.: Michael Korp :.

Rund um die Windows Plattform, Systems Management und Virtualisierung

April, 2006

The best way to predict the future is to invent it.
(Alan Kay)
Artikel
  • Automatisierte Installation von Rechnern mit BDD / ZTI

    Wer sich mit dem Business Desktop Solution Accelerator (BDD, aktuell Version 2.5) beschäftigt hat, hat sich sicher gefragt, wo die Step-by-Step Anleitung ist.
    Johan Arwidmark hat so etwas für seine MMS Session (BDD/ZTI in 60 Minutes) erstellt und auf myITforum.com veröffentlicht: A Geeks's Guide To OSD And ZTI.
    Den Business Desktop Solution Accelerator selbst findest man in zwei Ausführungen auf der Microsoft Download Seite:

  • SMS 2003 R2 - wofür?

    Was ist einer der wichtigsten Gründe für SMS 2003 R2? Kirill Tatarinov hat das heute in seiner Keynote auf dem Microsoft Management Summit treffen formuliert: Universelles Updatemanagement im Unternehmen - über alle Systeme und Produkte hinweg.
    Was heißt das? Updates verwalten für Clients und Server. Updates verwalten für Microsoft Betriebsysteme und Anwendungen, für Hardware Komponenten wie Firmware/BIOS und Treiber und für Inhouse Anwendungen bzw. Anwendungen von Drittanbietern. Genau der letzte Punkt ist dabei neu. Namentlich hervorgehoben wurde hier die Integration des Updatemanagement der Citrix Plattform und von Adobe Produkten.
    SMS 2003 R2 wird verfügbar sein für alle SMS 2003 SA Kunden.
  • Microsoft kauft AssetMetrix

    Was oder wer ist AssetMetrix und was bedeutet das für SMS Kunden sind sicher die beiden wichtigsten Fragen dazu. Vorhin wurde in der Microsoft Management Summit Keynote bekanntgegeben, dass Microsoft die kanadische Firma AssetMetrix kauft.
    AssetMetrix verwaltet einen extrem umfangreichen Katalog an Anwendungen mit ihren Signaturen. Dieser Katalog steht den Kunden als Online Service zur Verfügung. Dadurch lassen sich die im eigenen Unternehmen vorhandenen Produkte (Lizenzen) mit Ihren Versionen klassifizieren und erfassen. SMS bietet zwar auch eine Inventur der installierten Software - per Inventur von Systemsteuerung/Software und Durchsuchen der Festplatten nach ausführbaren Dateien, dort werden aber einerseits uninteressante (bezogen auf das Lizenzmanagement) Informationen mit erfasst, andererseits ist die Erfassung einzelner Dateien nicht unbedingt sinnvoll auf Lizenzen zu mappen. Genau hier hilft die Korrelation der durch SMS erfassten Daten mit der AssetMetrix Datenbank.
    SMS Anwender sehen die Integration in erster Linie über neue und verbesserte Berichte, die belastbare Aussagen zu installierten Lizenzen und damit der Complience des lokalen Lizenzmanagement liefern.
  • Bye, bye "Systems Management Server", hello "System Center Configuration Manager"

    Hatte ich erwähnt, dass ich dieses Jahr wieder die Gelegenheit habe, das Microsoft Management Summit zu besuchen? Die erste Keynote brachte dann auch direkt mehrere Überraschungen. Eine ist das Ableben des Systems Management Server - als Produktname! Ansonsten wird es mit mit SMS (oder sagen wir dann SCCM?) durchaus weitergehen und das auch durchaus sehr vielversprechend...
  • Aus "Monad" wird "PowerShell"

    Schon von "Monad" gehört? Nein? Dabei reden doch soviele Leute davon... Auf jeden Fall hat das "Baby" jetzt einen offiziellen Namen, nämlich "PowerShell". Und: Das hat nichts mit einer besonders Octanhaltigen neuen Mischung eines bekannten Mineralölkonzerns zu tun, sondern mit Software.

    Es soll Leute geben, die mit cmd.exe nicht wirklich zufrieden sind und mehr wollen. Vorbild ist dann immer der typische Unix Administrator, der sich ohne seine skriptfähige Shell (welche von den vielen er auch immer bevorzugt) wohl ungefähr so fühlen muss wie früher ein Mantafahrer ohne Cowboystiefen (kennt das noch jemand oder bin ich der einzige Überlebende einer alten Zeit?). Gut, dann gab es Leute, die behauptet haben, dass man ja mit dem Windows Scripting Host wuderbar scripten kann, aber war das interaktiv - so richtig mit System Prompt? Eher was für den Programmierer. Zählt da schon, dass Shell Skripte ja auch eher "programmiert" werden?

