.: Michael Korp :.

Rund um die Windows Plattform, Systems Management und Virtualisierung

.: Michael Korp :.

The best way to predict the future is to invent it.
(Alan Kay)
Artikel
  • TechNet Subscriber Downloads: Desktop Optimization Pack für Software Assurance (SA)

    Seit dem 4. April gibt es jetzt im Download Bereich für Abonnenten auch das englische Desktop Optimization Pack für Software Assurance.

    In der Vergangenheit wurde ich sehr häufig gefragt, wie man denn an das Desktop Optimization Pack kommt, um die enthaltenen Komponenten zu testen. Der Hauptfokus lag da meistens auf Softgrid, aber auch die anderen enthaltenen Komponenten, wie die erweiterte Gruppenrichtlinienverwaltung, das Diagnostics and Recovery Toolkit oder auch der Assrt Inventory Service wurden doch häufig nachgefragt. Die Standardantwort lautete da immer: Das gibt es immer dann, wenn jemand Software Assurance (SA) für seine Desktop/Clients hat... Jetzt kann ich ergänzen "oder ein TechNet Direct Abo".

  • System Center Configuration Manager 2007 SP2 (Beta)

    Seit “gerade” ist jetzt auch die Beta vom SCCM 2007 SP2 wieder verfügbar. Als “Open Beta” kann sich jeder Interessent dafür auf Connect registrieren.

    Nicht zu verwechseln sind “R2” und “SP2”. Mit der “R2” Version wurden Erweiterungen dem Configuration Manager hinzugefügt, die auch eine neue Lizenz bedingen. Kunden, die Software Assurance (SA) abgeschlossen haben, erhalten diese ja automatisch während der SA Laufzeit. Damit “R2” installiert werden kann, muss die Configuration Manager Infrastruktur mindestens auf den Stand SP1 aktualisiert sein.
    ”SP2” aktualisiert die bestehende Configuration Manager Infrastruktur und bedingt daher keine neue oder aktualisierte Lizenz. Service Packs bereinigen in der Regel ja auch nur Fehler oder beheben Kompatibilitätsprobleme mit der existierenden Infrastruktur. Ein Beispiel dazu bezüglich SP1 ist die Unterstützung für den SQL Server 2008…

    Die wichtigsten Neuerungen des SP2:

    Unterstützung neuer Betriebssysteme:

    • Windows 7
    • Windows Server 2008 R2
    • Windows Server 2008 SP2
    • Windows Vista Sp2

    Erweiterte Fähigkeiten bei der Integration der Intel Active Management Technologie (AMT)

    • Unterstützung für WLAN von mobilen Geräten
    • 802.1x Unterstützung für WLAN Endpunkte
    • Audit Log
    • Konfiguration der “Power State Policy”

    Dazu natürlich noch eine lange Liste von Fehlerbereinigungen und Aktualisierungen. Wer sich für die Open Beta registriert hat, findet diese Liste hier.

    Die Unterstützung von Windows 7 und Server 2008 R2 bewirkt auch Änderungen im Bereich OS Deployment. Windows 7 aktualisiert das Windows AIK um die neuen Werkzeuge von Windows 7 zu integrieren. Dadurch gibt es auch Änderungen im SP2, dass jetzt das Windows 7 AIK (RC) mitbringt. Wer den Configuration Manager mit der Integration des Microsoft Deployment Toolkit betreibt, muss diesbezüglich noch ein paar Tage warten, bis die Beta 2 des MDT 2010 verfügbar ist. Die aktuelle Beta des MDT 2010 wurde nur mit der Beta Version des Windows 7 AIK getestet. Wichtig ist, dass damit auch nur die OS Verteilung von Windows 7 RC – und natürlich Vista, Server 2008, XP, Server 2003, … möglich ist. Klingt kompliziert, ist es aber eigentlich nicht. Wichtig ist halt nur, dass für die aktuelle “Beta/RC” Version die Versionsnummern identisch sein müssen. Die “älteren” Versionen sind davon nicht betroffen, auch, wenn es etwas merkwürdig klingen mag Windows Vista und Server 2008 als “älter” zu bezeichnen.

    Falls der eine oder andere sich gewundert hat, warum er noch einmal eine Mail bekommt, dass die Beta des SP2 verfügbar ist, sollte er seinen ersten Download direkt verwerfen und das aktuelle Paket herunterladen. Leider ist bei der Erstellung des Paketes ein Fehler passiert, durch den einzelne Dateien korrupt sind oder ganz fehlen. Daher ist der jetzige Download auch um einiges größer.

  • Windows Mobile Device Center 6.1 für Vista (32-Bit)

    Wer unter Windows Vista ein Windows Mobile basiertes Gerät mit seinem Rechner synchronisieren will, benötigt das Windows Mobile Device Center. ActiveSync (aktuell Version 4.5) ist die Lösung für die "älteren" Betriebssysteme und kann unter Vista nicht mehr installiert werden.

    Diese neue Version des Windows Mobile-Gerätecenters enthält wichtige Verbesserungen und neue Funktionen zur Unterstützung von Windows Mobile 6 Geräten. Das Windows Mobile-Gerätecenter 6.1 wird nur von Windows Vista unterstützt. Hier gehts zum Download.

    Kurzbeschreibung

    Mit dem Windows Mobile-Gerätecenter können Sie auf Windows Mobile-Geräten (Windows Mobile 2003 oder spätere Versionen) neue Partnerschaften einrichten, PIM-Daten synchronisieren sowie Musik, Bilder und Videos verwalten. Das Windows Mobile-Gerätecenter verbindet eine effiziente Plattform zum Synchronisieren von Unternehmensdaten mit einer ansprechenden Benutzeroberfläche.

    Wichtige Updates

    • Windows Mobile 6-Featureunterstützung
      • Information Rights Management-Aktivierung – Automatisches Konfigurieren des Windows Mobile 6-Geräts zum Öffnen von IRM-geschützten Dokumenten und Dateien
      • HTML-Mail – Einrichten des Windows Mobile 6-Geräts für die Synchronisierung von Mails im HTML-Format
      • Zertifikatregistrierung – Erwerben von Zertifikaten über den PC, der mit dem Windows Mobile 6-Gerät verbunden ist
      • Zulassen von Datenverbindungen auf dem Windows Mobile 6-Gerät bei einer Verbindung mit dem PC
      • Dateisynchronisierung für Smartphones – Synchronisieren von Dateien mit Ihren Windows Mobile 6-Geräten, für Geräte mit und ohne Touchscreen
    • Automatische Geräteauthentifizierung – Verbinden des Windows Mobile-Geräts mit dem PC, ohne bei jeder Verbindung den PIN zum Entsperren des Geräts eingeben zu müssen
    • Produktregistrierung – Registrieren des Windows Mobile-Geräts zum Abrufen verfügbarer Informationen und Angebote zum Gerät.

    Windows Mobile-Gerätecenter 6.1 ist vollständig kompatibel mit Windows Mobile 2003-Geräten sowie späteren Versionen.

  • Virtual Server 2005 R2 SP1 - ist released... (aktualisiert)

    Heute habe ich ja einen Webcast über den "System Center Virtual Machine Manager" zum Verwalten virtueller Umgebungen gemacht. Da kommt es ja ganz passend, dass die im Webcast noch als "zukünftig" bezeichnete SP1 Version mittlerweile fertig geworden ist. NB: Meine Demos haben diese Version schon verwendet.

