Immer wieder gefragt: Welche Anwendungen werden unter Hyper-V (oder allgemeiner: in virtualisierten Umgebungen) unterstützt?
Für Microsoft Anwendungen kann man das hier nachlesen.
Wenn nicht Hyper-V verwendet wird, sondern einen nicht-Microsoft Virtualisierung, gilt die Unterstützung ebenfalls, wenn der jeweilige Hersteller seine Virtualisierungslösung hat validieren lassen. Das ist ein offener Prozess, der jedem Hersteller offen steht. Einer der wichtigsten Mitspieler hat diesen Prozess auch schon erfolgreich durchlaufen...
Gestern habe ich es schon während unserer aktuellen Veranstaltungsserie (TechDays: Dynamic IT) angekündigt und seit gestern abend ist es weltweit offiziell: Der System Center Virtual Machine Manager 2008 ist fertig gestellt.
Ab dem 1. November steht er dann auf der offiziellen Preisliste und damit für Kunden verfügbar. Volume License Kunden haben damit auch ab dem 1. November die Möglichkeit, die fertige Version über die MVLS Seite herunterzuladen. Die Evaluierungsversion ist ab sofort als Download verfügbar. Damit es einfacher wird, ist der Download als selbst entpackende RAR Datei in drei Teilen verfügbar.
Der Virtual Machine Manager erübrigt aber die Frage "Wann kommt die deutsche Version?" - alle lieferbaren Sprachen sind immer enthalten, so dass das Setup immer automatisch die Sprache des lokalen Systems verwendet.
Weiterführende Informationen findet man im TechCenter zum Virtual Machine Manager 2008. Der Link auf der Eval Downloadseite zeigt aktuell aber auf das VMM2007 TechCenter, daher empfehle ich diesen Link. Auch die Konfigurationsprüfung auf der Startseite vom Setup weist aktuell noch auf die 2007er Version. Hier ist aber noch etwas Geduld gefragt, da das Update auf 2008 erst im Laufe des November erfolgen soll.
Hier noch eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Informationen für einen erfolgreichen Start (nicht repräsentativ, aber basierend auf den typischen Fragen, die ich immer wieder höre):
Ich hoffe, dass diese kurzen Hinweise helfen einen schnellen Start zu schaffen, wenn es noch wichtige Fragen oder Erkenntnisse gibt, bin ich aber wie immer für einen "sinnvollen" Kommentar dankbar.
Viel Spass beim Virtualisieren...
Virtualisierung ist ja ein zunehmend wichtiger Bereich und meint nicht nur die Hardware Virtualisierung, sondern alle Aspekte der Virtualisierung, was von Microsoft häufig auch als "360° Virtualisierung" bezeichnet wird.
Weil Virtualisierung so wichtig ist, gibt es auch dafür ein eigenes TechCenter auf TechNet, inzwischen auch in deutsch lokalisiert: http://technet.microsoft.com/de-de/virtualization/
Der nächste "Streich" ist getan - der "Microsoft Hyper-V Server 2008" ist fertig, in allen unterstützten Sprachen. Der Zugang erfolgt über den zentralen Link http://www.microsoft.com/hvs/. Dort gibt es dann auch den direkten Download Link zur ISO Datei. Vorsicht! Der Download für "all other languages" ist 1,09GB groß - besser man versucht es nicht über eine ISDN Leitung... ;-)
Warum könnte man sich für den Hyper-V Server interessieren? Da gibt es manche Gründe. Einer davon: Keine Lizenzkosten für den Hyper-V Server selbst und keine Notwendigkeit für den Zugriff auf den Hyper-V Server CALs (Clientzugriffslizenzen) zu bestellen und bezahlen.
Die virtuellen Maschinen müssen aber bezüglich OS und CAL entsprechend dem dort eingesetzten Betriebssystem lizenziert werden.
Dafür gibt es auch ein paar Einschränkungen - so man diese so bezeichnen will.
