IMPRESSUM:
Microsoft Corporation
One Microsoft Way Redmond, WA 98052-6399 USA
Universal Business Identifier: 600 413 485
Vertretungsberechtigter: Benjamin O. Orndorff
http://www.microsoft.com Tel.: +49 (0) 1805 – 67 22 55* Fax: +49 (0) 1805 - 25 11 91* E-Mail: kunden@microsoft.com oder Kontakt über unsere Kontakt-Webseite
* 0,14 € pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Aus den Mobilfunknetzen höchstens 0,42 € pro Minute.
Es gehört fast schon zum Standard-Feierabend: Kaum habe ich es mir auf dem Sofa gemütlich gemacht, klingelt das Telefon. Das Display zeigt keine Rufnummer, und ich hebe leicht genervt ab. Und schon versucht mir eine mehr oder minder freundliche Stimme ein dringend benötigtes Zeitschriftenabo/Versicherungspaket/Telekommunikationsangebot schmackhaft zu machen. Keine Ahnung wie ich auf diesen Opferlisten lande, nur eins ist sicher: Runterkommen ist fast unmöglich.
Oder doch nicht? Seit Anfang August haben sich nämlich die Regeln in der Telefon- und Internetwerbung verschärft: Wer mich jetzt privat, als Verbraucher ohne meine ausdrückliche Zustimmung mit Telefonwerbung „versorgt“, darf mit Geldbußen von bis zu 50.000 Euro rechnen. Bei Einsatz einer Rufnummernunterdrückung können Strafen bis zu 10.000 Euro fällig werden. Verglichen mit dem „marktüblichen“ Cent, den man aktuell etwa pro Kundenkontakt bei Datenschiebern im Internet bezahlt, kann so ein Bußgeld also die Gewinnkalkulation gewaltig verhageln.
Außerdem wurde das Widerrufsrecht für Verträge erheblich ausgeweitet, die telefonisch oder im Internet geschlossen werden. Die zweiwöchige Frist beginnt erst dann, wenn der Anbieter schriftlich über das Widerrufsrecht informiert hat, und verlängert sich auf einen Monat, wenn die Belehrung erst nach Vertragsabschluss erfolgt. Selbst dann, wenn der Anbieter bereits Dienstleistungen ausgeführt hat – die versteckten „Kostenfallen“ auf Webseiten unseriöser Anbieter sollen so ausgetrocknet werden.
Aber auch für seriöse Unternehmer hat die Gesetzesänderung Folgen: Die obligatorische Widerrufsbelehrung muss unbedingt der neuen Rechtslage angepasst werden. Wenn Sie in Ihrem Webshop oder auf Ihren Internetseiten die Musterwiderrufsbelehrung des Justizministeriums verwenden, sollten Sie auf jeden Fall die neueste Version herunterladen und verwenden: http://www.bmj.bund.de/files/22f1e8e4286c10cd6a433f5193b44549/3854/Musterwiderrufsbelehrung_2009.pdf
Es grüßt
Jörg Ruch
Details zum neuen Gesetz finden Sie auf der Informationsseite des Justizministeriums:
http://www.bmj.bund.de/cold-calling
Das Gesetz im Wortlaut können Sie hier herunterladen:
http://www.bmj.bund.de/files/22f1e8e4286c10cd6a433f5193b44549/3824/gesetz_verbot_telefonwerbung_bundesgesetzblatt.pdf
Die ständige Erreichbarkeit kann für den heutigen Mitarbeiter schnell zum Fluch werden, wenn der Chef auch samstags während der Sportschau ohne Rücksicht auf den heiligen Rasen die Glocken läuten lässt. Dienstagnachmittag mit dem Windows Mobile Smartphone im Münchner Biergarten wird der Arbeitsplatz dagegen zum Weißbier-Paradies. Denn die wichtigsten Nachrichten aus der IT-Welt erreichen mich auch hier – und die Weiterverbreitung ist mit Office Mobile und Remote-Zugriff auch kein Problem.
