.: Michael Korp :.

Rund um die Windows Plattform, Systems Management und Virtualisierung

April, 2007

The best way to predict the future is to invent it.
(Alan Kay)
Artikel
  • Configuration Manager 2007 und PowerShell

    In meinem letzten Webcast (Neuerungen des System Center Configuration Manager 2007) wurde ich gefragt, ob man administrative ConfigMgr 2007 Aufgaben auch über PowerShell erledigen kann.

    Anders als bei anderen neueren Produkten (Exchange 2007, Operations Manager 2007) ist in SMS/COnfigMgr keine direkte PowerShell Unterstützung eingebaut - aber...

    Sowohl beim Configuration Manager 2007, wie auch heute schon bei SMS 2003, ist die gesamte Funktionalität über WMI verfügbar, also auch das Erledigen von administrativen Aufgaben. Nun gibt es wiederum WMI Unterstützung über einen WMI Provider in der PowerShell. Daher lässt sich auch heute schon SMS 2003 per PowerShell automatisieren und das gleiche gilt auch für Configuration Manager 2007.

  • Windows Server "Longhorn" - Kompatibilität von Anwendungen

    Der Rollout von Windows Vista in einem Unternehmen, bedeutet ja auch das Testen von vielen Treibern, Anwendungen und weiteren Komponenten auf Kompatibilität. Das dies manchmal etwas komplexer sein kann, gerade, wenn ein neues "Major" Release wie Vista auf den Markt kommt, liest man ja auch überall in verschiedenen Zeitungen. Auch, wenn die meisten Anwendungen laufen, gibt es doch einiges, was Anpassungen bedarf oder sogar umfassender überarbeitet werden muss. Außer geänderten Schnittstellen, sind immer wieder die geänderten und strikteren Sicherheitsmechanismen ein Stolperstein.

    Wenn dies für Windows Vista gilt, wird es in ähnlicher Form auch für den "Longhorn" Server gelten. Die seit kurzem verfügbare Beta 3 bietet daher eine gute Chance jetzt mit entsprechenden Tests zu beginnen. Dies gilt natürlich für Administratoren in Unternehmen genauso wie für Lösungspartner und Hersteller von Lösungen (ISV's), aber genauso auch für die verschiedenen Abteilungen in größeren Unternehmen, die selbst Software für Unternehmenszwecke verfügbar machen.
    Frühzeitig testen heißt frühzeitig bereit sein und genügend Zeit für notwendige Änderungen zu haben. Warum jetzt? Ganz einfach - es dauert nicht mehr so lange und wir sind alle wieder ganz fürchterlich "überrascht", dass in einer Woche Weihnachten ist... (OK mir ist jetzt auch noch nicht danach, Weihnachtsgeschenke zu besorgen.) Aber es soll einfach verdeutlichen, dass die Zeit viel zu schnell vergeht und Sachen, die heute noch lange hin sind, morgen auf einmal mächtig drängen.

    Was tun wir dafür? Wir versuchen möglichst früh Informationen und Ressourcen verfügbar zu machen. Einmal gilt natürlich, dass alle wichtigen Änderunen für Windows Vista auch im "Longhorn" Server zu finden sind, daher auch Methoden und Werkzeuge für Vista für den Server verwendet werden können. Für Entwickler gibt es dann auch noch entsprechende Webseiten, z.B. http://devreadiness.org, wo es auch ein "Cookbook" für Windows Vista und den "Longhorn" Server gibt.

  • Windows Vista im Unternehmen bereitstellen - Anpassen des "Begrüßungscenter"

    Das Begrüßungscenter ist ja mit das erste, was der Anwender nach den ersten Anmeldungen an Windows Vista sieht. Daher gibt es dort auch verschiedene Links zu Erweiterungen und Informationen, die den Anwender am Anfang interessieren könnten bzw. dürften.

    Gerade in Unternehmen dürften die Wünsche, was man dem Benutzer als Informationen zum Start anbieten möchte, aber anders sein. Der typische Anwender im Unternehmen wird halt nicht erst einmal den Live Messenger installieren wollen oder sollen (das hat hoffentlich der "Administrator" schon für die Bereitstellung des Rechners gemacht), sondern eher Informationen zu firmeninternen Themen oder aber ein paar hilfreiche Angebote in Form von Webseiten, Videos oder was auch immer benötigen. Vielleicht will er auch einfach nur die wichtigsten Ressourcen im Unternehmen an einer Stelle versammelt finden.

    Glücklicherweise ist das Anpassen und die Personalisierung (Branding) des Begrüßungscenter schon vorgesehen. Es lässt sich aber nicht einfach mit ein paar Konfigurationsoptionen in der Unattended XML Datei erledigen, sondern fordert Anpassungen an der oobe.xml Datei. Dokumentiert findet man das hier in der TechNet Bibliothek und ein Beispiel dafür im Windows Automated Installation Kit (WAIK).