    Da die Release Prozesse immer etwas aufwändiger sind (Finalen Bits auf Integrität prüfen, paketieren, digital signieren, auf Staging Server veröffentlichen und dann final im Internet publizieren) kann es noch ein paar Tage dauern, bis der Download verfügbar ist... (Update: Der Download ist verfügbar: Die deutsche Version gibt's hier.)

    Virtual Server 2005 R2 SP1 bietet z.B. folgende Neuheiten:

    • Unterstützung für Hardware Virtualisierung (AMD-V und Intel VT)
    • Unterstützung für mehr als 64 virtuelle Maschinen auf x64 Hosts
    • VHD Mount Werkzeug und APIs
    • Interoperabilität mit dem Volume Shadow Copy Service
    • Unterstützung für weitere Gast und Host Betriebssysteme
    • Veröffentlichen des Dienstes über Active Directory Service Connection Points
    • Host Clustering Whitepaper
    • Virtual SCSI fix für Linux Gäste
    • Größerer Standardwert für dynamisch erweiterbare virtuelle Festplatten
    • VMRC ActiveX Control und Internet Explorer Sicherheitszonen
    • Neue VMRC Client Option zur Aktivierung von Video Stretch bei Vollbildanzeige
    • IVMGuestOS::Get_OSName Eigenschaft gibt mehr Betriebssystem Informationen zurück
  • SMS 2003 - Neuer Download zur Integration mit Microsoft Update verfügbar

    Seit einiger Zeit ist ja der WSUS Server verfügbar. Mittlerweile ist auch das entsprechende Update für SMS zum Download verfügbar. Es heißt "SMS 2003 Inventory Tool for Microsoft Updates". Die Webseite enthält den Download und Dokumentation in englisch.

    Die "SMS 2003 Inventory Tool for Dell Updates" (für Dell Server) wurden ebenfalls aktualisiert.

    Für die bisherige (MBSA basierte) Version der Update Scan Tools gibt es auch ein Update, um die Patches, die vom MBSA nicht erkannt werden, ebenfalls mit SMS zu finden: SMS Extended Security Update Inventory Tool.

  • Virtual Server (VSMT) - Migration von Windows Server 2003 SP1

    Eine mehrfach gestellte Frage möchte ich dann doch endlich mal beantworten: Wie migriere ich physische Server, die mit dem SP1 des Windows Server 2003 installiert sind?

    Eigentlich ist es ganz einfach, wenn man die Online Dokumentation liest, aber leider auch nicht ganz vollständig...

    Nach Analyse der existierenden Verzeichnisstruktur, findet man im Verzeichnis "%ProgramFiles%\Microsoft VSMT\Patches\Source" Unterverzeichnisse für die jeweiligen "Hauptversionen" der verschiedenen Betriebsysteme. Dort, wo schon ein Service Pack für das jeweilige Betriebsystem existiert, gibt es entsprechende Unterverzeichnisse für die unterstützten Versionen. Bei Windows 2000 sind dies SP3 und SP4, bei Windows NT 4.0 ist es nur SP6. Zur Zeit der Freigabe des VSMT gab es nur die "SP0" oder RTM Version von Windows Server 2003. Daher gibt es dort kein entsprechendes Unterverzeichnis, sondern alle benötigten Dateien liegen direkt im Verzeichnis der "Hauptversion" (5.2.3790). Um SP1 zu unterstützen, muss jetzt nur das Verzeichnis SP1 angelegt werden und die gleichen Dateien dort verfügbar gemacht werden, wie im Hauptverzeichnis. Die XML Dateien etc., werden einfach kopiert. Alle anderen Dateien besorgt man sich von der SP1 CD. Die Dateien müssen gegebenenfalls "expandiert" werden, wenn sie auf einen Unterstrich enden ("expand -r quelle\datei.xx_ ziel"). Aktuell, d.h. in meiner Installation, gibt es zwei Dateien nicht in einer aktualisierten Version (aic78xx.sys und pciide.sys). Hier nimmt man also die aktuelle (SP0) Version.

    Dies ist Teil 1 des Prozesses. Hierzu gibt es noch ein paar Anmerkungen zu "unschönen" Eigenschaften des Prozesses: Alle Dateien in dem Verzeichnis "Source" liegen in englisch vor. Wenn man damit einen deutschen Server migriert, werden auf jeden Fall englische Dateien in das Image gepatcht. Jetzt habe ich gerade kein deutsches System da, um zu prüfen, inwieweit die einzelnen Dateien möglicherweise sprachunabhängig sind und nur in den Dateieigenschaften als "englisch" geflaggt sind - dies werde ich bei Gelegenheit mal nachholen. Im Zweifelsfall sollte man in den jeweiligen Verzeichnissen die entsprechenden Dateien der deutschen Installationen hinterlegen.

    Teil 2 des Prozesses ist jetzt wieder ziemlich einfach und geradlienig. Wie in der Online Dokumentation beschrieben, verwendet man das Tool VMPatch.exe ("vmpatch -?" zwecks Hilfe, "vmpatch /source:<Pfad zu den Dateien>" zum Bereitstellen der Dateien). Als Quelle dienen hier die Produkt CD, die Service Pack CD (oder der jeweilige Pfad zu einem Repository), aber auch ausgepackte Hotfix Verzeichnisse.
    Die Dateien werden dann unter "%ProgramFiles%\Microsoft VSMT\Patches\Cached" abgelegt. Zumindest diese Verzeichnisstruktur impliziert die Berücksichtigung von unterschiedlichen Sprachen ("1033" für englisch auf meinem Test Rechner).

    Alles klar soweit? Feedback und Rückmeldungen würden mich schon interessieren - getestet (live) habe ich das nämlich bisher noch nicht... :-)

  • Virtual Server Installation auf Windows Vista

    Neue Betriebsysteme stellen ja immer wieder besondere Herausforderungen bezogen auf "ältere" Anwendungen. So kommt immer wieder die Frage, wie man erfolgreich den Virtual Server auf der Beta von Windows Vista installiert.
    In der Standardinstallation setzt der Virtual Server einen installierten Internet Information Server voraus, da die Administration standardmäßig über eine Webanwendung erfolgt. Streng genommen ist die Webanwendung zwar nicht notwendig, aber wer möchte schon jede Aktion über ein spezifisches Skript initiieren. In Umgebungen mit mehreren Servern, die den Virtual Server hosten, reicht es dafür aber in der Regel, die Webanwendung auf nur einem Server bereitzustellen - aber darüber reden wir hier ja nicht...
    Eine Besonderheit unter Windows Vista (gilt ja auch für die Beta des "Longhorn" Server) ist natürlich der überarbeitet Internet Information Server (IIS) in der Version 7.0. Hier hat sich sehr vieles geändert, weil der IIS komplett überarbeitet wurde. Um alle benötigten Komponenten zu installieren verwenden wir intern häufig eine vorbereitete Batchdatei, die alle benötigten Komponenten installiert. Hier die zugegebenermaßen "komplexe" Befehlszeile:

    start /w pkgmgr /iu:IIS-WebServerRole;IIS-WebServer;IIS-CommonHttpFeatures;IIS-StaticContent;IIS-DefaultDocument;IIS-DirectoryBrowsing;IIS-HttpErrors;IIS-HttpRedirect;IIS-ApplicationDevelopment;IIS-ASPNET;IIS-NetFxExtensibility;IIS-ASP;IIS-CGI;IIS-ISAPIExtensions;IIS-ISAPIFilter;IIS-ServerSideIncludes;IIS-HealthAndDiagnostics;IIS-HttpLogging;IIS-LoggingLibraries;IIS-RequestMonitor;IIS-HttpTracing;IIS-CustomLogging;IIS-ODBCLogging;IIS-Security;IIS-BasicAuthentication;IIS-WindowsAuthentication;IIS-DigestAuthentication;IIS-ClientCertificateMappingAuthentication;IIS-IISCertificateMappingAuthentication;IIS-URLAuthorization;IIS-RequestFiltering;IIS-IPSecurity;IIS-Performance;IIS-HttpCompressionStatic;IIS-HttpCompressionDynamic;IIS-WebServerManagementTools;IIS-ManagementConsole;IIS-ManagementScriptingTools;IIS-ManagementService;IIS-IIS6ManagementCompatibility;IIS-Metabase;IIS-WMICompatibility;IIS-LegacyScripts;IIS-LegacySnapIn;IIS-FTPPublishingService;IIS-FTPServer;IIS-FTPManagement;WAS-WindowsActivationService;WAS-ProcessModel;WAS-NetFxEnvironment;WAS-ConfigurationAPI

