IT Manager Blog Germany

Hier finden IT Manager relevante News & Meinungen rund um Microsoft Technologien - konsolidiert und kompetent recherchiert.

March, 2009

Posts
  • Support von Microsoft: was, wo, wie

    (den Originalartikel finden Sie auch unter http://blogs.technet.com/frankoch)

    ... Wie sieht denn aber nun das Supportangebot von Microsoft aus?

    Prinzipiell haben Sie für alle Produkte von Microsoft zwei für Sie kostenlose Supportanfragen frei. Dies gilt vor allem auch für Produkte, welche Sie als Privatperson kaufen, also z.B. den Microsoft Flugsimulator oder als Selbständiger wie Microsoft Visual Studio. Für Windows Vista und Office 2007 gilt hingegen, dass Sie 90 Tage kostenlos Support bekommen, egal wie viele Anfragen Sie haben sollten. So kann eine Umstellung mit geringem Risiko durchgeführt werden, da innerhalb der ersten drei Monate sicherlich alle Schwierigkeiten auftreten sollten, die im Alltag so anfallen werden oder würden. Unter http://support.microsoft.com/ finden Sie eine Anleitung, wie Sie Anfragen an Microsoft richten können.

    Wichtig hierbei jedoch ist es, dass dies nur für Produkte gilt, die Sie als sogenannte Full Price Products (FPP) kaufen. Die beliebten System Builder Versionen oder OEM Versionen hingegen werden von Microsoft nicht direkt unterstützt, hier ist immer der jeweilige Händler bzw. OEM Partner zuständig. Kaufen Sie also einen PC mit Betriebssystem und Office bei HP oder Dell oder sonstwo, ist in der Regel HP, Dell bzw. der jeweilige Händler für Sie der Ansprechpartner. Diese Informationen finden Sie ausführlich erläutert auf den Microsoft Support Seiten unter http://support.microsoft.com/gp/services 

    Und was bedeutet das nun für einen IT Manager? Eine ganze Menge. Schließlich muss diese Person (mit-)entscheiden, wo welche Produkte eingekauft werden sollen: Werden alle PCs bei einem Hardwarehändler mit Betriebssystem gekauft, so kann dies preislich sehr attraktiv sein, jedoch ist man beim Support dann an diesen Händler gebunden. Und das nicht nur für die PCs oder Server, sondern auch für die Microsoft OEM Software darauf.

    Um nun Firmenkunden einen Kompromiss zwischen kostengünstigen OEM Produkten und vollem Microsoft Support anzubieten, kann man spezielle Support-Verträge mit Microsoft abschließen. Diese heben nicht die OEM Unterstützung auf sondern bieten zusätzlich auch von Microsoft Support für bestimmte Problemstellungen. Während das Angebot für Großkunden seit Jahren (unter dem Namen Premier Support) existiert, können nun auch kleinere Kunden ohne großen finanziellen Aufwand auf sie abgestimmte Verträge abschließen. Der Name hierfür lautet Essentials Support und existiert in zwei Varianten. Unter http://support.microsoft.com/gp/essesup finden Sie alle wichtigen Informationen hierzu. Und auch wenn einem die Kosten anfangs etwas hoch vorkommen sollten: ein Produktionsausfall durch einen IT Fehler kostet sicherlich mehr. Aber hier muss jeder IT Manager für seine Umgebung abwägen, welche Risiken und Kosten auftreten, um die richtige Entscheidung treffen zu können.

    Als Fazit bleibt: Nicht nur IT Wissen ist wichtig, sondern auch das Wissen rund um Support-Leistungen. Nur so kann man schon beim Kauf von vermeindlichen Schnäppchen erkennen, dass die Risiken, irgendwann einmal ohne Support dazustehen den geringen Aufpreis für renommierte Händler nicht wett machen. Denn als IT Manager sind am Ende Sie verantwortlich, dass Ihre IT alles hat, um sauber zu funktionieren, inklusive Support-Unterstützung für den Fall der Fälle.

  • Projekte selber durchführen oder extern durchführen lassen?

    (der Originaleintrag erschien auch unter http://blogs.technet.com/frankoch)

    Im Juni war ich nämlich mit meinem Umzug von der Schweiz nach Berlin beschäftigt. Und wie bei einem IT Projekt stellte sich die Frage, ob man solche Projekte selber durchführen soll oder doch lieber an Externe vergeben soll.

