Wer die Begriffe „Demokratie“ und „IT“ in einem Atemzug hört, wird wohl automatisch an die Piraten-Partei denken. Aus dem Stand enterten die Newcomer mehrere Landtage mit ihrer Vision einer „Mitmachdemokratie“. Eine ihrer Hauptforderungen war die nach mehr Offenheit und Beteiligungsmöglichkeiten bei politischen Prozessen. Dies wollten sie auch durch den stärkeren Einsatz von IT verwirklichen. Auch wenn die Piraten mittlerweile an Popularität eingebüßt haben: Die Forderungen nach mehr Transparenz und Partizipation sind nach wie vor aktuell und werden von immer mehr Bürgerinnen und Bürgern an Politik und Verwaltung herangetragen.

IT-Technologien können dabei helfen, diese Forderungen einzulösen. Digitale Technologien spielen mehr und mehr eine entscheidende Rolle für eine demokratische Gesellschaft – in vielerlei Hinsicht. Sie machen beispielsweise Verwaltungsprozesse offener und bürgernäher, schaffen Zugänge zu Informationen und ermöglichen breiten Bevölkerungsgruppen eine Beteiligung am wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Leben.

Bei Microsoft beschäftigen wir uns schon seit vielen Jahren mit diesen Themen, etwa im Rahmen unserer Chancenrepublik Deutschland, unserer Corporate Technical Responsibility oder unserem Public Sector. Wir haben das Wahljahr 2013 zum Anlass genommen, diese Diskussion nun weiterzuführen. Dabei wollen wir neben den Chancen und Möglichkeiten digitaler Technologien auch über die Risiken und Nebenwirkungen sprechen; etwa über den Datenschutz und die Sicherheit von IT-Systemen. In unserem Newsroom werden wir im Laufe des Jahres Informationen, Thesen und Links zu diesen Themen einstellen. Demokratie lebt vom Mitmachen: Ich freue mich deshalb auf Ihre Kommentare und Diskussionsbeiträge.

Posted by Dr. Marianne Janik
Senior Director Public Sector Microsoft Deutschland