    Ich möchte diese Befehlszeile ehrlichgesagt nicht wirklich kommentieren, sont müßte ich mir nämlich Gedanken machen, warum z.B. hier die FTP Komponenten installiert werde, für die ich mir definitiv keinen Einsatzzweck im Kontext des Virtual Servers vorstellen kann... Aber das ist das Skript, das "empfohlen" wird.
    Danach sollte die Virtual Server Installation keine Fehler mehr melden, sondern erfolgreich durchlaufen. Damit man die Webanwendung aber auch bedienen kann, darf man nicht vergessen, den Internet Explorer "als Administrator" (oder wie die Amis sagen "elevated") auszuführen.

  • Neuer Beta Download: Virtual PC 2007

    Wer Windows Vista einsetzt, möchte natürlich auch weiter fleißig virtualisieren können. Die Vista kompatible Version des Virtual PC ist die 2007er Version die mittlerweile auch als Beta Download verfügbar ist. Wo kriegen? Ganz einfach: Hier.

    Die wichtigsten Neuerungen, außer der Kompatibilität zu Vista, sind sicherlich die aktualisierte Virtualisierung (Stand von Virtual Server 2005 R2), die aktualisierten Virtual Machine Addtions mit Unterstützung von Vista als Gast OS und die Unterstützung für Hardware unterstützte Virtualisierung.

  • Gruppenrichtlinien in Excel - wo ist der Download?

    Manchmal braucht es nur einen, der einen "online" erwischt und die richtige Frage stellt, damit es schneller geht...

    In meiner aktuellen Seminarreihe kam natürlich immer, wenn ich erwähnte, dass es viele neue Gruppenrichtlinien gibt - die man (noch) nicht in der Admin-MMC durchsuchen kann, die Frage nach dem Excel Sheet auf, das man ja sehr wohl durchsuchen kann. Der eine oder andere hat ja wohl schon versucht es zu finden, wusste aber nicht den richtigen Suchbegriff ;-)
    Hier also die Links:

  • Virtual Server 2005 R2 SP1 Administration - neues Tool (Update)

    Virtual Server 2005 Ressource Kit Manche Leute bevorzugen auf dem eigenen PC den Virtual PC 2007, da er ein "nettes GUI" hat. Das macht es einfach zwecks Test, Demo oder Entwicklung von Lösungen effizient virtuelle Maschinen zu erstellen, konfigurieren und benutzen. Wie der Name aber schon ausdrückt, funktioniert das auf dem typischen PC (Desktop) - gar nicht dagegen im Server Umfeld.

    Andere Leute, zu denen auch ich gehöre, benutzen auch auf dem lokalen PC (Desktop oder Notebook) lieber den Virtual Server - zumal die aktuelle Version Virtual Server 2005 R2 SP1 auch auf Client Systemen sehr gut läuft und im Gegensatz zum Virtual PC z.B. mit SCSI Platten und Mehrprozessorsystemen vernünftig umgehen kann. Das wird zwar offiziell nicht für den Produktivbetrieb unterstützt, aber ich will ja auch keinen Firmenkritischen Server hosten...
    Als Nachteil, wenn man es denn so bezeichnen will, arbeitet man mit einer Web Administration, die logischerweise auch den IIS lokal benötigt. Und hier sind wir sehr schnell bei einem Punkt, der besonders in Unternehmen schnell zu Problemen führen kann - besonders, wenn der Anwender nicht in dem Bewusstsein lebt, dass er lokal einen Webserver betreibt, der auch gewartet, gesichert und gepflegt werden will.

    Aus diesem Grund, aber auch, weil es an manchen Ecken komfortabler ist, verwende ich seit sehr langer Zeit ein internes Tool namens VMRCplus. Damit lässt sich der Virtual Server praktisch bedienen wie ein Virtual PC. Man nutzt also das beste aus beiden Welten! Und braucht auch nicht mehr zwingend einen lokalen Webserver.
    Viele Besucher meiner Veranstaltungen haben das Tool natürlich gesehen und wollten es genauso natürlich unbedingt haben. Auch, wenn ich das gut verstehen konnte, waren mir die Hände gebunden - laut Policy war ausschließlich die interne Verwendung erlaubt.

    Warum rede ich jetzt und hier davon? Weil es eine gute Nachricht gibt: Der Author Matthijs ten Seldam hat mittlerweile die Genehmigung bekommen, das Tool auch extern zur Verfügung zu stellen. Es wird also "irgendwann" als Ressource Kit Werkzeug über das Microsoft Download Center verfügbar werden. Damit nicht jeder auf "irgendwann" warten muss, dürfen wir es aber auch jetzt schon extern verfügbar machen (man sagte mir mal, das die spanische Sprache ein Wort für "morgen" hat, dass auch durchaus als "irgendwann" oder "nie" ausgelegt werden kann). Also gibt es hier die Links, damit man das Tool jetzt schon bekommen kann. Spätere überarbeitete Versionen finden sich dann aber im Downloadcenter.

    Es bleibt vielleicht noch anzumerken, dass die Anwendung in VB.NET entwickelt wurde und daher das .NET Framework voraussetzt - ich meine in der Version 2.0, habe das aber nie überprüft, da ich sowieso immer die aktuellste Version installiert hatte. Als Plattform werden Windows XP, Windows Server 2003 und "Longhorn" (also Windows Vista und Windows Server 2008) unterstützt.

    Kommentare sind wie immer willkommen - Wünsche und Feedback werde ich auch gerne witerleiten...

    Update: Schneller als von den meisten erwartet ist der Download jetzt über das reguläre Microsoft Download Center verfügbar. Unter "Additional Information" findet sich auch die Blogadresse des Autors. Dort sind Kommentare, Feedback, Anregungen und Wünsche für die Weiterentwicklung sicherlich auch gut aufgehoben. Trotzdem möchte ich hier noch einmal erwähnen, dass dieses Tool in die Kategorie "Ressource Kit Tool" fällt...

  • VMs von Virtual Server nach Hyper-V migrieren

    Häufig gefragt: Wie migriere ich eine VM von Virtual Server nach Hyper-V?

    Manch einfach versucht es dann mit der "Import" Funktion, findet aber nichts, was er importieren kann. Daher hier noch einmal für alle, die es noch vor sich haben:

    Migration einer virtuellen Maschine nach Hyper-V geht, ist relativ einfach, aber man muss ein paar Schritte beachten. Einfacher macht es der System Center Virtual Machine Manager 2008, wenn er sowohl den Virtual Server, als auch Hyper-V verwaltet. Nachteil: Die 2008er Version ist aktuell noch Beta.

    Weitere Einschränkung: Manch einer meint eigentlich "Virtual PC", wenn er Virtual Server sagt (anders herum manchmal auch). Virtual PC kann nicht durch den VMM verwaltet werden.