    Für jedes erfolgreiche Projekt benötigt man Know-How. Da meine Frau und ich erfolgreich unseren letzten Umzug alleine durchgeführt hatten, brachten wir hierzu die Grundkenntnisse mit. Jedoch ging es hier um einen speziellen Umzug von der Schweiz in EU-Hoheitsgebiet mit anderen Zollbedingungen etc. Diese Kenntnisse fehlten uns, so dass mindestens hier extern eingekauft oder eigenes Know-How aufgebaut werden müsste. Da wir dieses Wissen jedoch nur einmal bräuchten und in den nächsten 20 Monaten (hoffentlich nicht wieder) anwenden würden, wären dies einmalige Kosten ohne späteren Nutzen.

    Fazit 1: Man muss langfristig abwägen, ob nötiges Projektwissen wirklich aufgebaut werden soll, wenn man es mittelfristig nicht wieder verwenden kann. Ansonsten ist das Wissen in der Regel überholt.

    Für den Transport von der Zentralschweiz nach Berlin benötigt man entsprechende Transportmittel. Privat haben wir kein passendes Transportmittel; und da wir nicht ständig zwischen Berlin und der Schweiz mit je 3 Kartons im Kofferraum pendeln wollten, haben wir uns in diesem Punkt für externe Hilfe entschieden. Einige Leute stehen auf Seecontainer, andere verwenden normale Umzugswagen. Durch den Überschuss an Speditionsunternehmen werden jedoch auch 40t LKW's, die man sonst eher im Großkundenbereich vermutet, erstaunlicherweise auch für Privatpersonen attraktiv. So ein großer LKW kam auch bei uns zum Einsatz, auch wenn er noch nicht einmal zu einem Drittel gefüllt wurde.

    Fazit 2: Bei der Wahl von externen Hilfsmitteln auch außerhalb von klassischen Grenzen denken; nur so kann man interessante Alternativen berücksichtigen.

    Das eigentliche Packen hingegen wurde zweigeteilt: vieles packten meine Frau und ich selber, anderes hingegen ließen wir packen (aus versicherungstechnischen Gründen ist dies teilweise sogar nötig). Der Hauptgrund fürs "outsourcen" war jedoch recht einfach: in der Schweiz war es zu den Umzugstagen unglaublich heiß und schwül und gleichzeitig lief die Endrunde der EM; da wollte man lieber mit einem kühlen Getränk die Spiele sehen anstatt schwere Kisten vom 4. Stock in den LKW tragen. Gleiches galt für das Ausräumen: vom LKW in den 6. Stock ließen wir tragen, das Auspacken hingegen mach(t)en wir selber.

    Fazit 3: Selbst wenn man eigene Ressourcen hat, um Projekte selber durchzuführen, kann es gute Gründe geben, externe Unterstützung einzulaufen um seine eigenen Leute für wichtigere Arbeit freizustellen.

    In unserem Fall ist der Umzug erfolgreich beendet. Zwar traten trotz sorgfältiger Planung einige Schäden auf, aber diese halten sich im Rahmen der Erwartungen. Unschön hingegen ist, dass in Berlin die Bürgerämter unbefristet streiken und wir uns so nicht anmelden können. Und damit können viele weitere Sachen nicht durchgeführt werden. Meine Frau und ich aber haben für uns entschieden, dass dies ein Problem Berlins sei, nicht unser.

    Fazit 4: Jedes noch so gut geplante Projekt wird Überraschungen aufweisen, die man flexibel handhaben muss. Es ist zwingend nötig, ein entsprechendes Steuerungsgremium mit den nötigen Entscheidungsrechten einzusetzen, um auf solche Änderungen reagieren zu können.

    Übrigens: Microsoft bietet Ihnen mit seinen Partnern und dem Microsoft Consulting Service umfangreiche Hilfe und Unterstützung bei Ihren IT Projekten an, und das zu attraktiven Preisen. Informieren Sie sich unverbindlich.

  • Microsoft Rechenzentren, ein kleiner Überblick

    Microsoft Rechenzentren werden schon lange nicht mehr nur für uns Mitarbeiter genutzt, sonder vor allem für den Betrieb unserer Onlinedienste wie die Live-Seiten, Search oder eben Live Maps, wie es z.B. www.eyeonearth.eu nutzt. Im Sommer hatte ich die Gelegenheit, eines dieser Rechenzentren in Quincy, WA, USA zu besuchen.

