20120304_CeBIT-Preview, Audi A3-Cockpit (Klein) In diesem Jahr ist die Automobilindustrie noch stärker auf der CeBIT vertreten als im vergangenen Jahr. War es 2011 vor allem Ford-CEO Alan Mulally, der mit seinem Besuch auf der weltgrößten IT-Messe die Aufmerksamkeit auf die Automobilindustrie lenkte, sind es in diese Jahr vor allem die deutschen Autohersteller Audi und Daimler. Audi etwa nutzt die CeBIT, um zeitgleich zur Weltpremiere auf dem Autosalon in Genf den neuen Audi A3 vorzustellen. Der Ingolstädter Autohersteller, der mit “Vorsprung durch Technik” für sich wirbt, zeigt in Hannover, was moderne IT auch schon in einem Mittelklassewagen ermöglicht. Nicht nur Navigation und Internet, auch Fotos von Straßenansichten werden auf dem Multimedia-Display des Autos angezeigt. Gerade bei der Bedienung der vielfältigen Funktionen suchen die Automobilhersteller nach dem besten Weg, wie der Autofahrer derartige Systeme einfach bedienen kann, ohne seine Aufmerksamkeit vom Straßenverkehr wegzunehmen. Touchtechnik, aber auch Stellräder mit Auswahlfunktion scheinen sich dabei durchzusetzen.

20120308_CeBIT, Audi   Daimler (Klein) Daimler zeigt auf der CeBIT 2012 auch, wie weit die IT in allen Bereichen des Unternehmens vorgedrungen ist. So informiert die Marke mit dem Stern nicht nur über das Projekt “next workplace”, bei dem 190.000 PC-Arbeitsplätze den neuen Anforderungen von Arbeit, Unternehmen und Arbeitnehmern angepasst werden – dazu gehört beispielsweise auch die Umstellung von Lotus Notes auf Microsoft Outlook. Vielmehr erläutern die Stuttgarter auch, wie sich Mobilität durch die IT auch verändern, beispielsweise durch die intelligente gemeinsame Nutzung von Autos wie bei car2go.

“Das Auto wird nicht nur elektrischer und asiatischer – es wird auch digitaler.” Diese Aussage von Daimler-Chef Dieter Zetsche vom Herbst vergangenen Jahres führt der Konzern vor – inklusive der Bedeutung, die die IT auch in der Organisation des Konzerns hat.