    Wichtig: Man muss die Konfiguration der virtuellen Maschine kennen - migrieren lässt sich das nicht. Daher sollte man die Konfiguration der virtuellen Maschine im Virtual PC oder Server abschreiben oder eine Bildschirmkopie anfertigen.
    STOP: Nicht den Bildschirm zum Kopierer tragen! "Alt+Druck" tut es auch. ;)

    Die virtuelle Festplatte (VHD) kann so, wie sie ist, unter Hyper-V verwendet werden.

    Jetzt muss unter Hyper-V nur eine neue VM mit der gemerkten Konfiguration erstellt werden. Als virtuelle Festplatte wählt man dabei die existierende VHD aus, die man vorher in einem passenden Verzeichnis abgelegt hat. Danach startet die virtuelle Maschine unter Hyper-V.

    Jetzt sollte man als erstes die Integrationskomponenten von Hyper-V installieren. Die Fernsteuerkonsole hat dafür unter "Aktion" einen Eintrag zum Einlegen der passenden CD (ISO). Da es sich hier um eine ehemalige Virtual Server (oder PC) VM handelt, müssen allerdings erst die VM Additions deinstalliert werden - und hier kommt ggf. das nächste Problem. Nur aktuelle VM Additions (ab 13.810) können jetzt noch deinstalliert werden. Wer eine VPC VM hat, die nicht unter Virtual PC 2007 SP1 aktualisiert wurde, hat verloren. Jeder, der nicht mindestens Virtual Server 2005 R2 SP1 hatte, ebenfalls. Hier hilft nur. die VHD nochmal unter Virtual Server / PC zu starten, um dort die Deinstallation vorzunehmen.

    Sollte die VM dort nicht mehr starten, ist immer noch nicht alles verloren. Natürlich könnte man auch die ganze VM neu installieren, aber es geht auch anders. Das Windows Server 2003 Ressource Kit enthält ein Tool namens msiZAP, mit dem man die Deinstallation erzwingen kann.

    msiZAP TW! {F7D2F453-B593-4875-9635-9B79FD77A81C}

    Es bleiben aber einige Reste übrig. Zusätzlich müssen daher noch einige Registry Daten gelöscht werden. Dies geht am einfachsten mit einer .REG Datei:

    Windows Registry Editor Version 5.00

    [-HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\1-driver-vmsrvc]
    [-HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\1-vmsrvc]
    [-HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\MRxVPC]
    [-HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\msvmmouf]
    [-HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\VPCMap]
    [-HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Enum\Root\LEGACY_1-DRIVER-VMSRVC]
    [-HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Enum\Root\LEGACY_1-VMSRVC]
    [-HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Enum\Root\LEGACY_MRXVPC]
    [-HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Enum\Root\LEGACY_VPCMAP]

    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class\{4D36E96F-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}]
    "UpperFilters"=hex(7):6d,00,6f,00,75,00,63,00,6c,00,61,00,73,00,73,00,00,00,00,00

    Diese REG Datei entfernt überflüssige Registry Keys und entfernt die Maus Integration der VM Additions.

    Diese Schritte habe ich aber selber nie benötigt (also auch nie verifiziert); sie kommen aber von einem Kollegen, dem ich diesbezüglich erst einmal vertraue.

    Trotzdem ein Hinweis: Es ist immer sinnvoll, solche "Holzhammer Methoden" zu vermeiden, wenn es geht - aber manchmal geht es halt nicht anders...

    Gelegentlich passiert es dann, dass nach Installation der Integrations-komponenten, die Treiber für den VMBus nicht starten. Dies sollte aber, wenn, nur Vista (SP1) und Windows Server 2008 betreffen. Meistens beobachtet man als Fehler dann den Eintrag "Code 12" in den Eigenschaften des VMBus. Dazu gibt es auch einen KB Artikel, wer lieber dort die Lösung sucht. ;-)

    Ursache ist hierbei das geänderte Hardware Modell zwischen VPC/VS und Hyper-V, was einen anderen HAL bedeutet. VS/VPC verwendete den ACPI non-APIC HAL, während Hyper-V den ACPI APIC HAL verwendet. Bei Vista (SP1) und Server 2008 korrigiert man dies mittels msconfig.exe - dort in der Registerkarte "Start" auf "Erweiterte Optionen" und den Haken bei "HAL ermitteln" setzen. Das ginge zwar auch mit bcdedit.exe, dürfte so aber einfache sein. Nach einem neustart sollte das Problem behoben sein und der VMBus Treiber starten. Damit werden dann auch die anderen Geräte erkannt und die Integrationsdienste gestartet. Wenn man bei späteren Systemstarts ein paar Sekunden sparen will, sollte man jetzt die Bootoption wieder zurücknehmen.

    Möchte man ein Vista (SP1) oder Server 2008 VM aus irgendeinem Grund später nochmal unter VPC/VS starten, muss man vorher ebenfalls diese Option setzen, weil die VM sonst nicht mehr startet.

    Windows XP und Server 2003 beherrschen diese Methode nicht. Hier wird der HAL Upgrade durch die Installation der Integrationskomponenten erledigt, was nicht mehr reversibel ist. Aber wer will auch schon wieder zurück - außer den paar Spezialisten, die immer besondere Herausforderungen lieben...

  • System Center Configuration Manager 2007 SP2

    Pünktlich zur allgemeinen Verfügbarkeit von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 ist das Service Pack 2 (engl.) für den System Center Configuration Manager 2007 verfügbar geworden. Hier der Link für das Update Paket.

    Die Neuerungen, die ich zu der Beta vorgestellt habe, gelten weiterhin:

    Unterstützung neuer Betriebssysteme:

    • Windows 7
    • Windows Server 2008 R2
    • Windows Server 2008 SP2
    • Windows Vista Sp2

    Erweiterte Fähigkeiten bei der Integration der Intel Active Management Technologie (AMT):

    • Unterstützung für WLAN von mobilen Geräten (bis zu 8 Profile)
    • 802.1x Unterstützung für WLAN Endpunkte
    • Audit Log
    • Unterstützung verschiedener “Power States”

    Dazu wird die Verwendung der Asset Intelligence Funktionen wird einfacher, da das bisher benötigte Zertifikat nicht mehr benötigt wird.

    In Richtung 64-Bit Unterstützung gibt es Erweiterungen für die Remote Control für 64-Bit XP und Server 2003, sowie die Unterstützung der Betriebsüberwachung auf 64-Bit OS. ConfigMgr publiziert jetzt auch 64-Bit Perfmon Counter…

    Neue Fähigkeiten von Windows 7 und Windows Server 2008 R2, namentlich Branch Cache, werden auch unterstützt.

    Für internationale Installationen heißt es vermutlich noch etwas warten – die lokalisierte Versionen, wie auch die ICPs, sind noch nicht verfügbar, sondern benötigen noch ein wenig Zeit bis zur Fertigstellung.

  • Netzwerkkarten und Virtualisierung

    Eine Frage, die ich mittlerweile schon häufiger bekommen habe und daher wohl mal "öffentlich" beantworten sollte: "Mein Server hat eine Gigabit Netzwerkkarte, in der virtuellen Maschine kann ich aber nur eine 100MBit Karte konfigurieren. Jetzt muss ich ja doch anstatt Virtual Server etwas anderes nehmen, damit ich eine schnellere Netzwerkanbindung in der VM bekomme..."

    Klingt logisch, ist aber trotzdem falsch.

