.: Michael Korp :.

Rund um die Windows Plattform, Systems Management und Virtualisierung

February, 2007

The best way to predict the future is to invent it.
(Alan Kay)
Artikel
  • Windows Vista Hardware Assessment Tool

    Gerade bei Unternehmen, die nicht so aufgestellt sind, dass man ein Systems Management Werkzeug wie SMS 2003 mit seiner umfangreichen Inventarisierung im Einsatz hat, könnte es etwas aufwändig sein, festzustellen, ob die Rechner im Unternehmen Vista tauglich sind.

    Mit dem Windows Vista Hardware Assessment Tool wird dies jetzt einfacher. Daher hier die URL: Windows Vista Hardware Assessment

  • System Center Essentials 2007 - nächste Version (RC1) verfügbar

    In den vergangenen Seminaren zu System Center Essentials 2007 hatte ich ja "vermutet", dass die RC1 Version gegen Ende Februar verfügbar sein sollte. Gestern Abend kam dann die Mail, dass Essentials RC1 auf connect.microsoft.com zum Download bereit steht.

    Wer schon für die Beta 2 registriert war, kann sich direkt auf connect.microsoft.com anmelden und die RC1 herunterladen. Wer sich dagegen erstmalig für Essentials interessiert, muss sich erst für die Beta "bewerben". Daher sollte man über die Essentials Webseite gehen und dort über den Beta Download zur Registrierung gehen...

  • Für Partner: Demo Readiness Toolkit verfügbar

    Wer häufiger Demos machen muss und dafür Vista braucht, hat eine wertvolle neue Ressource: www.windowsvista.com/YourDRT.
    Vorteil: Man kann auf diese Weise seinen normalen Arbeits PC für Demos verwenden ohne zwangsweise einen weiteren Demo Rechner zu benötigen. Dies mag abhängig von den persönlichen Gegebenheiten und dem Umfeld in der eigenen Firma sein, aber zumindest ist die Umgebung darauf hin angelegt.
  • SMS Management Lizenzen - ab jetzt getrennt für Clients und Server

    Mit dem Stichtag 1. Februar 2007 hat sich das SMS (Systems Management Server) Lizenzmodell bezogen auf die benötigten "Client" Lizenzen geändert. Die bisherige SMS CML (Configuration Management Lizenz - praktisch die frühere "CAL") wird zur SMS Client CML (gleiche SKU), während die SMS Server CML neu geschaffen wird (neue SKU).

    Quizfrage: Wer weiß, was "SKU" bedeutet?

    Das bedeutet, dass jede SMS CML, die Teil einer "Core CAL" ist, automatisch zur SMS Client CML wird, während die SMS CML, die Teil der System Center Standard Server Management License (SML) ist, automatisch zur SMS Server CML wird. Wer in der Vergangenheit die SMS CML einzeln erworben hat, muss sich jetzt einmalig entscheiden, was er in Zukunft haben will.

    Disclaimer: Bei Fragen wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Lizenzspezialisten...

    Richtig geraten? SKU = Stock Keeping Unit (also etwas, das man auf einer Preisliste aufführen kann)

  • SQL Server 2005: SP2 ist fertig

    Eigentlich ist das ja ein Thema meines Kollegen Steffen Krause, der auch heute dazu schon einen Artikel geschrieben hat. Ich wollte es nur erwähnen, da ja

    1. Die volle Vista Kompatibilität des SQL Server 2005 erst mit SP2 erreicht wird
    2. SQL Server 2005 als Datenbank für die Management Produkte fungiert
    3. es Leute geben soll, die zwar mein Blog lesen, aber Steffens nicht... ;-)
  • Gerne gefragt: Installation mit OEM Lizenzen

    Die Frage kommt mittlerweile doch recht häufig, sowohl in Veranstaltungen wie unseren TechNet Seminaren oder als Anfrage nach meinen Webcasts oder Artikeln hier im Blog:
    Wie installiere ich automatisiert mit dem WAIK (oder anderen Tools), wenn der Kunde seine Lizenzen als OEM Version erworben hat... (OEM Windows, OEM Office)

    Die Antwort darauf ist nicht wirklich einfach - na ja, schwer eigentlich auch nicht...

    Jede Windows Version muss mit einem gültigen Produktschlüssel installiert werden - jede Office Version ebenfalls. Seit es die Produktaktivierung gibt, muss man sich daran auch halten, wenn man keine "weniger legalen" Wege gehen möchte, da bei der Aktivierung der Produktschlüssel mit einer Hardware ID verbunden wird, für die aus einigen Hardware Komponenten eine Kennzahl berechnet wird - flach formuliert.

    Wenn man die Installationen automatisieren möchte, zum Beispiel mit dem WAIK (Windows Automated Installation Kit), soll die gesamte Installation unbeaufsichtigt, also ohne Benutzereingaben, erfolgen. Wie sollte man da also den benötigten individuellen Schlüssel eingeben?
    Mit ein Grund, warum sich diese Verfahren besonders dann anbieten, wenn man über Volumenlizenzen verfügt...

