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Happy Birthday Pinguin! - Linux & Microsoft: Hand in Hand in der Cloud – bald auch in Deutschland?

Happy Birthday Pinguin! - Linux & Microsoft: Hand in Hand in der Cloud – bald auch in Deutschland?

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Wenn Linux am morgigen 25. August seinen 21. Geburtstag feiert, möchten wir herzlich gratulieren. Vom letzten Geburtstagsgeschenk bis heute blicken wir auf ein Jahr zurück, in dem wir mit verschiedenen Linux Communities, wie der Linux Kernel Driver Community, intensiv zusammengearbeitet haben. Wir können sagen: Im Zeitalter der Cloud gehen Linux und Microsoft gemeinsam, Hand in Hand.

Des Pinguins neues Zuhause in der Microsoft Cloud

Das Potenzial der Cloud lässt sich jedoch nur durch offene Schnittstellen, interoperable Lösungen und die Zusammenarbeit mit Open Source Communities und Entwicklern entfalten. In einer Welt heterogener IT Landschaften müssen sich Open und Closed Source sinnvoll ergänzen. Wir haben diese Botschaft verinnerlicht und unser Geschenk bereits im Frühjahr mit dem Spring Announcement von Windows Azure überreicht. 

Microsoft hat sein Cloud-Angebot, das bisher nur Platform-as-a-Service war, auf Infrastructure-as-a-Service erweitert. Kunden und Partner profitieren so von hybriden Anwendungen, mit denen sich einfach On-Premise sowie cloud-basierte Anwendungen kombinieren und nutzen lassen. Unternehmen und Verwaltungen entscheiden selbst, wie sie ihre Daten und Anwendungen über verschiedene Rechenzentren hinweg in die Cloud umziehen und dort betreiben. Heterogene Architekturen aus beiden Welten lassen sich jetzt mixen, weil sie von Windows Azure Virtual Machines und Windows Azure Virtual Network unterstützt werden. Sie schließen auch Linux Server und aktualisierte Entwickler-Bibliotheken für .NET, Java, PHP und Node.js ein. So erhält der Pinguin auch ein Zuhause in unserer Cloud.

Ein neues Zuhause für LAMP in der Azure Cloud

Wie hiesige Unternehmen die neue Flexibilität und Freiheit in der Cloud für sich bereits nutzen, zeigt uns aktuell die SYZYGY Deutschland GmbH, Teil der gleichnamigen, internationalen Agenturgruppe für digitale Kommunikation. Für ihre Kunden entwickelt, gestaltet und betreibt sie Internet-Anwendungen und Plattformen auf Windows- und auf Linux-Basis.

„Windows Azure ist für uns dabei die Basistechnologie, die es uns als hochflexible Lösung erlaubt, Microsites und Webspecials schnell an- und nach Abschluss der Kampagne auch einfach wieder abzuschalten“, sagt Jan Bach, Geschäftsführer der SYZYGY Deutschland GmbH. „Als Infrastructure-as-a-Service ermöglicht Windows Azure uns, unseren gesamten LAMP Stack auf Basis von Linux in einer hybriden Cloud zu betreiben und unsere eigenen Managementlösungen für Verwaltung und Monitoring komplexer Unternehmenswebseiten einzubinden“, so Bach weiter.

Schaut auch die deutsche Open Source Community im neuen Wolkenheim vorbei?

Was für die SYZYGY Deutschland GmbH gilt, gilt natürlich auch für die Open Source Community. Wie sich beispielsweise virtuelle Linux-Maschinen auf Windows Azure realiseren und anpassen lassen, lässt sich bereits im Beta Status des Azure Releases erproben. Einen Vorgeschmack darauf gibt dieses Video für Entwickler.

Entwaffnend offen!

Für Herausforderungen und den Einsatz moderner Technologien in der Cloud haben wir gelernt, nicht mehr nur offen zu denken, sondern auch offen zu handeln. Das Cloud Zeitalter zeigt uns: Allein war gestern, gemeinsam ist heute! Ein Mix verschiedener Dienste und Anwendungen wird erst durch seine nahtlose Integration zukunftsfähig. Darum setzen wir auf eine offene und interoperable Cloud. Darum pflegen wir, wie auf dem LinuxTag 2012 in Berlin, den direkten Kontakt zur Open Source Community und gehen wir mit Linux Hand in Hand in der Azure Cloud.

Posted by Andreas Urban
Leiter Open Source Strategie bei Microsoft Deutschland

Comments
  • Öhm kann man zu Win XP oder Win 7 eine Partition mit Windows 3.0 bzw 3.11 einrichten ?

    Der Grund sind "Uralte " Programme die unter 3.0 erstellt wurden und in Quick Basic geschrieben sind

  • Karl Napp: DOSBox

  • @Karl Napp: Frag sowas doch wo anders, das hat absolut nichts mit dem obigen Blogpost zu tun.

    Aber ne virtuelle Maschine, auf dem du die alten Systeme laufen lässt, wäre mit VirtualBox oder vmWare Player machbar.

    Alternativ könntest du die QBasic-Programme evtl. mit Dosbox ausführen.

    Zum Post:

    Wird Zeit, dass Microsoft sich mehr öffnet. Ich selbst bin Poweruser beider Systeme und merke immer wieder, wie Linux auf Windows Rücksicht nimmt, aber nicht andersrum...

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