Die netten Kollegen von Tufin Technologies, einem Anbieter von Security Lifecycle Management Produkten, weisen mich (und damit Sie) auf ihre gerade abgeschlossene Umfrage unter Hackern hin. Bei der jährlichen Hackerkonferenz Defcon haben die sich unter den versammelten Experten nach den neuesten Gefährdungstrends für Unternehmensnetzwerke umgehört. Und siehe da: Auch Sicherheitsbeauftragte sollten die letzten sonnigen Tage in diesem Jahr tunlichst genießen – mit der Kälte steht auch die Bedrohung wieder vor der Tür.
Denn Hacker, so die Selbstauskunft, werden quasi antizyklisch gerade in der kalten Jahreszeit besonders aktiv. Fast 90 Prozent lassen sich durch die urlaubsabwesenden Sicherheitskräfte im Sommer nicht zu verstärkten Firewall-Einbrüchen motivieren. Aber mehr als 80 Prozent geben zu, im Winter besonders beschäftigt zu sein. Mehr als die Hälfte hat sogar einen Lieblingsfeiertag: An Weihnachten stehen die Unternehmen unter besonders heftigem Hacker-Beschuss.
Meine Empfehlung: Setzen Sie einen Besuch auf unserer Sicherheits-Seite mit Updates und Patches spätestens Ende Oktober auf Ihre Outlook-Aufgabenliste (wenn Sie nicht schon längst zu den regelmäßigen Besuchern zählen). Und bestellen Sie jetzt in Friedenszeiten fürs erste noch eine Maß (oder ein alkoholfreies Getränk Ihrer Wahl). Passen Sie nur auf, dass Ihr Chef nicht in Ihrem Blog stöbert!
Es schluckt und grüßt
Mehr Informationen zum Thema IT&Sicherheit finden Sie auch unter
http://www.microsoft.com/germany/kmu/themen/it/sicherheit/default.mspx
Seit 2003 veröffentlicht Microsoft Sicherheitsupdates jeden zweiten Dienstag im Monat (Patch-Tuesday). Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Sicherheitsupdates von Microsoft eigentlich genau entstehen? Also ich schau ja gerne mal hinter die Kulissen, hab auch immer gerne die "Sendung mit der Maus" gesehen. Unsere Kollegen haben die Vorgehensweise, wie Microsoft mit Meldungen über potentielle Schwachstellen umgeht bis zum fertigen Update in einem Artikel zusammengefasst. Also, wenn Sie auch etwas neugierig sind...
Wenn Sie zudem für die Sicherheit Ihrer Computer im Unternehmen verantwortlich sind, empfehle ich Ihnen den TechNet Sicherheit Newsletter.
Ich wünsche Ihnen ein schönes und sicheres Wochende!
Beste GrüßeIhr
Andreas Hennig
Vor einem Warnhinweis (gefälscht) warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI, echt). Die E-Mails eines angeblichen Virenwarndienstes mit dem Betreff „Ihr PC ist ungeschützt“ behaupten, das BSI habe eine Sicherheitswarnung vor einer aktuellen Virenbedrohung herausgegeben. In der E-Mail wird zu Download und Installation eines Virenscanners aufgefordert. Der angebotene Link führt zum kostenpflichtigen Abo einer normalerweise kostenfreien Antivirensoftware. Das BSI distanziert sich von dieser Meldung (in der gefälschten E-Mail, nicht in diesem Blog) und empfiehlt Nutzern, den Links in E-Mails von unbekannten Absendern keinesfalls zu folgen. Echte Virenwarnungen vom echten BSI erhalten Sie auf Homepage und in den Newslettern des Amts unter dem (echten) Link
https://www.bsi.bund.de/cln_134/DE/Home/home_node.html
Twitter ist in aller Munde. Jede Woche lese ich im Spiegel mindestens einen Artikel, in dem Twitter zumindest erwähnt wird. Was ist Twitter? Ist das ein Spielzeug, mit dem Computer- und Internetfreaks in Ihrer Freizeit spielen, oder hat es gar Relevanz im geschäftlichen Umfeld kleiner oder mittelständischer Unternehmen?
Was ist Twitter überhaupt und wie funktioniert es?