    Das bedeutet aber nicht, dass es unmöglich ist, sondern nur, dass der Aufwand steigt, den man betreiben muss. Aber keine Angst, so schlimm ist es auch nicht...

    Man muss aber zwei Szenarien unterscheiden: online und offline. Online bedeutet, dass alle Rechner am Netzwerk hängen und dort auch installiert werden. Offline bedeutet, dass ich einige wenige Rechner betreuen muss, die irgendwo dezentral stehen und die per externem Medium (DVD, Platte, Stick) bedient werden sollen.
    In jedem Fall brauche ich eine "Datenbank" mit den verwalteten Rechnern und den jeweils dazu passenden Produktschlüsseln. Die Datenbank sollte ein Merkmal enthalten, dass ich auf dem jeweiligen Rechner ermitteln kann. Da WinPE 2.0 die Verwendung des WMI Paketes erlaubt, würde ich hier z.B. die BIOS GUID, Seriennummer oder das Asset Tag empfehlen.
    Online empfiehlt sich hier eine zentrale Datenbank (z.B. SQL Server 2005 Express), offline unter Umständen eine einfache XML Datei. Die Frage ist jeweils der gegebenenfalls notwendige Schutz dieser Daten.
    Die automatisierte Installation startet unter WinPE dann ein Skript, das diesen eindeutigen BIOS Parameter ausliest, die entsprechenden Produktschlüssel ermittelt und dann die Installationsparameter (Unattended Datei) entsprechend parametrisiert. Auch der Office Installation kann man den Produktschlüssel als Parameter mitgeben. Danach startet man die Installation von Vista per Setup.exe

    Andere Wege wären natürlich auch denkbar. Vista lässt sich ja ohne Produktschlüssel installieren, so dass man die "Personalisierung" und Aktivierung auch nachträglich per WMI durchführen kann.
    Es ging mir ja auch nur darum einen möglichen Weg aufzuzeigen.

  • Virtual PC 2007 im Download verfügbar

    Ein paar Tage später als ursprünglich geplant ist jetzt der Virtual PC 2007 allgemein zum Download verfügbar. Immerhin: Ein paar Tage später ist ja schon ziemlich gut...

    Was ist neu für Virtual PC 2007? Im wesentlichen sind dies

    • Unterstützung für Windows Vista (Host & Gast)
    • Unterstützung der 64-Bit Windows Versionen als Host
    • Unterstützung der Hardware Virtualisierung moderner Prozessoren
    • Unterstützung für den PXE-Boot von virtuellen Maschinen
    • Gleichziehen der Virtualisierung mit Virtual Server 2005

    Es ist also kein "brandneues" Produkt, sondern eine konsequente Modellpflege. Die wichtigsten Fähigkeiten, die der Markt wirklich brauchte (OK, das ist ggf. eine subjektive Einschätzung - auch des Lesers), wurden umgesetzt. Einige sehnlichst erwünschte Eigenschaften fehlen weiterhin (z.B. USB). Ich möchte das auch nicht bewerten, sondern höchstens "zitieren". Es gibt sicherlich Gründe; es wäre aber vermutlich müßig, diese diskutieren zu wollen. Kompatibilität der emulierten Hardware von Virtual PC und Virtual Server 2005 ist einer davon.

    Hier der Link zum Virtual PC 2007 und dem Download (als Sprache wird auch Deutsch angeboten).

  • TechNet Plus Abo - freie E-Learning Kurse

    Wenn man es noch nicht gemacht hat, klingt das ja fast etwas abstrakt. Braucht man das? Anscheinend schon. Im Moment ist Windows Vista das große Thema. Ein Auszug:

    Die folgenden Kurse stehen TechNet Plus-Abonnenten im Zeitraum vom 21. Februar bis 20. Mai 2007 zur Verfügung:

    • Kurs 5365: Connecting and Troubleshooting Mobile Devices with Windows Vista™ (Verbindung und Fehlerbehebung bei Mobilgeräten mit Windows Vista™)
    • Kurs 5356: Fundamentals of Windows Vista™ Client-Side Network Services (Grundlagen zu den Netzwerkdiensten auf Client-Seite von Windows Vista™)
    • Kurs 5351: Maintaining and Optimizing Windows Vista™ (Pflegen und Optimieren von Windows Vista™)

    Wenn man sich ansieht, welches Interesse unser Vista Upgrade Tag hervorruft, mit dem wir bald auf Tour gehen, scheinen die Kurse genau zum richtigen Zeitpunkt zu kommen.

    Aber: Wer zu dem Vista Upgrade Tag kommen will, soll sich ruhig anmelden. Wir werden versuchen alle anzunehmen. Die Warteliste ist zwar lang, wir werden aber ggf. in eine geeignete Lokation ausweichen.

