Gestern Abend wurde die allgemeine Verfügbarkeit der Windows Embedded 8 Betriebssysteme bekanntgegeben. Windows Embedded 8 ermöglicht die Nutzung von Windows 8-Technologien auf einer großen Bandbreite peripherer Geräte. Unternehmen profitieren dadurch von den Möglichkeiten des „Internets der Dinge“: Sie können wertvolle Daten über verschiedene IT-Infrastrukturen hinweg erfassen, analysieren und so belastbare Grundlagen für Geschäftsentscheidungen gewinnen.

Mein Kollege Kevin Dallas, General Manager Windows Embedded von Microsoft, ist überzeugt: „Periphere Geräte, die nahtlos mit der IT-Infrastruktur eines Unternehmens zusammen arbeiten, erschließen das volle Potential des Internets der Dinge. Sie liefern nutzbare Daten und operative Business Intelligence, die Unternehmenswachstum ermöglichen.“ Eine Video-Reihe mit Panel-Diskussionen und Beispielen aus drei Schlüsselbranchen – Gesundheitswesen, Retail und Produktion, unter anderem mit KUKA – machen das signifikante Potential für intelligente Systeme sowie die spezifischen Bedürfnissen und Anforderungen an die Geräte sichtbar: von Kiosks und Human Machine Interface (HMI)-Bedienfeldern bis hin zu digitalen Schildern und POS-Terminals.


Dass dies kein neuer Trend, sondern verlässlicher Wachstumstreiber ist, zeigt auch der Umstand, dass vernetzte Gerätewelten längst den Beinamen „Internet of Things“ – das Internet der Dinge – tragen. Mit der exponential wachsenden Anzahl vernetzter Geräte, die weit über Laptops, Smartphones und Tablets hinaus gehen sind den Einsatzszenarien kaum Grenzen gesetzt. Früh schon war auch die Gesundheits- und Fitnessbranche beteiligt, Leistungs- und Gesundheitsdaten elektronisch zu erfassen und zu einem Gesamtbild auszuwerten.

Stark im Kommen ist die Hausautomatisierung zur Nachrüstung per Funk zur Programmierung und Steuerung über Internet und Smartphone und weder bei Herstellern von Haushaltsgroßgeräten - Kühlschrank, Herd, Waschmaschine und Konsorten -  noch vor einer Vielzahl von Kleingeräten, wie die vernetzte Gabel, die das Essverhalten überwacht, oder die Turnschuhe, deren Sensoren das Laufverhalten erfassen, macht die Entwicklung halt. Parallel steigt die Anzahl von Mobilfunkverträgen, die über 3G und LTE unterwegs die Vernetzung aufrechterhalten, beständig an.

Die Aufgaben dieser Geräte werden immer weiter weg von den heutigen Hauptanwendungen wie Datenverarbeitung und -wiedergabe und immer mehr hin zur Daten- und damit Kontextgewinnung gehen. Den wahren Mehrwert zu schöpfen, den diese neue Vielfalt verfügbarer Daten im Alltag mit sich bringen kann, bleibt Aufgabe der Softwareentwicklung, die wir als Microsoft durch Schnittstellen und Dienste für die Kontextgewinnung heute schon so konkret unterstützen wie künftig durch weitere Forschungsergebnisse. Und auch die Infrastruktur unserer IT-Umgebungen wird sich dieser Entwicklung anpassen, denn immer mehr Daten von mobilen Geräten wollen sinnvoll gespeichert und ausgewertet werden, um ihren Nutzen zu entfalten.

Posted by Barbara Steiger
Communications Manager Entwicklungssoftware und Innovation