Ganz schön „uplifting“, der Lift, der dank künstlicher Intelligenz von Microsoft mitdenkt. Kürzlich hat der Leiter der Microsoft Research Abteilung, Peter Lee, in Bloomberg TV den smarten Fahrstuhl vorgestellt. So kann der Lift nach einer gewissen Einlernphase das wiederkehrende Verhalten von Personen erkennen und weiß damit automatisch, welche Person wohin gebracht werden will.

Die künstliche Intelligenz des Fahrstuhls könne dann dafür sorgen, dass „etwa wenn Mittagessens-Zeit ist und wenn Sie sich mit einem Kollegen zum Lunch verabredet haben, Sie ohne weiteres Zutun direkt zur Etage Ihres Kollegen gebracht werden, wenn Sie den Lift betreten“, sagt Lee.

Bei dem smarten Fahrstuhl geht es jedoch um mehr: In Zukunft, so Lee, werden wir nicht wie jetzt vor einem Computer sitzen und damit arbeiten, sondern die Computer arbeiten selbstständig in unserem Interesse.

Die Lift-Technologie respektiert die Intimsphäre der Personen. Sie kennt die Grenzen und weiß, welche Daten nicht geteilt werden dürfen. Zudem werden nur Bewegungen in den Gängen aufgezeichnet, es werden aber keine komplexen Identitäten vom Fahrstuhl erkannt.

Posted by Barbara Steiger
Communications Manager Entwicklungssoftware und Innovation