Zero Client D602 von Fujitsu Fujitsu treibt die Virtualisierung auf die Spitze: der deutsch-japanische Computerhersteller hat eine Zero-Client-Lösung entwickelt. Es gibt also keinen (sichtbaren) Client mehr, um am Computer zu arbeiten.

Bei der Lösung handelt es sich um einen 19- oder 22-Zoll-Monitor, der über ein Netzwerkkabel mit einem Serververbunden wird und dort auf einen virtuellen PC zugreift. Der Monitor mit Netzwerkanschluss bietet dafür nur die Logik, die für das Anmelden am Netzwerk erforderlich sind. Der Rest kommt vom Server. Arbeiten lässt sich mit dem System wie mit einem normalen PC, sie bietet aber den Vorteil, dass Wartungsarbeiten, Datensicherung, Aktualisierungen nur am Server und nicht an den angeschlossenen Terminals vorgenommen werden müssen. Besonders praktisch ist überall dort, wo ein PC stören oder nicht passen würde, zum Beispiel am Empfang oder an offenen Beratungsplätzen.

Auf der Cebit zeigte Fujitsu einen Prototypen, der insgesamt mit nur einem Kabel auskommt - es versorgt den Zero-Client per Netzwerkkabel mit Strom (Power over Ethernet) und mit Daten. Diese Lösung kommt noch in diesem Jahr auf den Markt. Bereits verfügbar ist eine Lösung mit zwei Kabeln, eines fürs Netzwerk und eines für die Stromversorgung.

Zero Client D602 von Fujitsu