Microsoft für kleine und mittelständische Unternehmen

Themen rund um den Einsatz von IT in kleinen und mittelständischen Unternehmen

June, 2010

Beiträge
  • Kauf Froschschenkel, Schatz, wir müssen sparen!

    Es war einmal … eine soziale Idee: Güter des lebensnotwendigen Bedarfs sollten durch einen reduzierten Mehrwertsteuersatz erschwinglicher sein als Luxusgüter. In der Praxis hat das aber verwunderliche Auswirkungen: Froschschenkel und Wachteleier werden mehrwertsteuertechnisch als Grundlebensmittel betrachtet, Mineralwasser ist ein Luxusgut. In Unterschichtfamilien bleibt den Kindern häufig das teure Glas Blubberwasser aus Kostengründen versagt, während sie sich auf dem Pausenhof durch billige Wachteleichen löffeln. So stellen sich wohl zumindest Finanzpolitiker die Realität vor. Kein Wunder also, dass die Liberalen einigermaßen verblüfft reagierten, als ihre mit höchster Priorität durchgepeitschte Mehrwertsteuersenkung für Hoteliers in der Republik meist ungläubiges Kopfschütteln auslöste.

    Finanzbehörden und Unternehmer stellt die Wackeltour durch den Mehrwertsteuerdschungel vor gehörige Probleme: Die einen müssen sich für jedes Produkt einen Satz ausdenken (und merken!), die anderen ihre Rechnungen entsprechend aufdröseln. Äpfel haben sieben, Apfelsaft 19 Prozent drauf. Wahrscheinlich hat mal Kleopatra in Apfelsaft gebadet.

    Unsere Excel-Experten lassen sich von solchen Verwirrungstaktiken natürlich nicht ins Bockshorn jagen. Auch wenn sie an dem Problem ganz schön zu knabbern hatten. Aber jetzt ist sie da, exklusiv auf dem KMU-Portal als Download fürs Volk: Die mehrseitige Excel-Rechnungsvorlage mit variablen Mehrwertsteuersätzen! Kurze Registrierung, runterladen und schon ist das Paket im Körbchen. Das geht garantiert schneller, als mit einer absoluten Mehrheit einen Präsidentschaftskandidaten durchzuboxen. Zur Feier des Tages werde ich mir heute wohl mal ein Mineralwässerchen leisten.

    Begeisterter Anhänger des Mehrwertsteuer-Flickerlteppich? Sauer über Boni für Großspender? Dann diskutieren Sie mit uns in der XING-Gruppe Microsoft KMU!

  • Windows 7 Professional oder Home Premium? Warum Sie im Büro die Professional Edition verwenden sollten!

    Sie wollen für Software nicht zu viel Geld ausgeben, vor allem nicht in Zeiten, in denen man auf jeden Euro schauen muss. Was läge da näher, als im Unternehmen die günstigere Windows 7 Variante Home Premium einzusetzen. Ein Blick auf die Funktionsunterschiede zeigt Ihnen schnell auf, warum Sie im Unternehmenseinsatz auf die Professional Version setzen sollten.

    image

    Windows XP Modus

    Prüfen Sie, ob Sie in Ihrem Unternehmen Softwware einsetzen, die aktuell nur für Windows XP angeboten wird. Das kann sein, wenn der Softwarehersteller das Produkt nicht mehr weiterentwickelt oder die Software speziell für Ihr Unternehmen mit spezifischen Anforderungen entwickelt wurde und eine Anpassung an Windows 7 sehr teuer würde.

    Windows 7 Professional bietet Ihnen dafür den Windows XP Modus. Nach einem kostenfreien Download können sie innerhalb Ihres WIndows 7 Systems einen virtuellen Computer mit Windows XP starten, der dann Ihre Software beheimatet.

    Zugriff auf Firmennetzwerke

     

    In Unternehmen werden die Computer in der Regel zentral in einer Domäne verwaltet. Eine Domäne ist eine Art Computernetzwerk, das häufig am Arbeitsplatz vorgefunden wird. Technisch gesehen, handelt es sich um eine Gruppe von Computern, die zentral verwaltet und unter Einhaltung allgemeiner Regeln betrieben wird.

    Die Editionen Professional und Ultimate von Windows 7 ermöglichen einen schnellen und sicheren Domänenbeitritt. Führen Sie einfach den benutzerfreundlichen Assistenten aus, und geben Sie Ihre Anmeldeinformationen für das Netzwerk ein. Einen kurzen Moment später sind Sie schon drin. 

