Durch den Suizid des Nationaltorhüters Robert Enke ist ein Phänomen ins Licht der allgemeinen Aufmerksamkeit gestoßen worden, das normalerweise nur im vertraulichen Arztgespräch behandelt wird: Wie gehen Betroffene mit dem Thema Depression um? Und wie sollten Führungskräfte im Unternehmen reagieren, wenn Mitarbeiter darunter leiden? In einem lesenswerten Interview auf cio.de äußert sich der Düsseldorfer Arzt, Psychoanalytiker und Manager-Coach Georg Th. Fischer zum Umgang mit Depressionen im Beruf. Seiner Erfahrung nach verhalten sich Unternehmen dabei meist sehr verantwortungsvoll im Umgang mit den Betroffenen. Dennoch lautet sein Rat für Erkrankte, sorgfältig in doppelter Hinsicht abzuwägen: Muss mein Arbeitgeber tatsächlich etwas wissen, wenn die Leistungsfähigkeit nicht beeinträchtigt ist? Und wie erkenne und akzeptiere ich eigene Leistungsgrenzen, statt mich selbst in permanente Überlastung zu treiben?

Das für Betroffene wie Führungskräfte gleichsam erhellende Interview finden Sie unter http://www.cio.de/karriere/2216339/index1.html