nach dem jüngst veröffentlichten Microsoft Security Intelligence Report (SIR v11) sind weltweit Social Malware Angriffe mit 45 Prozent die häufigste Verbreitungsform schädlicher Software. Diese Attacken zielen auf alltägliche Aktionen im Web, wie Downloads oder die Nutzung sozialer Netzwerke, ab. Gefährliche Lücken sind veraltete Software-Versionen – allen voran der Browser. Weltweit laufen noch auf 340 Millionen PCs nicht aktualisierte Browserversionen, wie der Internet Explorer 6 und 7, Firefox 3.6 oder Chrome 12 und älter. Besonders Phishing-Attacken sind weit verbreitet und alte Browser-Versionen bieten hier eine ideale Angriffsfläche. Im ersten Quartal 2011 lag die Rate der durch Adware infizierten Computer in Deutschland bei 51,8 Prozent. Weltweit liegt Deutschland bei der Quote nachgewiesener Malware-Infektionen auf PCs im Ländervergleich auf Platz 6.

Dabei schützen aktuellste Browserversionen genau vor diesen neuen Angriffsformen im Netz. Der Internet Explorer 9 wehrt dank Smartscreenfilter und Application Reputation zuverlässig 99 Prozent der Social Malware Angriffen ab und schützt so vor gefährlichen Downloads oder gefälschten Links, über die persönliche Daten gefiltert werden.  „Die Zeiten der Angriffe im Netz haben sich gewandelt. Der Nutzer und seine Web-Aktivitäten stehen nun im Fokus von Cyberkriminalität“, erklärt Frank Maenz, Produktmanager Internet Explorer bei Microsoft Deutschland die Ergebnisse. „Die erschreckenden Zahlen zeigen noch einmal mehr, welchen Gefahren sich Nutzer veralteter Browser aussetzen und wie wichtig es ist, stets Updates durchzuführen.“

Ein Test, ob der eigene Browser noch alle Sicherheitsstandards erfüllt, kann auf der kürzlich veröffentlichten Serviceseite www.yourbrowsermatters.org in wenigen Sekunden durchgeführt werden.

Den vollständigen Bericht des Microsoft Security Intelligence Report können Sie hier herunterladen: http://www.microsoft.com/sir

Posted by  
Irene Nadler, Communication Manager Consumer