Microsoft für kleine und mittelständische Unternehmen

Themen rund um den Einsatz von IT in kleinen und mittelständischen Unternehmen

December, 2009

Beiträge
  • Capgemini-Studie: IT-Budgets steigen

    Gute Nachricht für ITler: Laut einer Studie der Unternehmensberatung Capgemini erwartet die Mehrheit der IT-Abteilungen 2010 mit steigenden Budgets. Rund 41 Prozent Befragten aus dem deutschsprachigen Raum freuen sich auf mehr Geld im kommenden Jahr, sinkende Budgets erwarten nur noch 27 Prozent. Auch darüber hinaus klären sich wohl die konjunkturellen Gewitterwolken, wenn man den Einschätzungen der Befragten trauen darf: 2011 erwarten 45 Prozent erneut steigende Budgets, 2012 sind es sogar 47 Prozent. Die vollständige Studie wird im Februar 2010 veröffentlicht. Die Vorabmeldung finden Sie hier:

    http://www.de.capgemini.com/m/de/n/pdf_IT-Trends_2010__Die_Budgets_steigen_wieder.pdf

  • Pleitewelle schwappt durchs Land

    Nicht überall ist die Krise schon auf dem Rückzug: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im September um 17,4 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats. Im gesamten Zeitraum von Januar bis September wurden 11,2 Prozent mehr Insolvenzen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres erfasst. Noch dramatischer sieht die Entwicklung bei den offenen Forderungen der Gläubiger aus: Von 2,8 Milliarden Euro im Jahr 2008 explodierte die Summe auf 42,6 Milliarden im September 2009. Laut Bundesamt ist dieser „ungewöhnlich starke Anstieg“ der Insolvenz „einiger wirtschaftlich bedeutender Unternehmen“ geschuldet.

    Die vollständige Meldung finden Sie hier:

    http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2009/12/PD09__471__52411.psml

  • Selbstschutz durch Schweigen?

    Durch den Suizid des Nationaltorhüters Robert Enke ist ein Phänomen ins Licht der allgemeinen Aufmerksamkeit gestoßen worden, das normalerweise nur im vertraulichen Arztgespräch behandelt wird: Wie gehen Betroffene mit dem Thema Depression um? Und wie sollten Führungskräfte im Unternehmen reagieren, wenn Mitarbeiter darunter leiden? In einem lesenswerten Interview auf cio.de äußert sich der Düsseldorfer Arzt, Psychoanalytiker und Manager-Coach Georg Th. Fischer zum Umgang mit Depressionen im Beruf. Seiner Erfahrung nach verhalten sich Unternehmen dabei meist sehr verantwortungsvoll im Umgang mit den Betroffenen. Dennoch lautet sein Rat für Erkrankte, sorgfältig in doppelter Hinsicht abzuwägen: Muss mein Arbeitgeber tatsächlich etwas wissen, wenn die Leistungsfähigkeit nicht beeinträchtigt ist? Und wie erkenne und akzeptiere ich eigene Leistungsgrenzen, statt mich selbst in permanente Überlastung zu treiben?

    Das für Betroffene wie Führungskräfte gleichsam erhellende Interview finden Sie unter http://www.cio.de/karriere/2216339/index1.html

     

  • Kostenloser Download: Gesicherte Sozialvernetzung

    Soziale Netzwerke im Internet wie Xing, Facebook oder LinkedIn spielen auch für Firmen und die eigene Karriere eine immer gr��ßere Rolle. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft BVDW hat deshalb für Neunetzwerkler einen Sicherheitsleitfaden erstellt: „Sicherer Einstieg in Soziale Netzwerke – 10 Tipps, die Nutzer beachten sollten“ sollen Einsteigern dabei helfen, sich ohne Gefahren im neuen sozialen Umfeld zu bewegen. Von der Auswahl des geeigneten Netzwerks bis zur Pflege ihres Profils gibt es nicht nur grundlegende Tipps zum Thema Selbstschutz, sondern auch dazu, wie sich bestimmte Netzwerke als Karrieresteigleiter nutzen lassen.
  • Brüderle ruft den Mediator

    Gibt es jetzt eine Kreditklemme oder ist es nur eine "gefühlte Ablehnung" im Mittelstand? Wirtschaftsminister Rainer Brüderle hat sich zumindest darauf festgelegt, dass es zwischen Kreditinstituten und Unternehmen Vermittlungsbedarf gibt. Und schickt zur Schlichtung einen Mediator in die Arena: Hans-Joachim Metternich, Sprecher der Geschäftsführung der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH, soll die Interessen beider Seiten unter einen Hut bringen.

    Wie und wodurch ist derzeit noch offen, aber nach Festlegung des Verfahrens und Einrichtung der Strukturen sollen ab März nächsten Jahres Metternich und sein Mitarbeiterstab für die ersten Anträge auf Mediationsverfahren bereit stehen. Neben Vorschusslorbeeren für den Mittler kann man in Brüderles Kommentar durchaus auch Verständnis für die Verstimmung im Mittelstand heraushören: "Mit dem Kreditmediator erhalten insbesondere die mittelständischen Unternehmen endlich einen kompetenten Mittler, der sich dafür einsetzen wird, dass Unternehmen mit ausreichender Bonität auch einen Kredit erhalten." Erstaunlich, dass es dafür einen Mediator braucht - ich dachte immer, eine "ausreichende Bonität" bedeute zwangsläufig, dass die Bonität für einen Kredit ausreicht.

    Wenn es bei Ihrem Finanzierungsanliegen um ein IT-Projekt handelt, sollten Sie sich auf  jeden Fall auf unserer neuen Finanzierungsseite im KMU-Portal umsehen - vielleicht geht da ja was, ohne den Mediator zu rufen!