Microsoft für kleine und mittelständische Unternehmen

Themen rund um den Einsatz von IT in kleinen und mittelständischen Unternehmen

March, 2011

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  • Microsoft für kleine und mittelständische Unternehmen

    Nie wieder Anhänge vergessen

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    Jeder hat beim E-Mailen wohl schon mal schneller geklickt als gedacht – und schon ging die Nachricht ohne Anhang raus. Ein kleines praktisches Tool kann hier Abhilfe schaffen. Es überprüft den E-Mail-Text auf Hinweise nach Anhängen.

    FADSteht da also etwas wie “beigefügt finden Sie” oder “Anlage zugefügt”, checkt das Outlook-Add-In, ob die E-Mail auch wirklich mit einem Anhang versehen ist. Ist das nicht der Fall, wird nachgefragt, ob nicht vielleicht ein Anhang vergessen wurde.

    Das kleine Tool mit Namen “Forgotten Attachment Detector” ist von einem Microsoft-Mitarbeiter entwickelt worden und funktioniert in der neuesten Version nicht nur in Englisch, sondern auch in Deutsch, Arabisch und Japanisch. Bei der Installation wird überprüft, ob “Visual Studio Tools for the Office system 3.0 Runtime” installiert sind. Falls nicht, werden sie automatisch nachinstalliert.

    FAD - Einstellungen

    Anpassen an den eigenen Sprachgebrauch lässt sich das Add-In natürlich auch. In den Einstellungen können ganz einfach eigene Schlüsselwörter hinzugefügt werden.

     

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    Deutsche Post setzt auf vertrauliche digitale Kommunikation

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    Ein bisher vor allem in der physischen Welt verhaftetes Unternehmen gehört in diesem Jahr zu den großen Ausstellern der CeBIT: die Deutsche Post AG. Seit Sommer vergangenen Jahres transportiert der Bonner Konzern Briefe auch digital. Zwar ist die Idee der elektronischen Nachricht nicht neu, schließlich gehören E-Mails längst zum Alltag eines jeden Internet-Nutzers. Doch E-Mails bieten nicht dieselbe Sicherheit und Vertraulichkeit von Briefen: E-Mails können – da meistens unverschlüsselt versandt – im Internet mitgelesen werden. Außerdem kann man sich nie so ganz sicher sein, ob die Nachricht auch wirklich vom vermeintlichen Absender an den richtigen Empfänger gelangt. Mit dem E-Postbrief will die Deutsche Post das ändern.

    Sie ist damit der DE-Mail einen Schritt voraus. Hinter dieser besonderen Art der Mail verbergen sich die gesetzlichen Regelungen, die der Deutsche Bundestag Ende Februar verabschiedet hat. Damit soll Rechtssicherheit geschaffen werden für elektronische Nachrichten.

    P1030415 (Mobil)Die Deutsche Post hat mit dem E-Postbrief bereits ein ähnliches Produkt auf den Markt gebracht. Für die Anwender von Microsoft Office soll die Nutzung des E-Postbriefs besonders einfach werden: Die Deutsche Post und Microsoft haben auf der CeBIT eine enge Zusammenarbeit angekündigt, in der sie die Funktionen des E-Postbriefes direkt in Microsoft Office Outlook integrieren wollen.

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    Neues für Kleinunternehmer und Existenzgründer

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    So sehr auch das Thema Cloud Computing auf der CeBIT im Vordergrund steht, selbstverständlich gibt es noch jede Menge Software, die wie gewohnt auf lokalen Computern installiert wird. Dazu gehören beispielsweise Anwendungen für die Finanzbuchhaltung kleinerer Unternehmen.

    Quicken2012 (Mobil)Haufe-Lexware beispielsweise stellt in Hannover seine aktualisierte Finanzsoftware Quicken 2012 vor. Privatanwender und kleine Unternehmen erhalten damit einen kostengünstigen, persönlichen Finanzmanager, dem sie Einnahmen und Ausgaben, Kontostände und Budgets verwalten. Quicken 2012 gibt’s ab 50 Euro, als Update bereits 10 Euro günstiger.