     

    Datensicherung im Netzwerk

    Die Versionen Professional und Ultimate von Windows 7 bieten zusätzlich zur Sicherung auf Festplatten und DVD-Laufwerken die Möglichkeit Daten und komplette PC-Sicherung im Netzwerk zu speichern und wiederherzustellen. Eine zentrale Steuerung und Ausführung von Datensicherungen und Wiederherstellungen im Netzwerk sind für eine professionelle IT-Infrastruktur im Unternehmen unabdingbar.

     

     

    Und was ist mit den Entertainmentfunktionen?

    Windows 7 Professional fügt die oben genannten Funktionen den Funktionen von Windows 7 Home Premium hinzu. Wenn Sie und Ihre Mitarbeiter also ihr Notebook auch zu Hause privat nutzen wollen, müssen Sie auf nichts verzichten.

     

     

    Sie sehen, es gibt gute Gründe im Unternehmen auf Windows 7 Professional zu setzen. Einen detaillierten Editionenvergleich finden Sie im Windows Portal.

    Mit besten Grüßen

    Ihr
    Andreas Hennig
    www.microsoft.de/kmu

  • Mein erster Server (Teil 6): 4-Tage-Woche? Haben wir schon!

    von Dietmar Meng, Produktmanager für Windows Server für kleine und mittelständische Unternehmen

    Die Informationsflut hat ihren Preis: Ein Artikel im Swiss IT Magazine schätzt (wie andere Quellen auch), dass heutzutage durch die Suche nach Informationen am Arbeitsplatz rund 20 Prozent der Arbeitszeit vergeudet wird. 20 Prozent! Wenn eine Gewerkschaft auf die Idee käme, die Arbeitszeit in dem Umfang zu reduzieren, würde sie nicht ohne Grund für verrückt erklärt. Und ein Unternehmen, das ein Fünftel seiner Produktivität brachliegen lässt, kann dem Wettbewerb bald nur noch von hinten zuschauen.

    Dabei ist die Arbeitszeitverschwendung durch Suche nur ein Weg, auf dem Unternehmen ohne angemessene IT-Infrastruktur heute Geld verlieren. Wenn ein zentraler Speicher- und Arbeitsbereich per Server nicht zur Verfügung steht, werden Dokumente in der Bearbeitung per E-Mail oder USB-Stick von einem PC-Arbeitsplatz zum anderen verschoben.

    Die Folgen für die Datensicherheit habe ich im zweiten Teil dieser Blogreihe beleuchtet. Aber auch die Produktivität leidet bei diesem „Verfahren“: Je größer die Anzahl der zirkulierenden Dokumente, desto schwieriger wird es, einen Überblick über Bearbeitungsstand und aktuellste Versionen zu behalten. Und desto mehr Speicherplatz auf lokalen Festplatten wird durch identische Dokumente und unterschiedliche Versionen blockiert.

    Muskelmann in der Zentrale

    Gegen die Information-im-Überfluss-Gesellschaft lässt sich wohl nichts machen, auch nicht am Arbeitsplatz. Gegen die ungewollte 4-Tage-Arbeitswoche und den Dokumentenwildwuchs schon.

    Als Dateiserver stellt Windows Server 2008 R2 Foundation Dokumente zentral für alle zur Verfügung. Insbesondere in Verbindung mit Arbeitsplatz-PCs unter Windows 7 stehen effiziente Suchfunktionen zur Verfügung, um Informationen netzwerkweit aufzuspüren. Die enthaltenen SharePoint-Technologien stellen zudem zentrale Arbeitsbereiche zur Verfügung, auf denen Teams gemeinsam und kontrolliert an aktuellen Dokumenten arbeiten können.

    Die SharePoint-Funktionen koordinieren dabei die Zugriffe auf Dokumente und führen eine sogenannte „Versionierung“ durch: Änderungen werden im zeitlichen Verlauf festgehalten und die Beteiligten über neue Dokumenten-Versionen automatisch informiert. Außerdem erhält jeder Benutzer auf der Festplatte des Dateiservers Speicherplatz zugewiesen. Das vermeidet nicht nur ungenutzte Festplattenkapazitäten an einzelnen Arbeitsplätzen. Es sorgt auch dafür, dass Fotos, Videos und Musikdateien dort bleiben, wo sie hingehören: Auf dem privaten PC zu Hause.

    PS:

    Sie sind neugierig geworden? Bei Fragen zum Servereinsatz in Ihrem Unternehmen berät Sie gerne ein qualifizierter Microsoft Partner, der die individuell passende Lösung mit Ihnen entwickelt.

