich. Jede freie Minute verbringt er in den Microsoft Newsgroup um Anderen bei Ihren Problemstellungen zu unterstützen.

    Oliver SommerOliver Sommer (MVP für Windows Essential Business Server
    Microsoft hat Oliver Sommer zum 01.01.2009 im vierten Jahr in Folge mit dem MVP Award ausgezeichnet.
    In den ersten drei Jahren wurde er in der Kategorie Windows® Server System - Small Business Server ernannt. Aktuell ist er MVP in der neuen Kategorie Windows® Server System - Essential Business Server.
    Oliver Sommer betreibt zum Beispiel die deutschsprachige Community Website zum Small Business Server SBSfaq.de und das internationale Community Projekt zum Essential Business Server die EBSfaq.de.
    Er schult und berät Microsoft Partner als Senior PreSales Consultant der Microsoft Deutschland GmbH in den Bereichen Server, Virtualisierung, Hyper-V R2 Clustering, Small Business Server, Essential Business Server, Exchange, Homeserver und Forefront Security.

    Nicki Wruck Nicki Wruck (CLIP Mitglied)
    Meine Welt ist nicht Second Life, WOW & Co. Ich mag es lieber real, darum findet man mich als eine bekannte Größe in der Community Welt. Als führende Kopf der jährlichen ice-lingen - die ich mit viel Freude und Herzblut organisiere - sorge ich für echtes Networking. Neben der Durchführung von IT-Events bediene ich aber auch ein breites Spektrum an Technik. In den Bereichen rund um neue Microsoft Technologien, wie Windows 7 und Server 2008 fühle ich mich zuhause. Webseite: http://www.ice-lingen.de
  • .: Michael Korp :.

    Windows 7, Relevanz und was muss man bedenken

    Eben bin ich indirekt über einen Artikel gestolpert, der sich mit Windows 7 beschäftigt. Auch, wenn er in englisch ist, kann ich jedem, der sich mit dem Thema für sein Unternehmen beschäftigt, nur empfehlen, sich mit den dort vertretenen Gedanken vertraut zu machen.

    Viele Artikel beschäftigen sich mit dem “was ist neu” Thema. Man findet dort Desktop Fähigkeiten wie Aero Peek, Sprunglisten, Heimnetzwerkgruppe, Bibliotheken, etc. – alles Fähigkeiten, die das Arbeiten mit Windows einfacher und effizienter gestalten. Manche Fähigkeiten, wie die Heimnetzwerkgruppe, Medienfreigabe oder “Play to” wenden sich aber eher an den privaten Anwender, als an Unternehmen. Dort zählen andere Werte: Deployment, Verwaltbarkeit, Kompatibilität zu Anwendungen, Sicherheit und manches mehr.

    Interessanterweise merkt man gerade an den für Unternehmen wichtigen Punkten, dass Windows 7 eine Weiterentwicklung auf Basis von Windows Vista ist. Wer jetzt denkt, das wäre schlecht, da viele Leute eher unzufrieden mit Vista sind, irrt allerdings. Der erwähnte Artikel sagt sogar, dass Unternehmen, die auf Vista migriert haben, überwiegend sehr zufrieden sind.

    Gerade für Unternehmen ist der Wechsel auf ein neues Betriebssystem ein Prozess, der überlegt und geplant werden will. Es gibt viele Einflussfaktoren, zu beachtende Randbedingungen und auch ein zeitliches Fenster, das günstig ist. Gerade in diesem komplexen Umfeld beleuchtet der Artikel die verschiedenen Aspekte und Möglichkeiten, angefangen bei der Sicht von Analysten bis hin zu den Werkzeugen zur Umsetzung.

  • .: Michael Korp :.

    Entscheidungshilfe - System Center Essentials oder die Enterprise Produkte?

    System Center Essentials ist eine Verwaltungslösung für kleiner bis mittlere Unternehmen. Größere oder komplexere Umgebungen sind die Domäne der "großen" Enterprise Versionen. Irgendwo dazwischen liegt ein breites Feld, wo die Entscheidungen nicht eindeutig sind.

    Das erlebe ich auch in vielen Gesprächen, wo es immer wieder heißt "reicht denn Essentials", "brauche ich nicht doch die "großen" Versionen...". Auf der anderen Seite gibt es inzwischen eine zunehmende Anzahl von Systemhäusern, die auf der Basis von System Center Essentials für ihre Kunden ein erfolgreiches Geschäftsmodell implementieren.