    Bei einer physischen Netzwerkkarte gilt dieses ja schon, da der Hardware Chip auf der Karte ein bestimmtes Protokoll für das Kabel implementiert und eine eingebaute Funktionalität hat, die weitestgehend durch Silizium festgelegt wird. In der virtuellen Welt wird aber auch die Hardware virtualisiert. Hierbei muss man zwischen zwei Modi der Virtualisierung unterscheiden: Die Hardware, die virtualisiert wird, aber in der VM genauso erscheint wie im Host (z.B. der Prozessor - die VM sieht immer die CPU, die im Host steckt) und die Hardware, die emuliert wird. Emuliert wird ja der Chipsatz (Intel 440BX), die Grafikkarte (S3 Trio) und auch die Netzwerkkarte (Intel 21140, ehemals DEC 21140). Emuliert bedeutet, dass dort keine Hardware genutzt wird, sondern das Gerät vollständig in Software existiert. Das wiederum bedeutet, dass die Geschwindigkeit des Gerätes nur von der Geschwindigkeit der Emulation und der darunter liegenden Hardware abhängt.
    Im Beispiel der Netzwerkkarte bedeutet das, dass nur die CPU Ressourcen und die Netzwerkkarte des Host die Geschwindigkeit der Netzwerkkommunikation in der VM beeinflussen. Auf der anderen Seite ist natürlich auch die Hardware des Host eine gemeinsam genutzte Ressource, deren Leistungsfähigkeit sich der Host und alle dort laufenden VMs teilen müssen.

    Das beschriebene Verhalten hat aber noch ein paar weitere Konsequenzen, die z.T. nur die Anwender mit mobilen Geräten merken.

    1. Beispiel: Die "Offload" Funktionalitäten aktueller Netzwerkkarten. Im Kontext der Virtualisierung macht die wenig Sinn und stört teilweise sogar, da ja das Hardware Modell in der VM ein anderes ist, als die reale Netzwerkkarte des Host. Damit es dort nicht zu ungewollten Beeinträchtigungen kommt, ist es häufig ratsam, die Offload Funktionen zu deaktivieren.

    2. Beispiel: Drahtlos Netzwerke - die Virtualisierung muss Netzwerkpakete mit der MAC Adresse der VM abschicken, die sich natürlich von der MAC Adresse der realen (WLAN) Karte unterscheidet. Das wiederum mögen die üblichen Access Points nicht... (Ausnahme: Virtual PC im NAT Modus)

  • IT-Pro Momentum Programm

    IT-Pro Momentum

    Projekte mit neuen Technologien machen? Klingt einerseits spannend, andererseits aber auch nach einem gewissen Risiko. Können wir dabei helfen? Ich hoffe, ja - genau dafür wurde das IT-Pro Momentum Programm geschaffen!

    Warum sollte man eigentlich neue Technologien frühzeitig einführen?

    Neue Technologien verfügen in der Regel über viele neue bzw. auch merklich verbesserte Funktionalitäten. In vielen Fällen helfen sie ganz konkrete Probleme zu lösen, manchmal auch nur Dinge einfacher und schneller zu erledigen, als in der Vergangenheit.

    Warum gibt es dann ein Risiko?

    Dazu müsste man wahrscheinlich erst einmal definieren, welches Risiko hier gemeint ist. Offensichtlich sind dabei zwei Bereiche mit einigen Unbekannten:

    • Wir reden über neue Technologien - daher sind allgemeine Erfahrungen und Wissen nicht wirklich breit gestreut (sonst wäre es vermutlich ja nicht mehr neu)
    • Gelegentlich verfügen neue Produkte noch über die eine oder andere "Kinderkrankheit", bei Software gemeinhin "Bug" genannt. Trotz eines umfangreichen Betatests kann so etwas immer passieren. Der Vorteil heute ist aber, dass der Prozess der Softwareupdates mittlerweile sehr gut funktioniert und damit erkannte Fehler schnell behoben werden können.

    Können wir dabei helfen?

    Genau dafür wurde das IT-Pro Momentum Programm aus der Taufe gehoben. Auf Einladung bekommt man Zugriff auf das Projektportal. Dort kann man dann Projekte profilieren und hat damit Zugang zu Informationen, den Produkten bis hin zu Anfragen zur Produktunterstützung (PSS Support).

    Lohnt sich das für mich?

    Das hängt zum Teil davon ab, wie viele Fragen man positiv beantworten kann:

    • Interessiert an neuen und neuesten Microsoft Technologien?
    • Unterstützung bei der Evaluierung der verschiedenen Produkte und ihrer Funktionen ist erwünscht bzw. willkommen?
    • Keine Scheu, den Test der Produkte und der beabsichtigten Lösung (im Labor) schon mit Beta Produkten durchzuführen?
    • Über Erfahrungen zu berichten und Feedback zu Fehlern aber auch Produkteigenschaften zu geben ist eher eine Freude als eine Last?

    Was bekommt man denn als Teilnehmer?

    MomentumProjekt Das hängt davon ab, in welcher Projekt-phase man gerade ist. Die Grafik beschreibt das wohl am besten:

    1. Phase Evaluation
      Man bekommt den Zugriff auf technische Inhalte und die Foren
    2. Phase Planung
      Man bekommt ein einjähriges TechNet Plus Direkt Abo und den Zugriff auf die installierbaren Bits. In verschiedenen Fällen reicht dazu schon das TechNet Abo.
    3. Phase Pilotierung
      Man bekommt die Möglichkeit Anfragen an den Microsoft Produkt Support zu stellen. Auch hier gilt die zeitliche Grenze von maximal einem Jahr. Dadurch lassen sich auftauchende Probleme schnell lösen.
    4. Phase Deployment
      Das Projekt ist sozusagen abgeschlossen. Und hier kommt unser Nutzen...

    Die spannende Frage: Was haben wir (Microsoft) davon?

    Im wesentlichen zwei Dinge. Ersten wollen wir von Ihnen und Ihren Projekten hören: Erfahrungen, die Sie gemacht haben, die anderen vielleicht ebenfalls helfen können - für den einen oder anderen vielleicht durchaus auch interessant, da dies die eigene Erfahrung und Kompetenz dokumentiert. Und zweitens haben wir auf diese Weise erfolgreiche Projekte, wo Kunden aus neuen Produkte realen Nutzen ziehen!

    Wer jetzt befürchtet Probleme mit Presse- und Rechtsabteilung zu bekommen, dem kann ich versichern, dass es uns nicht darum geht, die Firmennamen zu veröffentlichen, sondern die Story und die Erfahrungen verfügbar zu machen.


    Wie geht es weiter?

    Zwei Fragen haben Sie vermutlich jetzt noch:

    1. Welche Produkte und Technologien werden unterstützt?
    2. Wie kann man teilnehmen?

    Die Antwort ist relativ einfach - in der folgenden Liste einfach die Technologie finden, die zu dem geplanten Projekt passt und den entsprechenden genannten Kontakt mit dem Wunsch teilzunehmen kontaktieren:

    Server OS Windows Server 2008
      Active Directory Domain Services
    Servervirtualisierung mit Hyper-V
    neue Netzwerktechnologien
    Kontakt Ralf Schnell

    Datenbank SQL Server 2008
    Kontakt Steffen Krause

    Sicherheit ForeFront, Windows Server 2008
      Forefront Client Security
    Forefront Server Security
    Forefront Edge
    Windows Server 2008 mit NAP (Network Access Protection)
    Kontakt Daniel Melanchthon

    Spezielle Server Windows Compute Cluster
    Kontakt Steffen Krause

    Webserver Sharepoint Server 2007 und Windows Server 2008
      Windows Server 2008: IIS 7
    Office Sharepoint Server 2007
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    Ralf Schnell (IIS)

    System Management System Center Produkte und PowerShell
      System Center Essentials
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    System Center Operations Manager
    Windows Server 2008: PowerShell
    Kontakt Michael Korp

    Jetzt bin ich mal gespannt, wie schnell sich unsere Postfächer mit Anfragen füllen. Ein Versprechen kann ich nicht verbindlich geben - dass wir jeden berücksichtigen können. Was ich aber schon verspreche, ist, dass wir uns bemühen werden. Im Zweifelsfall gewinnt leider der, der als erster da ist. Da aber immer wieder Projekte beendet werden, können auch immer wieder neue Projekte starten - es gibt also immer wieder neue Chancen.

