Dass Social Enterprise eines der zentralen Themen auf unserer diesjährigen weltweiten Partnerkonferenz (WPC) in Houston ist, überrascht sicher den einen oder anderen. Es mag ja sein, dass Microsoft-Partner, die auf die Cloud setzen, ihre Gewinne steigern – aber Social? Wollen Unternehmen das überhaupt?

Ja! – Das sagt die aktuelle Ipsos-Studie, die vorgestern in Houston vorgestellt wurde. Unternehmen haben die Möglichkeiten von Social Anwendungen für die effiziente und ortsunabhängige Zusammenarbeit längst erkannt. Ferner verspüren sie den Druck ihrer Fachabteilungen nach Lösungen für das Neue Arbeiten. 

Wie verschiedene KMUs und Großunternehmen das Potenzial von Social Tools nutzen
Dabei zeigt sich jedoch, dass das enorme Potenzial von Social Anwendungen von Großkonzernen ganz anders genutzt wird als von KMUs. Zwar steht sowohl für kleine und mittelständische Unternehmen als auch für große Konzerne die interne Kommunikation mit den eigenen Kollegen an erster Stelle. Kleine Betriebe setzen Social Tools allerdings weitaus häufiger auch in der Kommunikation mit Partnern, Lieferanten oder Kunden ein. Bei Großkonzernen liegt der Schwerpunkt hingegen auf der internen Suche nach Informationen und Experten für bestimmte Fragestellungen und Problemlösungen. – Kurz, es geht um Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit innerhalb von komplexen Konzernstrukturen.

In Zahlen zeigt die Studie, dass KMUs neben Intranet und Instant Messaging durchaus auch auf externe Social Tools setzen:

-          FTP/Cloud Speicherlösungen (37 Prozent)

-          Externe soziale Netzwerke (35 Prozent)

-          Blogging Plattformen (19 Prozent)

Großkonzerne bevorzugen eher gängige Kollaborationslösungen:

-          Intranet-Lösungen (61 Prozent)

-          Instant Messaging (56 Prozent)

-          Videokonferenzen (53 Prozent)

Zentrale Gründe für die wachsende Bedeutung von „Enterprise Social“ und „Bring your own“ sind die effizientere Zusammenarbeit, höhere Produktivität und eine verbesserte Vernetzung über Standorte und Ländergrenzen hinweg.

Neues Arbeiten ist neues Business für Microsoft-Partner

Von Microsoft Seite sind wir überzeugt, dass im ortsunabhängigen und flexiblen Arbeiten bzw. den Technologien, die dahinter stehen, die Zukunft liegt – vor allem für unsere Partner. Denn die Nachfrage nach Social Tools wie Yammer und Lync steigt, wie Ipsos im Auftrag von Microsoft zeigt: Microsoft survey on enterprise social use and perceptions.

Allein in Deutschland sind es demnach über 50 Prozent der Befragten, die eine stärkere Integration von Social Tools in die Unternehmenskommunikation fordern. Für unsere Partner ergeben sich aus den jetzt veröffentlichten Ergebnissen eine Vielzahl neuer Geschäftschancen und Möglichkeiten, kreative und zugeschnittene Lösungen zu kreieren. Aktuelle Anwenderbeispiele für Großkonzernen und KMUs, die auf Microsoft und Yammer und/oder Lync als Social Tool setzen, sind ABB, Telefónica, Fujitsu Deutschland oder die Deutsche Post DHL sowie Audatex und different.

 

@Microsoft-Partner: Haben Sie Yammer selbst schon ausprobiert?

Posted by Diana Heinrichs

Communications Manager Social Enterprise und Wettbewerbsstrategie