20120309_Intel, Ultrabook-Tüte (Klein) Ultrabooks, die neuen, schicken, flachen Notebooks mit langer Akkulaufzeit, zählen zu den Besuchermagneten auf der CeBIT 2012. Gleich mehrere Hersteller machen mit den schicken, leichten und durchaus leistungsstarken Rechnern auf sich aufmerksam – am meisten Intel: Der Chipkonzern verteilt auf der CeBIT die wahrscheinlich größten Tüten an Besucher.

Bei der Festlegung der Spezifikationen für Ultrabooks zeigt sich der Konzern nicht so großzügig: Notebooks dürfen sich nur dann Ultrabooks nennen, wenn sie bei einer Bildschirmdiagonale bis 13,3 Zoll nicht dicker als 18 Millimeter sind; Geräte von 14 Zoll und größer dürfen bis zu 21 Millimeter dünn sein. Der Akku muss mindestens fünf Stunden Arbeiten ermöglichen; und um den PC aus dem Schlafzustand zu wecken, dürfen nicht mehr als sieben Sekunden vergehen.

Hersteller wie Acer, Asus, Dell, Hewlett Packard, Lenovo, Toshiba und Samsung präsentieren auf der CeBIT ihre Ultrabooks. Sie werden nicht nur als Lifestyle-Produkte platziert, sondern auch als starke Arbeitsmaschinen für den mobilen Mitarbeiter. Bei der Art und Weise, wie die verschiedenen Ultrabook-Hersteller Business-Anforderungen erfüllen – oder auch nicht –, unterscheiden sich die Geräte stärker, als die engen Vorgaben von Intel vermuten lassen. So zählt das Ultrabook von Toshiba zu den wenigen, die noch über einen normalen Netzwerkanschluss verfügen. Die meisten anderen werden ausschließlich drahtlos in ein Netzwerk eingebunden – WLAN ist für Ultrabooks eine Selbstverständlichkeit. Docking-Station, über die ein Ultrabook einfach mit Strom, ex20120309_Fujitsu, Ultrabook-Modell (Klein)ternem Bildschirm, externer Tastatur plus Maus und Netzwerk sowie weiteren USB-Anschlüssen verbunden wird, gibt es so nicht – die Geräte sind wohl zu flach oder insgesamt zu klein für einen entsprechenden Anschluss. Allerdings lassen sich Portreplikatoren beispielsweise per USB-Stecker Verbindungen zu vielen anderen Geräten ganz leicht herstellen. Dabei muss man jedoch noch auf die Ladefunktion verzichten; ein Netzteil zum Laden muss noch zusätzlich eingesteckt werden. Und Unternehmen, die besonderen Wert auf Verwaltungsfunktionen des Computers, etwa vPro von Intel, wert legen, können nur Ultrabook-ähnliche Computer kaufen – wegen der Zusatzfunktionen starten solche Rechner langsamer und dürfen sich deshalb nicht Ultrabook nennen.

Ein Ultrabook der besonderen Art zeigt Fujitsu auf der CeBIT: Der japanische Konzern mit starkem Standort in Deutschland präsentiert in Hannover seine Vorstellung eines Ultrabooks – aus Holz. Bislang zeigt er nur ein Modell. Im Sommer will mit einem echten Ultrabook auf den Markt kommen. Weitere sind in diesem Jahr zu erwarten. Insbesondere werden Ultrabooks mit Touchscreen kommen. Intel stellte auf der CeBIT einen Prototypen vor. Solche Geräte würden die Touchfunktionen von Windows 8 optimal unterstützen.