    Wichtig wäre aber noch zu erwähnen, dass mit diesem Programm eher die kleineren Unternehmen und auch Partner erreicht werden sollen, die keine dedizierte und geregelte Betreuung durch Microsoft erfahren, da für die "großen" noch verschiedene andere Programme verfügbar sind. TAP und RDP seien da nur als Beispiel genannt.

  • Randnotiz: Benutzerwechsel bei Windows XP

    Ein interessante Frage eines Kunden zu Windows XP Professional: Wieviele Benutzer können per Benutzerwechsel an einer Windows XP Professional Maschine angemeldet werden? Ihm war aber klar, dass das auch eine Frage der verfügbaren Ressourcen des Rechners ist.

    Mein erster Gedanke wäre natürlich, dass das in einem Unternehmen eh uninteressant ist, da der Benutzerwechsel (mit XP) in einer Domäne nicht funktioniert - dies wurde ja erst mit Vista ermöglicht.

    Die Antwort lässt sich aber exakt bestimmen - egal wieviel Ressourcen der Rechner hat - da hier eine harte Grenze existiert:
    static const int s_iMaximumUserCount = 100;

    Die Begründung fand ich dann aber gut - deshalb lasse ich sie mal in Englisch stehen:
    FUS in XP was designed for home machines. A family with more than 100 members is in need of more help than a larger array in the logon UI. For one thing, scrolling through the users when you have more than 100 of them is going to be decidedly not-fun.

    "FUS" steht hier für "Fast User Switching", also den schnellen Benutzerwechsel ohne Abmeldung des aktiven Benutzers.

  • Windows Server 2008, auch Hyper-V - Verfügbarkeit

    Auf der CeBIT, die ja am Sonntag zu Ende gegangen ist, durfte ich eine Reihe von Vorträgen halten. Zwei der Themen drehten sich um den Windows Server 2008: Deployment und Virtualisierung mit Hyper-V (Beta).

    Eine Frage kam des öfteren: Habt ihr eine Eval DVD, die ich mitnehmen kann, um alles zu testen? Meine regelmäßige Antwort dazu war: Nein, eine Eval DVD haben wir nicht, aber Sie können sich den Windows Server 2008 herunterladen...

    Der Download ist frei verfügbar: Windows Server 2008 Standard.

    Die früheren "Eval" Versionen, die z.B. 120 Tage liefen, gibt es in der Form für Windows nicht mehr. Windows Server 2008 (wie auch Vista und XP SP3) lässt sich ohne Produktschlüssel installieren und läuft danach 30 Tage. Sollte diese Zeit nicht reichen, gibt es den mehrfach dokumentierten Befehl

    slmgr.vbs -rearm

    der diesen Zähler zurücksetzen kann - allerdings nur drei Mal. Danach ist dann ohne einen Produktschlüssel ganz hart Schluss! Nicht vergessen sollte man, dass auch SysPrep "rearm" ausführt und daher nicht mehr verwendet werden kann, wenn man vorher den maximalen Zeitraum zum Testen ausgenutzt hat.

    In der fertigen Version des Windows Server 2008 ist die Virtualisierung Hyper-V als Beta enthalten. Darauf wird bei der Konfiguration der Rolle auch mehrfach und deutlich hingewiesen. Vor der Fertigstellung der Virtualisierungs-komponenten wird es noch einen Zwischenschritt, die RC (Release Candidate) Version geben, die wohl ab April verfügbar sein wird. Der Weg von der Beta zu RC bedeutet für die existierenden VMs, dass die virtuellen Festpaltten (VHDs) weiterverwendet werden können, aber die virtuellen Maschinen als solche, wie auch die virtuellen Netzwerk Switches, neu angelegt werden müssen. Danach müssen dann noch die jeweiligen Integrationskomponenten in der virtuellen Maschine aktualisiert werden.

    Mit der RC Version funktioniert Hyper-V auch auf lokalisierten Windows Server 2008 Versionen - aktuell wird als Systemsprache nur englisch (en-us) - unterstützt. Die Benutzeroberfläche wird aber außer englisch nur in deutsch und japanisch zur Verfügung stehen, wobei die Lokalisierung selbst noch nicht vollständig sein soll. Ein Vorteil wird sein, dass die Verwaltungswerkzeuge auch für Vista SP1 verfügbar sein sollen. Dadurch wird dann auch die eigentlich empfohlene Installation der Server Core Variante als Basis für Hyper-V wirklich handhabbar.

    Damit ist jetzt zumindest im Grundsatz klarer, wie der Weg von der Hyper-V Beta zur RC Version erfolgen wird. Wie das eigentliche Update erfolgt, werde ich wohl die nächsten Tage an dieser Stelle ergänzen können. Dass wir mit der Beta Version noch keine "Produktionsqualität" vorliegen habe, habe ich ja auch regelmäßig betont - die Produktgruppe ist hier etwas radikaler oder restriktiver, indem sie formulieren "for evaluation purposes only".
    Außer dem möglichen Aufwand bei der Aktualisierung bedeutet das, dass für die breite Masse kein Support für den produktiven Einsatz kritischer Systeme garantiert wird.
    Den gesunden Mittelweg muss wohl jeder selbst für seine eigene Umgebung definieren.

    Also dann bis demnächst an dieser Stelle zu weiteren Details...

  • System Center Virtual Machine Manager 2008

    Mit dem Virtual Machine Manager 2008 (VMM) wird ja die Verwaltung der Virtualisierung auf mehreren Plattformen unterstützt (werden). Damit lassen sich an einer zentralen Konsole sowohl der Virtual Server 2005 R2 SP1, wie auch Hyper-V und VMware ESX/VI verwalten.

    Aktuell lässt sich das alles schon testen, da die Beta des Virtual Machine Managers auf der Connect Seite verfügbar ist. Damit mit dieser Beta aber nicht nur Hyper-V RC0, sondern auch RC1 und RTM unterstützt wird, muss auch das Server Update von der Connect Seite eingespielt werden. Auf lokalisierten Installationen scheitert dies aber wegen eines Setup Bugs.

    Nach meiner Erfahrung lässt sich dies aktuell nur lösen, wenn man den Windows Server 2008 (x64 Version!) erst einmal in englisch installiert. Danach kann man den VMM und auch das Server Update installieren. Wenn man danach das Deutsch Sprachpaket für den Server 2008 installiert und für den aktuellen Anwender die Anzeigesprache auf Deutsch konfiguriert, wird auch der Virtual Maschine Manager in Deutsch angezeigt. Damit wird dann auch die Verwaltung von Hosts mit dm RTM von Hyper-V ermöglicht.

