.: Michael Korp :.

Rund um die Windows Plattform, Systems Management und Virtualisierung

August, 2007

The best way to predict the future is to invent it.
(Alan Kay)
Artikel
  • System Center Configuration Manager 2007 ist fertig

    Der Nachfolger des Microsoft Systems Management Server 2003 (SMS) ist fertiggestellt. Die letzten beiden Webcasts, die ich vergangene Woche gemacht habe basierten noch auf der Vorabversion (Release Candidate 1), die über die Beta Seite von connect.microsoft.com verfügbar war und jetzt ist das Produkt fertig. Rückblickend kann man sagen "just in time" - die internen Aussagen hatten schon lange Ende August als Termin genannt, aber bei Softwareprojekte weiß man das ja häufig nie so genau. Daher ist es ein gutes Zeichen, dass hier die Vorhersagen auch "pünktlich" eingehalten wurden.
    Zum Ausprobieren (Evaluieren) sind auch die entsprechenden Bits schon online verfügbar - hier also der Download Link (leider aktuell nur in Englisch).

    In der Preisliste wird der System Center Configuration Manager 2007 (ConfigMgr) dann zum 1. November enthalten sein und damit ab 1.11.2007 auch lizenzierbar sein. Vorher gibt es nur die Evaluierungsversion. Die Webseite sagt dafür aber auch sehr deutlich, dass die Eval Version mit dem endgültigen Produktschlüssel dann zur Vollversion aktualisiert werden kann.
    Warum das Ganze, fragt sich dann bestimmt der eine oder andere - eigentlich ganz einfach: Das hat rechtliche Gründe die mit den sogenannten Product Use Rights (PUR) und deren Verbindlichkeit bzw. Veröffentlichung zusammenhängen. Außerdem ist ja auch Sarbanes Oxley geschuldet, dass es die Verplichtung gibt, ein Produkt innerhalb eines festgelegten (relativ kurzen) Zeitraumes nach Bestellbarkeit auch ausliefern zu können. Mit Erscheinen der Preisliste muss also die Auslieferung auch möglich sein. Das nur mal am Rande als Erläuterung, warum häufig zwischen Fertigstellen (RTM - Release to Manufacturing) und Auslieferung bzw. Preisliste häufig merklich Zeit liegt.

    Bevor ich jetzt noch viel schreibe, vielleicht der Hinweis auf die Webcasts, die ich zu dem Thema schon gemacht habe:

    System Center Configuration Manager 2007

    Außerdem gibt es jetzt die nächsten zwei Wochen eine Seminartour zu dem Thema ConfigMgr, die man auf der Veranstaltungsseite schnell findet.
    Die einzelnen Termine sind hier:

    • Unterschleißheim, 3. September
    • Neuss, 4. September
    • Böblingen, 5. September
    • Berlin, 11. September
    • Hamburg, 12. Sptember
    • Bad Homburg, 13. September
  • Unterstützte Client Betriebssysteme für den Virtual Server 2005 R2 SP1

    Es wird immer wieder heiß diskutiert, welche Betriebssysteme zum Einsatz mit dem Virtual Server 2005 R2 SP1 offiziell unterstützt werden. Hier nun die definitive Liste:

    • Windows Vista™ Ultimate (nicht für den produktiven Betrieb)
    • Windows Vista™ Business (nicht für den produktiven Betrieb)
    • Windows Vista™ Enterprise (nicht für den produktiven Betrieb)
    • Windows Server® 2008 Beta 3 (nicht für den produktiven Betrieb)
    • Microsoft® Windows Server® 2003 Standard Edition mit Service Pack 2
    • Microsoft® Windows Server® 2003 Enterprise Edition mit Service Pack 2
    • Microsoft® Windows Server® 2003 Web Edition mit Service Pack 2
    • OS/2 4.5
    • Red Hat Enterprise Linux 2.1 (Update 7)
    • Red Hat Enterprise Linux 3.0 (Update 8)
    • Red Hat Enterprise Linux 4.0 (Update 4)
    • SuSE Linux Enterprise Server 9.0
    • SuSE Linux Enterprise Server 10.0
    • Solaris 10
    • Red Hat Linux 9.0
    • SuSE Linux 9.3
    • SuSE Linux 10.0
    • SuSE Linux 10.1
    • SuSE Linux 10.2

    Wichtig ist, dass die Liste der unterstützten Betriebssysteme für Virtual Server unterschiedlich von der Liste des Virtual PC 2007 ist. Das liegt daran, dass Virtual PC ein Desktop Produkt ist, während der Virtual Server zum Einsatz auf dem Server und damit für den Betrieb von Servern vorgesehen ist.

    Außerdem ist zu beachten, dass "unterstützt" nicht gleichbedeutend mit "läuft/läuft nicht" ist. Es "laufen" grundsätzlich die meisten x86 Betriebssysteme, aber nicht für alles gibt es die Unterstützung im Betrieb, was wiederum heißt, dass man im Fehlerfall beim Support anrufen kann und dort dann bestätigten Fehlern auch nachgegangen wird.

    Unterstützt bedeutet leider auch nicht "ohne jegliche Probleme". Ein Beispiel: Solaris 10 erwartet anscheinend den Grafikmodus mit 24-Bit Farbtiefe, während Virtual Server 16-Bit und 32-Bit unterstützt. Hier ist also vor dem Erfolg etwas manuelle Konfiguration angesagt.

    Die Liste lässt sich übrigens auch auf dem "Virtual PC Guy's" Blog nachlesen.