Daher sind die wahrscheinlichen Szenarien zum Einsatz:
Mehr dazu wird sicherlich noch mein Kollege Ralf Schnell (Link in der rechten Randspalte) schreiben...
Auch das Active Directory Team betreibt ein Blog, dass ich interessant zu lesen finde. Gestolpert darüber bin ich wegen
Das sind nur einige der Artikel, auf die ich in letzter Zeit "mal wieder" gestoßen bin. Ach ja: Meine Kollegen betreiben auch ein Blog in deutscher Sprache:
http://blogs.technet.com/deds/
Ein Interessanter Artikel zu einem Problem, das ich in dieser Form noch nicht hatte: Wie packe (zippe) ich Dateien von der Kommandozeile...
Warum ich das Problem so noch nicht hatte? Meistens arbeite ich von remote an einem Vista SP1 Rechner, wo ich die Remote Admin Tools Nutzen kann. Und dann gehe ich meistens auch remote auf das Dateisystem.
Was ich dagegen häufiger benutze ist expand.exe, da CAB Dateien ja fast "allgegenwärtig" sind. Interessant an diesem Post fand ich dagegen, dass es mal wieder um kleine Tools geht, die einfach on Board sind, viele Leute ggf. aber gar nicht kennen.
Oder in Neu-Hochdeutsch: "designed for operations" - was soll das, oder aber auch: Was heißt das?
Letzte Woche gab es in Hanau das Microsoft System Management Summit (in der dritten Inkarnation). In der Keynote referierte Larry Orecklin unter anderem über "Dynamic IT". In weiteren Sessions haben wir uns unter anderem dem Thema der Systemverwaltung über den Lebenszyklus von IT-Systemen (Server & Desktop) gewidmet. Ein spannendes und nicht immer ganz einfaches Thema.
Zwei Fragen, die sich sofort stellen, sind:
Am Rande hatte ich dann auch noch ein Gespräch zu einer typischen Unternehmenssituation - dem "Verhältnis" der internen Anwendungsentwickler und dem Betrieb. Gerade dieses ist häufig sehr "speziell". Die Frage, warum eine Anwendung plötzlich nicht mehr funktioniert, obwohl der gleiche Code auf dem Rechner des Entwicklers noch perfekt funktionierte, ist schon fast das kleinste Problem. Richtig kompliziert wird es erst, wenn alles läuft, da dann der Betrieb verantwortlich ist - dafür, dass alles so bleibt, keine Probleme auftauchen, die Daten sicher sind... Nur: wie unterstützt ihn der Entwickler hierbei?
Wenn man auch die Anwendungen im Kontext des Lebenszyklus sieht, wird klar, dass der Betrieb ein wesentlicher Teil dieses Lebenszyklus ist - immerhin dürfte er in den meisten Fällen die mit Abstand meiste Zeit beanspruchen. Also gehört zur Definition von Leistungsumfang auch der Betrieb dazu - auch, wenn die wenigsten Entwickler das so sehen mögen. Nichts anderes meint übrigens "Designed for Operations".
Was tut Microsoft hier, um den Entwickler zu unterstützen? Eine Menge, an verschiedenen Stellen. Eine davon ist die Unterstützung durch Tools, zum Beispiel die verschiedenen Module des Visual Studio Team System, das verschiedene Designer auch für Architekten beinhaltet. Dazu auch die "Patterns & Practices" auf MSDN und auch verschiedene Add-Ons auf CodePlex, wie z.B. dieses Projekt. So wird es ein natürlicher Bestandteil der Anwendungsentwicklung, die notwendigen Informationen für den Betrieb bereitzustellen. In dieser Hinsicht wird in Zukunft bei den Tools noch einiges passieren. Nachteil (wenn man es denn so nennen will): Man muss auch bei Visual Studio aktuell bleiben, um die Vorteile und Verbesserungen nutzen zu können.
Zugegeben, das ist nur ein Teil. Vernünftige Setup Routinen, Integration in das Software Update Management und mehr gehören natürlich auch dazu, aber irgendwo muss man ja anfangen...