Führende Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und Politik haben am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) den Startschuss für die Forschungsplattform Smart Data Innovation Lab (SDIL) gegeben. Diese Plattform unterstützt die Spitzenforschung bei der Analyse großer Datenmengen aus Industrieprozessen. Durch die enge Zusammenarbeit mit den beteiligten Unternehmen können neueste Forschungsergebnisse im Bereich Big Data schnell an die Industrie weitergegeben werden und so zu entscheidenden Wettbewerbsvorteilen beitragen. Projekte beziehen sich zunächst auf die strategischen Forschungsfelder Industrie 4.0, Energiewende, Smart Cities und Personalisierte Medizin.

Neben dem Betreiber KIT und anderen Wirtschaftsunternehmen zählt auch Microsoft Deutschland zu den Gründungspartnern. Mit der offenen und flexiblen Plattform Windows Azure bringt Microsoft die Daten in die Cloud. Auch die Deutsche Gesellschaft für Informatik (GI) unterstützt das SDIL, das darüber hinaus allen interessierten Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft zur Mitarbeit offen steht. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Förderung von Start-Up Unternehmen, die von den Kontakten zu etablierten Anbietern profitieren und völlig neue Lösungen und Dienstleistungen auf Basis der bereitgestellten Daten anbieten können.

Das Konzept für die Forschungsplattform wurde in der Arbeitsgruppe „Bildung und Forschung für die digitale Zukunft" des Nationalen IT-Gipfels der Bundesregierung entwickelt, in der auch Microsoft eine aktive Rolle spielt. Die Arbeitsgruppe konzentriert sich auf die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften sowie Forschung für die digitale Zukunft und verwirklichte in dem Zusammenhang bereits zwei erfolgreiche Initiativen: Software Campus Netzwerk (2011) und Academy Cube (2012).

Weitere Information unter: http://www.kit.edu/besuchen/pi_2014_14408.php