"Arbeitsplatz der Zukunft“ klingt nach Science Fiction, aber dahinter stecken Entwicklungen und Trends, die wir jetzt schon beobachten können. Immer mehr Menschen arbeiten von zuhause oder unterwegs aus und wollen ihre Kommunikationsmedien sowohl privat als auch beruflich flexibel nutzen. Die Grenzen zwischen Privat- und Arbeitsleben verschwimmen zusehends. Wir nennen diese Entwicklung „Consumerization of IT“. Das heißt, Arbeitsplätze der Zukunft müssen für den optimalen, individuell definierten Informationszugriff ausgestattet sein, zentral gesteuert und global verknüpft, hoch flexibel mit unterschiedlichen Endgeräten ausgestattet, ohne dass Sicherheit und Datenschutz darunter leiden. Unternehmen, die sich auf diese Entwicklung einlassen und ihren Mitarbeitern, Partnern und Lieferanten zum Beispiel durch Collaboration-Lösungen ermöglichen, jederzeit und von jedem Ort aus auf die Unternehmensdaten zuzugreifen, profitieren von Effizienzgewinnen, schnelleren Entscheidungswegen und kreativeren Ergebnissen. Die zunehmende Bedeutung flexibler Arbeitsformen belegt auch eine aktuelle Umfrage, die Microsoft gemeinsam mit dem Netzwerk Hamburg@work durchgeführt hat. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass sich 19 von 20 Unternehmen bereits mit diesen Trends beschäftigen – nicht zuletzt, um als attraktiver Arbeitgeber erfolgreich junge Talente zu gewinnen.

IT-Anbieter müssen flexible Lösungen anbieten
Verantwortliche CIOs stehen vor der Herausforderung, die Wünsche ihrer Mitarbeiter und die Wirklichkeit in ihrem Unternehmen so zusammenzubringen, dass am Ende beide Seiten davon profitieren. Dabei müssen sie Themen wie Datensicherheit, Compliance und Endgerätemanagement berücksichtigen. Für uns als IT-Anbieter heißt das, wir müssen unseren Kunden flexible und individuelle Lösungen und auch Mischformen anbieten, anstatt sie vor eine „Entweder-oder“-Wahl zu stellen. Denn: „den“ Arbeitsplatz, der für alle passt, wird es auch in Zukunft nicht geben. Microsoft ist hier Vorreiter, da wir den Arbeitsplatz der Zukunft selbst schon in unserem Unternehmen installiert und als Arbeitgeber sowie mit unseren Mitarbeitern bereits Erfahrungen im Umgang mit neuen, mobilen Arbeitsformen gesammelt haben. Diese Erfahrungen geben wir an unsere Kunden weiter und eröffnen ihnen unterschiedliche Wege in diese neuen Arbeitswelten. Oft geht es bei dieser Lösung dann gar nicht unbedingt um die Installation eines „Thin Client“, sondern um eine intelligente Antwort darauf, wie man unterschiedlichen Endgeräten einen sicheren Zugang auf Unternehmens-IT-Ressourcen ermöglicht. Der Arbeitsplatz der Zukunft wird allerdings nur dann zum Erfolgsmodell für Unternehmen, wenn ihre Unternehmenskultur diese neuen Arbeitsformen stützt und sie ihre Mitarbeiter künftig nicht mehr über Anwesenheit sondern über Ziele steuern.

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Thomas Schröder, Geschäftsführer Großkunden und Partner Microsoft Deutschland