    Irgendwann einmal kam dann die Idee auf, ein Dokument, nennen wir es "Whitepaper" zu erstellen, dass hier Entscheidungshilfe bieten kann. Hier der Link. Widerspruch, Kommentare und Anmerkungen sind mir natürlich willkommen - nutzen Sie einfach die Möglichkeit Kommentare zu diesem Artikel zu schreiben.

  • .: Michael Korp :.

    Effizienzsteigerung und Modernisierung von IT Systemen

    Eine weitere Geschichte aus der Praxis, wieder mit Unterstützung eines zertifizierten Microsoft Partners und durch IT-Pro Momentum.

    Ein mittelständisches Unternehmen mit überschaubarer IT-Infrastruktur. Die Ausgangslage ist daher auch relativ typisch: teils veraltete Hardware, ältere Softwareversionen – hier aber noch relativ aktuell (Server 2003, Exchange 2003) – etwas Linux, keine zentrale Verwaltung. Dazu kam dann irgendwann die Erkenntnis, dass durch Konsolidierung Hardware, die eh erneuert werden sollte, und auch Kosten gespart werden können.

    Auch hier wieder die typischen Vorteile auf Seiten des Kunden, wenn der Partner seinen Status (hier: Gold Zertifizierung) nachweisen kann und das Projekt durch IT-Pro Momentum unterstützt wird. Über IT-Pro Momentum gibt es Informationen, per TechNet Abo auch die Software für die Projektarbeit und Evaluation, sowie Support in den kritischen Phasen Pilot und Deployment.

    Auch die Maßnahmen zur Realisierung klingen vertraut: Virtualisierung der meisten Serverrollen auf einem Hyper-V Cluster und Verwaltung der Umgebung mit dem System Center Virtual Machine Manager und System Center Essentials.

    Am Ende steht ein erfolgreich gelaufenes Projekt und ein zufriedener Kunde, der seine mehr als 20 Server auf sechs konsolidieren konnte und zudem jetzt noch über ein zentrales Management und eine effiziente Betriebsüberwachung verfügt.

  • .: Michael Korp :.

    IT-Pro Momentum hilft Partner bei Kundenprojekt

    Der Mittelstand repräsentiert einen großen Teil der deutschen Wirtschaft. Gerade der Mittelstand wird zum großen Teil von Microsoft Partnern betreut. Viele Firmen sind eher kleiner, d.h. man redet eher von Serverzahlen im 10er Bereich, als im 100er Bereich. Dementsprechend müssen viele Firmen auch mit einem oder wenigen Administratoren auskommen, die zwar ein breites, nicht immer aber auch tiefes Wissen zu speziellen Technologien mitbringen. Hier hilft dann der kompetente Partner…

    In diesem Fall traf der Microsoft Partner KCES Information Technologies auf einen typischen Kunden: alte Hardware ohne aktuellen Support, alte Software Versionen, Kapazitätsgrenze erreicht, zentrale Verwaltung praktisch nicht vorhanden.

    Die Lösung gleicht einer Generalüberholung mit aktueller Technologie: Auf einem Hyper-V basierten Cluster wird die benötigte Infrastruktur virtualisiert. Dazu gehören auch die benötigten Serversysteme rund um den SQL Server und Exchange. Der Hyper-V Cluster gewährleistet hier die notwendige Sicherheit gegen Ausfälle. Da so eine Lösung erst wirklich effizient verwaltet werden kann, wenn auch das Systemmanagement mit eingeplant wird, wurde zur Verwaltung der Virtualisierung der System Center Virtual Machine Manager in der Workgroup Edition und zur Überwachung und Verwaltung der gesamten Infrastruktur System Center Essentials eingesetzt.

    IT-Pro Momentum unterstützt mit Informationen zu den verschiedenen Technologien, Zugriff auf die Software für Test, Evaluierung und Projektentwicklung und natürlich mit Support bei Pilotierung und Deployment.

    Am Ende steht so ein erfolgreiches gelungenes Projekt und ein zufriedener Kunde.

    Herausforderungen gab es natürlich auch. Durch die vollständige Renovierung der Infrastruktur gab es merklichen Bedarf zur Aktualisierung des technologischen Know-How beim Kunden. In vielen Projekten wird dies häufig unterschätzt. Weiterhin zeigte sich auch hier, dass eine erfolgreich implementierte Infrastruktur auch eine sorgfältig dimensionierte und ausgewählte Hardwareplattform bedingt.

