Angesicht unserer digitalen Familie um Skydrive, Hotmail und Skype sprechen wir von einem Ökosystem der Vielfalt, dass sich von der ein oder anderen Monokultur absetzt. Die Krux an der Sache ist nur manchmal, dass Vielfalt neben Funktionen und Flexibilität auch einen gewissen Grad an Komplexität mit sich bringt. René Büst von CloudUser hat dies im Hinblick auf Skydrive so formuliert:

Dropbox ist der Platzhirsch unter den Cloud Storage Services (…). Was man aber nicht vergessen sollte, Dropbox ist “nur” ein Speicher und hat bisher keine weiteren nennenswerten Vorteile zu bieten. Cloud Storage bedeutet mittlerweile nämlich viel mehr als nur Cloud Storage sowie es auch sehr wichtig ist, mehr als nur reine Infrastruktur anzubieten, wenn man langfristig konkurrenzfähig bleiben möchte. Warum andere Anbieter wie Microsoft SkyDrive deutlich attraktiver sind als Dropbox und warum man Google Drive lieber nicht nutzen sollte, erläutere ich in diesem Artikel.

…. Und weiter heißt es hier:

Preislich ist Microsoft SkyDrive derzeit unschlagbar günstig. Zunächst bekommt man 7GB kostenlosen Speicherplatz, der für 37 EUR pro Jahr um 100GB erweitert werden kann. Hinzu kommt, das Microsoft ein seriöser und renommierter Anbieter ist, dessen Infrastruktur erprobt ist. Zum Vergleich, bei Dropbox erhält man 100GB für 99 US-Dollar pro Jahr. 100GB kosten bei Google Drive 59,88 US-Dollar pro Jahr. Google Drive sollte lieber nicht genutzt werden: Auch wenn Google Drive technologisch ein sehr interessanter Cloud Storage ist und viel mehr bietet als ein Dropbox, ist von der Nutzung des Service aus Datenschutzgründen abzuraten.

Zugegebenermaßen hätte ich das Spannungsfeld zwischen technologischer Monokultur und Seelenverkauf im Sinne der Werbung nicht besser beschreiben können. Meine Leseempfehlung deshalb:

Dropbox, Microsoft SkyDrive oder Google Drive: Die weiteren Services eines Cloud Storage sind entscheidend

@René Büst: You made my day!

Posted by Werner Leibrandt
Leiter der Wettbewerbsstrategie bei Microsoft Deutschland