Ein Video auf "Channel 9", neue Tools, ...
Microsoft investiert weiterhin in "Windows Management Instrumentation" (WMI) um sicherzustellen, dass Windows gut zu verwalten ist. Daher gibt es nicht nur eine große Sammlung von vorgefertigten Skriptelementen im TechNet Bereich, sondern auch neue Tools und eine Video direkt aus dem WMI Team. Auf Channel 9 findet man ein aktuelles 48 Minuten langes Video zum Thema "Managing Windows with Windows Management Instrumentation".
Dazu als Tools den WMI Code Creator, Scriptomatic 2.0 mit Tutorial, die WMI Administrative Tools und auch noch einen Scripting Primer.
Happy scripting...
Dieses Management Pack wurde ja schon lange erwartet. Nach der Überarbeitung zur Bereinigung von Problemen mit dem Exchange Management Pack ist auch der Download Link wieder gültig.
Die System Center Familie bekommt so langsam mehr und mehr Zuwachs. Nach dem Release des "System Center Data Protection Manager", einer Lösung zur Vereinfachung vieler Problem der Datensicherung, gibt es jetzt die erste Beta des "System Center Reporting Manager 2005". Ziel ist es dabei das Reporting der Daten aus dem Systemmanagement zu konsolidieren und natürlich auch nennenswert zu erweitern.
Wie schon im Microsoft Operations Manager 2005 ist die Basis ein SQL Server basiertes Data Warehouse, in das über automatisierte DTS Jobs Daten einfliessen, die dann über eine Report Plattform, die auf den SQL Server Reporting Services basiert, verfügbar gemacht werden. Ziel ist es den IT Managern bessere Daten verfübar zu machen, die nicht nur helfen, die Service Qualität zu erhöhen, sondern auch bei Planungen die richtigen Entscheidungen zu fällen und die Effizienz zu steigern, da belastbare Daten über die laufenden System und ihre Nutzung verfügbar sind.
Wer mehr darüber erfahren möchte, kann hier nachlesen.
Die Beta findet man dann hier. Wie immer dient diese Beta zur Evaluierung und über das Feedback erreichen die Betatester, dass das Produkt auch wirklich den benötigten Anforderungen entspricht. Für den produktiven Einsatz ist es eigentlich noch nicht gedacht.
Update: Auch für dieses Produkt gibt es mittlerweile (Ende Oktober) ein "Beta Refresh".
Die neue Version des Windows Server 2003 steht vor der Tür! Windows Server 2003 R2 ist ein Versionsupdate des Betriebssystems Windows Server 2003. Diese aktualisierte Version baut auf Windows Server 2003 mit Service Pack 1 (SP1) auf und bietet damit die Stabilität und Sicherheit einer bewährten Codebasis, während Konnektivität und Kontrollmöglichkeiten auf neue Bereiche ausgedehnt werden. Windows Server 2003 R2 bietet alle Vorteile von Windows Server 2003 SP1 und gleichzeitig umfassende Verbesserungen in den Bereichen Serverlösungen für Niederlassungen, Identitäts- und Zugriffsverwaltung, Speichereinrichtung und -verwaltung sowie Anwendungsentwicklung im gesamten Unternehmen und über Unternehmensgrenzen hinweg. Windows Server 2003 R2 lässt sich problemlos in eine vorhandene Windows Server 2003-Umgebung integrieren, da das Betriebssystem dieselbe Anwendungskompatibilität, Verwaltbarkeit und Bedienbarkeit aufweist wie vorhandene Server mit SP1.
Bevor wir gegen Ende des Jahres eine Webcast Reihe zum Windows Server 2003 R2 starten, haben Sie jedoch die Chance sich schon früher mit diesem Product vertraut zu machen - vorausgesetzt, Sie sind englischen Inhalten gegenüber nicht abgeneigt.
Im Oktober liefern unsere amerikanischen Kollegen eine Webcast-Reihe, die sich insbesondere mit den Neuerungen in Windows Server 2003 R2 beschäftigt:
Introduction to Windows Server 2003 R2Take a tour of the new Windows Server 2003 R2 software, covering the Windows Server release cycle, product roadmap, and business benefits of Windows Server 2003 R2. The discussion includes a look at the new Windows Server 2003 R2 scenarios: branch management, identity access and management, and storage management.
Windows Server 2003 R2 End-to-EndLearn how Windows Server 2003 R2 extends Windows Server 2003, providing the most efficient way to manage and control access to local and remote resources while easily integrating into your existing Windows Server 2003 environment.