    Die Zertifizierung des Partners dokumentierte gegenüber dem Kunden, dass er es hier mit einem kompetenten Partner zu tun hat. So wurden alle Hürden im Sinne des Kunden genommen und ein erfolgreiches Projekt beendet.

  • .: Michael Korp :.

    Schritthalten mit stark wachsender Infrastruktur

    In einer kleinen Firma wurde der eine Administrator mit dem Bedarf nach vielen neuen Servern konfrontiert. Auch, wenn durch Virtualisierung das Wachstum an physischem “Blech” begrenzt werden konnte, so ist doch die Anzahl der Serverinstanzen in kurzer Zeit verdreifacht worden.

    Die Frage, die sich dann sehr schnell stellt, ist wie man dann die Komplexität begrenzen, den Überblick über die laufenden Systeme behalten und die Qualität im Betrieb gewährleisten kann.

    Daher war am Anfang sehr schnell entschieden, dass für die Virtualisierung Windows mit Hyper-V verwendet werden sollte und zur Überwachung der System Center Operations Manager eingesetzt werden sollte. System Center Essentials war in diesem Fall keine Option, da die Anzahl der zu verwaltenden Server zu groß war.

    Mit dem Operations Manager gelang es dann sehr schnell, erst einmal die Virtualisierung zu überwachen (Status von Hosts und Gästen/VMs). In weiteren Schritten wird diese Infrastruktur jetzt ausgebaut um weitere Funktionen über die jeweiligen Management Packs in die Überwachung zu integrieren und auch weitere Systeme, in diesem Fall in einer DMZ, zu überwachen.

    Gründe für den Operations Manager in dieser Umgebung:

    “Ziel war alle virtuellen Maschinen zu überwachen und gezielter auf Probleme zu stoßen und diese auch rechtzeitig zu erfahren.”

    Natürlich gab es auch hier Herausforderungen dies erfolgreich umzusetzen:

    “Herausforderung war das Ganze zu erlernen, nebst dem alltäglichen Geschäft, wir sind eine relative kleine Firma, (15 Mitarbeiter und ich bin der Sysadmin, also viel los).”

    Also genug Gründe, Unterstützung über ein Programm wie IT-Pro Momentum zu suchen…

  • .: Michael Korp :.

    System Center Configuration Manager 2007 SP2 (Beta)

    Seit “gerade” ist jetzt auch die Beta vom SCCM 2007 SP2 wieder verfügbar. Als “Open Beta” kann sich jeder Interessent dafür auf Connect registrieren.

    Nicht zu verwechseln sind “R2” und “SP2”. Mit der “R2” Version wurden Erweiterungen dem Configuration Manager hinzugefügt, die auch eine neue Lizenz bedingen. Kunden, die Software Assurance (SA) abgeschlossen haben, erhalten diese ja automatisch während der SA Laufzeit. Damit “R2” installiert werden kann, muss die Configuration Manager Infrastruktur mindestens auf den Stand SP1 aktualisiert sein.
    ”SP2” aktualisiert die bestehende Configuration Manager Infrastruktur und bedingt daher keine neue oder aktualisierte Lizenz. Service Packs bereinigen in der Regel ja auch nur Fehler oder beheben Kompatibilitätsprobleme mit der existierenden Infrastruktur. Ein Beispiel dazu bezüglich SP1 ist die Unterstützung für den SQL Server 2008…

    Die wichtigsten Neuerungen des SP2:

    Unterstützung neuer Betriebssysteme:

    • Windows 7
    • Windows Server 2008 R2
    • Windows Server 2008 SP2
    • Windows Vista Sp2

    Erweiterte Fähigkeiten bei der Integration der Intel Active Management Technologie (AMT)

    • Unterstützung für WLAN von mobilen Geräten
    • 802.1x Unterstützung für WLAN Endpunkte
    • Audit Log
    • Konfiguration der “Power State Policy”

    Dazu natürlich noch eine lange Liste von Fehlerbereinigungen und Aktualisierungen. Wer sich für die Open Beta registriert hat, findet diese Liste hier.