  • Mehr Struktur in Ihrer Präsentation – mit PowerPoint 2010

    In PowerPoint 2010 können Sie Ihre Folien in Abschnitte strukturieren. Damit organisieren Sie Ihre Präsentation praktisch in Kapiteln. Sie können so die Dramaturgie der Präsentation abbilden, Produktgruppen in Ihrer Unternehmenspräsentation unterscheiden oder auch die Vortragenden, wenn die Präsentation von mehreren Personen vorgetragen wird. Sie können so zum Beispiel komplette Abschnitte, anstatt aller Folien einzeln verschieben, oder auch abschnittsweise drucken. Wie das genau geht und aussieht, sehen Sie im folgenden Video von Office-TV:

     

    PowerPoint 2010 | Mehr Übersicht mit Hilfe von Abschnitten in umfangreichen Präsentationen from Office-TV on Vimeo.

    Mehr zu Office 2010 und PowerPoint 2010 finden Sie im KMU Portal.

    Besten Grüße

    Ihr
    Andreas Hennig

    www.microsoft.de/kmu

  • Mein erster Server (Teil 5): Unser Server macht jetzt Druck!

    von Dietmar Meng, Produktmanager für Windows Server für kleine und mittelständische Unternehmen

    Was ist schlimmer für das Betriebsklima als arbeiten zu müssen, während die Adler kicken? Richtig, ein Netzwerk ohne Druckserver. Da spielen sich in manchen Betrieben wirkliche Dramen ab. Und untadelige Mitarbeiter ziehen den Zorn der Belegschaft auf sich, nur weil der Netzwerkdrucker an ihrem PC angeschlossen ist. So ein Drucker kennt nämlich nur einen Freund: Den PC, an dem er hängt.

    Druckaufträge von anderen Computern im Netzwerk werden von ihm gnadenlos auf die Warteliste gesetzt. Und wandern auf dieser Warteliste jedes Mal nach unten, wenn vom angeschlossenen PC ein neuer Auftrag kommt. Ganz ohne Zutun oder bösen Willen des PC-Nutzers. Noch schlimmer wird es nur, wenn der entsprechende Mitarbeiter nicht im Büro ist und seinen PC ausgeschaltet hat – dann bleibt der Netzwerkdrucker komplett untätig.

    Wenn es ganz schlimm kommt, steht auch noch das einzige Faxgerät im Büro der Sekretärin. Nehmen wir an, Sie brauchen eine unterschriebene Auftragsbestätigung von einem Kunden, dann läuft das im Druckserver-freien Unternehmen so: Auftrag tippen und an den Drucker schicken – und danach warten, dass man drankommt. Dann mit dem Ausdruck zur Sekretärin marschieren und faxen – und auf den Versand warten. Und wenn die Sekretärin gerade Mittagspause macht, darf man anschließend auch noch auf das Antwortfax des Kunden warten. So viel Arbeitszeit in der Warteschleife muss der Chef finanzieren!

    Warten war mal: mit dem Server drucken und faxen

    Diese Geldverschwendung lässt sich leicht beenden: Durch die Druckserver-Rolle sorgen Windows Server 2008 R2 Foundation und Windows Small Business Server 2008 Standard für „Chancengleichheit“ beim Drucken im Netzwerk: Die Druckaufträge der Mitarbeiter werden nach der Reihenfolge des Eingangs vom angeschlossenen Netzwerkdrucker abgearbeitet. Und wenn Sie einen Mitarbeiter haben, dessen Ausdrucke besonders wichtig für Ihr Unternehmen sind, dann sagen Sie das einfach dem Server: Mit der entsprechenden Zugriffsberechtigung werden diese Druckaufträge mit höchster Priorität behandelt.

    Noch komfortabler und effizienter wird die Arbeit mit Windows Small Business Server 2008 Standard. Der arbeitet zusätzlich auch als „zentrales Faxgerät“: Eingehende Faxe werden von ihm in E-Mail-Anhänge umgewandelt und den entsprechenden Empfängern zugestellt. Ausgehende Faxe oder eingescannte Dokumente können Ihre Mitarbeiter direkt an den Faxdrucker des Servers schicken, der sich um den Versand kümmert. Und das jederzeit - ohne Mittagspause, Jahresurlaub und Krankentage.

    PS:

    Sie sind neugierig geworden? Bei Fragen zum Servereinsatz in Ihrem Unternehmen berät Sie gerne ein qualifizierter Microsoft Partner, der die individuell passende Lösung mit Ihnen entwickelt.