Microsoft für kleine und mittelständische Unternehmen

Themen rund um den Einsatz von IT in kleinen und mittelständischen Unternehmen

July, 2010

Beiträge
  • Verkäuferinnen aus der Cloud?

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    Heute morgen durfte ich Saisongeschäft im Zeitraffer erleben. Wo? In einer Bäckerei an einer S-Bahn-Station in München. Ich musste 15 Minuten warten und verbrachte diese dort am Tresen. Während ich beim meinem Eintreffen der einzige Kunde war, gab es nach ein paar Minuten einen großen Andrang, der die 4 Verkäuferinnen richtig ins Schwitzen brachte und richtig Trubel erzeugte im Laden. Kurz darauf wieder lockere Gespräche zwischen den Angestellten.

    Was hat das nun mit Cloud Computing zu tun? Spitzenzeiten im Geschäftsbetrieb anzufangen ist ein generelle Herausforderung für Unternehmer und Manager. Die Bäckerei hat in den letzten Jahre sicher viel gelernt. Wie viele Kunden kommen maximal gleichzeitig mit den S-Bahnen an? Wie lange darf die Schlange werden, bevor die ersten Neuankömmlinge wieder umdrehen und Geschäft verloren geht? Wie viele Verkäuferinnen oder Verkäufer müssen daher zu welcher Tageszeit mindestens im Laden sein, damit diese Spitzen abgefangen werden können?

    Was bei so einem Saisongeschäft nicht ausbleibt, sind Leerzeiten beim Personal. Die Bäckerei wird Ihre Angestellten nicht unbedingt für halbe Stunden nach Hause schicken. Wenn die Saison sich allerdings nicht an einem Tag abspielt, sondern über das Jahr verteilt, sieht man Anpassungen im Personalstand schon häufiger, wie zum Beispiel in der Baubranche.

    Und wie ist das mit Ihrem Online-Shop? Ihrer Internet-Anwendung? Sie brauchen saisonal bedingt für 2 Monate die doppelte Leistung für Ihre Website? Sie haben ein zeitlich begrenztes Projekt mit vielen freien Mitarbeitern und benötigen dafür eine professionelle Kommunikationsinfrastruktur, die nicht gleich das Projektbudget sprengt? Wenn Sie nur einmal kurz “genau” gedacht haben, sollten Sie sich die neuen Seiten zu den Microsoft Cloud Services im KMU Portal ansehen. Machen sie mit Cloud Computing Ihre IT Infrastruktur flexibler und leistungsfähiger!

     

    Mit besten Grüßen

    Ihr
    Andreas Hennig
    www.microsoft.de/kmu

  • eLearning mit Web 2.0-Technologien in KMUs

    Wie lassen sich neue Technologien wie Wikis, Blogs oder Twitter aus dem Web 2.0 als Werkzeuge für die Wissensvermittlung einsetzen? Und lohnt sich diese eLearning-Form auch für kleine und mittelständische Unternehmen? Der Praxisleitfaden „Web 2.0 für Lern- und Wissensmanagement in KMUs“ zeigt anhand von Beispielen und Anleitungen die Möglichkeiten und Vorteile, die sich den Unternehmen durch diese Technologien eröffnen. Er ist im Rahmen des Projekts „LERNET 2.0“ entstanden, das vom Bundeswirtschaftsministerium 2008 ins Leben gerufen wurde. Der Leitfaden steht im Projektblog als kostenloser PDF-Download zur Verfügung.

    Im KMU-Portal haben wir im Artikel „Wissensmanagement: Die richtigen Werkzeuge“ die gängigsten Technologien für Wissensmanagement im Unternehmen wie z.B. SharePoint Server vorgestellt.

  • Windows Intune kommt – jetzt Testaccount für Beta-Version sichern!

    Die neue Cloud-Anwendung Windows Intune erlaubt IT-Verantwortlichen in kleinen und mittelständischen Unternehmen, ihre PCs über eine einfache, webbasierte Konsole von jedem Ort zu verwalten und zu sichern, neue Software aufzuspielen oder bestehende Anwendungen zu ergänzen. Im April 2010 hatte Microsoft Windows Intune bereits einem kleinen Kreis von Firmen zur Verfügung gestellt.

    In den kommenden Wochen können nun 10.000 Kunden und Partner in zehn Ländern, darunter auch Deutschland, die Online-Konsole auf Herz und Nieren testen. Die Markteinführung der Software ist für Anfang 2011 vorgesehen. Windows Intune ist ein weiterer Baustein in der Cloud-Strategie von Microsoft, Software und Services über das Internet zur Verfügung zu stellen und gerade kleinere Unternehmen vom Betrieb eigener Serverhardware zu entlasten.

    Mit Windows Intune erhalten Sie einen umfassenden Überblick über den Zustand jedes einzelnen Rechners im Unternehmen – egal, wo sich PC oder Administrator befinden. Intune geht dabei über die bisherigen Möglichkeiten des Microsoft System Center hinaus: Es erlaubt die Festlegung unternehmensweiter Update-Regeln für installierte Software, Service Packs können zentral gesteuert eingespielt werden. Zum Angebot gehört darüber hinaus die Option, von Windows XP oder Windows Vista auf Windows 7 Enterprise ohne weitere Lizenzkosten upzugraden. Und über die Malware Protection Engine in Windows Intune lässt sich der Rechner wirkungsvoll gegen Schadsoftware sichern.

