Heute vor 24 Jahren, am 01. August 1989, war die Geburtsstunde der ersten offiziellen Version von Microsoft Office. Diese erste Version umfasste die drei Desktop-Anwendungen Word, Excel und PowerPoint und bündelte damit erstmals die wichtigsten Businesswerkzeuge in einer Office-Suite. Ein Jahr später, am 01. Oktober 1990 folgte das Release für Windows 3.0.

Auf dem Weg bis zur Versionsnummer 15, dem aktuellen Release mit Office 365 und Office 2013, vollzog sich in den vergangenen Dekaden eine ständige Weiterentwicklung. So erhielt das Update für Windows 95 neben dem Datenbankmanagementsystem Access auch Publisher zur Erstellung von Print- und Web-Publikationen und mit Office 97 kam erstmals Outlook hinzu – heute die zentrale Kommunikationszentrale mit der Integration von Skype und sozialen Netzwerken wie Facebook.

Einen zentralen Wendepunkt in der Evolution von Office beschreibt Office 2003. Dank einer Vielzahl neuer Funktionen und vertrauter Toolbar-Funktionalität wurde es schnell zum beliebten Klassiker, der bei vielen Nutzern erst durch Office 2007 und die neuartige Office Fluent-Benutzeroberfläche abgelöst wurde. Statt User Interface mit traditionellen Menüs und Symbolleisten vereinfachte ab sofort eine Multifunktionsleiste den Zugriff auf den vollen Funktionsumfang der Anwendungen.

Heute nutzt weltweit jeder siebte Mensch Microsoft Office privat oder beruflich. Unternehmen wie die Hamburg Port Authority, RWE oder Gildemeister und mehr als eine Millionen Privatanwender haben Office 365 dabei zu dem am schnellsten wachsende Geschäftsbereich in Microsofts Geschichte mit einem Jahresumsatz 2013 von mehr als 1 Milliarde US-Dollar gemacht. Vor allem Familien und Privatanwender abonnieren mit Office 365 zum ersten Mal ein vollwertiges Office-Paket inklusive Outlook als Service. Sie speichern ihre Daten offline auf dem eigenen Rechner oder nutzen sie über SkyDrive in der Cloud: Mit welchem Endgerät sie dabei auf ihre Daten zugreifen – ob Windows-PCs, Macs und Tablets oder mobil über Windows Phone, iPhone und Android – steht ihnen frei.

24 Jahre Microsoft Office mit einer erstaunlichen Evolution: Von einer reinen Businessanwendung hin zum neuen, persönlichen Office für Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Behörden und die ganze Familie.

Übrigens: Nächste Woche, am 9. August, wird OneNote, die meiner Meinung nach am meisten unterschätzte Office-Anwendung, 10 Jahre alt. Es lohnt sich, diese Anwendung zu testen! Aber Vorsicht, einmal getestet, will man nicht mehr drauf verzichten!

Posted by Frank Mihm-Gebauer
Communications Manager Anwendungs- und Infrastruktursoftware