CB11_FG_13078480 (Mobil)Die gute Konjunktur schlägt sich auch als Resonanz auf die CeBIT wider. Veranstalter und Aussteller sind gleichermaßen zufrieden. Am letzten Tag der weltgrößten ITK-Messe sagte Ernst Raue, Vorstand von CeBIT-Veranstalter Deutsche Messe AG: “Alle Beteiligten sprechen einheitlich von einer sehr starken CeBIT 2011. Mit den richtigen Trendthemen, hochkarätigen Meinungsführern und einem gesteigerten Zuspruch aus dem Ausland hat die CeBIT in diesem Jahr ihre Stärken demonstriert. Die CeBIT ist der ideale und weltweit wichtigste Pulsgeber für alle Facetten des digitalen Lebens und Arbeitens. Die CeBIT 2011 hat eindrucksvoll gezeigt, wie kräftig das Herz der digitalen Welt schlägt."

Die teilnehmenden Unternehmen lobten vor allem die Entscheidungskompetenz der Besucher. "Die CeBIT in Hannover ist die Veranstaltung der Entscheider. Mehr als 500 CIOs internationaler Konzerne mit einem jährlichen Einkaufsvolumen über 50 Milliarden Euro haben die CeBIT 2011 besucht - so viele wie noch nie", so Raue. Der Präsident des Branchenverbands Bitkom Professor August-Wilhelm Scheer sagt denn auch: „Die CeBIT hat sich als Davos der Hightech-Branche bestätigt.“ Damit spielt er auf das World Economic Forum an, auf dem sich zum Anfang eines jeden Jahres internationale Topmanager und -politiker treffen.

„Die CeBIT hat der starken Konjunktur zusätzlichen Rückenwind gegeben“, ist Scheer überzeugt. „Eine große Mehrheit der Aussteller hat volle Auftragsbücher und geht sehr optimistisch in das Nach-Messe-Geschäft. Die CeBIT hat die ohnehin hohen Erwartungen übertroffen.“ Der Umsatz mit IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik steigt dieses Jahr voraussichtlich um 2 Prozent auf 145,5 Milliarden Euro. Im kommenden Jahr soll der ITK-Markt erneut um 2 Prozent auf dann 148 Milliarden Euro zulegen. Das Wachstum der Branche wird laut Bitkom zu einem Zuwachs von 10.000 Stellen auf 853.000 Beschäftigte im Jahr 2011 führen. Damit ist die ITK-Branche nach dem Maschinenbau der zweitgrößte industrielle Arbeitgeber in Deutschland, noch vor der Auto-, Elektro- und Chemieindustrie. Die meisten neuen Jobs entstehen in den Bereichen Software und IT-Services.