Web Single Sign-On and Identity Federation with Active Directory Federation ServicesAttend this session to get an overview of Microsoft Windows Server 2003 R2 Active Directory Federation Services, a component that enables Extranet Single Sign-On (SSO) and Identity Federation.
Branch Office Benefits in Windows Server 2003 R2Learn how technologies such as the Distributed File System and Print Management Console enable efficient Wide Area Network file replication and enhanced remote management.
Efficient Storage Management in Windows Server 2003 R2Join this session to explore new tools that simplify many of the tasks necessary to set up an efficient storage environment for the Windows platform.
Falls jemand das Tool in einer nicht englischen Serverumgebung einsetzen möchte, gibt es hier ein paar ergänzende Infos...
Update: Mittlerweile ist das Tool auch in Deutsch verfügbar. Interessanterweise findet man es nicht über die amerikanische Seite. Dort gibt es auf den Webseiten nur den direkten Link auf die englische Downloaddatei. Wenn man über diesen Link geht, kann man zwischen Deutsch, Englisch, Französisch und Japanisch auswählen...
Seit ziemlich langer Zeit zeigen wir (Microsofties) dieses Tool in den verschiedensten MOM Demos und endlich ist es für alle freigegeben: Der Microsoft Operations Manager (MOM) 2005 Sizer.Der MOM Sizer brechnet empfohlene Dimensionierungen für
Die Empfehlungen umfassen
Eine mehrfach gestellte Frage möchte ich dann doch endlich mal beantworten: Wie migriere ich physische Server, die mit dem SP1 des Windows Server 2003 installiert sind?
Eigentlich ist es ganz einfach, wenn man die Online Dokumentation liest, aber leider auch nicht ganz vollständig...
Nach Analyse der existierenden Verzeichnisstruktur, findet man im Verzeichnis "%ProgramFiles%\Microsoft VSMT\Patches\Source" Unterverzeichnisse für die jeweiligen "Hauptversionen" der verschiedenen Betriebsysteme. Dort, wo schon ein Service Pack für das jeweilige Betriebsystem existiert, gibt es entsprechende Unterverzeichnisse für die unterstützten Versionen. Bei Windows 2000 sind dies SP3 und SP4, bei Windows NT 4.0 ist es nur SP6. Zur Zeit der Freigabe des VSMT gab es nur die "SP0" oder RTM Version von Windows Server 2003. Daher gibt es dort kein entsprechendes Unterverzeichnis, sondern alle benötigten Dateien liegen direkt im Verzeichnis der "Hauptversion" (5.2.3790). Um SP1 zu unterstützen, muss jetzt nur das Verzeichnis SP1 angelegt werden und die gleichen Dateien dort verfügbar gemacht werden, wie im Hauptverzeichnis. Die XML Dateien etc., werden einfach kopiert. Alle anderen Dateien besorgt man sich von der SP1 CD. Die Dateien müssen gegebenenfalls "expandiert" werden, wenn sie auf einen Unterstrich enden ("expand -r quelle\datei.xx_ ziel"). Aktuell, d.h. in meiner Installation, gibt es zwei Dateien nicht in einer aktualisierten Version (aic78xx.sys und pciide.sys). Hier nimmt man also die aktuelle (SP0) Version.
Dies ist Teil 1 des Prozesses. Hierzu gibt es noch ein paar Anmerkungen zu "unschönen" Eigenschaften des Prozesses: Alle Dateien in dem Verzeichnis "Source" liegen in englisch vor. Wenn man damit einen deutschen Server migriert, werden auf jeden Fall englische Dateien in das Image gepatcht. Jetzt habe ich gerade kein deutsches System da, um zu prüfen, inwieweit die einzelnen Dateien möglicherweise sprachunabhängig sind und nur in den Dateieigenschaften als "englisch" geflaggt sind - dies werde ich bei Gelegenheit mal nachholen. Im Zweifelsfall sollte man in den jeweiligen Verzeichnissen die entsprechenden Dateien der deutschen Installationen hinterlegen.
Teil 2 des Prozesses ist jetzt wieder ziemlich einfach und geradlienig. Wie in der Online Dokumentation beschrieben, verwendet man das Tool VMPatch.exe ("vmpatch -?" zwecks Hilfe, "vmpatch /source:<Pfad zu den Dateien>" zum Bereitstellen der Dateien). Als Quelle dienen hier die Produkt CD, die Service Pack CD (oder der jeweilige Pfad zu einem Repository), aber auch ausgepackte Hotfix Verzeichnisse.Die Dateien werden dann unter "%ProgramFiles%\Microsoft VSMT\Patches\Cached" abgelegt. Zumindest diese Verzeichnisstruktur impliziert die Berücksichtigung von unterschiedlichen Sprachen ("1033" für englisch auf meinem Test Rechner).
