Ist mir selber in der Kombination noch nicht passiert, aber die Startreparatur habe ich doch schon häufiger bemühen müssen. Ein Grund dafür ist, dass ich doch das eine oder andere Mal die Platte im Rechner gegen eine andere oder größere tauschen wollte, versucht habe “besonders schlau” zu sein oder aber aus irgendeinem anderen Grund an der Plattenkonfiguration gearbeitet habe. Gelegentlich auch einfach nur, weil nach einem Stromausfall (oder Kurzschluss) der Rechner nicht mehr starten wollte…

Bei normalen Rechnern – egal ob Server oder Client – ist das relativ undramatisch. In den allermeisten Fällen startet man den Rechner von der OS DVD (ich nehme immer einen USB Stick, da robuster und kompakter) und wählt bei den Reparaturoptionen die Startreparatur.

Ja nach Fehler geht Windows dann hin und kopiert fehlende Dateien und erzeugt bei Bedarf einen neuen Boot Configuration Data (BCD) Store. Dummerweise weiß die Startreparatur nicht, ob Hyper-V auf dem Server laufen sollte. Hyper-V wird daher nicht aktiviert. Wer also Hyper-V installiert hat und feststellt, dass jetzt seine VMs nicht mehr starten, muss nur Hyper-V wieder überreden, automatisch zu starten:

bcdedit /set hypervisorlaunchtype auto

erledigt dies, wie Ben Armstrong auf seinem Blog erklärt. Kein großes Geheimnis, aber im Zweifelsfall gut zu wissen…