    imageAllein das Gebäude von Quincy ist bereits beeindruckend. Man geht rund 1,3 Meilen um das Gebäude, insgesamt befinden sich über 80,000 Server dort bereits im Betrieb und die Bestückung läuft noch. In diesem Rechenzentrum werden die unterschiedlichsten Dienste von Microsoft gehostet. "Chef" unserer Rechenzentren ist Mike Manos. Er stellt sicher, dass diese Rechenzentren so umweltfreundlich wie nur möglich betrieben werden, aber auch so kosteneffektiv wie es nur geht. Das heißt, dass der Betrieb so weit wie möglich automatisiert wurde und das ganze Rechenzentrum nur mit einer kleinen Mannschaft betrieben werden kann.  In der Regel kommt ein ganzer LKW mit vorbestückten Racks, welchen dann direkt in die Serverhallen gerollt und dort nur noch mit Netz und Strom versorgt werden. Durch standardisierte Hardware und Software und einem vollautomatischen Aufsetzen der Rechner entfallen alle weiteren manuellen Handgriffe. Ein nettes Interview mit Mike Manos finden Sie übrigens auf folgender Webseite: http://www.on10.net/blogs/tina/Microsoft-Data-Centers-getting-bigger-and-better/ , ein gutes Video zu unseren Rechenzentren finden Sie hier.

    Microsoft ist sich aber auch seiner Rolle als einer der größten Rechenzentrumsbetreiber weltweit bewusst und hat sich dazu verpflichtet, dies so umweltschonend wie nur möglich zu tun. Quincy wird z.B. ausschließlich mit Wasserkraft betrieben; die Notfallgeneratoren sind mit Biodiesel gefüllt. Für unsere Gebäude beachten wir daher die jeweiligen Vorgaben zum umweltgerechten Bauen wie LEED in den USA. Mehr dazu können Sie auf unseren Umweltseiten lesen unter http://www.microsoft.com/environment/our_commitment/articles/building_practices.aspx

    Wenn Sie selber Ihre Rechenzentren optimieren möchten, so bietet Ihnen unsere Webseite eine Menge weiterführender Informationen.

    Obwohl erst 1 Jahr alt und noch nicht voll bestückt, ist Quincy bereits nicht mehr die neueste Art von Rechenzentren für Microsoft. Nach Dublin (welches durch seine Lage fast das ganze Jahr ohne zusätzliche Kühlung auskommen kann) hat der "Chicago"-Typ erst vor einigen Monaten große Wellen in der Rechenzentrumsbranche hervorgerufen. In Chicago setzt Microsoft komplett auf Container-Bauweise. In der Vergangenheit oft angedacht und teilweise experimentell umgesetzt ist Microsoft der erste Betreiber, der diese Technologie im großen Stil einzusetzen gedenkt. Statt Racks mit Servern werden hier ganze Container geliefert, in denen zwischen 1-2000 Server eingebaut sind. Der Container wird nur noch an 3 Kabel angeschlossen für Netzwerk, Strom und Kühlung und arbeitet ansonsten autark. Das Prinzip klingt für viele zu abstrakt, nach dem Besuch in Quincy muss ich jedoch gestehen, dass dies einfach nur der nächste logische Schritt in einer lange Kette von kontinuierlichen Optimierungen ist. Mike Manos musste sich einigen Spot dazu anhören, welchen er jedoch stets zu kontern wusste. Chicago wird daher Maßstäbe setzen, keine Frage (hoffentlich auch im positiven Sinne). Aber erst der Praxisbetrieb wird am Ende aufzeigen, ob dies ein gangbarer Weg ist. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten.

  • Virtualisierung - nicht für jeden strategisch

    Heutzutage kommt kein IT Manager um Virtualisierung herum. Viele Vorteile lassen sich leicht für den IT Experten erkennen, z.B. die Konsolidierungsmöglichkeit von kaum ausgelasteten Servern. Oft bleibt jedoch die Frage, wie man auch die einzelnen Geschäftsabteilungen dazu bringen kann, dieser Idee positiv gegenüber zu stehen. Dieses Problem hatte auch Microsofts eigene IT. Auch hier sah man großen Mehrwert in der Virtualisierung, jedoch sprangen nicht alle Abteilungen auf diese Idee auf. Erst durch sanften (finanziellen) Druck konnten einige Abteilungen überzeugt werden. Vielleicht finden Sie in der sehr guten Beschreibung, wie Microsoft IT hier vorgegangen ist, einige hilfreiche Punkte für Ihre eigene Begründungen. Den TechNet Artikel hierzu finden Sie unter http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc713312.aspx

  • Microsoft Produktveröffentlichungen - wie bleibt man auf dem Laufenden?

    Aufgrund der Vielfalt des Microsoft Produktportfolios werden eigentlich ständig neue Produkte bei Microsoft veröffentlicht. Hier den Überblick zu behalten ist nicht einfach. Zumal die Auswirkungen auf die IT Architekturen (nicht nur für die Infrastruktur) ja doch recht groß sein können, wie im vorherigen Beitrag beschrieben.

