Basierend auf der Zusammenführung von Bildmaterialien aus den besten Boden- und Weltraumteleskopen der NASA und der Kombination mit einer 3D-Navigation, ermöglicht es das WorldWide Telescope (WWT) das Universum auf dem Desktop zu erforschen. Die Sternwarte via Web- und Desktop lässt einen den Himmel anhand von Multi-Wellenlängen-Ansichten individuell erkunden und das mit beeindruckenden Bildern und Informationen. Sterne und Planeten können miteinander in Zusammenhang gebracht werden und dabei noch vergrößert beziehungsweise verkleinert werden, während man die Planeten umkreist und das Sonnensystem detailgetreu erkundet.

Mit dem sogenannten Visual Experience Engine, deren TeraPixel Bildfunktion ein unvergleichliches Himmelspanorama bietet, kann man im Nachthimmel nahtlos Schwenken und Zoomen, während das Worldwide Telescope eine abgestimmte Integration von wissenschaftlich relevanter Erkenntnissen liefert. WorldWide Telescope 5.0 ist die neueste Version des Programms und mittlerweile bereits in Weltklasse-Planetarien, wie beispielsweise dem Adler Planetarium in Chicago, im Einsatz. Diese funktionsreiche Anwendung ist für jeden verfügbar und als Download erhältlich. Erlebbar werden die Bilder des Universums anhand von Führungen, deren Online-Guides renommierte Astronomen und Dozenten. Diese erzählen während eines Rundgangs die wichtigsten und erwähnenswertesten Details der Galaxie. Daten und Informationen können so erforscht, importiert und visualisiert werden und folglich in eine individuelle „Space“-Tour münden.

Die atmosphärischen Beleuchtungen der neuesten Version ermöglichen eine weitaus realistischere Darstellung der Planeten und Sterne. Die Bilder werden allesamt in einer Hundert Terabytes großen Datenbank gespeichert auf die man jederzeit, ebenso wie auf die Web-basierten astronomischen Kataloge, zugreifen kann.

Das Update enthält neben einer touchoptimierten Navigation eine neue MIDI-Controller Unterstützung. Planetenoberflächen können mittlerweile auch in einem Solar-System-Modus erkundet und durch das verbesserte Drehen und Neigen noch genauer untersucht werden.

Posted by Rudo Mc Grath-Ndamba
Werkstudentin