Microsoft für kleine und mittelständische Unternehmen

Themen rund um den Einsatz von IT in kleinen und mittelständischen Unternehmen

June, 2011

Beiträge
  • Das erste Video von Windows 8 – heiß erwartet. Hier ist es!

    Microsoft stellt auf der D9 Conference in Rancho Palos Verdes, Kalifornien, offiziell sein neues „Windows 8“ vor. In Anführungszeichen, weil es noch ein Codename ist.

    „Windows 8“ ist zwar der Nachfolger von Windows 7, aber doch ganz anders. Bestehende Konzepte wurden erst mal ausgeblendet und alles von Grund auf neu entwickelt. So erinnert die Benutzeroberfläche stark an die des Windows Phone 7: Wie ein Mosaik sind Kacheln auf dem Startbildschirm angeordnet, die mittels HTML5 einfach personalisierbar sind. Der Desktop kann damit nach eigenen Vorstellungen angepasst werden. Seitenleisten, so wie wir sie bisher kennen, soll es keine mehr geben, sie werden einfach von den Rändern reingezogen. Zwischen den laufenden Anwendungen wird über den linken Rand gewechselt und das klassische Windows-Menü gibt‘s auf der rechten Seite. Programme können auch gleichzeitig nebeneinander laufen.

    Das Ganze klingt sehr nach Ziehen und Wischen mit dem Finger auf dem Bildschirm. Das soll und kann es auch sein, aber es wird auch auf einem herkömmlichen PC mit externem Monitor ohne Touch-Funktion funktionieren. Vielleicht wird es sogar zwei Versionen geben, eine mit und eine ohne Touch-Funktion.

    Wie das neue Windows wirklich heißen soll und wann es genau erscheint, ist noch nicht klar, aber im September wird es auf der Entwicklerkonferenz „BUILD“ neue Details und vielleicht auch ein paar Überraschungen geben. Wir sind gespannt und werden berichten!

    Sehen Sie jetzt aber selbst – leider nur auf Englisch – wie Windows-Chef Steven Sinofsky das neue Windows vorstellt:

     

    Bis zum endgültigen Erscheinen von Windows 8 wird es noch einige Zeit dauern, doch Windows 7 bietet uns ja auch jetzt schon alles, was wir – zumindest heutzutage – brauchen. Windows 7 im KMU Portal

     

    Ich wünsche Ihnen weiterhin gutes Arbeiten!

    Ihre Rebecca Schickel

  • Warnung vor gefälschten Packstation-Mails

    Seit einiger Zeit versuchen Hacker mit Spam-Mails, die angeblich von DHL stammen, Kundendaten auszuspionieren. Die täuschend echt aussehenden und mittlerweile auch (fast) fehlerfreien Emails fordern den Empfänger dazu auf, entweder telefonisch oder auf einer verlinkten Website seine Kundendaten einzugeben und sich damit dauerhaft zu registrieren. Es werden Kunden angesprochen, die ihren Account bei der Packstation schon seit Längerem nicht mehr genutzt haben, was bei vielen Empfängern der Phishing-Mail ja durchaus der Fall sein kann. Die angegebene Website sieht einer echten DHL-Website zum Verwechseln ähnlich, jedoch fehlt die SSL-Verschlüsselung.

    Geben Sie dort auf keinen Fall Ihre Zugangsdaten ein. Die Hacker hoffen nämlich darauf, dass Sie diese Daten nicht nur dort verwenden, sondern auch bei anderen Diensten ─ und dann haben die Kriminellen leichtes Spiel. Sollten Sie Ihr Passwort schon eingegeben haben, dann ändern Sie es unverzüglich auf der echten DHL-Seite.

    Augen auf beim Surfen – das Internet ist ein Haifischbecken!

    Beste Grüße
    Ihre Rebecca Schickel

  • Innovationsgutscheine für den Mittelstand

    Seit Mitte 2010 vergibt die Bundesregierung sogenannte Innovationsgutscheine an kleine und mittlere Unternehmen. Mit den Gutscheinen können Sie externe Beratungsleistungen in Anspruch nehmen, die Ihnen helfen sollen, Ihre Ideen und Entwicklungsansätze in die Tat umzusetzen. Die Regierung trägt die eine Hälfe der Kosten, Sie die andere. Das Beratungsunternehmen muss allerdings autorisiert sein. Zur schnelleren Orientierung wurde eine Liste mit autorisierten Beratern zusammengestellt.

    Um sich für einen Gutschein zu bewerben, muss Ihr Unternehmen lediglich seinen Standort in Deutschland haben, es dürfen nicht mehr als 50 Mitarbeiter beschäftigt sein und ein Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von 10 Millionen Euro nicht überstiegen werden.

    „So bringen wir kleine Unternehmen in die Erfolgsspur und machen sie für größere Forschungs- und Entwicklungsvorhaben bereit (…).“ (Rainer Brüderle, ehemaliger Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, beim 17. Innovationstag Mittelstand im Juni 2010)

    Weitere Informationen erhalten Sie unter www.inno-beratung.de.

    Viel Erfolg bei Ihren Unternehmungen wünscht Ihnen

    Rebecca Schickel

  • Die Cloud ist umweltschonend!

    Eine von Microsoft in Auftrag gegebene Studie hat herausgefunden, dass Cloud Computing nicht nur vom Namen her ins Zeitalter der Öko-Bewegung passt: Das Arbeiten mit Anwendungen, die in die Cloud verlegt und damit auf gemeinsamer Basis genutzt werden, verringert den Energieverbrauch und CO2-Ausstoß um mindestens ein Drittel. Bei kleinen und mittleren Unternehmen ist die Einsparung sogar noch größer.