    Um immer zu wissen was passiert, kann man nun regelmäßig die Presseveröffentlichungen von Microsoft lesen oder aber zusätzlich die Publikation "Directions on Microsoft" lesen. Hier wird aus gut unterichteter Quelle viermal im Jahr die Roadmap von Microsoft beschrieben. Eine elektronische Ausgabe der Directions können Sie über unser IT Manager Portal erhalten. In diesem Portal finden Sie auch weitere interessante Themen, welche nicht nur für IT Manager interessant sind. Denn Sie selber wissen am besten, wie fließend die Grenze zwischen einem IT Infrastrukturarchitekten und einem IT Manager ist, oder?

    Vielleicht kann Ihnen in Zukunft aber auch eine Webadresse helfen, die Ihnen die wichtigsten Analystenberichte zu Microsoft auflistet. Unter http://www.microsoft.com/presspass/itanalyst/default.mspx finden Sie immer aktuell die neuesten Berichte, inklusive Links auf die externen Seiten der jeweiligen Firmen. Ob Gartner, IDC oder Jupiter Research, am Ende müssen Sie entscheiden, nur hoffentlich etwas fundierter und beruhigter.

  • Neues von Microsoft IT: Wie machen wir...

    Microsoft IT ist eine der ersten Kunden, welche unsere neuesten Technologien im großen Stil einsetzen. Als Infrastrukturarchitekt lernt man hier am schnellsten, was man wie machen kann und wie das ganze dann auch funktioniert. Folgende neue Artikel von Microsoft IT sind in der letzten Zeit erschienen (in der Regel auf englisch). Im "Business" Bereich:

    Virtualization Strategy Provides Tools, Processes, and Compliance Capabilities to Enhance Business Support and Drive Adoption

    Microsoft IT has identified virtualization as an important strategy for reducing space and power consumption in its data centers, and for ensuring appropriate server utilization. Microsoft IT is driving adoption of virtualization with the implementation of the RightSizing initiative and creation of a Microsoft IT group that manages server purchases for most business groups.
    Article

    Service Management at Microsoft

    Service management is critical for IT services to be strategically valuable to Microsoft and its core business. The IT Service Management Office was formed to define and drive a consistent strategy through governance and standardization, innovation, performance measurement, client insight, and continuous improvement.
    Business Case Study  

    Using Microsoft Dynamics CRM to Reduce Non-Value-Add Activities at Microsoft

    The Microsoft OEM division has developed an implementation of Microsoft Dynamics CRM to reduce the Non-Value Add Activities of the OEM Sales and Marketing teams. The goal of the program was to reduce by 30% these Non-Value Add activities.

    http://download.microsoft.com/download/1/b/7/1b72af13-0878-4f45-a283-1ea805ca6b2b/CRM-Article.doc

     

    Im technischen Bereich:

    Structured Active Directory Schema Management at Microsoft

    Details Microsoft IT's Active Directory schema change management process. Schema changes are frequent at Microsoft, and require a structured workflow to ensure a consistent, smooth, and successful implementation. The change process that Microsoft IT institutionalized establishes clear standards, expectations, and timelines. The change process mitigates risks and helps to optimize results. The structured workflow normalizes schema changes. It provides clear responsibilities to all involved parties, eliminates schema change issues early in the process, and enables timely, optimized results.
    Technical White Paper | IT Pro Webcast

    Exchange Hosted Services at Microsoft

    Describes the deployment and lessons learned by MSIT when implementing Exchange Hosted Services. Microsoft deploys and supports thousands of Exchange Server mailboxes for the global organization. All mail delivered to mailboxes on the microsoft.com is first routed through Exchange Hosted Services, a hosted service that filters mail for spam and viruses and enforces corporate email policies "in the cloud" before the mail reaches the Microsoft corporate network.

    Technical Case Study | IT Pro Webcast

     

    Deploying the Live Meeting Service Portal at Microsoft

    Microsoft IT faces many challenges for securing its infrastructure, such as enabling access to partners, employees, vendors, and contingent staff both inside and outside the corporate network. With the rollout of Live Meeting Service Portal, Microsoft IT made changes to the security configuration and developed best practices for deploying any service and Live Meeting in particular. Microsoft IT secured its Web-facing applications by using Live Meeting as a specific example.

    http://download.microsoft.com/download/0/8/5/08550234-6DA0-45EA-86B1-B3E4D59CD1F5/DeployingLiveMeetingServicePortalTWP.doc

     

    SharePoint Performance Optimization: How Microsoft IT Increases Availability and Decreases Rendering Time of SharePoint Sites

