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Der PC ist tot - es lebe der PC!

Der PC ist tot - es lebe der PC!

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Seit gestern wird der PC-Markt für tot erklärt und Windows 8 zum Schuldigen ernannt. Die Indizien dafür scheinen eindeutig, beruft sich doch fast jede mediale Berichterstattung auf die aktuellen Zahlen der Marktanalysten IDC und Gartner. Die entscheidende Frage bleibt in der gesamten Diskussion jedoch leider außen vor: Was ist ein „PC“?

Ein Beispiel, das die Situation veranschaulicht, ist Surface Pro. Mit Intel Core i5 x86 Prozessor und Windows 8 Pro ausgestattet, bietet das Gerät höchste Rechenpower und bewegt sich auf Augenhöhe mit aktuellen Ultrabook Modellen. Es gibt zahlreiche weitere Beispiele für innovative Devices, die der Definition eines PCs durchaus gerecht werden. Mit Windows 8 haben wir rund 1.800 neue Geräte für Windows 8 und Windows RT zertifiziert. Seit Marktstart ist eine Vielzahl an neuen Gerätegenerationen wie Convertibles, Smart Devices, Slider oder Detachables entstanden. Dies ist die Antwort auf den wachsenden Wunsch nach Individualisierung und Mobilität und macht klar: Microsoft hat eine neue Ära begonnen, die geprägt ist von einer neuen Vielfalt in Bezug auf Dienste, Geschäftsmodelle und eben Devices.

Diese aktuelle technologische Entwicklung wird von den jüngsten Zahlen der Analysten allerdings noch nicht abgebildet. So schließt IDC in den aktuellen Betrachtungen der Kategorie „PC“ Geräte mit abnehmbaren Tastaturen aus. Dabei verzeichnet gerade diese Kategorie auch dank Windows 8 den stärksten Zuwachs. Gartner geht sogar noch einen Schritt weiter, in dem selbst Ultrabooks unter eine eigene Kategorie bei ihren Marktbetrachtungen geführt werden – mit erfreulichen Wachstumszahlen. Die allgemeine Deutung der jüngsten Vorhersagen zum PC-Markt zeigen eines ganz deutlich: Althergebrachte Gerätekategorisierungen werden durch die Innovationskraft der Hardwarebranche überholt. Eine differenzierte Darstellung der Gartner-Zahlen bietet ZDNet.

Es ist Zeit für ein Umdenken. Denn derzeit werden alle neuen Devices, die den Markt beleben und unsere Anwendungshorizonte erweitern, bei den aktuellen Marktanalysen nicht konsequent abgebildet. Es liegt zwar auf der Hand, dass der klassische PC schleichend verschwindet. Schaut man jedoch genauer hin, ist er nicht tot, sondern quicklebendig – er sieht nur anders aus. Während wir im Zuge einer neuen Ära mit Windows 8 für zahlreiche neue Geräteklassen und größere Vielfalt sorgen, verharren Marktanalysten jedoch auf einer veralteten Definition des PCs. Im Sinne einer breiten Transparenz auf dem Hardware-Markt setzen wir uns für eine neue Definition des „PCs“ ein.

Posted by Oliver Gürtler
Leiter Geschäftsbereich Windows, Microsoft Deutschland

Comments
  • ... genau auf den Punkt gebracht! Danke!!

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