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Vorsicht: Gefälschte Office Professional Product Key Cards

Vorsicht: Gefälschte Office Professional Product Key Cards

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Testkäufe in Deutschland haben ergeben, dass derzeit eine Vielzahl gefälschter "Microsoft Office Professional Product Key Cards" mit Lenovo-Branding auf dem Markt sind. Diese wurden weder von Lenovo noch von Microsoft hergestellt. Lenovo und Microsoft gehen konsequent gegen den Vertrieb derartiger Fälschungen vor. Microsoft empfiehlt daher, Original Office-Produkte ausschließlich über vertrauenswürdige Kanäle, wie beispielsweise über die Distribution, zu beziehen.

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Ihre Rebecca Schickel

Comments
  • wie sieht es mit diesem Angebot aus (siehe Link). Handetl es sich hierbei auch um gefälschte Lizenzen? Was passiert, wenn man eine solche gefälschte Software gekauft hat?

    http://www.cinoga.com/MS-Office-2013-Professional.html?gclid=CIL2qNnUjL0CFekBwwodMCIA-A

  • Dass gefälschte PKCs auf dem Markt sind, ist ja eigentlich schon länger nichts Neues.
    Aber woran erkenne ich denn nun, dass es sich um gefälschte Ware handelt?
    Der Key lässt sich ja i.d.R. normal oder zumindest telefonisch aktivieren...

  • Welcher Distributor liefert denn z.Z. noch Einzelizenzen von Office 2010 ?

  • An DeGlaKo:

    Anhand des Angebots lässt sich keine rechtsverbindliche Aussage, ob es sich um ein Original Produkt oder eine Fälschung bzw. Manipulation handelt, treffen. Kunden, die Zweifel haben, ob ein Produkt echt ist oder gefälscht, können die erworbenen Produkte an den Microsoft Produktidentifikationsservice (kurz: PID-Service) senden, um sie auf ihre Echtheit hin überprüfen zu lassen.
    Alle Details zu diesem Service finden Sie hier: http://www.microsoft.com/de-de/software/pidservice.aspx
    Wenn sich herausstellt, dass es sich um eine Fälschung handelt, bekommen Sie eine schriftliche Bestätigung von Microsoft, das gefälschte Produkt verbleibt bei Microsoft. Sie als Käufer haben die Möglichkeit, gegen den Lieferanten vorzugehen.
    Ich hoffe, wir konnten Ihnen damit weiterhelfen!

    Mit freundlichen Grüßen
    Rebecca Schickel

  • An Dirk Schmid:

    Sehr geehrter Herr Schmid,

    Microsoft hat im Juli 2013 hierzu folgende Informationen veröffentlicht: "Neue Serie von gefälschter Software: Microsoft Office Home and Business 2010 Product Key Cards (PKC) betroffen"

    Merkmale, die von außen erkennbar sind, ohne die PKC von der Folie befreien zu müssen:
    - Auf der Rückseite sind im grauen Textfeld unter „VERGLEICH DER KAUFOPTIONEN“ bei „Datenträger enthalten“ die Umlautpunkte über dem „a“ verrutscht und kaum noch erkennbar. Das „ä“ sieht daher eher wie ein „a“ aus.
    - Die COA Nummer ist im falschen Format aufgedruckt. Es fehlen die Bindestriche.

    Weitere Merkmale:
    - Bei dem Produkt Key Label ist der Sicherheitsstreifen kaum bzw. nicht oder nur schwer erkennbar.
    - Auf dem Produkt Key Label befinden sich mehrere Druckfehler, z.B. „Labeie“ anstatt Label.

    Microsoft empfiehlt Händlern und Kunden verdächtige Produkte an den Microsoft PID-Service (Produktidentifikationsservice) einzusenden. Händler und Kunden können die gefälschten Office-Pakete oftmals schon anhand von bestimmten Fälschungsmerkmalen erkennen, die sich auf der Umverpackung befinden. So weisen die aufgedruckten Texte Rechtschreib- oder oft Druckfehler auf. In Zweifelsfällen rät Microsoft Händlern und Kunden, sich an den Microsoft PID-Service zu wenden, bevor sie die Ware in Umlauf bringen bzw. sich nicht sicher sind, ob sie ein gefälschtes Produkt gekauft haben. Händler und Kunden können sich bei Fragen an den PID-Service wenden: http://www.microsoft.com/germany/piraterie/pidservice.mspx Mehr Infos zu PKC unter: http://office.microsoft.com/de-de/buy/verwenden-der-product-key-karte-FX101853163.aspx

    Ich hoffe, wir konnten Ihnen damit weiterhelfen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Rebecca Schickel

  • An Frank Jürgensen:

    Sehr geehrter Herr Jürgensen,

    auch nach Rücksprache mit unserem Kundenservice kann ich Ihnen diese Frage leider nicht beantworten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Rebecca Schickel

  • Gehören die Karten auch dazu ?

    http://www.restposten.de/article-12916195.html

  • Wir bekommen lediglich (10 Stk. in eingeschweißter Folie) die PKC's, daher kann ich oben genannte Fälschungsmerkmale nicht anwenden. Jedoch sehen Sie genauso aus, wie hier auf dieser Site oben dargestellt. Gibt es überhaupt im Distributionsnetz offizielle gelabelte "Lenovo"-Lizenzen für Office 2010 ?

  • Ebenso sind gefaelschte Retail PCK im Umlauf. Ich habe selbst ein paar Testkaeufe durchgefuehrt: http://www.heidoc.net/joomla/technology-science/microsoft/77-fake-oder-f%C3%A4lschung-das-experiment
    Die Antwort vom PID steht zwar noch aus, aber dass ein versiegeltes Produkt bereits aktiviert war, ist eigentlich Beweis genug...

  • Journalismus .... Jungs, befragt den Lenovo online Chat (egal ob Deutschland oder USA), dieser wird euch bestätigen, dass diese Karten sehr wohl produziert worden sind!

    Die einzigen die behaupten, dass diese Karten nie produziert worden sind, ist FPS (Rechtsanwaltskanzlei für Microsoft). Unter falschen Tatsachen und Behauptungen versuchen diese den OEM Lizenzhandel stark einzudämmen.

    Würde ich wahrscheinlich auch machen, wenn mir jemand ein großes Stück Kuchen wegnimmt.

    Selbstverständlich sind viele Fälschungen auf dem Markt, die Aussage jedoch, die Karten seien NIE produziert worden, ist grundsätzlich falsch!

    Nichts desto trotz gilt, Augen auf beim Softwarekauf.

  • Tja, man kann also eine Lizenz prüfen lassen. Ist es eine Fälschung, behält MS einen (evtl. funktionierenden) Key und der Käufer ist der Gelackmeierte. Ergo: Wenn der Key funktioniert - die Füsse stillhalten.

  • zur Frage von Herrn Jürgensen: die Firma 2ndsoft aus Aachen hat die offiziellen PKC noch im Lieferprogramm. Interessant wäre noch die Frage ob es denn diese Office 2010 in dieser Form überhaupt als Originalprodukt gibt. Da habe ich widersprüchliche Aussagen vom Microsoft PID und Anwaltsschreiben von Lenovo Deutschland erhalten.

  • von wegen "Leave a Comment" habs 2x versucht - funktioniert nichts - da ja typisch.

  • Sehr geehrte/r A. Wittmann,
    bitte entschuldigen Sie, dass Ihr Kommentar nicht sofort veröffentlicht wurde.
    Mit freundlichen Grüßen
    Rebecca Schickel

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