    After deploying Microsoft Office SharePoint Server 2007 in the corporate production environment, Microsoft IT noticed opportunities to enhance performance, especially long page render times, and spikes in disk I/O and CPU utilization. By working to discover root causes, Microsoft IT identified areas of opportunity for performance optimization, including the back-end SQL Server storage subsystem, and front-end IIS servers.

    http://download.microsoft.com/download/0/E/B/0EBA7263-A555-4279-B9DD-1720F0139A2E/SharePointOptimizationTWP.doc

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  • Enterprise Search: Microsoft laut Gartner vorn

    Im Enterprise Search Umfeld tummeln sich viele Anbieter, aber nicht alle sind erfolgreich. Microsoft hat hier mit seinem umfangreichen Plattformgedanken laut Gartner jedoch die Nase vorn und konnte nachweisen, dass es auch extrem große Datenmengen und Suchanfragen problemlos handhaben kann. Unter http://mediaproducts.gartner.com/reprints/microsoft/vol6/article4/article4.html können Sie den Gartnerreport nachlesen.

    Wenn Sie nun Interesse haben, eine solche Suchlösung von Microsoft einmal auszuprobieren, steht Ihnen nichts im Wege. Unser Einstiegsprodukt Enterprise Search Server können Sie kostenlos unter http://www.microsoft.com/enterprisesearch/ herunterladen. Hier finden Sie auch weitere Informationen zu allen unseren Suchprodukten; vom Desktop bis hin zum großen Suchserver. Übrigens gibt es unsere Suchserver auch als Appliance Geräte, die man fix und fertig im Netz aufstellen kann, ohne sich weiter groß darum kümmern zu müssen. Schließlich kann man sich auch als einmal das Leben einfach machen.

    Jedoch gilt auch für dieses Thema: eine gute Planung ist immer hilfreich: was soll im Suchindex aufgenommen werden, sollen weitere Backendsysteme wie CRM oder ERP Installationen mit zusätzlichen Connectors eingebunden werden oder soll auch eine Desktopsuche für die Anwender angeboten werden? Diese dann aber bitte unter zentraler Kontrolle via Gruppenrichtlinien, damit nicht jeder User für sich anfängt, das gesamte Intranet zu indexieren. Für alle diese Szenarien hat Microsoft das richtige Teilstück im Angebot, um das große Bild perfekt abzubilden. Den technischen Durchblick inklusive Installationsempfehlungen und erste Architekturguides finden Sie unter http://www.microsoft.com/enterprisesearch/techresources/itpros.aspx

    Übrigens können Sie sich zu diesem Thema auf den Webseiten meiner alten Teamkollegen immer bestens informieren. Unter http://blogs.technet.com/chitpro-de/archive/tags/Search+_2800_Enterprise_2900_/default.aspx lesen Sie immer die neuesten Nachrichten aus der Welt der Enterprise Suche.

  • Netbooks: Mit Windows oder Linux? Oder gar nicht?

    Seit längerem werden diese kleinen Winz-Rechner angeboten: Netbooks. Mit zu kleinem Bildschirm, einer Festplatte oder sogar Flash-Speicher in der Größe einer DVD und anderen Einschränkungen, die man bisher für nicht akzeptabel hielt, erobern sie momentan den Markt und sind ein Muss für alle hippen und trendigen Junggebliebenen. Irgendwie gehöre ich wohl nicht dazu; ich mag lieber einen richtigen Laptop. Nur darf dieser nichts wiegen und muss schön klein sein, wie z.B. der Toshiba R500

    Egal, Netbooks haben ihre eigene Fangemeinde. Diese stehen dann oft vor der Wahl: Linux oder Windows? In einem interessanten Interview hat der US MSI Vertriebschef eine Antwort hierzu gegeben, in dem er auf die Rückgabequote der Geräte eingeht:

    You mention the return rates being high. Has that been the case with the Wind as well?
    We have done a lot of studies on the return rates and haven’t really talked about it much until now. Our internal research has shown that the return of netbooks is higher than regular notebooks, but the main cause of that is Linux. People would love to pay $299 or $399 but they don’t know what they get until they open the box. They start playing around with Linux and start realizing that it’s not what they are used to. They don’t want to spend time to learn it so they bring it back to the store. The return rate is at least four times higher for Linux netbooks than Windows XP netbooks.

    Wenn Sie diesen Artikel lesen, ist die Chance recht hoch, dass Sie Windows kennen (oder wie kommen Sie sonst auf die TechNet Seiten von Microsoft?) Daher: sollten Freunde, Manager oder Kollegen fragen, was Sie empfehlen würden: Verweisen Sie doch auch auf das Interview von MCI, vielleicht tun Sie ihrem Bekannten einen größeren Gefallen als Sie denken. Und versuchen Sie selber einmal Windows 7 auf Ihrem Netbook. Selbst die Beta ist superschnell und ganz gewohnt zu bedienen. Sie werden es lieben!