    Die Unterstützung von Windows 7 und Server 2008 R2 bewirkt auch Änderungen im Bereich OS Deployment. Windows 7 aktualisiert das Windows AIK um die neuen Werkzeuge von Windows 7 zu integrieren. Dadurch gibt es auch Änderungen im SP2, dass jetzt das Windows 7 AIK (RC) mitbringt. Wer den Configuration Manager mit der Integration des Microsoft Deployment Toolkit betreibt, muss diesbezüglich noch ein paar Tage warten, bis die Beta 2 des MDT 2010 verfügbar ist. Die aktuelle Beta des MDT 2010 wurde nur mit der Beta Version des Windows 7 AIK getestet. Wichtig ist, dass damit auch nur die OS Verteilung von Windows 7 RC – und natürlich Vista, Server 2008, XP, Server 2003, … möglich ist. Klingt kompliziert, ist es aber eigentlich nicht. Wichtig ist halt nur, dass für die aktuelle “Beta/RC” Version die Versionsnummern identisch sein müssen. Die “älteren” Versionen sind davon nicht betroffen, auch, wenn es etwas merkwürdig klingen mag Windows Vista und Server 2008 als “älter” zu bezeichnen.

    Falls der eine oder andere sich gewundert hat, warum er noch einmal eine Mail bekommt, dass die Beta des SP2 verfügbar ist, sollte er seinen ersten Download direkt verwerfen und das aktuelle Paket herunterladen. Leider ist bei der Erstellung des Paketes ein Fehler passiert, durch den einzelne Dateien korrupt sind oder ganz fehlen. Daher ist der jetzige Download auch um einiges größer.

  • .: Michael Korp :.

    Virtual Machine Manager 2008 R2 (RC)

    Inzwischen pfeifen es ja fast die berühmten Spatzen von den Dächern: Der Release Candidate vom System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 ist auf connect.microsoft.com verfügbar.

    Seit Anfang Mai ist ja auch der Release Candidate vom Windows Server 2008 R2 verfügbar, so dass jetzt nicht nur Hyper-V mit Live Migration genutzt werden kann, sondern auch mit dem VMM verwaltet werden kann.

    Also: Server 2008 R2 Hyper-V (RC) erfordert den VMM 2008 R2 (RC)

    Im Umkehrschluss gilt aber auch, dass der VMM 2008 R2 (RC) nur die RC Version von Windows Server 2008 R2 verwaltet. Windows Server 2008 und 2003 (mit Virtual Server) funktionieren natürlich auch.

    Gegenüber früher gibt es auch zwei relevante Updates bezüglich möglicher Konfigurationen. Es war ja schon immer möglich den VMM in einer virtuellen Maschine zu installieren. Ursprünglich gab es mal Seiteneffekte, wenn man den VMM und den Operations Manager zusammen installiert und vor allem noch den Host selber verwaltet, auf dem diese VM läuft. Dies ist behoben und stellt daher keine Einschränkung mehr dar (siehe auch…). Die Live Migration von VMs geht ja schon seit der Beta, aber mit dem RC funktionieren auch noch einige andere “Kleinigkeiten”. Daher ist es aktuell auch kein Problem mehr, wenn man den VMM auf einem Cluster als hochverfügbare VM betreibt und diese ganze Umgebung mit dem dort gehosteten VMM verwaltet. Auch das Verschieben der VMM VM mit dem VMM funktioniert dann – egal, ob die Konsole lokal oder remote läuft. Bisher ist dabei meistens nicht nur die Verbindung zum VMM verloren gegangen, sondern auch noch der VMM Prozess gestorben…

    Wem hilft dies? Jedem der mit minimaler Hardwareausstattung maximale Funktionalität erreichen will. So ist es sicherlich weiterhin sinnvoll eine physische Maschine zu haben, auf der die Kernfunktionen einer Infrastruktur laufen (DC, DNS, DHCP), aber alle weiteren Server können dann sehr einfach virtualisiert werden. Wenn man alle weiteren physischen Server dann in einen (oder auch mehrere, ja nach Gesamtgröße) Cluster integriert, bekommt man eine sehr flexible und auch hochverfügbare Infrastruktur.

    Für große Rechenzentren kommen auf jeden Fall noch weitere Kriterien zum tragen – man muss hier sicherlich mit anderen Ansätzen an das Design der Gesamtumgebung gehen, aber es soll ja eigentlich auch nur um das Prinzip gehen…

  • .: Michael Korp :.