  • Windows Server Codename "Longhorn" Beta 3 Enterprise Edition Download

    Warum auch immer (für mich etwas überraschend), sind in mehreren Sprachen die ISO Images öffentlich im Download. Ich bin nicht sicher, ob das so gewollt war, aber irgendwie ist dieser Link allgemein adressierbar.

    Auf der Seite steht aber auch ganz deutlich, dass man für alle "Tests", die länger als 30 Tage dauern, einen Produkt Key benötigt, der auf andere Wege distribuiert werden wird (Beta Programm, TechNet Plus, MSDN, ...). Ein "Trick", der aber öffentlich dokumentiert ist - also auch nicht wirklich ein Trick ist - besteht darin per "slmgr.vbs -rearm" diese Frist zu verlängern. Das geht aber nur begrenzt und danach ist ohne Key ganz hart Ende...

    Wenn man das ganze etwas weiter verfolgt, merkt man aber, dass dieser Link der finale Download-Link ist, den man erhält, nachdem man alle Daten für das Customer Preview Programm (CPP) ausfüllt, und damit per Internet die Beta 3 offiziell zum Preis von USD 0 ordert. Über das CPP bekommt man dann ebenfalls einen passenden Product Key und kann vorher auch aus den anderen verfügbaren Versionen auswählen.

  • Windows Server Codename "Longhorn" - Beta 3 planmäßig fertiggestellt

    Wie geplant ist es heute verkündet worden: Die Beta 3 des nächsten Windows Servers ist fertig geworden.

    Der Zugriff auf die Beta geht über die "normalen" Kanäle wie das "Customer Preview Program" - noch. Weiteres ist in der Mache und ich hoffe, dass es breitere Kreise von Interessenten zufrieden stellen wird, also: wachsam bleiben, was noch passiert, ich werde sicherlich noch darüber schreiben...
    Alle die ein TechNet Plus Abo haben - gilt natürlich auch für das "Direct" Abo (Online/Download Bezug der Inhalte) - sollten die nächsten Tage immer mal wieder nachsehen, ob die Bits schon da sind.

    Was ist das Wichtigste an der Beta 3? Natürlich der Status "Feature complete". Jetzt liegt das Betriebssystem in einer Version vor, die sich funktional wie das spätere fertige OS verhalten soll - wenn man von potentiell enthaltenen Fehlern mal absieht ;-). Das bedeutet auch, dass wir (meine Kollegen und ich) jetzt anfangen werden intensiver über "Longhorn" zu informieren. Es wird also relativ bald Webcasts und Veranstaltungen zu Longhorn geben. Da Planungen aber immer etwas langfristiger sind, wird es damit frühestens im Juni (Webcasts) bzw. nach unserer "Sommerpause" (Sie sind doch bestimmt in Urlaub und wollen nichts verpassen, oder?) mit Seminaren losgehen. Fertige Termine stehen aber noch nicht, da die Planungen noch in Abstimmung sind. Also auch gilt: Stay tuned...

  • System Center Virtual Machine Manager - Beta 2 verfügbar

    Für alle, die sich für das Beta Programm des Virtual machine Managers registriert haben, kommt jetzt der entscheidende zweite Schritt. Erweiterte Funktionalitäten, ein überarbeitetes Benutzerinterface, die P2V Migration für Windows 2000 Server und Windows Server 2003, das gleiche auch als V2V Migration, die Unterstützung für PowerShell, und und und...

    Der Zugriff funktioniert wie immer bei Beta Programmen über https://connect.microsoft.com - wenn man registriert ist. Die allgemeine Seite für den Virtual Machine Manager ist: http://www.microsoft.com/systemcenter/scvmm/default.mspx

  • Business Desktop Deployment (BDD) 2007 - Source Code

    BDD 2007 enthält ja nicht nur umfangreiche Dokumentationen, sondern auch eine Workbench, Skripte, etc. Der eine oder andere hat vielleicht nicht nur die Anforderung die mitgelieferten Templates anzupassen und zu lokalisieren, sondern möglicherweise auch Funktionalitäten.
    Durch die Veröffentlichung des Source Code unter der "Microsoft Permissive Use" Lizenz ist dies jetzt möglich.
  • User State Migration Tool (USMT) 3.01 verfügbar

    Vor einiger Zeit hatte ich mal geschrieben, dass USMT 3.0 sich nur auf englischem Betriebssystem installieren lässt, was ein Fehler im Produkt war. Da alle Vista Installationen mit dem BDD 2007, die aktuelle Benutzereinstellungen migrieren sollen, aber USMT voraussetzen, gab es nur den aufwändigen Umweg der Installation auf einem englischen System mit anschließendem kopieren der Dateien.
    Das ist jetzt vorbei, da die Version 3.01 diesen Fehler korrigiert. Der Download ist hier zu finden: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=799ab28c-691b-4b36-b7ad-6c604be4c595