    Weitere Informationen, Demo-Videos und die Anmeldung finden Sie auf der Windows Intune Beta Webseite (engl.) oder Sie bewerben sich direkt um einen Beta-Test-Account.

    (Achtung für alle, die vorher Fehlermeldungen bei der Registrierung bekommen haben: Benutzen Sie bitte den obigen Link auf die englische Beta-Webseite, der sollte funktionieren!)

    Die Web-Benutzeroberfläche von Windows Intune Beta

     

  • Nicole Simon zu Social Media und Twitter für den deutschen Mittelstand

    Heute habe ich für Sie ein sehr interessantes Interview zum Thema Social Media im deutschen Mittelstand gefunden. Nicole Simon gibt Antworten auf die drängenden Fragen: Wie aufwändig ist es tatsächlich, die ersten Gehversuche mit Twitter & Co. im Unternehmen zu machen? Reichen 30 Follower für meinen Twitter Account? Macht Social Media für ein Business-to-business Geschäft überhaupt Sinn?

    Wir haben uns hier im KMU Blog auch schon einige Male zum Thema Social Media im Mittelstand geäußert.

    Haben Sie es in Ihrem Unternehmen ausprobiert? Oder sind Sie längst über die Probierphase hinaus? Lassen Sie es uns wissen!

    Mit besten Grüßen
    Ihr

    Andreas Hennig
    www.microsoft.de/kmu

  • Mein erster Server (Teil 7): Law and Order im Netzwerk

    von Dietmar Meng, Produktmanager für Windows Server für kleine und mittelständische Unternehmen

    Die sprichwörtliche deutsche Nibelungentreue lebt auch im digitalen Zeitalter fort: Wie Forsa im Auftrag des IT-Verbands Bitkom herausfand, ändern 40 Prozent der Deutschen ihre Computer- und Online-Zugangscodes erst dann, wenn sie gezwungen werden. Die Untersuchung bezieht sich zwar auf Privatanwender, das Phänomen erlebe ich aber auch bei Firmenkunden des Öfteren.

    Was Siegfried mit Stolz erfüllt hätte, sorgt bei Sicherheitsverantwortlichen für Unruhe. Kennwort-Richtlinien existieren bestenfalls im Mitarbeiterhandbuch – und die Verantwortlichen müssen hoffen, dass sich alle daran halten. Ein Werkzeug zur Durchsetzung steht ihnen nicht zur Verfügung. Genauso wenig wie ein Mittel, um Sicherheitsupdates zentral auszurollen. Es bleibt jedem Benutzer selbst überlassen, sich die Updates herunterzuladen und zu installieren. Das kostet wertvolle Arbeitszeit und macht den Sicherheitslevel zur Glückssache.

    Und nicht nur die Sicherheitslücken können Geld kosten. Ein neuer Computer wird ebenfalls teurer als nötig. Besonders, wenn sich mehrere Mitarbeiter einen PC teilen. Für jeden Benutzer muss ein Konto angelegt und die benötigte Software aufgespielt werden. Aus Zeitgründen wird dann oft nur das Notwendigste installiert – und der IT-Verantwortliche muss meist nicht lange auf den nächsten Hilferuf warten.

    Active Directory: Sperriger Name, praktische Technologie

    Wie alle Windows Server setzt auch Windows Server 2008 R2 Foundation Active Directory (AD) als Sicherheits- und Verwaltungstechnologie ein. Jedes Benutzerkonto muss dadurch nur einmal im Firmennetzwerk eingerichtet werden. Der Mitarbeiter kann dann mit diesem Zugang von jedem Netzwerkrechner aus seine Arbeit erledigen. Der Dateiserver speichert dazu die entsprechenden Nutzerprofile zentral ab.

    Über Gruppenrichtlinien im AD kann sogar festlegt werden, welche Software dem Nutzer abhängig von der Gruppenzugehörigkeit zur Verfügung gestellt wird. So erhalten Mitarbeiter der Buchhaltung die entsprechende Buchhaltungssoftware, während die Vertriebsmitarbeiter z.B. Dynamics CRM vorfinden. Ohne die IT bemühen zu müssen – der Server kümmert sich automatisch darum!

    Im AD lässt sich auch festlegen, welchen Sicherheitskriterien das Zugangspasswort entsprechen muss: Mindestlänge, die Verwendung von Sonderzeichen, Zahlen und Groß- und Kleinschreibung, der Zeitraum bis zur Erneuerung – alles wird über AD geregelt und lässt keinen Spielraum für „Vergesslichkeit“.

    Für zusätzliche Sicherheit sorgen die integrierten Windows Server Update Services (WSUS). Die einzelnen PC-Arbeitsplätze werden darüber automatisch und zentral mit Sicherheitsupdates und wichtigen Aktualisierungen versorgt. Dafür müssen die Mitarbeiter nicht einmal ihre Produktivität reduzieren: Das Aufspielen geschieht im Hintergrund oder über Nacht. So steht am nächsten Morgen dem frischen Tagwerk nichts mehr im Wege!

    PS:

    Sie sind neugierig geworden? Bei Fragen zum Servereinsatz in Ihrem Unternehmen berät Sie gerne ein qualifizierter Microsoft Partner, der die individuell passende Lösung mit Ihnen entwickelt.