Am 3. Juni war es soweit: ich betrat das erste Mal das Regional Office in Köln nicht als Kunde, sondern als neuer Mitarbeiter.

Mein Name ist Ricardo Wickel und ich möchte Ihnen in einer kleinen Serie meine ersten Schritte als neuer Microsoft Mitarbeiter in der Rolle des Premier Field Engineers - Development aufzeigen.
 

Die Vergangenheit

Seit 2007 bin ich im Bereich Individualentwicklung, Architekturdesign & Softwareanalyse, spezialisiert auf Microsoft Technologien, unterwegs. Dabei hatte ich verschiedene Rollen (Software Enigneer, Technischer Projekt Manager, Scrum Master, Kanban Coach, Software Architekt und stellv. Entwicklungsleiter) in unterschiedlichsten Branchen (Banken, Versicherungen, IT-Dienstleister, Internet Portale, Start-Ups, Recht, Tourismus, ...) inne.

Dann kam allerdings der Zeitpunkt, wo ich immer mehr den Wunsch hegte, für Microsoft persönlich zu arbeiten.
 

Der Bewerbungsprozess

Nach einigen Monaten kontinuierlicher Recherche auf dem Microsoft Career Portal (http://careers.microsoft.com/careers/de/de/home.aspx) wurde ich fündig und bewarb mich für die Stelle des "Premier Field Engineer - Development"

Der darauf folgende Prozess ging in etwa wie folgt weiter:

  • Telefoninterview mit HR Manager
  • Telefoninterview mit Senior PFE
  • Vort-Ort Bewerbungsgespräch mit PFE Manager und HR Manager
  • Telefoninterview mit PFE
  • Telefoninterview mit HR Manager mit anschließendem Angebot

Kurzum: es war erfolgreich!
 

Der erste Tag

Zugeordnet der Geschäftsstelle in Köln, begann der erste Arbeitstag um 8:30 am Rheinauhafen.
Durch die über ganz Deutschland verteilten Teams, übernahm mein Empfang ein anderer PFE Manager, während mein Manager in München per Telefon zu uns stoß. Nach einem Gang durchs Office wurde der Montag für die Beschaffung und Einrichtung der Hardware genutzt.
 

Die erste Woche

In meinem E-Mail Postfach befanden sich direkt zu Anfang eine Reihe von E-Mails, welche nur darauf warteten gelesen zu werden. Darunter befand sich auch die Einladung zur Microsoft Welcome Experience. Hierbei handelt es sich um eine virtuelle Lernumgebung, welche extra für neue Mitarbeiter entwickelt wurde. Interaktiv und multimedial lernen neue Mitarbeiter in den ersten drei Monaten zahlreiche Manager, Kollegen, Organisationen und Prozesse kennen. Dabei geht es von Interviews von CxOs bis zu Video-Trainings zu internen Tools. Die gesamte Lernumgebung ist hierbei auf die jeweilige Position angepasst.

Parallel dazu lernte ich die ersten Kollegen kennen: ADMs (Application Development Manager), TAMs (Technical Account Manager) und natürlich andere PFEs (Premier Field Engineers). Zusätzlich zu zahlreichen neuen Gesichtern und Namen kam somit eine Flut von Abkürzungen. Glücklicherweise steht hierfür das Intranet zur Seite. 

Das Intranet oder vielmehr die unzähligen internen Informationsquellen zwangen mich auch schon nach wenigen Tagen dazu, mir eine langfristige Favoriten-Struktur auszudenken, sodass ich mich dauerhaft zurecht finde. Dasselbe galt für die E-Mails, welche jeden Tag nach und nach mehr wurden. Auch hier wird schnell ein Regelsystem innerhalb von Outlook benötigt.

Durch einen anderweitigen Termin, hatte ich das Glück doch am Mittwoch meinen Manager persönlich bei einem ersten Gespräch kennen zu lernen und bereits die erste Welle von offenen Fragen beantwortet zu bekommen. Ebenfalls ergab sich, dass ich Donnerstag und Freitag an einem Tech Cluster Meeting von Kollegen teilnehmen konnte und somit erste Einblicke in interne Prozesse und die Arbeit der Technologie Experten Gruppen bekam.

Was mich jedoch die ganze Woche begleitete, waren E-Mails und Nachrichten meines Mentors. Jeder neue Mitarbeiter bekommt einen Mentor zugewiesen, welcher den neuen Mitarbeiter bei Fragen zur Seite steht und erste Tipps liefert. Außerdem werden erste Einblicke in das Team, aktuelle Trends und interne Projekte gegeben.
 

Die zweite und dritte Woche

Nachdem es zunächst weiter mit der Welcome Experience ging, erhielt ich mehrere Checklisten für neue Mitarbeiter, welche dabei helfen, die Vielzahl ein notwendigen organisatorischen Dingen zu erledigen. Darunter sind unter anderem auch die zahlreichen Zusatzleistungen für Microsoft Mitarbeiter oder auch die Beschaffung eines Firmenwagens. Darüber hinaus gibt es noch Ramp-Up Guides, welche neue Mitarbeiter, vor allem in Bezug auf aktuelle Trends und Technologie-Informationsquellen, auf den neuesten Stand bringen.

Zusätzlich stand für mich das Networking im Vordergrund. Erste Gespräche und Telefonkonferenzen mit Kollegen formten in mir ein erstes Bild von den derzeitigen Herausforderungen und Bedürfnissen der Organisation, meinen Kollegen und unseren Kunden.

Neue Mitarbeiter bekommen außerdem die Möglichkeit des Shadowing. Dabei ist gemeint, dass man Kollegen bei einem Kundentermin begleitet und dieses im Hintergrund (als Shadow) mitverfolgt. Genau für solche Einarbeitungen sind auch die ersten drei Monate vorgesehen. Somit organisierten mein Manager, mein Mentor und andere Kollegen bereits erste Shadow-Termine, sodass ich Ende Juli die ersten Kunden persönlich kennen lerne.

Während wir dies organisierten, kam eine weitere erfreuliche E-Mail an: Einladung zur MSSU nach Redmond. Die Microsoft Services University (MSSU) ist das weltweite Onboarding für neue Mitarbeiter im Bereich Enterprise Services. Diese Veranstaltung ist international und findet direkt auf dem Campus in Redmond statt. Für mich geht es dort vom 09. - 19. Juli hin - anschließend werde ich Ihnen natürlich davon erzählen.

Desweiteren fand ich die nächste Einladung in meinem Postfach: Company Meeting FY14. Bei Microsoft endet das Fiskal-Jahr Ende Juni, sodass Anfang Juli immer ein Company Meeting für die Microsoft Deutschland GmbH in München stattfindet. Dies passt terminlich hervorragend, da ich vor diesem Event weitere 4 Tage in München bin, um die Kollegen dort Vor-Ort kennen zu lernen. Außerdem haben wir von unserem Team ein 2-tägiges Team-Meeting der deutschen PFEs fürs Development. Auch hierüber werde ich anschließend schreiben.

 

Ich bedanke mich bereits jetzt bei den zahlreichen und sehr hilfsbereiten Kollegen, welche mir immer wieder zur Seite stehen. Da es sicherlich in den nächsten Wochen weiterhin spannend im Bezug auf weitere Trainings, erste große Meetings und Kundenkontakte wird, werden Sie an dieser Stelle noch weitere Beiträge meinerseits finden.

Werfen Sie doch in der Zwischenzeit einen Blick darauf, wie sich Premier Services for Developers von den Premier Services im Bereich IT-Betrieb unterscheidet: Was macht eigentlich Premier for Developers?

Viele Grüße,
Ricardo Wickel