Eine Verwaltung mit Weitsicht und dem ersthaften Willen zur Öffnung und dem Mut, mal etwas zu wagen -
Ein junger, fähiger Student, der die Chance erkennt und in seiner Stadt etwas bewegen möchte -

In Bremen sind diese glücklichen Umstände jetzt zusammen gekommen und es wird deutlich, was Open Government wirklich sein kann - sehr konkreter Nutzen im Alltag der Bürgerinnen und Bürger.

Im Nachgang zum Apps für Deutschland Wettbewerb, in dem der Entwickler Frank Luttmann mit seiner Idee den Sonderpreis für die beste Open Data App Bremens gewonnen hat, hat sich die Verwaltung in Bremen offen gezeigt, weitere interessante Daten bereit zu stellen, die es dem Entwickler nun ermöglicht haben, eine hinsichtlich ihres Umfangs bislang wohl einzigartige Open Government App für Bremen zu entwickeln – und dass er sich dafür mit dem Windows Phone die aktuell beste Smartphone-Plattform ausgesucht hat, kann kein Zufall sein.

In vielen Kommunen hat in den letzten Monaten eine Diskussion begonnen – intern oder im Dialog mit Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft –wie man sich den Herausforderungen stellen kann, die sich aus den Wünschen nach mehr Transparenz, mehr Zusammenarbeit und mehr Beteiligung ergeben. Das Bremer Beispiel kann hier sowohl hinsichtlich Ergebnis als auch Vorgehen als bestes Beispiel und Orientierung dienen.

Eine Kommune muss nur ihre Daten in offenen Formaten kosten- und lizenzfrei zur Verfügung stellen und wenn sie dabei auch noch die Cloud als moderne, kostengünstige und flexible IT-Plattform wählt, kann sie Investitionskosten und die Belastung der eigenen Informationstechnik vermeiden. Die Open Bremen App lässt sich leicht auf die jeweilige Kommune anpassen und übertragen. Wer es mit Open Government in seiner Kommune wirklich ernst meint, kann also loslegen und binnen weniger Wochen zu einer Lösung kommen, die sich in Zukunft mit weiteren offenen Verwaltungsdaten und Funktionen ausbauen lässt.

Die Open Bremen App für das Windows Phone findet sich hier und ein Video, welches die App vorstellt, gibt es auf Neustadt Digital.

Posted by Thomas Langkabel