Die Vorab-Widerspruchsfrist für Microsofts neuen Online-Panoramadienst Bing Maps StreetSide ist am 30. September abgelaufen. Vom Vorab-Widerspruchsrecht wurde in Deutschland 80818 mal Gebrauch gemacht.

„Im Vergleich mit anderen Services ist die Akzeptanz für unseren Dienst groß“, so Dr. Dorothee Ritz, General Manager Advertising & Online von Microsoft Deutschland. „Das liegt zum einen an der gewachsenen Wertschätzung für Geo-Datendienste an sich, zum anderen aber sehen die Verbraucher einen realen Nutzwert für sich selbst. StreetSide kann nicht nur wertvolle touristische Erlebnisse vermitteln,  sondern auch Grundlage für die lebensrettende Einsatzplanung von Feuerwehr-, Notarzt- oder THW-Fahrzeugen sein. Und dann hat ja jeder Anwender noch die Möglichkeit, zu widersprechen, wenn der Dienst live geht. Dafür gibt es dann keine Fristen und man trifft eine informierte Entscheidung.“

Der nächste Schritt ist nun die Überprüfung und Bearbeitung aller Anträge und deren Implementierung in der zu veröffentlichenden Bilderdatenbank.

Seit Mai fährt Microsoft mit entsprechend ausgerüsteten Autos durch die Straßen in Deutschland und fotografiert Straßenansichten für seinen Dienst. Microsoft arbeitet dabei mit Navteq, dem weltweit führenden Anbieter digitaler Karten,Verkehrs- und Standortdaten, zusammen. Der Nutzer kann bei StreetSide virtuelle Fahrten durch die Straßen unternehmen. Kultur- und Gaststätten, Cafés oder Restaurants können mit zusätzlichen Informationen den Geodatendienst als Kundenservice nutzen.

Der Zeitplan, wann und wo die nächsten Städte fotografiert werden,  kann unter der Adresse http://www.microsoft.com/maps/de-DE/streetside-schedule.aspx eingesehen werden.

Posted by Thomas Baumgärtner
Communications Manager Security, Green IT