Alles klar soweit? Feedback und Rückmeldungen würden mich schon interessieren - getestet (live) habe ich das nämlich bisher noch nicht... :-)
Seit einiger Zeit ist ja der WSUS Server verfügbar. Mittlerweile ist auch das entsprechende Update für SMS zum Download verfügbar. Es heißt "SMS 2003 Inventory Tool for Microsoft Updates". Die Webseite enthält den Download und Dokumentation in englisch.
Die "SMS 2003 Inventory Tool for Dell Updates" (für Dell Server) wurden ebenfalls aktualisiert.
Für die bisherige (MBSA basierte) Version der Update Scan Tools gibt es auch ein Update, um die Patches, die vom MBSA nicht erkannt werden, ebenfalls mit SMS zu finden: SMS Extended Security Update Inventory Tool.
Falls es sich noch nicht herumgesprochen hat: Das SP1 zu dem Microsoft Operations Manager 2005 ist fertig und liegt in allen vier Sprachen zum Download vor.
Dies ist die Update Version für einen bereits installierten MOM 2005. Wer die integrierte Version benötigt (leider gibt es ja Gründe dafür...) muss sie über den üblichen Distributionskanal bekommen (Volumenlizenz Lieferungen, etc.). Das dauert aber bestimmt ein paar Tage länger als die ca. vier Tage zur Veröffentlichung im Web - ich vermute mal bis zur September Lieferung.
Update: Damit das SP1 erfolgreich installiert werden kann, muss der Windows Installer v3.1 auf den Systemen vorhanden sein. Das gilt nicht nur für den MOM Server, sondern auch für die überwachten Server (Agenten). Das ist zwar dokumentiert, kann aber sehr leicht überlesen werden. Das Update des Windows Installers gibt es auf Windows Update und im Microsoft Download Center.
Gerade in der Diskussion zur Virtualisierung kam immer wieder die Frage der Lizenzierung auf. Was ist korrekt, was muss bezahlt werden etc. Das Schöne: Es gibt dazu eine deutsche Webseite - sogar mit dem Rückrufservice eines Lizenzspezialisten.
Den Rückrufservice findet man auf der allgemeinen Seite unter "Ihr Kontakt zu Microsoft".
Jetzt habe ich dieses Seminar schon ein paar Mal gehalten und immer wieder hat sich herausgestellt, dass ergänzende Informationen doch extrem hilfreich sind. Daher möchte ich hier ein paar Informationsquellen auf der Microsoft Webseite aufzählen:
Informationen zu dem Seimnar allgemein (in englisch) Ressourcen zur Interoperabilität und Migration von Netware zu Windows (Überblick in englisch) Das Dokument mit allen Informationen zur Vorgehensweise (in englisch) Ein "How-To" Knowledgbase Artikel als Linksammlung (in englisch)
Informationen zu dem Seimnar allgemein (in englisch)
Ressourcen zur Interoperabilität und Migration von Netware zu Windows (Überblick in englisch)
Das Dokument mit allen Informationen zur Vorgehensweise (in englisch)
Ein "How-To" Knowledgbase Artikel als Linksammlung (in englisch)
Dann gibt es im Bereich des Windows Server 2003 auch noch einen Bereich der sich mit Upgrades und Migrationen beschäftigt, unter anderem auch von Novell. Hier befindet sich die Startseite zu dem Themenblock, der sich auch mit Bereichen wie ROI, TCO und Vorteilen für das Unternehmen beschäftigt.
Ups, wie doch die Zeit vergeht... Da haben wir uns doch vor nicht allzu langer Zeit noch mit Problemen rund um den Wechsel der Jahreszahl von 1999 auf 2000 beschäftigt und keiner hat so richtig wahrgenommen, dass Microsoft eine neue Version des Windows Betriebssystems veröffentlich hat, und jetzt ist diese Version schon so weit in die Jahre gekommen.
Aber noch ist kein Grund zur Panik. Auch, wenn Windows NT 4.0 mittlerweile endgültig verabschiedet ist, beginnt für Windows 2000 jetzt erst die zweite Hälfte des Lebens, wie man in der Support Policy nachlesen kann.
Aber dafür gibt es ja auch genug Neues: Gerade erst Windows Server 2003 SP1, dieses Jahr noch "R2" und auch Longhorn steht schon fast vor der Tür, zumindest als Beta...