    Wichtig ist, dass das VMM Update nur für den Server benötigt wird. Installationen der Verwaltungskonsole und des Self-Service Portals sind hiervon nicht betroffen und können daher ganz normal auf lokalisierten Servern installiert werden.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Vorabversionen des VMM allgemein veröffentlicht werden, muss nach meinem aktuellen Wissensstand als gering eingestuft werden. Als nächstes kommt daher vermutlich direkt die fertige Version. Dass diese dann die aktuelle Beta aktualisieren kann, ist nicht unwahrscheinlich, aber eine Garantie darauf kann im Moment keiner geben.

  • Software paketieren für den Configuration Manager

    Eine immer wiederkehrende Frage, früher zu SMS 2003, heute zum Configuration Manager 2007, ist, wie man Software (re-)paketiert. Manch ein Hersteller integriert so etwas direkt in das Administrator Werkzeug, Microsoft hat sich dagegen entschieden, die Lösung einen Partners, der sich darauf spezialisiert hat, zu lizenzieren: Macrovision, früher Installshield.

    Da Macrovision das Produkt Admin Studio von Zeit zu Zeit aktualisiert, wird auch die "SMS Edition" von Zeit zu Zeit aktualisiert. Aktuell gibt es die Version 8.6 im Download.

  • Etwas Computergeschichte...

    Letztens brauchte ich für einen "Demo Wettbewerb" ein Bild eines früheren Rechners - und ich wusste, dass ich genau das passende Bild irgendwann mal hatte. Immerhin liegt es ausgedruckt zu Hause auf meinem Schreibtisch. Dummerweise war ich aber unterwegs...

    Jetzt habe ich es quasi per Zufall beim Aufräumen gefunden - wie meistens etwas zu spät - aber halt: wenn ich es jetzt "veröffentliche", weiß ich immer, wo ich es wieder finde..

    Update: Wie unter dem Link im Bild nachzulesen, ist die Story zwar ein Hoax, aber trotzdem eine nette Geschichte. Danke an Nicki für die Quellenangabe.

    Zum Bild: Im Jahr 1954 hatte man sich Gedanken gemacht, wie im Jahr 2004 (also 50 Jahre später) ein Rechner aussehen könnte. Schon interessant. Ca. 10 Jahre später gab es ja merklich andere Visionen - siehe Raumschiff Enterprise - wobei zu der Zeit die realen Rechner eher so aussahen, wie die Vision von 1954. Was würden wir wohl heute vermuten, wie die Rechner in 50 Jahren aussehen werden?

    Fake - Home Computer in 2004 (from 1954)

    Eine Befürchtung hätte ich aber noch: Sollte es diesen Rechner heute wirklich mit der vorgesehenen Leistungsfähigkeit geben, glaube ich nicht, dass er genug "Power" für ein durchschnittliches Handy hätte - aber wer möchte auch schon einen LKW zum telefonieren mit sich herumschleppen?

  • Operations Manager 2007 Service Pack 1 ist fertig

    Kaum ist unser großer Windows Server 2008 Launch vorbei (auf dem natürlich auch der Operations Manager 2007 als das Werkzeug zur Überwachung von Infrastrukturen gezeigt wurde), gibt es weitere Neuigkeiten: Die englische Version des Service Pack 1 für den Operations Manager 2007 ist als Download öffentlich verfügbar.

    Hier der Link: Upgrade Paket

    Natürlich gibt es auch eine aktualisierte Eval Version mit integriertem SP1. Diese findet man dann hier: Eval mit SP1

    Die lokalisierte deutsche Version wird für Ende März erwartet.

    Außer den üblichen Fehlerbereinigungen und merklichen Verbesserungen von Stabilität und Leistungsfähigkeit, gibt es auch einige Neuerungen. So lassen sich jetzt die Diagramme wieder nach Visio exportieren, Berichte können an mehrere Orte publiziert werden, z.B. SharePoint Web Sites und auch das Erstellen von Management Packs wird einfacher, auch, wenn z.B. existierende Ansichten kopiert werden sollen.

    Im TechNet Bereich gibt es eine dedizierte Startseite für das SP1. Aktuell sieht die zwar eher wie ein Platzhalter aus, aber sehr bald sollen hier mehr Informationen als nur das aktuell verfügbare Trainingsvideo verfügbar gemacht werden. Hier dann noch dieser Link.

    Bezüglich Deployment bleibt noch anzumerken, dass die direkte Aktualisierung von der finalen (RTM) Version des Operations Manager 2007 genauso unterstützt wird, wie von der Release Candidate (RC) Version des SP1.

  • Anachronismen... (Windows Server 2008 SP1)

    Hurra, Windows Server 2008 ist fertig (RTM). So, oder ähnlich, hat man in den letzten Wochen häufiger gelesen. Wir (Deutschland) hatten in der letzten Wochen unseren großen Launch, der Rest der Welt folgt die nächsten Tage.

    Merkwürdig - warum meldet sich denn der Server gleich als SP1?

    Diese Frage hört man ebenfalls häufiger, zumindest von den "Privilegierten", die schon den Server 2008 in den Händen halten und auch installiert haben. Nebenbemerkung: Jeder (fast) Besucher unseres Launches hat ja den Server als 32-Bit und 64-Bit Version mit nach Hause genommen.

    Der Grund ist schlicht und einfach in der Historie der Windows Betriebssysteme zu suchen. Die passende Erläuterung dazu schreibt Ian McDonald in seinem Blog. Schmunzeln musste ich über seinem Spruch zu Notepad (oder "Visual Notepad", wie ich es meistens nenne)...

  • System Center Virtual Machine Manager 2008 fertig

    Gestern habe ich es schon während unserer aktuellen Veranstaltungsserie (TechDays: Dynamic IT) angekündigt und seit gestern abend ist es weltweit offiziell: Der System Center Virtual Machine Manager 2008 ist fertig gestellt.

    Ab dem 1. November steht er dann auf der offiziellen Preisliste und damit für Kunden verfügbar. Volume License Kunden haben damit auch ab dem 1. November die Möglichkeit, die fertige Version über die MVLS Seite herunterzuladen. Die Evaluierungsversion ist ab sofort als Download verfügbar. Damit es einfacher wird, ist der Download als selbst entpackende RAR Datei in drei Teilen verfügbar.

    Der Virtual Machine Manager erübrigt aber die Frage "Wann kommt die deutsche Version?" - alle lieferbaren Sprachen sind immer enthalten, so dass das Setup immer automatisch die Sprache des lokalen Systems verwendet.

    Weiterführende Informationen findet man im TechCenter zum Virtual Machine Manager 2008. Der Link auf der Eval Downloadseite zeigt aktuell aber auf das VMM2007 TechCenter, daher empfehle ich diesen Link. Auch die Konfigurationsprüfung auf der Startseite vom Setup weist aktuell noch auf die 2007er Version. Hier ist aber noch etwas Geduld gefragt, da das Update auf 2008 erst im Laufe des November erfolgen soll.