    System Center Essentials hilft mittelständischen Dienstleistungsunternehmen

    Immer wieder trifft man auf Veranstaltungen IT-Pro’s, die neugierig werden, wenn man ihnen von Programmen erzählt, über die Microsoft versucht Kunden und auch Partnern bei der Einführung neuer Technologien zu helfen. Auch auf diesem Blog habe ich ja schon vor längerer Zeit über das IT-Pro Momentum Programm geschrieben. Manchmal überrascht nur, wie verschiedene Unternehmen diese Programme nutzen. Ein Beispiel einer Firma, die sukzessive verschiedene Projekte in das Programm eingetragen hat, nachdem das erste sehr erfolgreich lief. Hier ging es um die Verwaltung der internen Infrastruktur mit System Center Essentials. Da mir eine sehr schön formulierte Mail zum Ergebnis zugegangen ist, nutze ich einfach Copy & Paste. Hier also der O-Ton:

    Die UMCO Umwelt Consult GmbH (kurz UMCO) ist ein Dienstleistungsunternehmen in den Bereichen Umwelt, Gesundheit und Sicherheit in Betrieben der chemischen Wertschöpfungkette. Wir betreuen seit 26 Jahren erfolgreich ca. 500 Kunden aus dem In- und Ausland. Unser Team besteht aus 25 Mitarbeitern und wird geleitet von 3 Geschäftsführern. Neben dem Hauptstandort Hamburg, gibt es eine Niederlassung in Köln. Weitere Niederlassungen sind für die Zukunft geplant. Im IT-Bereich werden wir durch einen hauptberuflichen IT-Fachmann intern betreut sowie durch diverse externe Dienstleister.

    Die UMCO betreibt 9 interne Server, 1 extern gehosteten + betreuten Webserver und 36 Clients (Desktops wie Notebooks). Unser Netzwerk ist ein geswitchtes 100Mbit-Netzwerk, welches nicht segmentiert und nicht in VLAN´s unterteilt ist. Alle Server sind zusätzlich mit einem 2. Gigabit-Netzwerkadapter ausgestattet über welchen die Sicherungen durchgeführt werden. Es besteht 1 Active Directory-Forest mit 1 AD-Domäne (2003er Forest und Domänenlevel, 2008er-Schema) mit 2 Standorten.

    Alle 9 internen Server werden mit Windows Server 2003 SP2 betrieben, bis auf 2 alle mit Version R2. Haupt"-Server"-Software ist der SQL-Server 2005 SP2 auf 1 DB-Server (x86) und dem System Center Essentials Server (x64). Alle Clients werden mit Windows XP SP3 betrieben, außer IT-Client -> Windows Vista Enterprise SP1 (Adminworkstation). Als Standard-Software wird Office 2007 Professional Plus, der SQL 2005 Native Client, Acrobat Reader 8 und eine CRM auf SQL-Server Basis eingesetzt. Dazu kommen noch diverse Fachsoftware als Einzelinstallation auf Anforderung.

    Grund für System Center Essentials 2007:

    Die UMCO ist ein mittelständisches Unternehmen. Gerade für diese Betriebsgröße ist das SCE2007 ideal, da hier unter anderem 50 Client und 10 Server Lizenzen direkt in der Startinstallation integriert sind.

    Wo hilft IT-Pro Momentum:

    Das IT-Pro Momentum Programm hat mir/uns zuerst bei der Zeitplanung geholfen und dann mit dem Zugriff auf Software durch ein TechNet Plus Abo, welches wir auf alle Fälle auch selbst kaufen/verlängern werden!

    Den Support mussten wir glücklicherweise nicht kontaktieren, es aber gut zu wissen, dass man die Möglichkeiten zum kontaktieren hat, z.B. an Sie, die Technical Evangelist´s, die Newsgroups, Foren und den Support.

    Anm. von meiner Seite: Auch in diesem Projekt gab es kleinere Hänger, die sich durch eine kurze Kommunikation und Recherche in den verfügbaren Foren klären ließen. Daher kam es nicht zum Support Call, der aber als Teil des Programmes jederzeit möglich gewesen wäre (und auch in anderen Projekte genutzt wird). Eines der jetzt aktiven Projekte ist die Migration auf das aktuelle Betriebssystem…

  • .: Michael Korp :.

    System Center Lösungen nicht nur intern, sondern auch als Dienstleistungsangebot

    Die meisten Gespräche, die ich mit Kunden oder Partnern führe, zielen auf den Einsatz unserer Technologie für den internen Einsatz, also von einzelnen Kunden für den Eigenbedarf oder bei Partnern für konkrete Kundenprojekte.