    UNO Rechenzentrum NairobiDie Unternehmensberatung Accenture und die Beratungsgesellschaft WSP Environment & Energy haben die CO2-Bilanz von Nutzern beim Arbeiten mit Exchange, SharePoint und Dynamics gemessen: einmal mit den lokal gespeicherten Programmen und einmal mit den Cloud-Anwendungen. Das Ergebnis war deutlich – vor allem für kleine Unternehmen, die in der Cloud bis zu 90 % CO2-Ausstoß einsparen konnten. Mittlere Unternehmen kamen auf 30-60 % und große immerhin auf 30 %.

    Individuelle Energiebilanz der jeweiligen Unternehmen schön und gut! Doch wie steht es um den Stromverbrauch der Server, auf denen die Cloud-Angebote laufen? Einfach so in der Luft schweben die ja auch nicht. Leider nicht. Um die Services jederzeit verlässlich anbieten zu können, sind sogar Rechenzentren von der Größe mehrerer Fußballfelder nötig, und das frisst Strom. Doch Microsoft ist kein Neuling auf diesem Gebiet. Schon seit vielen Jahren versorgen komplexe Rechenzentren Online-Dienste wie Hotmail oder Bing. Und ständig sind Fachleute damit beschäftigt, deren Energieeffizienz zu verbessern.

    Ein großer Schritt in diese Richtung ist auch schon getan. Microsoft hat vor knapp zwei Jahren in Dublin und Chicago Rechner in Containern ans Netz angeschlossen. Das Prinzip ist einfach, aber genial: Die Rechenzentren sind nicht in aufwändigen Gebäudekomplexen untergebracht, sondern in vielen kleinen Containern, die wie Mini-Zentren funktionieren und einsetzbar sind. Man nennt das „Modularisierung von Rechenzentren“. So können bereits bestehende Rechenzentren mit den Containern beliebig erweitert werden, oder es wird – je nach Bedarf – einfach ein neues „Containerdorf“ aufgebaut. Der große Pluspunkt: Ein Container kann bis zu 2.500 Server enthalten und braucht dafür nur drei Kabel, für Netzwerk, Strom und Kühlung, ansonsten ist er von jeglicher außenstehender Infrastruktur unabhängig. Die Container können somit flexibel eingesetzt und jederzeit ein- und wieder ausgeschalten werden. Das spart Strom und schont die Umwelt.

    Wie das Ganze in der Praxis aussieht, zeigt das Video „Microsoft Rechenzentren der 4. Generation“ (engl.)

    „Die Vorteile des Cloud Computing liegen auf der Hand: Höhere Produktivität, weniger Kosten und weniger Verwaltungsaufwand für Produkte sind mittlerweile die Hauptanliegen von Unternehmen, die die Cloud-Dienste von Microsoft schätzen“, so Rob Bernard, Chief Environmental Strategist bei Microsoft. Kommt jetzt auch noch die verbesserte Energiebilanz hinzu, kann mit der Cloud wirklich vom Beginn eines neuen IT-Zeitalters gesprochen werden. Und das in Zeiten von Fukushima und deutschem Atomausstieg – perfekt!

    Microsoft ist mit seiner Cloud-Anwendung Office 365 voll dabei. Damit lassen sich die Office-Programme in etwas reduzierter Form von jedem Rechner aus online nutzen. Testen Sie gleich die kostenlose Office 365 Beta-Version.

    Cloud Services im KMU-Portal

    Download der Studie “Cloud Computing und Nachhaltigkeit“ (engl.)

    Viel Spaß beim Ausprobieren und Strom sparen wünscht Ihnen

    Rebecca Schickel

  • Office 365 offiziell gelauncht

    imageMicrosoft CEO Steve Ballmer hat heute von 16 bis 17 Uhr (unserer Zeit) via Webcast bei einer Pressekonferenz in New York neueste Details zu Office 365 bekannt gegeben.

    Office 365 ist die nächste Generation im Bereich Online Services von Microsoft: Sie haben von jedem Ort und fast jedem Gerät aus Zugang zu Ihren E-Mails, Dokumenten, Kontakten und Terminen. Damit wird die Kommunikation und Online-Zusammenarbeit in Ihrem Unternehmen auf ein neues Level gebracht. Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen interessant: Lizenzen werden pro Nutzer und Monat angeboten. Sie bleiben also flexibel und immer auf dem neuesten Stand. 70% der Betatester von Office 365 kamen aus KMUs und Steve Ballmer hat ein paar Geschichten aus der Betaphase erzählt.

    Kirk Königsbauer hat zudem sehr eindrucksvoll demonstriert, wie Teamarbeit mit Office 365 zukünftig aussehen kann. Wie mehrere Leute an verschiedenen Orten per Videokonferenz (Lync) gemeinsam ein OneNote-Dokument bearbeiten, war schon klasse.

    Hervorheben möchte ich hier auch die Plattformbreite. Office 365 kann ab Office 2007 auf dem Desktop genutzt werden, mobil per Windows Phone 7 und per Browser ab Internet Explorer 7.0, Firefox 3.x, Apple Safari 3.x und Chrome. Und das gepaart mit den bekannten Supportzyklen für on-premise Software und die für Cloud-Services für ein wirklich solides Angebot für den geschäftlichen Einsatz!  

    Die Aufzeichnung der Pressekonferenz in New York können Sie hier sehen.

    Weitere Informationen zu Office 365 finden Sie wie immer im KMU Portal.

    Beste Grüße

    Ihr
    Andreas Hennig