Microsoft wird am kommenden Dienstag im Rahmen des monatlichen Update-Zyklus vier Sicherheitsbulletins veröffentlichen, von denen eines als „kritisch“ bewertet wird. Die übrigen Bulletins werden als „wichtig“ eingestuft. Betroffen sind Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2003, Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2 sowie Microsoft Visio 2003.

Die Sicherheitslücken in Windows Vista und Windows 7 lassen bei einem erfolgreichen Angriff eine Remote Code Execution (RCE) zu. Somit sind es diese Systeme, auf die die Einstufung „kritisch“ zutrifft. Das Update für Visio 2003 schließt zwar ebenfalls eine RCE-fähige Lücke. Dennoch wird das Bulletin aufgrund des niedrigeren Risikos als „wichtig“ eingestuft.

Im Fall von Windows Server 2008 und Server 2008 R2 spielt es keine Rolle, ob das System mit der Option Server Core oder in der Vollversion installiert wurde. Beide Varianten sind betroffen. Bei allen Serverbetriebssystemen sind sämtliche CPU-Varianten (32bit, 64bit und Intel Itanium) betroffen.

Alle Details zu den Updates gibt es am kommenden Dienstag, dem 12. Juli. Die US-Kollegen beantworten in einem Webcast am 13. Juli um 20.00 Uhr deutscher Zeit alle wichtigen Fragen zu den Juli-Updates. Die Registrierung für den Webcast findet sich hier.