In unserer Monatsumfrage vom Juni wollten wir von Ihnen wissen, wie Sie über die Euro-Krise denken. Und wir sehen jetzt: Die Frage „Sollten wir finanzschwache Euro-Staaten fallen lassen?“ teilt nicht nur die Politik in zwei Lager.

Das Pro-Rauswurf-Lager – 42 Prozent unserer Umfrageteilnehmer – ist für einen wesentlich drastischeren Kurs, als ihn die Politik gerade fährt: 16 Prozent davon meinen, dass die finanzschwachen Staaten „eh nicht mithalten können“. Ganze 84 Prozent der Fallenlassen-Seite sehen die Schuld zudem bei den schwachen Ländern selbst.

Gegen einen Rauswurf der Krisenländer sind etwas mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer. Die EU sei mehr als ein Zweckbündnis, meinen drei Viertel der Rauswurf-Gegner. Die anderen sehen bei solch einem Schritt Deutschland im Zentrum der Gefahr, da wir ihrer Meinung nach am meisten vom Euro profitieren. Eine offene Antwort bringt die Meinungen der Contra-Seite auf den Punkt: „Nein, wir profitieren am meisten, und Europa ist ein Wertebündnis und kein Verein, aus dem man Leute so einfach rauswirft.“

Beste Grüße

Ihre Rebecca Schickel