So stand es in meiner Tageszeitung. Rolf-G. Krupezki von der mittelständischen Firma Martin Maschinenbau war bei der RTL-Sendung "Wir wählen" (Kurzversion auf martin.info) und hat dem Kanzlerkanditaten Steinmeier unbequeme Fragen gestellt."Es kann nicht sein, dass der Staat Großunternehmen wie Arcandor oder Opel sofort zur Seite springt und der Mittelstand komplett außen vor gelassen wird." hat er gesagt, der Herr Krupezki, nicht der Herr Steinmeier. In der Tat liest und hört man in der Berichterstattung die großen Namen und immer wieder, dass der Mittelstand doch eigentlich noch viel mehr leidet. Dabei gab es auch vor dem Konjunkturprogramm schon Fördermittel für mittelständische Unternehmen.

Microsoft hatte vor Jahren eine Initiative ins Leben gerufen, um Unternehmen bei der Nutzung von Fördermitteln zu unterstützen. Grund: Damals wußten die wenigsten kleinen und mittelständischen Unternehmen, dass es geeignete Fördermittel gibt. Und wenn doch, dann scheiterten sehr viele bei der Beantragung.

Wir haben im KMU-Portal für Sie Basisinformationen und wichtige Links zu Fördermitteln zusammengestellt. Nein, nicht nur zur Beschaffung von Microsoft Software, sondern zum Beispiel auch zur betrieblichen Kinderbetreuung.

Was mich interessiert: ist es tatsächlich immer noch so, dass wenige Unternehmen überhaupt über mögliche Fördermittel Bescheid wissen? Ist es dann doch die Scheu vor dem Antragsprozess, warum Fördermittel nicht beantragt werden?  Oder fehlt es in der Tat aktuell an konkreter Unterstützung für den Mittelstand?

Schreiben Sie uns Ihre Erfahrung und/oder Meinung dazu!

Beste Grüße

Ihr

Andreas Hennig