    Für Existenzgründer bietet das Unternehmen übrigens kostenlose Unterstützung im Internet-Portal LexStart. Dort stehen Broschüren, Checklisten und Musterverträge bereit, die den Arbeitsalltag erleichtern. Das Angebot reicht von “Bankgespräche erfolgreich frühen” bis zum “Suchmaschinen-Marketing”. Unterstützung für das Aufstellen eines Business-Plans gibt es dort ebenfalls. Und unter dem Stichwort “Branchenkompass” stellt das Haufe-Lexware Informationen über die Besonderheiten verschiedener Branchen zur Verfügung.

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    Mehr Tempo mit Musik

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    IE9 Heute macht Microsoft Tempo im Internet: Der Internet Explorer 9 (IE9) ist fertig und zum Download verfügbar. Der neue Browser bringt mehr Geschwindigkeit beim Surfen und sorgt gleichzeitig für mehr Sicherheit. Und wer mit Internet Explorer 9 schnell im Internet unterwegs ist und die Musik der amerikanischen Sängerin Katy Perry mag, kann sich kostenlos ihren Dance-Hit “E.T.” im Benny Benassi RMX Radio-Edit herunterladen unter www.hol-dir-die-stars.de.

    Kleiner Tipp noch beim Download von Internet Explorer 9: Auch wer mit einem 64-Bit-Betriebssystem arbeitet, fährt zurzeit wahrscheinlich noch besser mit der 32-Bit-Version von IE9, da noch nicht alle Erweiterungen für die 64-Bit-Version verfügbar sind.

    www.internet-explorer9.de

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    Wenn Maschinen miteinander telefonieren

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    Ein spannendes Thema auf der CeBIT kommt mit einer nicht gleich verständlichen Abkürzung daher: M2M – natürlich englisch gesprochen “M to M”. Das “M” steht für “Machine”, und mit M2M bezeichnet man die direkte automatisierte Kommunikation von Maschinen miteinander. Eine Maschine ruft also eine andere Maschine an, übermittelt Daten, und die angerufene Maschine erledigt dann die passende Aufgaben.

    P1030478Telefónica O2 hat dazu auf der CeBIT ein süßes Szenario aufgebaut: Auf einem Süßigkeitenautomaten steht eine (kostenlose) Telefonnummer. Ruft ein Messebesucher diese Telefonnummer an, wird dem Automaten von einem Server mitgeteilt, dass er eine Süßigkeit ausgeben soll. Die Information, die den Weg freimacht zu eine Schokoriegel, wird per Mobilfunk übertragen. Die M2M-Kommunikation findet zwischen dem Server und dem Verkaufsautomaten statt.

    Was am Telefónica-Stand eher spielerisch abläuft, entwickelt sich zu einem hochinteressanten Markt für neue Services. So hat Telefónica O2 Deutschland gerade an ein Unternehmen, dass die Ablesung von Heizungswärmeverbrauch automatisiert, 700.000 SIM-Karten verkauft. Sie werden in die entsprechenden Messegeräte eingebaut, die dann per Mobilfunk den Zählerstand übermitteln. Ein Mitarbeiter der Wohnungsverwaltung muss dann nicht mehr kommen und das Messgerät vor Ort ablesen – und der Wohnungsbesitzer braucht keinen Urlaub zu nehmen, um den Mitarbeiter in die Wohnung zu lassen.

    Das Potenzial für M2M-Services ist gigantisch. Marktbeobachter gehen davon aus, dass bis 2020 rund 50 Milliarden Maschinen so ausgestattet sind, dass sie per Mobilfunk mit anderen Maschinen kommunizieren können. Nicht nur das Ablesen von Heizungswärmeverbrauch, ganz allgemein das intelligente Messen, neudeutsch Smart-Metering, aber auch Bezahlsysteme können so beispielsweise betrieben werden.

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