    Der erste anders gelagerte Fall hat mich daher anfangs etwas überrascht, ist aber letztlich nur konsequent.

    Die Idee: Was sind die typischen Anforderungen kleiner bis mittlerer Unternehmen bezüglich ihrer IT – und zwar in einer vollständigen Ende-zu-Ende Betrachtung? Lässt sich so etwas nicht als Paket anbieten?

    Viele werden sich als erste Frage dann stellen: Wer braucht denn das? Aber, wenn man als Dienstleister immer wieder die gleiche Frage bekommt “könnt ihr nicht…”, liegt es nahe, so etwas zu standardisieren und anzubieten. Genau das dachten sich auch die Verantwortlichen einer Firma im südlichen Deutschland.

    Klar war, dass es sich um ein komplettes und umfassendes Angebot handeln sollte, dass von der Hardware über die Software auch die Dienstleistung umfassen sollte, also “alles inklusive” zu einem fairen Preis. Dabei war klar, dass dies nur mit der richtigen Technologie und Einbeziehung von System Management Lösungen funktionieren konnte. Daher ist Virtualisierung mit Hyper-V, Hardware Management über die Intel® AMT / vPro™ Technologie und die Systemverwaltung mit System Center Essentials Teil der Lösung.

    Natürlich gibt es dabei dann auch viele Punkte, die die verwendeten Produkte nicht direkt “Out of the Box” bieten, aber das ist dann das technologische Know-How des Dienstleisters, der aus den Bausteinen eine einsatzfertige Lösung baut – und das sogar mit branchenspezifischen Anpassungen.

    Wer ist das? Diese Frage kommt jetzt bestimmt bei manchem. Damit sich solche Fragen einfach klären lassen, gibt es dafür einen Produktnamen mit passender Webseite: ITFLAT.de®. Der Name ist dabei Programm.

    Das, was ich oben mit eigenen Worten beschrieben habe, lässt sich auch auf der ITFlat.de Webseite nachlesen: Die Ausgangslage bzw. Motivation, die Idee und auch Komponenten zur Lösung mit dem sich ergebenden Nutzen.

  • .: Michael Korp :.

    Consumer vs. Unternehmensfeatures

    Eine nicht ganz untypische Anfrage:

    Können Sie mir sagen ob es eine Möglichkeit gibt, Windows Defender innerhalb einer Unternehmensumgebung zentral zu Managen? Dies würde unter anderem neben der Konfiguration der Client Komponente, deren Aktualisierung und Wartung, eine Reportingfunktion zur Überprüfung und Analyse der Ereignisse, Statusmeldungen sowie Fehleranalyse, auch das Informationsmanagement zur unmittelbaren Information bei vom Administrator vorab definierten Ereignissen, betreffen.

    Windows Defender ist eine integrierte Windows Komponente. Als solche lässt sie sich auch per Gruppenrichtlinie konfigurieren. Da ich meinen Vista Rechner schon länger auf Windows 7 aktualisiert habe, hier die Einstellungen meines Windows 7 Rechners (GPEdit.msc –> Computerkonfiguration –> Administrative Vorlagen –> Windows-Komponenten –> Windows Defender):

    • Definitionsaktualisierungen durch WSUS und Windows Update einschalten
    • Turn on definition updates through both WSUS and the Microsoft Malware Protection Center
    • Vor geplanten Scanvorgängen auf neue Signaturen überprüfen
    • Windows Defender deaktivieren
    • Turn off Real-Time Monitoring
    • Turn off Routinely Taking Action
    • Microsoft SpyNet-Berichterstattung konfigurieren

    Windows Defender generiert natürlich auch Meldungen. Also lässt sich so etwas auch zentral sammeln und auswerten. “Fertig” im Sinne von “Out-of-the-box” ist das aber nicht – zumindest nicht für die typischen Anforderungen in einem Unternehmen. Außerdem deckt der Defender selber auch nur einen Teilbereich der benötigten Funktionen zum Schutz gegen Schadsoftware ab.

    Für Unternehmen wäre daher eine Lösung wie Microsoft Forefront Client Security (FCS) zu empfehlen. FCS übernimmt (ersetzt) auch die Funktionalität des Windows Defenders und verfügt neben der zentralen Konfiguration per Gruppenrichtlinie und Aktualisierung per WSUS auch über eine zentrale Verwaltungskonsole, dem Einsammeln der Ereignisse und zentralisiertem Reporting.