    Hier noch eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Informationen für einen erfolgreichen Start (nicht repräsentativ, aber basierend auf den typischen Fragen, die ich immer wieder höre):

    • Der System Center Virtual Machine Manager 2008 erfordert als Betriebssystem Windows Server 2008 x64, und zwar die Version mit Hyper-V. Auf dem Server, auf dem der VMM laufen soll, darf aber die Rolle Hyper-V nicht installiert sein! Wer also testen möchte und nicht allzu viel Hardware zur Verfügung hat, darf den VMM gerne in eine 64-Bit VM installieren, aber nicht lokal auf dem Host selber, wo die VMs laufen ("Root" Partition).
    • Wenn keine existierende Datenbank verwendet werden soll, installiert der Virtual Machine Manager automatisch eine SQL 2005 Express Instanz.
    • SQL Server 2008 Express wird aktuell nicht unterstützt, also besser gar nicht erst versuchen...
      SQL Server 2008 Standard oder Enterprise werden unterstützt.
      Wer allerdings einen SQL Server für mehrere System Center Produkte verwenden möchte, also auch die Integration vom VMM mit dem Operations Manager 2007 konfigurieren möchte, sollte jedoch der Versuchung des SQL Server 2008 widerstehen, da der Operations Manager aktuell nur SQL Server 2005 unterstützt.
    • Wenn man dann Hyper-V Hosts hinzufügt und als Status "needs attention" erntet, muss auf dem Hyper-V Host sicherstellen, dass die Updates KB956589 (Hyper-V) und KB956774 (BITS) installiert sind.
    • Der Virtual Machine Manager und der Operations Manager können auf einem Server installiert werden - in erster Linie in Testumgebungen. Für größere Umgebungen dürfte die Skalierung für das erwartete Lastszenario vermutlich getrennte Server nahelegen. In diesem Fall muss aber auf dem VMM Server die Operations Manager Konsole installiert sein. Auf dem Operations Manager Server wird dann per VMM Setup die Option "Operations Manager konfigurieren" ausgeführt, was einmal die VMM Administrator Konsole installiert und dann noch im Operations Manager das Management Pack installiert und ein paar notwendige Konfigurationen durchführt.
      Danach sollte im VMM im Bereich Administration unter System Center der Eintrag für den Operations Manager Server vorgenommen sein. Häufig steht da anscheinend der kurze (NetBIOS) Name drin, während ich eigentlich immer empfehlen würde, den vollständigen Intranet FQDN einzutragen.
      Dumm: Wer vorher schon auf dem Operations Manager Server manuell die VMM Admin Konsole installiert hat, muss sie ebenfalls manuell wieder de-installieren - falls dieses Verhalten nicht noch kurz vor der Fertigstellung korrigiert wurde, sonst schlägt die automatische Konfiguration fehl.
    • Berichte lernt der VMM 2008 durch die Konfiguration des Berichtservers vom Operations Manager im VMM - also unter Administration/System Center die entsprechende Web URL eintragen.

    Ich hoffe, dass diese kurzen Hinweise helfen einen schnellen Start zu schaffen, wenn es noch wichtige Fragen oder Erkenntnisse gibt, bin ich aber wie immer für einen "sinnvollen" Kommentar dankbar.

    Viel Spass beim Virtualisieren...

  • Randnotiz – Microsoft Office Word als Schreibroboter

    Klingt zwar komisch, ist aber gelegentlich ganz praktisch. Warum? Ganz einfach…

    Irgendwann einmal war ich auf der Suche nach “Blindtext”, also strukturiertem Buchstabensalat. Ich vermute, jeder kennt das berühmte “Lorem ipsum…” So etwas halt. Aber wo? Meine Suche im Internet brachte nicht das, was ich wollte. OK – der eine oder andere vermutet wohl, ich hätte einfach die falsche Suchmaschine bemüht, aber egal. Was ich nicht wollte, war irgendeinen Text, z.B. aus dem Internet, zu kopieren. Wer weiß, nachher taucht der noch in irgendeiner Videoaufzeichnung auf und ich habe Stress mit dem Copyright.

    Zum Glück gibt es ja Kollegen mit glorreichen Ideen bzw. einem umfassenden Wissen in ihrem Bereich – Danke an Michael Vietzke, unserem “IW” (Office und SharePoint) Spezialisten aus dem Vertrieb. Er meinte: Starte mal Word und gebe dort “=rand(99, 100)<Enter>” ein. “<Enter>” steht dabei für die Eingabetaste oder Zeilenschaltung, wie man zu Zeiten der alten Schreibmaschinen sagte. Und siehe da, es gab eine Menge an Text – deutlich mehr, als ich eigentlich brauchte.

    Jetzt hab ich das einem Kollegen gezeigt und wir sind dem dann empirisch zu Leibe gerückt mit dem Ergebnis, dass “=rand(x, y)” X Absätze mit Y Sätzen generiert. Jetzt braucht es vermutlich noch einen Office Spezialisten der erklärt, wo der Text eigentlich herkommt… Oder reicht etwa der Blick in die Hilfe?

    Für meinen Zweck hat es auf jeden Fall gereicht. Eigentlich wollte ich ja nur Fähigkeiten von Word 2010 zum Einbetten und Freistellen von Grafiken und “Schneiden” von Video Clips zeigen.

    Aber wer weiß, es gibt ja das Gerücht, dass von umfangreichen Abhandlungen eh nur die ersten und letzten Seiten gelesen werden. Vielleicht erklärt das dann, warum manche “mal eben” Abhandlungen mit hunderten von Seiten Inhalt schreiben… ;-)

  • Verwalten von kleinerne und mittleren Umgebungen - System Center Essentials 2007

    Für das Verwalten von IT Systemen in kleineren und mittleren Umgebungen gab es sicherlich bisher schon eine Reihe von verschiedenen Lösungen, aber eine Lösung, die vergleichbare Mechanismen und Qualität wie bei den "großen" Systemen mitbrachte, trotzdem aber auch für IT Professionals ohne dedizierte Spezialausbildung zu bedienen war, gab es eher weniger.
    Microsoft hatte zwar bisher für größere bis große IT Umgebungen Lösungen wie den Operations Manager und auch den Systems Management Server, aber diese wurden in kleineren Umgebungen häufig als zu komplex wahrgenommen. Essentials 2007 füllt jetzt diese Lücke.
    Dabei baut es auf bewährter Technologie, den Überwachungskomponenten des Operations Manager 2007 und den Patch- und Verteilmechanismen des WSUS 3.0 auf. Das Ganze in einer gemeinsamen und vereinfachten Administratorkonsole. Trotzdem steht der Leistungs- und Qualitätsumfang des Operations Manager 2007 mit seinem gesammelten Produktwissen und Überwachungsfähigkeiten in der Vielzahl der verfügbaren Management Packs auch hier zur Verfügung.

    In der Vergangenheit habe ich daher schon das eine oder andere Mal über die kommende neue Lösung System Center Essentials 2007 gesprochen, aber die gab es noch nicht. Ich hatte gelegentlich mal erwähnt, dass das Produkt vermutlich im Mai fertig werden könnte, mit etwas Glück auch Ende April. Als Vorbedingung musste auf jeden Fall erst einmal der WSUS 3 fertig werden, was ja letzten Freitag passierte. Daher passt es gut, dass ich jetzt schreiben kann, dass auch System Center Essentials 2007 mittlerweile offiziell fertig gestellt ist - zumindest in englischer Sprache. Zum Ausprobieren gibt es schon den Download der Eval Version. Demnächst erscheint das Produkt dann auch auf der Preisliste und kann bestellt werden. In der Zwischenzeit werden dann hoffentlich auch die lokalisierten Version rechtzeitig fertig.

  • Novell Netware und die Migration zu Windows Server 2003 & Active Directory

    Vor einigen Monaten habe ich ein Seminar zur Interoperabilität und Migration von Novell Netware gehalten. In einem früheren Posting habe ich noch ein paar relavante Links dazu veröffentlicht. Jetzt gibt es etwas interessantes Neues: Ein "TechNet Virtual Lab" zur Migration von NetWare zu Windows Server 2003: http://www.microsoft.com/technet/traincert/virtuallab/nwmigrate.mspx.
    Dort gibt es drei Module

    • Migrating Netware Accounts And Groups To Active Directory
    • Migrating Netware Files To Active Directory
    • Active Directory Basics

    jeweils mit einem Manual zum Herunterladen und jeweils 90 Minuten Zeit im Lab...