    Wie auch immer - das Ende des Leidens ist absehbar. Es gibt von Microsoft bald eine neue Kommandozeile, die wunderbar programmierbar (und erweiterbar) ist und trotzdem einen Prompt bietet, nämlich die PowerShell (Codename "Monad"). PowerShell wird vorerst einmal die Administration der neuen Serveranwendungen unterstützen. Die Premiere gehört hier dem Exchange Server 2007, bzw. dem Operations Manager 2007. Auch die weiteren Werkzeuge, wie SMS werden in Zukunft PowerShell einsetzen.

  • MOM 2005 (SP1) unterstützt SQL Server 2005

    Seit gestern ist es jetzt offiziell und der notwendige KB Artikel ist auch online: MOM 2005 unterstützt sowohl für die operationale Datenbank, wie auch für die Reprting Services den SQL Server 2005. Der Artikel hat die Nummer 917615. Damit MOM mit dem SQL Server 2005 richtig zusammenarbeitet, werden drei Softwareupdates benötigt, deren Links in dem KB Artikel enthalten sind.
    Trotzdem kann es dann zu Problemen mit den Reporting Services kommen, dass die Version der Datenbank nicht gelesen werden kann oder falsch ist (rsInvalidReportServerDatabase). Dieser Fehler ist behoben, wenn man zum SQL Server 2005 das SP1 installiert hat.
    Jetzt muss ich nur noch herausfinden, ob für deutsche MOM 2005 Installationen auch deutsch Updates benötigt werden, oder die im KB Artikel hinterlegten englischen OK sind...

    Update: Die angeführten Updates installieren keine sprachabhängigen Komponenten. Daher gibt es keine lokalisierten Updates, sondern die ENU Version gilt für alle lokalisierten MOM Installationen.

  • Überwachen des Virtual Server 2005 R2 mit MOM 2005

    Es gibt ein aktualisiertes Management Pack für den Virtual Server 2005 R2. Der Download ist hier. Dieses Management Pack ist das erste Update seit Release. Wie bisher lässt sich damit sowohl der Host (der Server, auf dem der Virtual Server läuft), wie auch der Gast (die virtuelle Maschine) überwachen. Nicht, dass hier ein Missverständnis aufkommt: Es wird der Aspekt der Virtualisierung überwacht, nicht das eigentliche Gast OS.
    Dieses Management Pack unterstützt natürlich sowohl Virtual Server 2005, wie auch Virtual Server 2005 R2. Das Update beinhaltet z.B. ein Topologie Diagramm, neue Berichte, eine Benachrichtigungsgruppe für die für Virtualisierung zuständigen Administratoren und neue Warnungen zu den Zuständen der virtuellen Maschinen.
  • SMS 2003 SP2 in Deutsch

    Manchmal dauert es etwas länger, aber letztendlich funktioniert es dann doch...

    SMS 2003 SP2 ist jetzt auch in Deutsch, Französisch und Japanisch (wer von Ihnen hat genau darauf gewartet?) verfügbar - und zwar als Update und Eval Version. Ebenfalls gibt es auf der Downloadseite den Link zu den zum SP2 passenden Inventur Tools für Microsoft Update. Den direkten Einstieg findet man hier. Damit sollte eigentlich jetzt alles da sein, was dringend benötigt wird.

    SP2 ist auch die Voraussetzung dafür, dass SMS 2003 auf dem SQL Server 2005 läuft.

  • Virtual Server 2005 R2 - neue Lizenzierung (freier Download)

    Sobald mehr als eine Person etwas weiß, weiß es ja bald auch die ganze Welt... So ist letzte Woche ja schon durchgesickert, was heute offiziell angekündigt wurde:

    • Es gibt in Zukunft nur noch eine Version: Die Enterprise Edition
    • Die Kosten wurden weiter gesenkt: Virtual Server 2005 R2 ist jetzt ein freier Download

    OK, jetzt gibt es sicher manche Spekulation, warum das so ist. Die Kernaussage hier ist dabei aber relativ einfach: Mit dem Windows "Longhorn" Server gehört bekanntlich die Virtualisierungstechnik (Windows Hypervisor) zum Betriebsystem - ist also effektiv ohne Zusatzkosten zu haben. Also musste man sich irgendwann der Frage stellen, ab wann man nicht mehr unbedingt für ein Produkt Geld bezahlen möchte, das bald kostenfrei zu bekommen ist...

    Gleichzeitig wird die offizielle Unterstützung für Linux eingeläutet. Das bedeutet einerseits die Verfügbarkeit von Virtual Machine Additions für Linux, wie auch den vollen 24 Std. Support für den Betrieb von Linux in der virtuellen Umgebung.

    Hier noch die URL zu der Ankündigung: Virtual Server Market Bulletin.