    Die Antwort auf die Frage wäre hier also die Empfehlung von Forefront Client Security…

    Ähnliches findet man immer mal wieder in verschiedenen Bereichen. Infrastruktur und Grundfunktionalitäten sind in Windows eingebaut, funktionieren für Endanwender und kleine Umgebungen, aber für größere Unternehmen empfiehlt sich dann doch eine entsprechende “Enterprise” Lösung, die idealerweise aber auf den Schnittstellen und der Infrastruktur des Betriebssystems aufsetzt.
    Auch im Bereich der OS Installationen gilt dies (als Beispiel zitiert) – Windows Funktionen, bis hin zum Windows AIK, ermöglichen angepasste und automatisierte Installationen, in größeren Unternehmen wird dies aber erst zusammen mit dem System Center Configuration Manager 2007 zu einer guten Lösung…

  • .: Michael Korp :.

    Anfrage per Kommentar - “off topic”…

    Zu einem Artikel über Virtualisierung gab es diesen Kommentar:

    Was kann ich machen ich habe passwort für msn Plus vergessen ich brauche ihre hilfe

    Mit freundlichen grüßen

    Hat in keiner Weise etwas mit dem Thema zu tun und könnte anhand dessen, was ich erkennen kann auch in die Kategorie “Junk” passen. Aber nehmen wir es mal ernst…

    Vor langer Zeit hat Microsoft mal einen Authentifizierungsdienst gestartet, der über verschiedene Webseiten hinweg erlaubte, sich mit einer einzigen ID überall anzumelden. Damals nannte sich das “Passport”, was ja eigentlich nichts anderes als “Ausweis” bedeutet. Dieser Dienst wurde in verschiedener Hinsicht weiterentwickelt und ist heute als “Live ID” bekannt. Als solche fungiert sie als zentrale Anmelde ID über alle von Microsoft betriebenen Webdienste (andere Webseiten will ich hier nicht betrachten), also auch die TechNet, MSDN, Connect, Live, Hotmail oder MSN Seiten.

    Empfehlenswert ist sicherlich, auch hier privat und dienstlich voneinander zu trennen. So benutze ich für dienstliche Zwecke eine Live ID, die an mein Firmen Mailkonto gebunden ist und ansonsten eine private Live ID, die an eine Hotmail/Live Adresse gebunden ist.

    Egal wie – bei der Anmeldung gibt es immer die Möglichkeit ein vergessenes Kennwort wiederherzustellen. Also einfach auf den Anmelden Link gehen und dort auf “Kennwort vergessen”…

    Am liebsten wäre mir ja eine SmartCard mit Zertifikat, die sowohl im Firmennetzwerk, wie auch im Internet oder bei Banken und Behörden funktioniert. Aber das wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Utopie bleiben – zumindest für den Zeitraum, den ich abschätzen kann. Andererseits könnte man sich auch fragen, ob das überhaupt erstrebenswert ist…
    (Oder erinnert sich keiner mehr an George Orwell?)

    Auf der anderen Seite sind SmartCards für Unternehmen auf jeden Fall sehr interessant und steigern auf jeden Fall die Sicherheit des eigenen Netzes.

    Fragt jemand: Warum? – Wie steht es denn um die Sicherheit der Kennwörter bei den einzelnen Benutzern – oder auch nur bei den Administratoren?

  • .: Michael Korp :.

    System Center und SQL Server 2008

    Weil die Frage immer wieder bzw. immer häufiger kommt, hier ein paar Hinweise dazu.

    Quer über die System Center Produkte ist die Unterstützung für den SQL Server 2008 sehr unterschiedlich. Die jeweilige Referenz dazu ist immer die Information in “Supported Configuration”. Sobald sich etwas an der Unterstützung ändert, und sei es welche Softwareaktualisierungen benötigt werden, wird auch die Information der Supported Configurations angepasst.

    Im Detail:

    Der Operations Manager 2007 SP1 unterstützt den SQL Server 2008 aktuell nicht. Die Details stehen auch in dem Knowledgebase Artikel 958170. Danach wird auch in Zukunft keine Installation auf SQL Server 2008 unterstützt werden, eine Migration der Datenbank nach erfolgter Installation aber wohl.

    Operations Manager 2007 R2, die kommende Version, wird den SQL Server 2008 unterstützen, aber auch noch mit dem SQL Server 2005 zufrieden sein.