    Das vollständige Interview finden Sie unter http://blog.laptopmag.com/msi-wind-coming-to-major-retailer-new-models-coming-soon

  • Mobile Geräte einführen, aber wie?

    Hat Ihr Management auch die neuesten mobilen Geräte gesehen und will diese nun unbedingt haben? Und Sie sind sich nicht sicher, wie Sie diese einführen sollen? Ein paar grundlegenden Gedanken hat Microsoft in dem Artikel über einen 8 Punkte Plan zusammengefasst.

    Hilfreiche Informationsquelle ist dabei das Business Ressource Kit unter http://www.microsoft.com/windowsmobile/en-us/business/business-resources/enterprise-resource-kit.mspx 

    Was gilt es aus meiner Sicht noch zu beachten?

    Mobile Geräte sollen das Leben leichter machen. Daher sind Smartcards und extra lange Pins nur aus Sicherheitssicht sinnvoll; als Anwender wird man das teure Gerät einfach in die Ecke legen und einen Workaround finden, der Ihnen dann noch weniger gefallen wird (wie das weiterleiten aller Emails auf einen Free-Mailer mit Mobilunterstützung etc.). Denn dann können Sie Ihre Emails auch gleich im Internet veröffentlichen. Also braucht man eine mobile Plattform, welche sicher ist und leicht zu bedienen. Auf dem Markt haben sich dafür zwei Plattformen durchgesetzt: RIM / Blackberry und Exchange Active Sync Geräte (nachdem auch Nokia sich von der Intellisync Unterstützung verabschiedet hat).

    Während erstere Lösung eine neue Serverinfrastruktur in Ihre IT einbringt, kann letztere Lösung direkt von Ihrer bestehenden Exchange Plattform zur Verfügung gestellt werden. Als Geräte haben Sie bei Exchange neben Windows Mobile Geräten auch die Möglichkeit, Nokia, Apple und andere Geräte zu nutzen, wobei die Funktionsgarantie nur für Windows Mobile Systeme uneingeschränkt gegeben ist. Sichern können Sie Ihre Windows Mobile Geräte dann über Exchange Richtlinien.

    Wenn Sie noch einen Schritt weiter gehen wollen im Bereich Sicherheit, aber auch im Bereich Anwendungsunterstützung, so können Sie mit dem System Center und Windows Mobile 6.1 Geräten dies tun. Eine Übersicht finden Sie unter http://www.microsoft.com/germany/windowsmobile/scmdm.mspx 

  • Geld uns Strom sparen mit Gruppenrichtlinien

    Mit dem umfangreichen Powermamangement in Windows kann man nicht nur als Unternehmen echtes Geld sparen (wirklich echtes Geld, nicht nur "Spielgeld" weil die Mitarbeiter produktiver werden würden oder mehr Zeit hätten, sondern man zahlt direkt weniger Stromgeld für seine Rechner), sondern auch als Privatperson sind da bis zu 50€ und mehr drin im Jahr. Auf unseren TechNet Seiten unter http://technet.microsoft.com/en-us/magazine/dd252731.aspx habe ich dazu mit Kollegen aus den USA einen Artikel verfasst. Schauen Sie doch mal rein. Und wenn Sie gerne das ganze auch in Deutsch lesen würden, lassen Sie es mich doch wissen. Bei genügend Interesse schreibe ich das gerne auch neu. Bis dahin versuchen Sie doch die amüsanten Ergebnisse vom Live Translator unter http://www.windowslivetranslator.com/Default.aspx Da können Sie dann lesen, dass ich bei Microsoft funktioniere (aber insgesamt ist der Text erstaunlicherweise nicht schlecht übersetzt, Respekt).

  • Exchange selber betreiben? Oder als Hosted Service beziehen?

    Mit unseren neuen Angeboten, klassische Microsoftprodukte wie Exchange nicht nur selber zu installieren und zu betreiben, sondern auch als Dienstleistung von uns zu beziehen, kommt die große Internetwolke ("cloud") nun auch bei der Infrastruktur an. Waren bisher die Entwickler eher von Neuigkeiten wie Azure betroffen, so muss nun auch der klassische IT Infrastrukturarchitekt hinzulernen. Mit dem jüngsten Sproß der Infrastructure Planning and Design Guides (IPD) wollen wir Ihnen aber diese Entscheidung  leben etwas leichter machen. Ausführlich wird auf das Thema Exchange Online eingegangen. Lesen Sie mehr auf unseren IPD Seiten.

