Wenn am Sonntag in der Wüste von Bahrain die Formel 1-Boliden zum nächsten Rennen starten, blicken die Fans begeistert auf die Teams und das Rennen. Dröhnende Motoren und Zweikämpfe, in welcher Kurve kann man überholen, welche Reifen sind die bessere Wahl, wie wird der Reifenwechsel funktionieren und wann kommt der Fahrer rein? Und die immer wiederkehrende Frage: Hält das Auto? 

Denn so ein Formel 1 Wagen besteht aus mehr als 22.000 Einzelteilen, die in den verschiedensten Situationen funktionieren und reibungslos zusammenspielen müssen. Und das alle zwei Wochen aufs Neue, an 19 verschiedenen Orten, weltweit. Dies stellt ganz besondere Anforderungen an ein Hochleistungsfahrzeug und an das gesamte Team. Mehr als 130 Sensoren funken ihre Daten ständig an die Box: Spritverbrauch, Geschwindigkeit, Temperatur, Schadensmeldungen. Diese Daten wollen in Echtzeit analysiert werden um so die Rennstrategie ständig anpassen zu können.

Lotus setzt hierbei auf einen Technologie-Mix von Microsoft. SQL Server, als strategische Datenplattform zur Analyse der Echtzeitdaten mit bekannten und  benutzerfreundlichen Anwendungen kann aus kleinen wie riesigen Datenmengen bisher verborgene Erkenntnisse und Zusammenhänge sichtbar machen. Auf deren Basis werden fundierte Entscheidungen getroffen die Mehrwerte schaffen. SQL Server arbeitet Hand in Hand mit Microsoft Azure, dem skalierbaren, leistungsfähigen und hochverfügbarem Cloud-Dienst. Das Team wird abgerundet durch Microsoft Dynamics AX. Gemeinsam ermöglicht der Dreiklang dieser Dienste es dem Lotus F1 Team, die gewaltigen Massen an Daten in wichtige Erkenntnisse umzuwandeln.

Denn nur wer seine Erkenntnisse schnell in Innovationen am Auto umsetzen kann, hat am Ende auch die Chance Rennen zu gewinnen. Deshalb gestaltet der Rennstall die gesamte Prozesskette mit Microsoft. „Die Software spielt bei uns eine große Rolle“, sagt der Technische Direktor des Rennstalls, Nick Chester dazu. „Sie unterstützt die an der Entwicklung, Konstruktion und Wartung unserer Rennwagen beteiligten Abteilungen und Prozesse.“

Teamwork ist hierbei der Schlüssel zum Erfolg. Nur wenn das gesamte Team effizienter und besser arbeitet als seine Konkurrenten, kann am Ende der Saison der Sieg eingefahren werden.

Kommunikation spielt eine zentrale Rolle. Insbesondere bei ständig wechselnden Orten und Zeitzonen, macht hervorragende Kommunikation den Unterschied aus. Das Lotus F1 Team setzt dabei auf Office 365, dem weltweit verfügbaren Office - Dienst in der Cloud. So kann sich das Team sicher sein, weltweit einen leistungsfähigen Zugang zu Ihren Mails und Dokumenten zu haben. Für die Echtzeitkommunikation wird Lync eingesetzt. Audio-, Video- und Webbesprechungen mit den Teammitgliedern können durch Onlinepräsentationen mit Bildschirmfreigabe und virtuellen Whiteboards ergänzt werden. So können Meetings Orts- und Zeitunabhängig mit dem gesamten Team abgehalten werden.

Aber nicht nur die Dienste müssen funktionieren, auch die eingesetzten Endgeräte müssen den Erfolg auf der Strecke unterstützen. So setzt das Lotus F1 Team auch hier auf Devices von Microsoft und nutzt an der Strecke, in der Box und im Büro, Microsoft Surface und Windows Phone für den mobilen  Zugang in die Cloud.

So hilft Microsoft dem Lotus Formel 1-Team dabei aus Daten Erkenntnisse zu gewinnen und diese in Siege zu verwandeln.

Meine Kollegen in den USA hatten die Gelegenheit mit Jérôme d'Ambrosio, Lotus F1-Teamfahrer zu sprechen. Das Interview haben wir selbstverständlich aufgezeichnet und auch weitere Informationen rund um das Lotus F1 Team bereitgestellt.
http://www.microsoft.com/de-de/dynamics/lotus-F1-team.aspx

Posted by Stephan Pepersack
Product Marketing Manager für moderne Anwendungen & Microsoft Azure