Den heutigen Tag haben die Vereinten Nationen zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen unter dem diesjährigen Motto „Barrieren einreißen – Türen öffnen: eine inkludierende Gesellschaft für Alle“ gemacht. Rund um die Erde würdigen wir heute die Leistungen von Menschen mit Behinderungen und Einschränkungen und machen uns Gedanken darüber, wie wir es schaffen, allen Menschen – auch denjenigen mit Behinderungen - gleichermaßen den barrierefreien Zugang zu allen Bereichen des täglichen Lebens zu ermöglichen und zu erleichtern.

Heute sind alle privaten, wirtschaftlichen, politischen, kulturellen und sozialen Lebensbereiche zunehmend von moderner Technik durchdrungen und der Informations- und Kommunikationstechnik kommt daher eine ganz besondere Bedeutung in der Verwirklichung von Barrierefreiheit zu. Völlig neue Formfaktoren von Geräten mit einer Vielzahl von alternativen Bedienkonzepten und Oberflächen sowie einem breiten Angebot von Ein-und Ausgabegeräten bieten inzwischen vielfältige Möglichkeiten einer besseren Teilhabe und Kommunikation für Menschen mit Behinderungen und Einschränkungen. So haben unsere Forscher von Microsoft Research Asia zusammen mit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und der Universität Peking kürzlich den Prototyp einer Anwendung für Microsoft Kinect vorgestellt, die es erlaubt Gebärdensprache zu verstehen, sie in Text und Sprache zu übersetzen und umgekehrt.



Wieder wird damit eine Kommunikations­barriere eingerissen und die Türen für eine bessere Teilhabe öffnen sich weiter. Gleichzeitig fordern uns die extrem kurzen Innovationszyklen aber auch ständig immer wieder heraus, bei allen technischen Innovationen und Produktentwicklungen von Beginn an immer auch die Anforderungen der Barrierefreiheit im Blick zu halten, sei es bei Betriebssystemen, bei Anwendungssoftware, Online-Services oder neuen Devices.

Für uns bei Microsoft ist das Thema „Zugang und Teilhabe“ neben den Bereichen „Datenschutz und Privatsphäre“, „Transparenz“ und „Sicherheit“ daher eine gleichberechtige, wesentliche Säule unseres Verständnis von „Corporate Technical Responsibility“ und wir arbeiten tagtäglich daran, Barrieren einzureißen und bislang verschlossene Türen aufzustoßen. Unter www.microsoft.com/enable finden sich viele Beispiele für Lösungen und ein guter Überblick über die vielfältigen Funktionen der Microsoft-Produkte, die Menschen mit Behinderungen und Einschränkungen die Teilhabe und den Umgang mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik erleichtern können. Kennen Sie schon die Bildschirmlupe? Die Sprachausgabe oder die Möglichkeiten zur Sprachsteuerung Ihres Rechners? Wissen Sie, wie Sie die Schriftgrößen und die Farbkontraste der Windows Oberflächen so anpassen können, dass auch Menschen mit Sehbehinderungen den PC oder einen Tablet-Computer leichter nutzen können? Aktuell lesenswert ist auch der Blog-Post unseres Chief Accessibility Officers Rob Sinclair im Microsoft Accessibility Blog.

Wir leben in Deutschland in einem Land mit zunehmend alternder Gesellschaft und 95% aller Beeinträchtigungen treten auch erst mit zunehmendem Alter auf. Bereits heute leben mehr 20% der Menschen in Deutschland mit irgendeiner Form von Beeinträchtigung. Stetige Verbesserungen und dauerhafte Anstrengungen in Richtung Zugang und Teilhabe gehen uns alle an und wir als Microsoft stellen uns mit großem Nachdruck unserer Verantwortung in diesem wichtigen Bereich.

Posted by Thomas Langkabel
National Technology Officer Deutschland