    Um schneller einen Einstieg in die Service Welt zu finden, gibt es für Sie von Microsoft kostenlose Hilfen. Unter http://technet.microsoft.com/en-us/solutionaccelerators/dd277934.aspx finden Sie einen Solution Accelerator, welcher in der nächsten Zeit immer weiter ausgebaut werden wird. Exchange ist schließlich erst der Anfang einer neuen Servicepalette. Sie haben damit dann die freie Wahl, was Sie selber betreiben wollen und was Sie lieber anderen überlassen wollen. Eigentlich eine feine Sache...

  • Compliance Management leicht(er) gemacht

    Mit dem kostenlosen Solution Accelerator "IT Compliance Management Guide" möchte Microsoft Ihnen das Arbeitsleben leichter machen. Sie lernen zu verstehen, wie ein IT Prozessframework Ihnen bei der Implementierung einer umfangreichen Compliance Lösung helfen kann und was es alles zu beachten gilt. Denn hier geht es schließlich nicht um ein Produkt, was mit "next, next, finsh" installiert ist, sondern um die Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben und Anforderungen. Aber alles lässt sich meistern, Daher: keine Scheu, nutzen Sie diesen Solution Accelerator und untertsützen Sie Ihr Management so gut es geht.clip_image001

     

     

     

     

     

  • Rechnet sich Virtualisierung?

    Jeder IT Manager kennt das Problem: Virtualisierung wird immer wichtiger. Während man in der Vergangenheit häufig einfach einen neuen Server für eine neue Anwendung bewilligt hat, denkt man heute lieber zweimal nach: neben den Anschaffungskosten summieren sich auch die Stromkosten für den Betrieb über die Zeit zu hohen Beträgen, die in der heutigen Zeit wehtun.

    Mit Virtualisierung kann man die Anzahl der physischen Maschinen zwar oft reduzieren und wenig ausgelastete Server auf einer Hardware zusammenfassen. Die Frage bleibt hingegen, wie man nicht nur durch Virtualisierung, sondern auch bei Virtualisierung Kosten sparen kann.

    Microsoft bietet Ihnen eine äußerst kosteneffektive Virtualisierungsplattform an: den Windows Server 2008 mit Hyper-V. Schon beim Windows Server 2008 Standard können Sie neben der physischen Instanz auch eine virtuelle Windows Instanz zusätzlich ohne weitere Lizenzkosten nutzen, beim Windows Server 2008 Enterprise sogar 4 virtuelle Instanzen. Nutzer der Datacenter Edition können sogar eine unlimitierte Anzahl von virtuellen Windows Servern betreiben. Dadurch reduziert sich der Bedarf an Windows Server Lizenzen.

    Bei den Windows Client Access Lizenzen (CAL) kommt Microsoft Ihnen in diesen schwierigen Zeiten auch entgegen: Sie benötigen ausschließlich die CALs, die für die virtualisierten Server benötigt werden. Wenn Sie also bisher nur Windows Server 2003 verwenden und dafür auch die CALs haben, hatten einige IT Manager Bedenken, Hyper-V einzusetzen: Benutzt man doch hier eine Funktion vom Windows Server 2008 und benötigt man doch dazu normalerweise eine Windows Server 2008 CAL. Wenn Sie aber in den virtuellen Maschinen ausschließlich Ihre Windows 2003 Server betreiben und auf dem Windows Server 2008 keine weiteren Anwendungen nutzen, so brauchen Sie nun auch keine Windows Server 2008 CAL mehr. Dies gilt übrigens unabhängig davon, wie Sie ihre Lizenz erworben haben (OEM, VL etc.). So sparen Sie mit Microsoft also nicht nur bei Windows Server Lizenzen, sondern können auch bei CALs sparten, je nach Ihren Bedürfnissen.

    Windows Server 2008 Hyper-V bietet übrigens auch Funktionen, die Sie bei der Konkurrenz oft teuer dazu kaufen müssen. So können Sie die Cluster-Funktion nutzen, um hochverfügbare Umgebungen aufzubauen. Oder Sie nutzen Quick-Migration, um virtuelle Systeme schnell von einem Host zum anderen zu verschieben. Und wem Quick-Migration partout nicht reicht, sollten Sie sich Windows Server 2008 R2 anschauen. Hier bietet Microsoft auch Live-Migration ohne jeglichen Unterbruch; und das ohne Zusatzkosten. Mit der umfangreichen Auswahl bei Hardware und Zusatzsoftware (Backup, Verwaltung, Betrieb) kann ehrlich betrachtet keine andere Lösung mithalten. Für IT Manager mit Kostenbewusstsein ist die Entscheidung, für die optimale Virtualisierungsplattform daher eigentlich einfach.

