Während in der Politik noch über Vor- und Nachteile der Frauenquote diskutiert wird, bietet der nationale Girls Day konkrete Lösungsszenarien, um die Akzeptanz und das Interesse insbesondere an technischen Berufen beim weiblichen Nachwuchs zu steigern. Microsoft Deutschland beteiligt sich mit seinen Standorten in Unterschleißheim, Hamburg und Köln auch 2013 am morgigen Girls Day (hier ein Bild von unserer Girls-Day-Veranstaltung im vergangenen Jahr). Dabei werfen die Schülerinnen nicht nur einen Blick hinter die Kulissen von Microsoft, sondern können ihre eigenen Programmierfähigkeiten testen und alle offenen Fragen im persönlichen Gespräch mit Microsoft-Mitarbeiterinnen und Auszubildenden klären.

IT-Berufe gelten immer noch als typische Männerdomäne, dabei ist die IT-Branche ein boomender Zukunftssektor in dem dringend Fachkräfte – unabhängig vom Geschlecht – benötigt werden. Sowohl die Zahl der Informatik-Erstsemester wie auch die Anzahl der Ausbildungsplätze in der IT-Branche steigt weiter an. Dabei sind die Frauen nach wie vor stark unterrepräsentiert. Nach Angaben des Branchenverbandes BITKOM erreichte der Anteil der weiblichen Studienanfänger 2012 zwar mit 22,5 Prozent einen neuen Rekord, dennoch sind die Informatik-Studentinnen damit in der absoluten Minderheit. Im Ausbildungsbereich sind die Zahlen noch drastischer, hier liegt der Frauenanteil sogar bei nur acht Prozent.

„Wir brauchen den weiblichen Nachwuchs, um die Wettbewerbsfähigkeit der IT-Branche in Deutschland langfristig zu garantieren. Dabei geht es nicht nur um das Besetzen offener Stellen, sondern auch um die Innovationsfähigkeit von Unternehmen. Wir haben bei Microsoft die Erfahrung gemacht, dass gemischte Teams deutlich kreativer sind. Die unterschiedlichen Herangehensweisen liefern schneller Lösungen“, erklärt Brigitte Hirl-Höfer, Senior Director Human Resources und Mitglied der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland.

Mit einer Frauenquote von 25 Prozent liegt Microsoft deutlich über dem Durchschnitt der Branche. Die Förderung und Gleichstellung von Frauen ist in der Unternehmenskultur fest verankert und wird bis in die oberste Führungsebene gelebt – sechs der 14 Mitglieder in der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland sind weiblich. „Der Girls Day bietet eine gute Möglichkeit, um einen direkten Kontakt zwischen Unternehmen und Nachwuchs herzustellen. Uns ist dabei ein möglichst realistischer Blick auf unser Unternehmen wichtig. Dazu zählen auch die persönlichen Gespräche mit anderen Frauen bei uns im Unternehmen – und zwar von der Auszubildenden bis zur obersten Managementebene“, betont Hirl-Höfer.

In der Niederlassung in Köln wird am Girls Day neben den Schülerinnen auch hoher Besuch aus der Politik erwartet. Der Staatssekretär aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Lutz Stroppe, wird in Köln nicht nur die Schülerinnen zusammen mit Niederlassungsleiter Johannes Rosenboom begrüßen, sondern sich selbst über Job-Chancen von Frauen bei Microsoft informieren.

Posted by Astrid Aupperle
Communications Manager Employer Branding