    Configuration Manager 2007 SP1 / R2 unterstützt den SQL Server 2008. Die Details dazu stehen – klar, in den Supported Configurations.

    Der Virtual Machine Manager 2008 unterstützt den SQL Server 2008 ebenfalls ohne Einschränkungen.

    Der Data Protection Manager 2007 verweigert die Installation, wenn man einen SQL Server 2008 als Ziel benennt. Als “Minimum” wird hier SQL Server 2005 SP2 genannt. Die Details hierzu finden sich im Dokument “DPM Server Software Prerequisites”. Unabhängig davon kann man aber SQL Server 2008 Instanzen ohne Einschränkungen sichern.

    System Center Essentials 2007 SP1 verwendet im wesentlichen die gleichen Komponenten wie der Operations Manager 2007 SP1. Man kann daher in den meisten Fällen, wenn nichts anderes dokumentiert ist, davon ausgehen, dass Operations Manager Wissen angewendet werden kann – nur halt eine Dimension “kleiner”…

    Der Service Manager (2010) wird den SQL Server 2008 erfordern, wie man an der aktuell verfügbaren Beta schon sieht.

  • .: Michael Korp :.

    Willkommen zum System Center Talk

    Heute gab es den ersten Webcast der System Center Talk Reihe. Ziel und Inhalt war im Wesentlichen die Vorstellung dessen, was wir machen wollen. Zum System Center Talk gibt es auch einen Blog zur Kommunikation. Über den Link “About” lassen die Ziele jederzeit nachlesen. Wie üblich dauert es ein paar Tage, bis der Webcast offline verfügbar wird – der Link wird dann nachgetragen.

    Wer sind “wir”? “Wir” ist die Community, also jeder Interessierte.

    Was waren die Ergebnisse dieses Webcast?

    Etwa 80% der Teilnehmer haben in einer kurzen Umfrage den System Center Talk als Forum begrüßt, sehen einen Mehrwert für das eigene Umfeld und den täglichen Betrieb und haben auch den Rhythmus von vierwöchigen Webcasts bestätigt.

    Was muss jetzt passieren, damit dies erfolgreich wird? Ganz einfach: Feedback und Themenvorschläge!

    Der System Center Talk soll an Ihren Bedürfnissen und Anforderungen ausgerichtet sein, dies gelingt umso besser, je mehr Themen direkt aus der Community kommen.

    Sind wir eine Support Plattform? Nein, der erste Weg zur Lösung einer konkreten Frage führt am Besten in die Microsoft Knowledgebase oder ein Community Forum. Aus Problemen lassen sich aber häufig Themen ableiten, die allen helfen diese zu lösen oder zu vermeiden – also genau das richtige für diese Community…

    Ein schönes Wochenende wünschen Euch die Moderatoren Peter & Michael

  • .: Michael Korp :.

    Erfolgreich mit neuen Produkten –aber wie?

    Der Anlass ist zwar Windows 7 / Windows Server 2008 R2 mit der seit kurzem veröffentlichten Beta, aber grundsätzlich betrifft das auch viele andere Produkte: Wie kann man gerade bei neuen Versionen existierender Produkte oder neuen Produkten sicher sein, dass man einerseits benötigte Informationen bekommt und frühzeitig testen kann, andererseits bei gegebenenfalls auftauchenden Problemen während der Pilotierung aber auch Unterstützung bekommt?

    Größere Unternehmen haben es hier häufig leichter, weil sie vermutlich eine “intensive” Betreuung über Beratungs- und Wartungsverträge genießen. Viele kleinere Unternehmen oder auch Partner haben hier häufig begrenztere Möglichkeiten. Daher gibt es gerade für diese mit dem IT-Pro Momentum Programm eine Lösung. Im Rahmen von Projekten, wird hier vieles bereitgestellt, was hilft frühzeitig erfolgreich zu sein.

    Windows 7 und Windows Server 2008 R2 wurden gerade zu den verfügbaren Produkten hinzugefügt und stehen damit für die Auswahl bei Projekten zur Verfügung.

    Das Programm selbst ist nicht neu – auch ich habe schon früher darüber einen Artikel geschrieben, aber manchmal muss man auch schon länger existierendes wohl nochmal “ankündigen”. Wessen Interesse jetzt geweckt wurde, muss nur mich oder einen meiner Kollegen informieren, denn der Zugang geht nur über eine Nominierung durch uns…

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