Wie schon voraus gehende Beiträge zum Thema NUI (Natural User Interface) gezeigt haben, ermöglicht Gestensteuerung eine ganz neue Art der Interaktion mit Computern – und zahlreiche neue Einsatzgebiete. So können die Mechanismen, die bei der Sprach- und Bewegungserkennung zum Einsatz kommen, auch Medizinern bei der Diagnose helfen. Während der Feierlichkeiten zu 20 Jahren Microsoft Research in Cambridge stellten die Forscher Projekte zur Asthma-Behandlung und zur Erkennung und Klassifizierung von 3D-Körper-Scans von Patienten vor. Unter dem Projektnamen InnerEye zeigte Forscher Antonio Criminisi eine Software, die auf 3D-Aufnahmen von Computer-Tomographen nicht nur automatisch alle Organe erkennt und in einer Datenbank katalogisiert, sondern die Aufnahmen auch vergleicht und krankhafte Veränderungen aufzeigen kann. So werden Ärzte mit InnerEye mit der Unterstützung von Cloud-Datenbanken beispielweise Aufnahmen ihrer Patienten mit Tausenden anderen vergleichen und Behandlungskonzepte mit bereits erprobten Methoden abstimmen können. Auch Neurologen könnten davon profitieren, wenn InnerEye ihnen beim Aufspüren von Hirntumoren hilft. Der Vortrag von Antonio Criminisi ist hier http://www.studiosevent.com/newscenter/?id=MSR20_UK_MIR verfügbar. Informationen zu 20 Jahren Microsoft Research und weiteren Projekte finden Sie hier: http://research.microsoft.com/en-us/um/redmond/events/20anniversary/ 

Posted by Barbara Steiger
Communications Manager
Entwicklungssoftware & Innovation