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Der Fachkräftemangel betrifft die gesamte Wirtschaft, große wie kleine Unternehmen. Doch in der Regel haben es große Unternehmen etwas leichter, gut ausgebildete Mitarbeiter einzustellen. Die Gründe liegen auf der Hand: Sie sind bekannter und erhalten schon deshalb viele Bewerbungen. Außerdem bezahlen sie häufig höhere Gehälter, und nicht zuletzt hoffen Bewerber, dass ihr Job bei großen Unternehmen sicherer ist.
Kleine und mittlere Unternehmen können da nicht unbedingt mithalten. Doch sie können ganz spezifische Vorteile im Wettbewerb um die besten Talente ausspielen und sich außerdem andere als die üblichen Bewerberkreise erschließen, empfiehlt das Institut für Mittelstandsforschung (IfM). Die Mittelstandsexperten haben eine Studie mit Lösungsansätzen erarbeitet, wie KMU ihren Fachkräftebedarf decken können. Sie haben große Potenziale an gut ausgebildeten Mitarbeitern ausgemacht, und zwar bei älteren Nichterwerbstätigen sowie bei Frauen mittleren Alters, die aufgrund von familiären Verpflichtungen aus dem Erwerbsleben ausscheiden oder in Teilzeit arbeiten. Sie können gezielt von kleinen und mittleren Unternehmen angesprochen und angeworben werden. Allerdings erfordert die Erschließung dieser Arbeitskräftereserven spezifische personalpolitische Maßnahmen, die in der Studie weiter ausgeführt werden.
Vor allem aber können kleine und mittlere Unternehmen mit ganz spezifischen Vorteilen bei der Attraktivität als Arbeitgeber gegenüber Konzernen punkten: Viele Beschäftigte von KMU bewerten ihre Arbeitsbedingungen als abwechslungsreicher und selbstständiger. Außerdem fühlen sie sich bei wichtigen Unternehmensentscheidungen besser eingebunden. Kleine Unternehmen, die ihren qualifizierten Mitarbeitern mehrheitlich diese Anreize anbieten, können ihre Stellenbesetzungsprobleme spürbar reduzieren. Mit entsprechenden Anreizen und einer glaubwürdigen Kommunikation können KMU im Wettbewerb um Fachkräfte bestehen.
Die Studie des IfM gibt es auf folgender Seite zum Download:
Deckung des Fachkräftebedarfs in kleinen und mittleren Unternehmen
Die Computerwoche hat die neue Generation von Windows Small Business Server 2011 getestet. Die Redaktion hebt unter anderem die Verknüpfung von lokalen Server-Diensten (On-Premise) und Cloud-Services (On-Demand) hervor. Hier schon mal kurz das Fazit:
“Der Windows Small Business Server 2011 ist auf dem aktuellen Stand der Technik. Viele der Neuerungen sind nützlich und rechtfertigen eine Anschaffung. Für kleine Geldbeutel verspricht Microsoft mit der Essentials-Edition eine interessante Kombination aus On-Premise- und Cloud-Funktionen. Allerdings fällt die tatsächliche Preiskalkulation hier schwer, denn neben den Lizenzkosten fallen monatliche Gebühren für die Hosting-Dienste an.”
Die ganzen Test gibt’s hier: Microsoft renoviert die Server-Suite
Heute macht Microsoft Tempo im Internet: Der Internet Explorer 9 (IE9) ist fertig und zum Download verfügbar. Der neue Browser bringt mehr Geschwindigkeit beim Surfen und sorgt gleichzeitig für mehr Sicherheit. Und wer mit Internet Explorer 9 schnell im Internet unterwegs ist und die Musik der amerikanischen Sängerin Katy Perry mag, kann sich kostenlos ihren Dance-Hit “E.T.” im Benny Benassi RMX Radio-Edit herunterladen unter www.hol-dir-die-stars.de.
Kleiner Tipp noch beim Download von Internet Explorer 9: Auch wer mit einem 64-Bit-Betriebssystem arbeitet, fährt zurzeit wahrscheinlich noch besser mit der 32-Bit-Version von IE9, da noch nicht alle Erweiterungen für die 64-Bit-Version verfügbar sind.
www.internet-explorer9.de
„Braucht Deutschland eine Frauen-Quote im Management?“ – unsere Homepage-Umfrage auf dem KMU-Portal im Februar verursachte bei einigen Teilnehmern verbale Adrenalinschübe. Aber zunächst zum allgemeinen Ergebnis der Abstimmung:
Von 175 Teilnehmern sprechen sich 125 gegen eine Frauenquote aus. Sie sind der Meinung, dass sich Qualität auch so durchsetzt. 10 Prozent glauben nicht, dass es Frauen alleine schaffen. Etwas mehr (14 Prozent) glauben, dass Männer den Aufstieg von Frauen ohne Quote aktiv blockieren.
Bei den freien Antworten überwiegt die Skepsis, ob sich die Quote über ein Gesetz durchsetzen lässt. Besonders zweifelhaft sei das im Mittelstand. Und einige Teilnehmer fragen sich auch, ob die Mehrzahl der Frauen tatsächlich den Anforderungen leitender Positionen gewachsen ist.
Ein Kommentator stellt die Qualität der Management-Klasse gleich insgesamt in Frage: „Qualität hat sich bei Auswahl für das Management noch nie durchgesetzt, auch nicht unter Männern. Hier bestimmt eine andere Gruppendynamik, die für die meisten Firmen längerfristig nicht hilfreich ist. Hier ist Umdenken zum Wohl der Firma erfolgen.“
Und für einige Teilnehmer waren die – zugegebenermaßen etwas provokant formulierten – Antwortmöglichkeiten selbst schon ein Grund für Groll: „Die vorgeschlagenen Antworten sind eine Frechheit. Ja, alleine schaffen es Frauen nicht ist eine bodenlose Unverschämtheit und Schlag ins Gesicht für alle Frauen, die hart arbeiten und Karriere machen bzw. machen wollen.“
Ganz unter uns: Manchmal sind provozierend absurde Antwortmöglichkeiten auch ein Weg, um die vorhandenen Vorurteile zu demaskieren, die sich sonst hinter dem Schleier politischer Korrektheit verbergen.
Sie wollen auch mitreden? Dann beteiligen Sie sich an unserer März-Umfrage im KMU-Portal: „Wie nutzen Sie soziale Netzwerke?“
Die CeBIT 2011 ist seit Samstag, 18 Uhr, schon Geschichte. Der Termin für die nächste Ausgabe der weltgrößten ITK-Messe steht fest: Vom 6. bis 10. März 2012 treffen sich Anbieter und Anwender wieder in Hannover.
Fest steht jetzt die Besucherzahl: 339.000 Besucher aus 90 Nationen kamen nach Hannover, um sich über die neuesten Entwicklung in der ITK-Industrie zu informieren und Geschäfte abzuschließen. „Die Begeisterung für die Innovationen der digitalen Welt hat sich auch im Besucherinteresse an der CeBIT 2011 gezeigt“, sagt Ernst Raue, der für die CeBIT zuständige Vorstand der Deutschen Messe AG, zufrieden. Seiner Meinung nach hätten es glatt noch 10.000 Besucher mehr sein können, wenn denn am Freitagvormittag nicht den Streik der Lokomotivführer gegeben hätte.
Der insgesamt gute Verlauf der CeBIT 2011 lässt jetzt bereits auf einen guten Verlauf 2012 hoffen: “Die Buchungen für die CeBIT 2012 sind bereits heute auf einem hohen Niveau. Das spricht für eine erfolgreiche Veranstaltung“, sagte Raue.