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von Dietmar Meng, Produktmanager für Windows Server für kleine und mittelständische Unternehmen
Als Produktmanager für Windows Server für kleine und mittelständische Unternehmen werde ich auf Veranstaltungen oder bei Kundenbesuchen immer wieder mit zwei grundsätzlichen Fragen konfrontiert: Lohnt sich ein Server für mein Unternehmen? Und wenn ja, welches ist der richtige?
Beide Fragen lassen sich zwar nicht pauschal beantworten, aber es gibt Rahmenbedingungen, die für die eine oder andere Richtung sprechen. In neun Blogbeiträgen möchte ich Ihnen unter dem Motto „Mein erster Server“ möglichst praxisnah, einfach und ohne technisches Fachchinesisch schildern, welche Umstände aus meiner Erfahrung für einen Server sprechen – und welche Produkte dabei in Frage kommen. Wenn Sie diese Fragen für Ihr Unternehmen geklärt haben, wenden Sie sich am Besten an einen qualifizierten Microsoft Partner, der die individuell passende Lösung mit Ihnen entwickelt.
Daten und Dokumente sind nicht nur für IT-Unternehmen wertvolle Bestandteile des Geschäftsbetriebs. Wenn bei einem Handwerker nach einem Festplatten-Crash plötzlich Kundenkontakte und Buchhaltungsdaten verloren gehen, hat das auch im traditionellen Betrieb fatale Folgen. Und die Wiederherstellung durch Spezialisten ist – wenn überhaupt möglich – mit hohen Kosten verbunden. Noch häufiger entsteht der Schaden durch Verlust oder Diebstahl von Notebooks. Laut Studien kam es schon 2008 an US-amerikanischen Flughäfen zum Verlust von mehr als 12.000 Notebooks – pro Woche!
Aber auch ohne Verlust oder Diebstahl kostet es ein Unternehmen Geld, wenn Geschäftsdaten auf mehreren PCs verteilt abgelegt sind. Das koordinierte Arbeiten an den Dokumenten lässt sich dann nur mit umständlichen Regelungen organisieren. Bei mehr als zwei oder drei Beteiligten geht dann schnell der Überblick verloren, wer gerade wo die aktuellste Version des Dokuments gespeichert hat. Und eine zuverlässige Sicherung wird zum Kraftakt für die Verantwortlichen – wenn sie überhaupt durchgeführt wird. Ohne zuverlässige Datenarchivierung drohen Unternehmen nach Basel II aber schon bei der Finanzierung Nachteile.
Mit Windows Server 2008 R2 Foundation für bis zu 15 PC-Arbeitsplätze oder Windows Small Business Server 2008 Standard, der sich auch als E-Mail-Server eignet, ist Datensicherung und Zusammenarbeit kein Problem mehr. Als Dateiserver dient er als zentrale Ablage von geschäftlichen Dokumenten und anderen Dateien. Das vereinfacht die Suche nach Informationen und reduziert das Risiko eines Datenverlusts durch Diebstahl und Festplattencrash.
Die enthaltene Windows Server Sicherung erleichtert außerdem die Archivierung wichtiger Daten. Windows Small Business Server 2008 Standard führt die regelmäßige Datensicherung aller Server vollautomatisch durch. Im Notfall sind relevante Informationen so schnell wieder verfügbar. Und auf die Kreditkonditionen wirkt sich die gesteigerte Sicherheit der Geschäftsdaten auch noch positiv aus!