    Dazu kommen die Einsparungen für geringere Energiekosten, welche sich durch die Reduzierung Ihrer physikalischen Server ergeben können. Was dieser Anteil ausmachen kann, können Sie auf unserer Webseite http://www.hyper-green.com/ abschätzen. Lassen Sie mich doch wissen, ob Sie diese Seite auch auf Deutsch mit Zahlen für Deutschland gebrauchen können, damit ich mich gegebenenfalls dafür stark machen kann.

  • Stromsparen in der IT - leicht gemacht in kleinen Unternehmen

    Strom sparen in der IT ist einfach. Nur macht man es leider kaum, sei es aus Unwissenheit oder Faulheit. Vielleicht kann die aktuelle Wirtschaftslage hier jedoch dazu beitragen, auch dieses Einsparpotential zu nutzen, denn die Möglichkeiten sind enorm. Dazu tut man auch der Umwelt etwas Gutes, denn jedes Kilowatt Strom, dass man in Deutschland spart, entspricht rund 600g CO2.

    Einige Mythen und Tipps hat Jörg Ruch in einem netten Artikel zusammengefasst. Und auch eine Diskussion, ob Ausschalten oder Ausstecken genutzt werden  sollte, hat er diskutiert. Hier ist jedoch sicherlich immer zu beachten, welche Rahmenbedingungen noch zu beachten sind. Schließlich wollen Sie ja nicht händisch durch Ihre Büros gehen, um überall die Stecker zu ziehen, oder? Zuhause hingegen kann man dies vielleicht schon bei einigen Geräten machen.

    Unter https://www.microsoft.com/germany/kleinunternehmen/tipps-und-tricks/office/vorlagen.mspx finden Sie auch noch eine kleine Excel Vorlage, um Ihren Stromverbrauch insgesamt in Ihrem kleinen Büro abzuschätzen (sollte die Vorlagen inzwischen nicht mehr prominent platziert sein, der Link wäre dieser gewesen.

    Was Sie in größeren Unternehmen alles machen können, zeige ich Ihnen dann in der nächsten Woche.

  • Support für Windows 2000 bald zu Ende

    Bekanntlich ist der Mainstream-Support für Windows 2000 bereits beendet. Aber auch der erweiterte Support, der einem noch Sicherheitupdates garantiert, geht langsam aber sicher dem Ende entgegen. Am 13.7.2010 ist Schluss, wie man auf den Microsoft Seiten nachlesen kann.

    Was bedeutet das für Sie als IT Manager? Wenn noch nicht geschehen, so sollten Sie sich nach nun rund 9 Jahren endlich um ein Nachfolgebetriebssystem für Ihre Desktops und alten Server kümmern. Denn ohne Sicherheitsupdates sollten Sie kein System mehr in irgendein Netzwerk bringen, die Risiken sind viel zu groß; und jemand wird für solche Entscheidungen haften müssen. Glücklicherweise wurde diese Woche ein passende Lösung angekündigt: Windows 7. Windows 7 bietet viele Vorteile wie Anwendungskompatibilität zu Windows Vista (so dass bereits durchgeführte Tests für Windows Vista schneller auf Windows 7 wiederholt werden können), geringeren Bedarf an Systemresourcen, um z.B. auch auf aktuellen Netbooks eingesetzt werden zu können und Neuerungen, um neue Einsatzmöglichkeiten zu erlauben wie bessere Unterstützung von Heimarbeitsplätzen oder mobilen Rechnern. So kann eine Einbindung von Systemen ins Firmennetz ohne teure VPN Anlagen erfolgen, was Ihr IT Budget deutlich entlastet und die Akzeptanz der Endbenutzer erhöht.

    Müssen Sie jetzt Ihre Windows Vista Projekte stoppen? Auf keinen Fall. Windows Vista SP1 ist der richtige Schritt auf dem Weg zu einem modernen IT Arbeitsplatz und heutzutage die beste und sicherste Wahl. Und es ist bereits verfügbar, während Windows 7 noch in einer Beta-Phase ist und somit nicht für einen flächendeckenden, produktiven Einsatz geeignet ist. Alle Erfahrungen, die Sie mit Windows Vista sammeln werden Ihnen später auch für Windows 7 helfen. Und wenn Sie noch auf Windows 2000 setzen, so ist es höchste Zeit, anzufangen.

    Weitere Informationen finden Ihre Techniker unter http://technet.microsoft.com/de-de/windows/bb882215.aspx oder Sie auf dem IT Manager Portal.