Twitter ist ein Internetdienst, über den die Nutzer nach einer kostenlosen Registrierung kurze Nachrichten (max. 140 Zeichen) verschicken können. Sie nutzen dazu die Website twitter.com oder eines der zahlreichen Programme und Add-Ins wie z.B. TweetDeck oder das Outlook-Add-In OutTwit.
Twitter ist im Internet das, was im Telefonnetz die SMS ist. Mit dem großen Unterschied, dass eine SMS in der Regel zwischen zwei Personen ausgetauscht wird, während bei Twitter die ganze Welt mitlesen kann. Und: Twitter ist auch per SMS mit Nachrichten „beschickbar“.
Mit einem Twitterkonto können Sie anderen Nutzern folgen (Follower heißen die Nutzerkonten, die Nachrichten eines Kontos abonniert haben). Sie erhalten dann die Nachrichten dieser Konten automatisch auf Ihrer persönlichen Twitterseite (twitter.com/<Nutzername>).
Oft werden per Twitter verweise auf Websites oder Blogs verschickt. Da diese Internetadressen oft sehr lang sind, gibt es einige Dienste, die solche langen URLs in wesentlich kürzere und damit Twitter-freundliche Adressen umwandeln (zum Beispiel bit.ly, tinyurl.com ). Neben der verkürzten URL bieten diese Dienste auch Daten zu Klickraten an oder auch dazu, welche anderen Konten auf dieselbe Zielseite verweisen.
Wodurch wurde Twitter bekannt?
Twitter erhielt große Aufmerksamkeit während der Terroranschläge in Mumbai, der Ereignisse nach der Präsidentschaftswahl im Iran oder der Bundespräsidentenwahl in Deutschland. Wenn Kommunikation über die übliche Infrastruktur erschwert ist oder Informationen frühzeitig bekannt werden, ist oft Twitter im Spiel. Aktuell (August 2009) soll es weltweit ca. 50 Millionen Nutzer geben, in Deutschland sind es laut Nielsen ca. 1,8 Millionen.
Was bedeutet Twitter für Unternehmen?
Viele Unternehmen unterhalten mittlerweile Twitterkonten. Oft sind es Mitarbeiter, oft Unternehmenskonten. Medien wie InternetWorld oder PR-Abteilungen wie auch die Microsoft Pressestelle nutzen Twitter um aktuelle Meldungen oder Pressemeldungen zu kommunizieren. Also nur was für die Medien- und Kommunikationsbranche? Nein, es gibt viele Beispiele rund um die geschäftliche Twitternutzung, wobei die Medien- und auch die IT-Branche hier in der Tat Vorreiter sind. Der Computerhersteller DELL z.B. nutzt sein Twitterkonto um interessierten Kunden und solchen, die es werden wollen, Informationen über neue Produkte oder über Abverkaufsrabatte auf Auslaufmodelle zu kommunizieren. Oft werden Gutscheinaktionen über Twitter kommuniziert. So wird das Twitterkonto zum Dreh- und Angelpunkt einer Community. Nutzer, die Interesse haben, Neuigkeiten zu einem Thema oder von einem Unternehmen zu erfahren, folgen dem Unternehmenskonto. So hat ein Unternehmen die Möglichkeit, diese (oft hochwertigen, interessierten) Nutzer an sich zu binden und mit Ihnen zu kommunizieren.
Als Marketing- oder Presseverantwortliche(r) im Unternehmen würde ich auf jeden Fall ein Konto anlegen und interessanten Konten folgen. Sie merken dann ziemlich schnell, wie Twitter funktioniert und ob Sie in Ihrer Marketingkommunikation einen sinnvollen Einsatz dafür finden. Wir werden es auf jeden Fall nutzen, folgen Sie einfach unserem Twitterkonto unter http://twitter.com/MicrosoftKMU .
Oder nutzen Sie bereits Twitter für Ihre Unternehmenskommunikation? Dann würde ich mich freuen über einen Kommentar zu diesem Eintrag und über Ihre Erfahrungen mit dem geschäftlichen Twittern.
Beste GrüßeAndreas Hennigwww.microsoft.de/kmu
Links:
TwitterTwitter auf Wikipedia