  • Vista Key Management Server (x86) für Windows Server 2003 SP1

    Der Key Management Server (KMS) für die Aktivierung der Windows Vista Volumenlizenzen ist nun auch für den Windows Server 2003 mit SP1 oder höher verfügbar. Die sprachliche Auswahl besteht aus englisch, deutsch und japanisch - sollte also hierzulande reichen. Ach ja - die Download URL...
  • Betriebsysteme mit WDS auf x64 Systemen installieren

    Der eine oder andere hat sicherlich schon versucht, per WDS automatisiert einen 64-Bit Rechner (x64) zu installieren und sich gewundert, warum er trotz eines 64-Bit WinPE Images und der 64-Bit Installationsimages diese auf der entsprechenden Hardware gar nicht angeboten bekam.

    Eigentlich sollte der Client ja dem Server schon beim DHCP Request mitteilen, dass er 64-Bit unterstützt. Da das aber nicht immer (man könnte auch sagen in der Regel nicht) funktioniert, kann man dem WDS Server beibringen, dass er eine automatische Erkennung machen soll.
    Dies aktiviert man von der Kommandozeile mit: "WDSUTIL /Set-Server /ArchitectureDiscovery:Yes".

    Leider gibt es selten ein Feature ohne Nachteile. Hier handelt man sich außer etwas mehr Daten im Netz noch eine etwas längere Zeit zum Booten ein.

  • System Center Essentials 2007 - Skalierbarkeit

    In meinem Seminar zu System Center Essentials 2007 habe ich noch erzählt, dass die Anzahl der Server, die verwaltet werden können noch nicht endgültig definiert ist. Das hat sich mittlerweile geändert und ist auch öffentlich "zitierfähig".
    System Center Essentials verwaltet also maximal 500 Client Systeme und 30 Server Systeme. Für die Anzahl der zu verwaltenden SNMP basierten Netzwerkgeräte gibt es wohl kein Limit. Sie hängt also im Wesentlichen von der Leistungsfähigkeit des Servers ab.

    Fragen zur Lizenzierung kann ich aber noch nicht beantworten, da sie noch nicht final verabschiedet sind. Sobald da die endgültigen Entscheidungen gefällt sind, werde ich sicherlich etwas dazu schreiben - aber: mein Thema ist eher die Technik als der Vertrieb oder die Lizenzierung...

  • "Kollegen" und wenn der eine oder andere aufhört...

    Tja, eine Frage ist ja: Wer ist ein Kollege? Manchmal nicht wirklich einfach zu beantworten. Ist es der Mensch, der im gleichen Büro, Flur, Team, Niederlassung oder Land arbeitet, oder aber jeder, der für die gleiche Firma arbeitet? Ich bin da meistens etwas zurückhaltender als manch anderer, da es ja viele "Kollegen" gibt, mit denen man eigentlich sehr wenig oder auch gar nichts zu tun hatte, wenn man mal davon absieht, dass man im wesentlichen für die gleiche Firma gearbeitet hat.

    Trotzdem gibt es immer wieder Kollegen, die einen gewissen Einfluss haben oder aber einen spürbaren Eindruck hinterlassen. Einer davon ist - eigentlich muss man ja sagen "war" - Jim Allchin. Nicht nur, das er die Geschicke von Windows und damit auch das aktuelle Windows Vista nennenswert mitgestaltet hat, er war auch ein ganz eigener Typ mit eigenen Ideen.
    Ich erinnere mich noch an eine interne Firmenveranstaltung mit "überschaubaren" 11.000 (gerundet) Microsoft Mitarbeitern vor einigen Jahren, als er die Zukunft der digitalen Unterhaltung im Wohnzimmer vorstellte - Windows Media Center und alles, was dazu gehört. Da erklang auf der total dunklen Bühne eine einsame E-Gitarre und langsam erhellte ein aufdimmender Spot den weißhaarigen Jim Allchin. Das hatte was von Eric Clapton unplugged... Dinge, die man selten vergisst.

    Jetzt ist Jim Allchin "Geschichte" - zumindest als Microsoft Mitarbeiter. Aber er wäre nicht er selbst, wenn er nicht noch ein sehr lesenswertes Andenken zurückgelassen hätte.
    Nicht, dass ich wirklich annehmen würde, dass es sich genauso abspielen würde - obwohl, zuzutrauen wäre es ihm ja schon...

  • Vista / Office / Exchange Launch Roadshow

    Der eine oder andere ist verständlicherweise etwas "ungeduldig" und wartet daher schon auf die versprochenen DVDs. Die gute Nachricht: Der Versand läuft auf Hochtouren, wie mein Kollege Michael Kalbe beschrieben hat: http://blogs.technet.com/mkalbe/archive/2007/02/04/love-roadshow-software-und-nachlese-dvd.aspx